18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Un volontario denuncia i metodi della guardia costiera libica · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Gennaro Giudetti, Freiwilliger auf der Sea Watch, berichtet von dem letzten Rettungseinsatz vor der libyschen Küste am 6. November, bei dem durch Intervention der libyschen Küstenwache 50 Boat People ertrunken sind.

Internazionale | 17.11.2017

“Voglio incontrare Minniti per raccontargli la verità e portargli la voce delle persone che si sono salvate e di chi invece non ce l’ha fatta”, dice Gennaro Giudetti volontario dell’ong Sea Watch.

Gennaro Giudetti, 27 anni, racconta l’ultimo tragico salvataggio a cui ha partecipato a 30 miglia dalle coste libiche, il 6 novembre. Almeno cinquanta persone sono morte nel naufragio, tra loro un bambino di due anni recuperato dallo stesso Giudetti, annegato davanti agli occhi della madre.

Il volontario, che ha chiesto d’incontrare il ministro dell’interno Marco Minniti, denuncia la condotta degli uomini della guardia costiera libica che hanno lasciato annegare dei migranti, nonostante il richiamo di un elicottero militare italiano presente sul posto. Sulla vicenda è stata depositata al senato e alla camera un’interrogazione al ministro dell’interno il 16 novembre.

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 260 Flüchtlinge vor Küste Spaniens gerettet“ · Kategorien: Mittelmeer, Spanien · Tags: ,

DLF | 18.11.2017

Vor der spanischen Mittelmeerküste sind gestern mehr als 260 in Seenot geratene Flüchtlinge gerettet worden.

Wie die Rettungskräfte mitteilten, wurden die Menschen aus insgesamt 24 Booten gerettet und anschließend in die Häfen von Cartagena, Malaga und Torrevieja gebracht. Nach 15 weiteren Booten werde noch gesucht.

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18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Plusieurs tentatives déjouées à l’Ouest: 140 harraga, dont 7 femmes, interceptés · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags: ,

140 Harragas vor der westalgerischen Kueste abgefangen

Le Quotidien d’Oran | 18.11.2017

par K. Assia

Plusieurs groupes de candidats à l’émigration clandestine, 140 clandestins au total, ont été interceptés dans la nuit de jeudi à vendredi au large de Mostaganem, Oran, Béni-Saf, et Bouzedjar dans la wilaya de Aïn-Témouchent et Ghazaouet dans la wilaya de Tlemcen par les forces navales de la façade maritime Ouest. Parmi les harraga, 7 femmes et 5 mineurs. Sur les 140 clandestins ayant pris le large pour rallier l’autre rive de la Méditerranée, 57 ont été secourus après que leur embarcation a chaviré. Au nord de Bouzedjar, certains ont été coincés entre les rochers de l’île Plane, ce qui a nécessité l’intervention des gardes-côtes pour les extraire et les ramener sur la terre ferme. Le reste des harraga a été intercepté lors de patrouilles. Le phénomène de l’émigration clandestine prend de plus en plus d’ampleur malgré le renforcement des patrouilles des gardes-côtes. Une semaine auparavant, un groupe de 20 candidats à l’émigration clandestine a été secouru à 20 miles marins, au nord de la plage de Cap Falcon après que leur embarcation est tombée en panne. En début du mois, 70 clandestins ont été interceptés à l’Ouest, précisément au large d’Arzew, Oran, Mostaganem et Béni-Saf.

Ces deux derniers mois, les tentatives d’émigration de jeunes Algériens vers les côtes espagnoles se sont multipliées. 693 clandestins ont été interceptés durant les mois de septembre et octobre.

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Timeline: Der lange Sommer der Migration auf dem Balkan · Kategorien: Balkanroute, Medien

Der formalisierte Korridor über den Balkan stellte eine Zäsur dar. Rund eine Million Geflüchtete reisten 2015/2016 über ihn von Griechenland aus nach West- und Nordeuropa. Die interaktive Timeline veranschaulicht den Zusammenbruch und die darauf folgende Restrukturierung des Europäischen Grenzregimes. Von der Einführung des ’72-Stunden-Papiers‘ in Mazedonien im Juni 2015 bis zu zweiten Räumung des informellen Camps in Idomeni im Mai 2016. Autor: Marc Speer / bordermonitoring.eu.

timeline.bordermonitoring.eu

17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Asyl in Melilla? Für Schwarze fast unmöglich“ · Kategorien: Afrika, Marokko, Spanien · Tags: ,

DW | 16.11.2017

Die meisten, die in der spanischen Enklave Melilla in Nordafrika Asyl beantragen, sind Syrer, Jemeniten und Algerier. Menschen mit schwarzer Haut sind kaum darunter. Warum? Santiago Saez aus Melilla.

Ein kleines Stück Hoffnung – Hoffnung auf Asyl, ohne die lebensgefährliche Reise auf einem Schleuserboot über das Mittelmeer auf sich nehmen zu müssen – liegt an der Küste von Marokko: Melilla, eine spanische Enklave, 86.000 Einwohner, auf der Fläche einer deutschen Kleinstadt. Doch Hoffnung machen können sich vor allem Geflüchtete aus dem Nahen Osten und Nordafrikaner. Es nach Melilla zu schaffen, ist für niemand einfach, doch für schwarze Menschen fast unmöglich.

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Asylbewerber Oury Jalloh wurde vermutlich in Dessauer Polizeizelle umgebracht · Kategorien: Deutschland · Tags: , , ,

Migazin | 16.11.2017

Foto von Oury Jalloh

Der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet. Das geht aus Ermittlungsakten zu dem Fall hervor. Die Staatsanwaltschaft Halle will die Ermittlungen dennoch einstellen.

Mehrere Sachverständige aus den Bereichen Brandschutz, Medizin und Chemie kommen laut Ermittlungsakten, die dem ARD-Magazin Monitor (WDR) vorliegen, mehrheitlich zum dem Schluss, dass ein Tod durch Fremdeinwirkung wahrscheinlicher sei als die lange von den Ermittlungsbehörden verfolgte These einer Selbstanzündung durch den Mann aus Sierra Leone. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Gutachten und Brandversuche, die sich detailliert mit der Frage nach dem Ausbruch des Feuers in der Arrestzelle beschäftigen.

Sogar der langjährige Ermittler der Staatsanwaltschaft Dessau, der leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann, bislang ein Verfechter der Selbsttötungs-Theorie, geht in einem Schreiben vom April dieses Jahres daher von einem begründeten Mordverdacht aus. Er hält es demnach für wahrscheinlich, dass Oury Jalloh bereits vor Ausbruch des Feuers mindestens handlungsunfähig oder sogar schon tot war und mit Brandbeschleuniger besprüht und angezündet worden sei. Oberstaatsanwalt Bittmann benennt in dem Brief sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Dessauer Polizeibeamten.

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Le ministère de la migration s’engage à venir en aide à un groupe de migrants marocains coincés en Libye · Kategorien: Libyen, Marokko · Tags: ,

Abschiebungen aus libyschen Lagern nach Marokko

Telquel | 16.11.2017

Des officiels du ministère des MRE et des affaires de la migration ont déclaré, hier à l’agence américaine Associated Press, qu’ils étudiaient la possibilité de rapatrier à nouveau des migrants marocains bloqués en Libye.

Une aide attendue. Dans une vidéo publiée en début de semaine, un Marocain ayant immigré clandestinement en Libye avait poussé un cri de détresse depuis l’un des centres de détention du gouvernement libyen, demandant aux autorités d’intervenir pour assurer son rapatriement et celui de ses „232“ compatriotes.

„Nous sommes les seuls encore ici“, témoignait le jeune clandestin, selon qui les étrangers de toutes les autres nationalités ont déjà été évacués. „Aucun responsable marocain n’est venu nous voir, ni ne nous a appelés, pour s’enquérir de notre situation“, dénonçait-il , affirmant que plusieurs d’entre eux avaient entamé une grève de la faim.

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17. November 2017 · Kommentare deaktiviert für “1.5 year City Plaza: A Project on the Antipodes of Bordering and Control Policies” · Kategorien: Griechenland · Tags:

AntipodeFoundation | 13.11.2017

Olga Lafazani

The idea of a large-scale housing squat for refugees was first proposed in September 2015 among the “Initiative of Solidarity to Economic and Political Refugees”[1] – a grassroots coalition of groups of the radical Left in Athens. At the time, the “summer of migration”, as it would later be called, was continuing. Most migrants passing through Athens were in transit, as the “Balkan route” was still open and the borders could still–more or less–be crossed. This meant that the need for decent housing was not yet imperative. In this context, the Initiative decided to organise different mobilisations and actions of solidarity in various public spaces in Athens.

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16. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge verkaufen ihre Organe für Reise übers Mittelmeer“ · Kategorien: Ägypten, Griechenland · Tags:

Welt | 15.11.2017

Für die Flucht übers Mittelmeer geben verzweifelte Migranten alles – sie verkaufen ihre Organe für ein paar Tausend Euro. Doch sie werden nur ausgeweidet, ihr Traum platzt. Das System eines perfekten Verbrechens beginnt in Kairo.

Im Kairo jenseits des Nils sind die Straßen sandig und düster. Hochhäuser ragen dicht nebeneinander auf. Sie öffnen nur einen schmalen Spalt für den smoggrauen Himmel. Und das Auto, das abrupt im Staub neben Ibrahim hält, bedeutet Gefahr. Der Flüchtling aus Eritrea ahnt sofort, was die Männer wollen. Er kennt die Geschichten von Leichen, die Tage später wie Müll am Straßenrand auftauchen. Ihrer Organe beraubt, ausgeweidet wie erlegte Tiere.

Heute, ein paar Monate später, humpelt der 57-Jährige durch seine karge Wohnung, die er sich mit drei anderen Männern teilt. Er setzt sich auf das Bett, übereinandergelegte Matten. Das Gehen schmerzt, nicht nur wegen seines Alters.

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16. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik der EU: Die Hungernden von Athen“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

taz | 15.11.2017

Flüchtlinge in Griechenland haben bis Dienstag mit einem Hungerstreik protestiert – gegen die Verzögerung des Familiennachzugs.

Theodora Mavropoulos

Einfache Zelte stehen aneinandergereiht auf dem Syntagmaplatz, schräg gegenüber dem griechischen Parlament. Über die Zelte sind Planen gelegt worden – stundenlang hat es gestürmt und geregnet. Passanten rufen den Streikenden Mut zu. Einige bleiben stehen. „Hungerstreik – Vereint unsere Familien“, steht mit weißen Lettern auf einem schwarzen Banner geschrieben, der über den Zelten angebracht ist. Es geht hier um Familie – das scheint fast jeder nachempfinden zu können.

Samira Asman und ihre acht- und zehnjährigen Töchter blinzeln aus ihrem Zelt heraus. „Aufgeben? Das ist keine Option“, sagt die Frau aus Syrien. Sie ist eine der insgesamt 14 syrischen Flüchtlinge, die seit zwei Wochen mit einem Hungerstreik gegen die Verzögerung der EU-Politik in Sachen Familienzusammenführung protestieren.

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