29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Migranti, la strage infinita · Kategorien: Europa, Medien · Tags:

Quelle: Huffington Post

200 morti al largo della Libia. Il NYT attacca l’Ue, Juncker convoca una riunione ma Merkel frena

Le decine di migranti morti nel cuore dell’Europa, al confine tra Austria e Ungheria, sembrano aver segnato un punto di rottura nel dibattito europeo – ed internazionale – sull’immigrazione. Dopo mesi di stragi che hanno suscitato indignazione e poco più, qualcosa di più concreto appare muoversi. Per ora nulla di più di prese di posizione politiche. Dalla Casa Bianca a Ban Ki Moon, dal New York Times all’Unhcr. Ma per la prima volta, nell’insieme, sembra allargarsi la presa d’atto che quello di migranti e profughi è un problema che non si può più ignorare. Il primo atto di quella che potrebbe essere una nuova fase è un vertice europeo, da tenersi già la prossima settimana.

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29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge abschieben im Thor-Steinar-T-Shirt geht gar nicht“ · Kategorien: Deutschland, Medien · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Peter Nowak

Über das deutsche Dispositiv und die Symbolpolitik in der Flüchtlingsdebatte

Angesichts der toten Flüchtlinge in einem Transporter in Österreich macht eine Berliner Boulevardzeitung mit der Schlagzeile „Weine Europa“ auf und ruft zum Handeln auf. Die Losung am Schluss zeigt die Stoßrichtung: „Schlepper bekämpfen“, heißt sie und somit wird nur aktualisiert, was der Mainstream in Politik und Medien seit Jahren predigt.

Nicht die gesetzlichen Regelungen, die Flüchtlinge zwingen, die Dienste der Schlepper in Anspruch zu nehmen, empört die Mehrheit, die nichts mit Pegida zu tun haben will. Für Aufregung sorgt, dass durch die Schlepper das durch die unvernünftige Wirtschaftsordnung hervorgehobene Elend der Welt ins Zentrum der EU gebracht wird.

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29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für PortoM: il dramma dei migranti negli oggetti lasciati a Lampedusa · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

Scarpe, utensili da cucina, monete, una bussola, una busta di cous cous, un giubbotto di salvataggio, una Bibbia e un Corano. Sono alcuni degli oggetti portati dai migranti per affrontare il loro viaggio nel Mediterraneo e lasciati sulle imbarcazioni di fortuna con cui hanno raggiunto, negli anni passati, le coste di Lampedusa. Ricordi e simboli della migrazione di oggi che l’associazione Askavusa ha iniziato a raccogliere nel 2009 per creare un „Luogo di Memoria“, il PortoM. „M come migrazione, memoria, mare, Mediterraneo, museo – racconta Giacomo Sferlazzo, artista tra i curatori dello spazio espositivo e che ha realizzato delle opere d’arte con alcuni oggetti ritrovati sui barconi. „Per recuperare queste importanti testimonianze siamo andati nelle discariche, dove le imbarcazioni attendevano di essere distrutte con tutto quello che contenevano“. Adesso, dopo anni di attesa, PortoM ha finalmente un luogo definitivo in cui mostrare ai visitatori i più di 700 pezzi di storie raccolti. All’interno di una grotta, in quello che fu il ricovero di pescatori dell’isola, sono custodite scarpe, cassette musicali, fotografie, lettere, diari e pagine di giornali. „Ma alcuni lavori sono ancora da ultimare – continua Sferlazzo – dalla manutenzione della struttura alla scaffalatura della biblioteca multilingue e dedicata alle migrazioni e al colonialismo. Per questo abbiamo lanciato una campagna di crowdfunding (www. askavusa. com/support). Abbiamo rinunciato ai finanziamenti delle istituzioni e andiamo avanti solo con il sostegno dei cittadini e di altre associazioni. Con i soldi delle donazioni potremo completare la raccolta di libri e la creazione di pannelli informativi sulla storia della migrazione dei popoli“. PortoM è aperto tutte le mattine e i suoi oggetti continuano a migrare, raggiungendo diverse capitali europee per mostre temporanee (di Grazia La Paglia)

29. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ban Ki Moon fordert sichere Einreisewege für Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Mittelmeerroute, USA · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ruft einen Sondergipfel zur Flüchtlingskrise aus. Im September sollen die Staatsoberhäupter in New York über Maßnahmen beraten.

Nach den Tragödien im Mittelmeer und in Österreich hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Flüchtlingsgipfel nach New York einberufen. Das Sondertreffen „zu diesem globalen Problem“ soll am 30. September bei der UN-Vollversammlung stattfinden, auf der sich jährlich Staatsoberhäupter der Welt zu drängenden Fragen besprechen. „Das ist eine menschliche Tragödie, die einer gemeinsamen politischen Antwort bedarf. Es ist eine Krise der Solidarität, nicht eine Krise der Zahl“ der Flüchtlinge. Über den Fund von 71 toten Flüchtlingen in einem Kühl-Lastwagen in Österreich und den Tod dutzender Flüchtlinge nach erneuten Bootsunglücken im Mittelmeer sei er „entsetzt und tieftraurig“.

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28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge vom Balkan: Bitte umdenken!“ · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Ist Albanien ein sicheres Herkunftsland? Die Frauen, die von dort zu uns fliehen, erleben es anders

von Elisabeth Raether

Eine Frau, die von ihrem Mann verprügelt wird, kann sich glücklich schätzen, wenn in ihrem Land außerdem noch ein Bürgerkrieg tobt. Dann hat sie nämlich eine Chance, in Deutschland Asyl zu bekommen. Wird sie aber in den albanischen Bergen von ihrer Familie mit dem Tod bedroht, sieht es schlecht aus für sie. Wer deshalb weitere Länder, in denen Frauen massiv unterdrückt und bedroht werden, für sicher erklärt, der weiß nichts von deren Lage dort – oder will es nicht wissen.

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28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Kommentar zur Tragödie in Österreich · Kategorien: Österreich, Ungarn · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

von Marc Speer

Laut ORF befanden sich in dem am Donnerstag auf der A4 in Österreich gefundenen LKW 71 Leichen, darunter vier Kinder.  Gestartet war der Kühl-LKW am Mittwoch in Budapest.

An genau diesem Tag begab auch ich mich auf die Reise von Budapest in Richtung Österreich: 40 Euro für die Hin- und Rückreise mit dem „Railjet“ nach Salzburg. Bereits am Bahnhof Keleti – vor dem seit Monaten hunderte Geflüchtete, darunter etliche Kinder unter erbärmlichen Bedingungen campieren – passierte ich am Bahnsteig ohne jegliche Probleme eine Reihe ungarischer Polizisten: Aufgehalten wurden hier lediglich Personen, welche von den Polizisten als Geflüchtete identifiziert wurden, egal ob sie eine Fahrkarte besaßen oder nicht.

Auf der Fahrt patrouillierten weitere Polizisten permanent durch den Zug und warfen Geflüchtete, die an späteren Stationen versuchten in den Zug zu gelangen, mit den Worten „Hey my friend, go out!“ umgehend wieder raus. Diese Kontrollen kenne ich seit Monaten. Nicht selten handelt es sich dabei um trinationale Einsätze, d.h. die ungarischen werden von deutschen bzw. österreichischen Grenzpolizisten „unterstützt“, bzw. wohl eher überwacht, damit sie nicht zu viel „Laissez-faire“ an den Tag legen.

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28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Leben in der „Transitzone“: Flüchtlinge in Budapest unter freiem Himmel · Kategorien: Ungarn, Video

Quelle: Spiegel Online | Video

In der ungarischen Hauptstadt gibt es für Menschen auf der Flucht nicht einmal ein Dach über dem Kopf. Am Bahnhof wurde eine „Transitzone“ eingerichtet – unter freiem Himmel, und ausdrücklich zur Durchreise gedacht.

28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Merkel will Dublin-System abschaffen“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Serbien · Tags:

Quelle: n-tv

Von Christoph Herwartz, Wien

Nach der Westbalkankonferenz macht Angela Merkel zumindest einem dieser Staaten Hoffnung auf den EU-Beitritt. Außerdem will sie das europäische Asylsystem reformieren. Im Gespräch sind auch ungewöhnliche Maßnahmen.

Deutschland und die EU-Kommission wollen neue Regeln für den Umgang mit Flüchtlingen schaffen und das bisherige „Dublin“-System abschaffen. Demnach können Flüchtlinge in aller Regel nur in dem EU-Mitgliedsland Asyl bekommen, das sie als erstes betreten haben. Doch damit wären diese Länder überfordert. „Dublin funktioniert nicht“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Man könne Italien und Griechenland mit den Problemen nicht allein lassen. Sie werde darum ein neues System einfordern und sei optimistisch, dass es bald eine Reform gebe.

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28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Erinnerung an die eigene Fluchtgeschichte“ · Kategorien: Bulgarien, Mazedonien, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: WOZ

Serbien reagiert auf die vielen Flüchtlinge anders als Mazedonien: Sie werden nicht als Problem, sondern als humanitäre Herausforderung wahrgenommen.

Von Dirk Auer

Es waren dramatische Szenen, die sich vergangene Woche im griechisch-mazedonischen Grenzgebiet abspielten. Die mazedonische Regierung hatte die Grenze abgeriegelt, um Tausende Flüchtlinge an der Einreise zu hindern. Dabei setzte die Polizei Schlagstöcke, Tränengas und Blendgranaten ein. Als es einigen Hundert völlig erschöpften und teilweise dehydrierten Flüchtlingen trotzdem gelang, die Grenzabsperrung zu durchbrechen, ordnete die Regierung unversehens den Abzug der Einsatzkräfte an.

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28. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die Tragödie ist nicht das Werk von Schleppern“ · Kategorien: Europa, Österreich · Tags:

Quelle: der Standard

von Johannes Voggenhuber

Dieses unsägliche Verbrechen ist das Werk einer Politik, die Flucht vor Krieg, Terror und Verfolgung mit allen Mitteln vereitelt

Zwanzig bis siebzig tote Flüchtlinge in einem kleinen Lkw! Nein und tausendmal nein, diese unfassbare Tragödie ist nicht das Werk von Schleppern. Wer dieses Wort angesichts der Toten wieder in den Mund nimmt – und sie werden es in den Mund nehmen –, der verleugnet die Ursachen, deckt die Schuldigen, betrügt die Menschen, der schmäht die Opfer.

Dieses unsägliche Verbrechen ist das Werk einer Politik, die Flucht vor Krieg, Terror und Verfolgung mit allen Mitteln vereitelt, den Flüchtenden systematisch und vorsätzlich jeden legalen Fluchtweg versperrt hat. Es ist das Werk einer Politik, die ihnen die Möglichkeit genommen hat, in unseren Botschaften um Asyl anzusuchen, die mit ihren Verfolgerstaaten kooperiert und sie dafür bezahlt, die Fluchtrouten zu sperren.

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