04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Symposium 2017: Weltoffene Städte · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

medico international | 25.04.2017

Räume einer anderen Globalisierung

Ausgehend von der solidarischen Praxis der „Sanctuary Cities“ diskutieren wir Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa.

In den vergangenen Monaten haben die Europäische Union und viele Länder der Welt das Abschottungsregime eskaliert: Grenzen wurden geschlossen, Gesetze verschärft, Ängste geschürt, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Unterhalb der nationalen Ebene aber leben zivilgesellschaftliche Initiativen und Kommunen eine andere Idee von Globalisierung. So positionieren sich weltweit Kommunen als Städte der Zuflucht (Sanctuary Cities). Sie bilden Räume gegenseitiger Hilfe unter Fremden und sind Anknüpfungspunkte für die demokratische Ausgestaltung eines transnationalen Gemeinwesens. Ausgehend von dieser solidarischen Praxis werden auf dem Symposium Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa diskutiert. Den Eröffnungsvortrag am Donnerstagabend hält Gesine Schwan, die jüngst einen zukunftsweisenden Vorschlag zur Europäisierung der Flüchtlingspolitik und zur gerechten Finanzierung einer dafür erforderlichen Infrastruktur vorgelegt hat.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italian prosecutor investigating NGO rescuers says has no proof of wrongdoing“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer, Video · Tags: , ,

EurActiv | 04.05.2017

An Italian prosecutor who began an investigation into possible ties between humanitarian organisations that rescue migrants at sea and Libya-based people smugglers said on Wednesday (3 May) he had no proof of any wrongdoing.

Carmelo Zuccaro, the chief prosecutor of the Sicilian port city of Catania, previously said he had evidence of phone calls between people smugglers and aid groups, but on Wednesday he said he was expressing only a “hypothesis” and had no proof that could be used in court.

“The ample amount of money that some of the newer NGOs have is an element of suspicion and it is something we are looking into … No evidence has yet been found” of illicit funding, Zuccaro said. “The profiles of some NGO crew members are not exactly philanthropic.”

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „91 migrants arrive on Aegean islands in past 48 hours“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 04.05.2017

A total of 90 migrants and refugees have arrived on the eastern Aegean island of Lesvos in the past 48 hours, authorities said Thursday, adding that two suspects have been arrested on human trafficking charges.

A single arrival has been recorded on Chios over the same period, authorities said.

A total of 8,600 asylum-seekers are currently stranded on Lesvos, Chios and Samos, according to official data Thursday.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’Europa non può affidare alla Libia le vite dei migranti“ – Video · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Video

Internazionale | 04.05.2017

“Il rischio è che Italia ed Europa si rendano complici delle violazioni dei diritti umani commesse in Libia”, dice il direttore generale di Medici senza frontiere (Msf) Arjan Hehenkamp. Mentre le organizzazioni non governative che salvano i migranti nel Mediterraneo centrale sono al centro di un processo di criminalizzazione, l’Italia e l’Europa stanno cercando di delegare alle autorità libiche la soluzione del problema degli sbarchi.

Msf, altre ong e alcune organizzazioni internazionali, come l’Unicef, hanno denunciato le difficilissime condizioni umanitarie in cui sono detenuti i migranti in Libia.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Selbsthilfe von Geflüchteten“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

medico international | 19.04.2017

Sie sind aus Syrien geflohen. Sie sind in Idomeni gestrandet. Sie haben im Lager Lagkadikia den Kindern Hoffnung gegeben. Jetzt haben Geflüchtete des syrischen medico-Partners Jafra Foundation in Athen ein Haus für geflüchtete Frauen eröffnet. Sie organisieren sich selbst – denn die Lage in den offiziellen Camps ist katastrophal. Refugees to Refugees.

Wir haben Housam Jackl wiedergetroffen. Er berichtet von den Entwicklungen im letzten Jahr, der Arbeit in der selbstorganisierten Unterkunft und von seinen persönlichen Zukunftsplänen.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , ,

DW | 04.05.2017

Nach Schätzungen von Unicef sind rund 25.000 Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet. Durch die schleppende Familienzusammenführung erlitten sie erhebliche emotionale Schäden, kritisiert das UN-Kinderhilfswerk.

Insgesamt hielten sich in Griechenland, Bulgarien, Serbien und weiteren Ländern der Region rund 75.000 Flüchtlinge und Migranten ohne klare Perspektive auf, teilte Unicef in Brüssel mit. „Obwohl sie ein legitimes Recht haben, zu ihren Familien in westeuropäischen Zielländern wie Deutschland und Schweden zu kommen, wissen die meisten gestrandeten Asylbewerber nicht, ob und wann ihnen die Weiterreise erlaubt wird“, hieß es.

Manche Mütter und Kinder hätten ihren Mann und Vater seit mehreren Monaten oder gar Jahren nicht gesehen. Der Prozess der Familienzusammenführung sei so schleppend und die Ungewissheit so groß, dass „beträchtlicher emotionaler Schaden und Angst“ bei den Kindern ausgelöst werde.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Milano, la stazione circondata per identificare i migranti“ · Kategorien: Italien · Tags:

Corriere della Sera | 03.05.2017

Blitz della polizia, chiusi accessi metrò e varchi ai treni. Linea dura del prefetto

di Cesare Giuzzi

Milano, stazione Centrale. Ore 14.45. La «prova muscolare» della polizia è arrivata. Un blitz concordato tra il prefetto Luciana Lamorgese e il questore Marcello Cardona dopo che una decina di giorni fa un profugo aveva aggredito un militare e un poliziotto davanti alla stazione. Ma anche una scena mai vista a Milano, almeno non in modo così imponente. Tanto che qualcuno, dall’ala più radicale della sinistra, ha rispolverato i «rastrellamenti» di mussoliniana memoria.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „El barco que rescata refugiados zarpa desde Barcelona dirección Malta“ · Kategorien: Malta, Spanien · Tags: ,

El País | 02.05.2017

La ONG ProActiva Open Arms encara su 16 misión en el Mediterráneo

CARLOS GARFELLA

El barco que rescata refugiados en el Mediterráneo, el Golfo Azzurro, de la ONG Proactiva Open Arms, ha zarpado este martes desde el puerto de Barcelona dirección Malta. La embarcación, que llevaba más de una semana amarrada en la capital catalana, salió alrededor de las cinco de la tarde cargada de mantas, víveres y medicamentos. Los 17 miembros de la tripulación tienen previsto llegar a Malta en tres días, donde está su base de operaciones. Después, navegarán con destino a aguas internacionales libias.

Durante esa mañana, los tripulantes de la embarcación realizaban los últimos preparativos. Llenaron el almacén con cajas repletas de leche en polvo, batidos proteicos y barritas energéticas. El equipo médico preparaba el pequeño hospital de campaña del barco, habilitado con tres camas, respiradores y material quirúrgico. “Hemos hecho una parada en Barcelona para solucionar un problema técnico”, explicó desde la sala de controles el coordinador de la misión, Guillermo Cañardo.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Waffenverkäufe über Facebook“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 02.05.2017

Die illegalen Netzwerke zum Verkauf von Waffen und zur Fluchthilfe von Migranten funktionieren besser als der Staat

Thomas Pany

Die UN, die EU, besonders Italien, aber auch Ägypten, Russland, Frankreich und Deutschland werden mit einigem Interesse verfolgen, wie das für Dienstag angesetzte Treffen zwischen dem international als libyscher Regiegrungschef fungierendem Fayiz as-Sarradsch (gebräuchlich: Serraj) und General Haftar in Abu Dhabi verläuft. Der letzte Versuch, ein solches Treffen zustande zu bringen, scheiterte in Kairo.

Beide Männer haben wichtige Unterstützer. As-Serraj vor allem die UN, die EU, Italien und wenige Milizen, Haftar das Parlament in Tobruk und einige Milizen mehr, vor allem die Reste der libyschen Nationalarmee sowie auswärtige Staaten wie Russland, Ägypten und Frankreich. Zusammen könnten die beiden politischen Persönlichkeiten vielleicht etwas bewegen, was in Richtung Stabilisierung des zerfallenen Staates geht, heißt die Hoffnung.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ein Statement“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Der Freitag | 03.05.2017

Das Start-up „mimycri“ macht aus Fluchtbooten schicke Taschen. Hier erklären die Berliner Gründerinnen die Idee

Sie kommen beide nicht aus der Modebranche, sondern aus der Politik. Dennoch beschäftigen sich Nora Azzaoui und Vera Günther derzeit tagein, tagaus mit einem Thema: Designer-Taschen. Gemeinsam mit Geflüchteten gestalten sie unter dem Markennamen „mimycri“ modische Beutel und Rucksäcke. Der Erlös soll es Geflüchteten ermöglichen, sich hier eine Existenz aufzubauen – Menschen wie dem syrischen Architekten Hassan Abou Saada, der eine lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer hinter sich hat und nun zum Berliner Mimycri-Team gehört, so wie Modedesigner, Schneider, Innovationsberater und Umweltökonomen aus verschiedenen anderen Ländern.

Das Besondere – für manche auch das Schockierende – an den Taschen: Sie sind aus Schlauchbooten gemacht, mit denen Geflüchtete unterwegs waren. Dafür bekamen die Gründerinnen einige Kritik zu hören. Doch sie verteidigen ihre Idee. Beide Frauen haben das internationale Fach „Public Policy“ studiert. Vera Günther, 30, beschäftigt sich in ihrem Hauptjob bei den UN mit Lösungen für den Ressourcenmangel, die Innovationsberaterin Nora Azzaoui, 29, findet, man müsse die Kenntnisse und Tricks aus dem Feld der Unternehmensberatung viel öfter auch auf soziale Themen übertragen.

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