Quelle: taz
„Also die Leute hier lachen sich kaputt“, berichtet Maksim Below, Lokalpolitiker im nordwestrussischen Murmansk im norwegischen Rundfunk NRK: „Was wollt ihr denn mit diesem Zaun?“
Weil derzeit überall Zäune gebaut werden, glaubt Norwegens Regierung offensichtlich, auch einen zu brauchen. An Europas nördlichstem Grenzübergang zwischen Russland und Norwegen. Hier in Storskog bei Kirkenes waren im Herbst letzten Jahres rund 5.500 Asylsuchende nach Norwegen gekommen. Vorwiegend per Fahrrad. Seit Oslo die Grenze dicht gemacht hat, Moskau wieder effektiver kontrolliert und Flüchtlinge nicht mehr in Grenznähe kommen lässt, ist die „arktische Route“ verschlossen.