Kundgebung zum 30. Todestag von Cemal Kemal Altun
am 30. August 2013, um 16 Uhr
Cemal K. Altun-Gedenkstein, Hardenbergstraße 21,(nahe Bahnhof Zoologischer Garten), Berlin Charlottenburg
Kundgebung zum 30. Todestag von Cemal Kemal Altun
am 30. August 2013, um 16 Uhr
Cemal K. Altun-Gedenkstein, Hardenbergstraße 21,(nahe Bahnhof Zoologischer Garten), Berlin Charlottenburg
[labournet:]
„Milder Imperialismus“? Vorgeschichte, Zusammenhänge, Hintergründe von Euro-Krise und EU-System 1920 – 2010
Studie von Prof. (Gast) Albrecht Goeschel, Akademie und Institut für Sozialforschung Verona vom Mai 2013 (pdf)
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2013/08/eukrise_goeschel.pdf
Die Vorbemerkung zur Studie, die sich in wesentlichen Teilen auf das Beispiel Griechenland bezieht: „Zum zweiten Mal im Verlaufe der Ende des Jahres 2008 auch in Deutschland angekommenen internationalen und dann vor allem auch europäischen Finanz-, Real- und Staatsbudgetkrise haben die Verbände des Sozialen und der Wohlfahrt in ihrer weit überwiegenden Mehrheit als Repräsentanten des „Sozialen“ gegenüber der „Ökonomie“ versagt.
Die Sprachlosigkeit der Sozial- und Wohlfahrtsverbände im Herbst 2008 und Winter 2009 beim ersten Wirtschaftseinbruch und gegenüber den folgenden Konjunkturmaßnahmen war noch nachvollziehbar und aus der schlichtweg fehlenden makroökonomischen Kompetenz dieser Verbände zu erklären. Auf solche Nachsicht haben die Verbände des Sozialen und der Wohlfahrt nach fünf Jahren einer sich verschärfenden Krisenentwicklung, die sich auch ganz unmittelbar in einem europaweiten Abbau von Sozialstandards zeigt kein Anrecht mehr. Von keinem der ansonsten auf das Thema „Armut“ und die einschlägigen Talk-Shows abonnierten Verbandsrepräsentantinnen und Verbandsrepräsentanten ist auch nur ein wesentlicher Satz zu einer Austerity-Politik geäußert worden, die seit zwei Jahren vor allem die Gesellschaften im Süden Europas in die Verarmung treibt…“
Demo Lampedusa in Hamburg mit 4.000 Menschen in Hamburg für Bleiberecht mit § 23
300 hatten zur Demo aufgerufen und 4.000 kamen!
„taz: Herr Fleischer, heute vor 70 Jahren massakrierten Wehrmachtssoldaten in Kommeno 317 Zivilisten. Warum sind die mannigfachen Verbrechen der Wehrmacht in Griechenland hierzulande bis heute unbekannt?
Hagen Fleischer: Die Massaker im tschechischen Lidice und im französischen Oradour haben einen Platz im kollektiven Gedächtnis, weil sie zum mittel- und westeuropäischen Kulturkreis zählen. Ganz Griechenland, die 100 griechischen Lidices, ist jedoch ein weißer Fleck auf der Europakarte des NS-Terrors. […]“
via Historiker über Wehrmachtsmassaker: „Deutsche müssen Zeichen setzen“ – taz.de
Bitterfeld den 10.08.13
Einladung zur Pressekonferenz mit Diskussion am 13.08.2013 in Bitterfeld
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, die Flüchtlingsaktivisten des Protestcamps Bitterfeld, möchten sie recht herzlich einladen zu unserer Pressekonferenz am 13.08.2013 in Bitterfeld (Walther-Rathenau Straße/Grüne Lunge).
Bei dieser Pressekonferenz mit Podiumsdiskussion geht es um die Situation der Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt.
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Filmpremiere: “Can’t be silent”
Konzertreise durch Lagerland
Julia Oelkers ist mit ihrem berührenden Doku-Film „Can’t be silent“ ganz bei den „Refugees“
http://antifra.blog.rosalux.de/
„Good things come to those who wait“, steht mit Edding an einer Tür in der Asylunterkunft im baden-württembergischen Reutlingen. Hier wohnte Sam vier lange Jahre lang. Wer die lakonischen Bilder sieht, die die Regisseurin Julia Oelkers für ihren Film „Can’t be silent“ hier eingefangen hat, würde hier nicht eine Nacht bleiben wollen. Man kennt die gewalttätige Trostlosigkeit deutscher Flüchtlingslager und ist doch immer wieder von deren Wucht überrascht. Und viele gute Dinge sind Sam in der langen Zeit auch nicht widerfahren, wie der sarkastische Spruch an der Tür verspricht. Nach wie vor ist der 29-jährige Gambier von Ausweisung und Abschiebung bedroht. Nur eine „gute Sache“ ist ihm in Deutschland begegnet: die Möglichkeit mit einem Bandprojekt als Musiker auf Tournee zu gehen.
Flüchtlinge in Bitterfeld im Hungerstreik
Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/hungerstreik
„Wir sind wie Geister“
Vor rund sechs Wochen hat in München eine Protestaktion für Aufsehen gesorgt, in der mehr als 40 Flüchtlinge in einen Hungerstreik getreten sind. Letztendlich räumte die Polizei das Camp, weil sie fürchtete, dass Menschen sterben würden. Nun sind in Sachsen-Anhalt in Bitterfeld drei Flüchtlinge in den Hungerstreik getreten.
von Vera Wolfskämpf
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Fundamental rights at Europe’s southern sea borders
This FRA report examines the conditions at Europe’s southern sea borders with respect to the most fundamental rights of a person, the right to life and the right not to be sent back to torture, persecution or inhuman treatment. It looks at sea border surveillance and disembarkation procedures, as well as general issues such as European Union (EU) policy, training and Frontex-coordinated operations, and examines practices across the EU Member States researched – Cyprus, Greece, Italy, Malta and Spain. By mapping the fundamental rights challenges at Europe’s southern sea borders and by identifying promising practices, this report is intended to offer advice to EU policy makers as well as practitioners at both the EU and Member
Protest von Asylsuchenden: Der Aufstand der Unsichtbaren
In der Heimat traumatisiert, in Deutschland deprimiert. Warum sich immer mehr Flüchtlinge gegen ihre oftmals desolate Lage wehren.
Artikel von Christian Jakob in der taz online vom 07. 08. 2013
http://www.taz.de/Protest-von-Asylsuchenden/
Karte des Protests
„Von Hamburg bis München: Überall in der Republik gehen Asylsuchende für ihre Rechte auf die Straße, errichten Zeltlager auf öffentlichen
Plätzen oder treten gar in den Hungerstreik. Eine Deutschlandkarte dokumentiert die Schauplätze des Protests im Juli und August.“
Siehe die taz-Grafik
http://www.taz.de/fileadmin/static/images
Flüchtlingscamps: Rückfall in trennende Konzepte
Flüchtlinge haben sich bundesweit gegen staatliche Gängelung solidarisiert. Die mediale Aufmerksamkeit war groß. Jetzt zerfällt die Bewegung.
Kommentar von Christian Jakob in der taz online vom 08. 08.2013
http://www.taz.de/Kommentar-Fluechtlingscamps
http://www.theguardian.com/commentisfree/
Malta needs EU help to cope with its immigration crisis
Malta receives the highest number of asylum applications in the world in relation to its population. Only EU help can alleviate a growing sense of despair
Jessica Abrahams
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