24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsproteste: Kongress München, 01.-03.2013 · Kategorien: Nicht zugeordnet

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*Aufruf zur Zusammenkunft und Zusammenarbeit im Kongress der protestierenden Flüchtlinge in Europa vom 1. bis 3. März 2013 in München*

*Einladung vom Aktionskreis unabhängig protestierender Flüchtlinge*

Seit dem 19. März 2012 befinden wir uns Flüchtlinge in einem Kampf um das Erringen von elementaren Menschenrechten, von Freiheit und Gleichheit, denn wir wollen nicht mehr wie ‚Ausländer’ und Menschen dritten Grades behandelt werden, sondern wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger. Diese Ära unseres Kampfes begann mit einem kleinen Zelt in Würzburg und erwuchs zu einer großen Bewegung, die sich in ganz Europa ausbreitet.

Dieser lange Streik war bisher von vielen Höhen und Tiefen begleitet, die die vielschichtigen Entwicklungen des Protestes charakterisieren. Tragische Geschehnisse wie der Selbstmord von Mohammad Rahsepar am 28. Januar 2012, der Beginn des Streiks und die vielen darauf folgenden politischen Aktionen wie die Demonstration am 13. Februar, der Beginn des Hungerstreiks in Würzburg , der Beginn des Protestzelt-Projekts am 10. Juli und dessen Ausweitung auf elf Städte in fünf deutschen Bundesländern bis zum September und zuletzt die Durchführung des Protestmarsches nach Berlin sowie der große Streik in Berlin.

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24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: IWF, Weltbank, Militär, biometrische Erfassung – der Kontext des Hungers · Kategorien: Mali, Sahara · Tags:

Vor wenigen Tagen wurde ein Dokument aus Gremien der malischen Übergangsregierung und ihrer zivilen Regierungspartner aus Nov. 2012 bekannt, Titel: „Projet de feuille de route pour la transition politique“. Es wurde offensichtlich kurz nach einem Delegationsbesuch von Weltbank und IWF abgefasst. Angesichts (unbekannter) Empfehlungen jener Institutionen schicken sich die Verfasser dieses Dokuments an, einen rohen Budged-Fahrplan für 2013 zu entwerfen. Das Hauptproblem scheint zu sein, dass es in Nord-Mali, aber vielleicht auch in Teilen von Süd-Mali, keine staatlichen Institutionen (mehr?) gibt, die die Budgetoperationen bevölkerungsnah umsetzen könnten.

Im Zentrum steht daher das Vorhaben, die Bevölkerung nach der militärischen Eroberung des Gesamt-Landes biometrisch zu erfassen, um die militärische Beherrschung sozialpolitisch flankieren zu können. Das wird in diesem Dokument klar benannt und als Erneuerung des Wahlregisters dargestellt. Angesichts des aktuellen Zusammenbruchs der Lebensmittelversorgung in Nord-Mali sollte der Plan in den Kontext der Hunger-Politik in der Sahelzone gestellt werden.

Die biometrische Erfassung ist in der internationalen Flüchtlingspolitik ein inzwischen häufig angewendetes Mittel und wirkt sich auch auf spätere Flucht- wie Migrationsmöglichkeiten verheerend aus. Bekanntermassend hat sich die mobile Saharabevölkerung bislang weder um Staatsgrenzen noch um ein nationalstaatlich aufgeteiltes Passwesen geschert.

Im Folgenden die Passage zur biometrischen Erfassung:

 

 

24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Deutschland-Sudan, Berlin 26.01.2013 · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

SHAME ON YOU GERMANY! STOP THIS TOTALITARIANISM, BARBARISM AND CRIMINALISM!

CALL FOR BIG DEMONSTRATIONS AGAINST GOVERNMENTAL GERMAN-SUDANESE COLLABORATION, AGAINST VICTIMS OF WAR AND GENOCIDE IN SUDAN

Saturday: 26th January 2013
11:00hrs: Press conference at Oranienplatz/Berlin
14:00hrs: Demonstration to the Sudanese Embassy

Tuesday: 29th January 2013
14h pm Meeting at Auswärtiges Amt – Weltsaal / Werderscher Markt 10117 Berlin.

In 29th January 2013, German Ministry of Foreign Affairs will host a conference to organize a financial support to Sudanese government and its president Omar Al-Bashir. The conference will be held in Berlin, the Sudanese Foreign affairs minister will be there.

By this Germany obviously takes part in killing and torturing Sudanese people, all over Sudan.

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24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: „Weißer Marsch“ abgesagt oder verschoben · Kategorien: Mali, Sahara

Wie AEI mitteilt, ist der „Weiße Marsch“ nicht gestartet, sondern vorerst abgesagt oder um mehrere Wochen verschoben. Erklärung folgt.


24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest: EritreerInnen auf dem Sinai, Demo Berlin 29.01.2013 · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Es kursieren grauenhafte Berichte von vor allem eritreischen Flüchtlingen, deren Angehörige oder FreundInnen im Sinai Opfer von Entführungen durch Organhändler wurden. Am kommenden Dienstag, den 29.1.2013 um 14 Uhr versammeln sich nun Angehörige und UnterstützerInnen anläßlich des Besuchs des ägyptischen Präsidenten in Berlin. Im Anhang der Aufruf zur Demo.

2012_Jan_29_BerlinDemoSinai_flyer_p1-2

In der Frühjahrsausgabe 2012 der iz3w findet sich ein Artikel von Meena Federer, der ausführlicher auf die Hintergründe eingeht:
https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/330_arabischer_fruehling/Migration

24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: Lebensmittelzufuhr blockiert – Hunger als Waffe? · Kategorien: Algerien, Mali, Mauretanien, Sahara · Tags:

Die UN-Agentur IRIN weist darauf hin, dass sich eine schwere Lebensmittelkrise in den kommenden Tagen und Wochen in Nord-Mali abzeichnet. Aufgrund der geschlossenen Grenzen seitens Algerien und Mauretanien kann Nord-Mali nicht mehr auf den üblichen Handelswegen und auch nicht mit Lebensmittel-Hilfskonvois versorgt werden. Die meisten Märkte und Lebensmittelgeschäfte haben daher bereits geschlossen. Falls auch Niger noch seine Grenze schließt, droht eine Katastrophe. Bereits jetzt wird der Hunger, der sich in den letzten Tagen rapide ausgebreitet hat, für die Fluchtbewegungen verantwortlich gemacht.

http://www.irinnews.org/Report/97320/Food-insecurity-the-next-crisis-for-northern-Mali

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24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mail: Nächste Kriegsphase hat begonnen · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

Der Krieg in Mali ist in eine neue Kriegsphase eingetreten. Nach einem Vorrücken Hubschraubern und mit Stoßtrupps soll nun Nord-Mali in der Fläche erobert werden. Die Meldungen über Razzienpläne und Guerilla-Erwartungen – und zugleich über Misshandlungen, standrechtliche Erschiessungen und militärtypische grausige Übergriffe – nehmen derzeit schnell zu.

Die berüchtigte tschadische Armee ist bereits in Mali eingetroffen, sie wird nicht dem westafrikanischen Kommando unterstellt, sondern steht direkt unter französischem Kommando. Die USA beteiligen sich mehr und mehr an den Logistik-Aufgaben und der Überwachung.

Chadians advance in Mali troop moves against Islamists

Jan 22, 2013 – 21:40

By Abdoulaye Massalatchi and Richard Valdmanis
http://www.swissinfo.ch/eng/news/international/Chadians_advance_in_Mali_troop_moves_against_Islamists.html?cid=34798024

NIAMEY/BAMAKO (Reuters) – Chadian forces advanced towards the Mali border on Tuesday as an African troop deployment and a U.S. military airlift swelled international support for French operations against Islamist rebels occupying the north of Mali.

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24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Ost-Algerien: Straßenblockaden nehmen zu, auch Flughafen betroffen · Kategorien: Algerien · Tags:
Die Straßenblockaden in Ost-Algerien nehmen zu. Es sind vor allem Slumbewohner, die wegen der Wohnmisere auf die Straße gehen. Nach der Blockade von Autobahnen, mehrmals in den vergangenen Monaten, sind jetzt auch Zufahrtsstraßen zum Flughafen Constantine betroffen.
Les blocages de routes se multiplient

par A. El Abci

Hier matin, les habitants du bidonville situé en contrebas de la cité universitaire ‘Mentouri‘, tout près de l’oued, ont coupé le tronçon de la route menant vers l’aéroport, la seconde action de blocage du même axe routier, à l’actif des concernés. Tout donne à croire qu’il s’agit d’une véritable colère qui couve dans les bidonvilles, si on leur ajoute les actions des habitants de la carrière ‘Férando‘ de Sidi M’cid, qui n’ont pas hésité à bloquer, pour ce qui les concerne, la route de la corniche et ce, à deux reprises et à seulement quelques jours d’intervalle. Sans oublier également les habitants du bidonville de ‘Oued El Had‘ qui, dans la même semaine, ont coupé, à leur tour, la route, perturbant gravement la circulation routière. Weiterlesen »

23. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Schulen: die alte politische Polizei taucht wieder auf · Kategorien: Tunesien · Tags:

tunisienumerique.com

Tunisie: Lassad Yaâkoubi: « la police politique est de retour dans les lycées »

Le secrétaire général du syndicat de l’éducation secondaire, Lassad Yaâkoubi,  a affirmé que la police politique est de retour dans les lycées.

Au cours d’une conférence de presse animée le 22 janvier au siège de l’UGTT à Tunis, Lassad Yaâkoubi a annoncé que  » la police politique a été reconstitué par le gouvernement actuel et qu’elle est régie par le ministre de l’intérieur ».

Mettant en garde contre le fantôme de la dictature qui pourrait réapparaître, le secrétaire général du syndicat de l’éducation a révélé la présence de policiers au lycée d’Al Riadh au Menzah pour établir la liste des enseignants protestataires  soulignant que ce genre de scénarios s’est déjà produit à Radès.

Par ailleurs, Lassad Yaâkoubi, a ajouté que les ligues de protection de la révolution s’en sont mêlées en provoquant les enseignants

23. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Aussperrung auf Erdgasförderanlagen, anhaltende Arbeitskämpfe · Kategorien: Tunesien · Tags:

L’URT de Tataouine conteste la fermeture de 2 champs pétroliers… Winstar Tunisia dément

http://www.businessnews.com.tn/L%E2%80%99URT-de-Tataouine-conteste-la-fermeture-de-2-champs-p%C3%A9troliers%E2%80%A6-Winstar-Tunisia-d%C3%A9ment,520,35860,3

La décision de la société pétrolière canadienne „Winstar Tunisia BV“ de fermer les deux champs pétroliers dans les zones de Chouch Sayda et Sanghar a provoqué une réaction de contestation de la part de l’Union régional du travail (URT) de Tataouine.

L’URT Tataouine, a tenu, à cet effet, une réunion extraordinaire, mardi après-midi 22 janvier 2013, à l’issue de laquelle elle a rendu public un communiqué, soulignant que le syndicat considère que cette fermeture est en contradiction avec les objectifs de la révolution et avec les attentes des habitants de la région.
Elle appelle, dans ce sens, au «soutien et à l’appui de tous dans la lutte contre l’hégémonie des sociétés pétrolières et leur désintérêt affiché envers une région dont elles exploitent les richesses, depuis de nombreuses années».
Le secrétaire général du Syndicat de base de la société canadienne, Dhaou Akrout, a évoqué la situation difficile vécue par les employés dans les chantiers de l’entreprise, en l’absence des services et de commodités.

De son côté, Rafik Hamza, le premier responsable du site de Tunisie de cette société, installée en Tunisie depuis environ 13 ans, a souligné que «les deux champs n’ont pas été fermés, mais qu’ils ont seulement évacué provisoirement les travailleurs». Il a ajouté qu’un «communiqué de presse sera publié ultérieurement pour expliquer les circonstances de cette opération».

La société qui emploie environ 45 travailleurs et techniciens exploite 13 puits pétroliers dans le Sahara de Tataouine.

D’après TAP