07. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Israel: Operation „Beschleunigte Entfernung“ · Kategorien: Afrika, Israel · Tags: ,

FAZ | 06.01.2018

Israel will das umstrittene Flüchtlingslager Holot schließen – aber nicht aus Mitgefühl mit den Insassen. Sondern um noch härter gegen sie vorzugehen. Die Afrikaner sollen in Drittstaaten abgeschoben werden, notfalls mit Gewalt.

Von Stefan Tomik

Mitten in der Negev-Wüste, im Südwesten Israels, liegt das Lager Holot. Hinter stacheldrahtbewehrten Gitterzäunen leben mehr als tausend afrikanische Flüchtlinge. Besucher dürfen das Lager nicht betreten. Aber die Bewohner haben Bilder gepostet aus seinem Inneren. Sie zeigen kahle Räume mit nackten Neonröhren an der Decke und unappetitliche, bisweilen ekelige Essensrationen. Die Zimmer werden grundsätzlich mit zehn Mann belegt, freie Räume zugesperrt. Arbeiten dürfen die Bewohner nur im Camp. Für sechs Stunden erhalten sie 20 Schekel, das sind nicht einmal fünf Euro.

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06. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Berlin: „Let Me Join“ – Film · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags: ,

kiezfilme

Bewegungsfreiheit ist das Recht zu gehen und zu bleiben

Aktivist*innen aus Amsterdam und Deutschland erzählen

Sonntag, 21.01.2018, 19.30 Uhr
Regenbogenkino
Lausitzerstr. 22
10999 Berlin

Zum Film

Was haben Hausangestellte ohne Papiere, ein Aktivist aus Nigeria und eine ehemalige DDR Bürgerin gemeinsam? Sie alle müssen oder mussten sich mit der Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit auseinandersetzen.

Während Waren von Konzernen global zirkulieren und Menschen mit einem privilegierten Pass günstiger und einfacher reisen können als je zuvor, gelten für den überwiegenden Teil der Menschheit heute drastische Reisebeschränkungen. Der Film „Let me join!“ zeigt Menschen, denen es nicht erlaubt war, von einem Ort zum anderen zu reisen und dort zu bleiben. Alle haben Mittel und Wege gefunden, es trotzdem zu tun.

 

06. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „In Niger, Europe’s Empty Promises Hinder Efforts to Move Beyond Smuggling“ · Kategorien: Afrika, Europa, Niger, Sahara · Tags: ,

Refugees Deeply | 03.01.2017

The story of one former desert driver and his struggle to escape the migration trade reveals the limits of an E.U. scheme to offer alternatives to the Sahara smugglers. Giacomo Zandonini reports from Agadez.

Giacomo Zandonini

AGADEZ, Niger – Issa Tahir and his friends, who all worked in one way or another in the people-smuggling business, kill time and hide from the relentless high-noon heat in a darkened room in the bowels of the town hall of Agadez in northern Niger.

While they wait on Rhissa Felthou, the Saharan city’s mayor, Tahir flips anxiously through the pages of a long dossier he hopes will open up new horizons for them. “If everything’s in order,” Tahir says, “we’ll be recognized soon as an official association and then we’ll really be able to start working.”Half an hour later, and with evident satisfaction, they are on their way to another municipal office for the next step in the paper chase. Tahir’s brainchild, the Association for the Reconversion of Actors of the Migration Economy, or ARAEM, is closer to becoming a reality.

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06. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „PC forces try to grab Ras Jedir border post from Amazigh“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Libya Herald | 05.01.2017

By Jamie Prentis

Forces loyal to the Presidency Council (PC) are challenging the long-standing Amazigh control of the key Ras Jedir border crossing to Tunisia.

At dawn today forces led by Usama Juwaili, the western region military commander appointed by the Presidency Council, advanced towards border areas controlled by militias from the predominately Amazigh town of Zuwara.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Geschlagen, getötet, verkauft wie Sklaven – Video · Kategorien: Libyen, Video · Tags: ,

Video, das am 14. Januar 2017 in Grigarage, einem Stadtteil in Tripolis, von einem Zeugen gedreht wurde. „Ich habe meinen Freunden versprochen, dass ich, sobald ich Europa erreicht habe, öffentlich machen würde, was an jenem 14. Januar 2017 passiert, ein Datum, das sich in unser Gedächtnis eingeprägt hat.“

Meltingpot Europa | 05.01.2018

Una testimonianza video girata in un lager libico

Una testimonianza video girata il 14 gennaio del 2017 in Libia a Grigarage uno dei quartieri più pericolosi di Tripoli.
„Tutti i libici possiedono delle case in cui stanno i neri. Siccome sei stato pagato, sei stato comprato, sei obbligato a consegnarti a loro, hai sempre un’arma puntata contro“, racconta il testimone che ha girato il video e ci ha chiesto di pubblicare queste immagini.

„Avevo promesso ai miei amici che, se fossi entrato in Europa, avrei reso pubblico quanto accaduto il 14 gennaio, una data che resterà impressa nella nostra memoria“.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Belgium teamed up with Sudan on deportations. Then, allegedly, there was torture.“ · Kategorien: Sudan · Tags: ,

The Washington Post | 04.01.2017

BRUSSELS — In an era of closing borders, European leaders are increasingly willing to go to extreme lengths to deport people. But a Belgian effort to partner with the Sudanese government has backfired after two men alleged they were tortured after being sent home, and the top Belgian migration official involved is now facing pressure to resign.

The Sudanese citizens’ expulsions highlight new measures that might once have been seen as politically toxic. The men were repatriated after being identified by a delegation of Sudanese officials who had been invited to Belgium to screen migrants accused of being in the country illegally and to authorize the deportation of people from Sudan. Migrant advocates condemned the collaboration with Sudan, whose president, Omar al-Bashir, has been accused of war crimes and genocide.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Pakistan stellt Hunderttausenden Afghanen ein Ultimatum“ · Kategorien: Afghanistan · Tags:

FAZ | 05.01.2017

Pakistan beherbergt Millionen afghanische Flüchtlinge. Für Hunderttausende soll damit jetzt Schluss sein. Der Grund dafür könnte auch in Washington liegen.

Die pakistanische Regierung gibt Hunderttausenden afghanischen Flüchtlinge 30 Tage, um in ihr kriegszerrissenes Heimatland zurückzukehren. „Wir sind besorgt“, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks in Islamabad, Qaiser Afridi, am Freitag. Das pakistanische Kabinett hatte die Entscheidung am 3. Januar gefällt.

Pakistan beherbergt seit den afghanischen Kriegen und Bürgerkriegen in den 1980er und 1990er Jahren Millionen afghanische Flüchtlinge. Jüngst hat sich das Verhältnis zwischen den Nachbarländern stark verschlechtert und Pakistan erhöht den Druck auf die Afghanen im Land. Afghanistan und auch die Vereinigten Staaten werfen Pakistan vor, die zunehmend erfolgreichen afghanischen Taliban zu unterstützen und so die Aufbaubemühungen in Afghanistan zu destabilisieren.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Österreich: Vizekanzler bringt Ausgangssperre für Flüchtlinge ins Spiel“ · Kategorien: Österreich · Tags:

Spiegel Online | 05.01.2018

Österreichs neue Regierung hat die Asylpolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt: Der rechte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat dabei offenbar eine besonders abschreckende Idee entwickelt.

Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat sich mit Blick auf die Flüchtlingssituation im Land dafür ausgesprochen, Migranten künftig in Kasernen unterzubringen. Dabei hält der FPÖ-Chef auch eine Ausgangssperre für Flüchtlinge für denkbar. Das sagte er in der Sendung „Wien Heute“.

„Es ist ja bereits in der Vergangenheit darüber diskutiert worden, ob es nicht so sein soll, dass ab einer gewissen Abendzeit alle wieder in der Kaserne zu sein haben. Es braucht Ordnung, solange es ein offenes Asylverfahren gibt“, sagte er in dem Interview, das der ORF ausstrahlte.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Die Vergessenen von Moria“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

DLF | 04.01.2018

Von Alexander Bühler

Trotz der Kälte hausen sie in Zelten, die hygienischen Bedingungen sind katastrophal und die Versorgung ist miserabel: Im Lager Moria auf der Insel Lesbos leben rund 5600 Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen – und die griechischen Behörden schauen tatenlos zu.

Wie jeden Sonntagmorgen marschiert eine Kapelle der griechischen Marine zum Hauptplatz des Städtchens Mytilini, um die griechische Fahne zu hissen. Eine patriotische Demonstration, denn die Insel Lesbos, auf der Mytilini liegt, ist nur ein paar Seemeilen von der Türkei entfernt. Dieser Sonntag ist jedoch anders. Am Hauptplatz lagern Flüchtlinge, demonstrierende Flüchtlinge.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „IVD: Des victimes des émeutes du pain de 1984 témoignent (vidéo)“ · Kategorien: Tunesien, Video · Tags:

Tunesien, Brotrevolte 1984: Videoberichte

Mosaïque | 04.01.2018

L’instance Vérité et Dignité a organisé, ce jeudi 4 janvier 2018 une séance d’audition publique à son siège à Montplaisir, permettant à 20 victimes des émeutes du pain survenues le 3 juin 1983 sous le régime du leader Habib Bourguiba, de livrer leurs témoignages.

Les victimes ont appelé, essentiellement à dévoiler la vérité sur les événements survenus et à prendre connaissance des lieux d’enterrement de leurs proches, tombés lors de ses émeutes.