Lampedusa-in-HH-Flüchtlinge, taz HH 30.05.13
„Gestern, am 28.05. hat sich ein junger Mann aus dem Tschad, der seit zwei Monaten in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber in Eisenhüttenstadt leben musste, das Leben genommen. Andere Geflüchtete aus dem Lager berichten, dass sich der 21 jährige kaum aus seinem Zimmer bewegt hat, insbesondere da ihm die notwendige medizinische Betreuung vorenthalten wurde. Am Montag, den 03.06. soll eine Demo in Eisenhüttenstadt stattfinden, zu der wir nun um so dringlicher Aufrufen! Den fürchterlichen (Lebens-)Bedingungen im Lager muss ein Ende gesetzt werden! Hier der Aufruf der protestierenden Geflüchteten:
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Just in case you want to look at the website of Lampedusa in Hamburg: It was hacked this afternoon and if you opened it, there was a porno website – now there is nothing. So we changed the adress to:
lampedusa-in-hamburg.org/
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir wollen euch heute zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen!
Buchvorstellung und Diskussion: Asef Bayat stellt sein Buch »Leben als Politik – Wie ganz normale Leute den Nahen Osten verändern«
vor und diskutiert die Zukunft der Aufstände.
Moderation: Christian Frings und Helmut Dietrich
Übersetzung: Max Henninger und Jessica Eitelberg
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Berliner Gruppe im Rahmen vom Projekt B4P
Die faktische Abschaffung des Asyl-Grundrechts in Deutschland und die rassistischen Verschärfungen im Inneren gingen einher mit dem Aufbau der Festung Europa nach Außen. Seit den 80er Jahren entwarfen die Innenministerien Westeuropas ihre Vision einer kontinentalen Neuordnung: Europa soll sich mit „Pufferstaaten“ umgeben. Dahinter lägen dann Armutszonen, Kriegsgebiete und Hungerregionen. Dort sollten dann – laut dem deutschen Innenministerium – „verfolgungssichere Zonen“ errichtet werden.
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Aufruf für ein egalitäres Europa
[Kommentare erwünscht, siehe unten!]
http://www.sozialkonflikt.de/texte/aufruf_egalitaeres_europa.pdf
http://www.sozialkonflikt.de/texte/aufruf_egalitaeres_europa.html
http://www.egalitarian-europe.com/
Das Europa von heute wird durch Massenerwerbslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, soziale Enteignung und den fortschreitenden Abbau demokratischer Rechte verdüstert. Seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise haben sich diese Tendenzen verstärkt. Sie sind durch die Austeritätsprogramme nochmals verschärft worden und haben die Ungleichgewichte zwischen der Kernzone und den Peripherieländern weiter vergrößert. Die Euro-Zone und die Europäische Union drohen inzwischen auseinanderzubrechen.1
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