Harragas fiblad Tab Jnanous !
Je suis harraga d’un pays qu’ils disent riche et indépendant depuis cinquante années !
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Je suis harraga d’un pays qu’ils disent riche et indépendant depuis cinquante années !
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Hania A. schrieb am 25.06.2012 im Le Temps d’Algérie, dass die 25 algerischen Harragas, die am 09.06.2012 im Küstengewässer nahe der südspanischen Stadt Murcia verhaftet wurden, zunächst im Abschiebeknast (CIE) Murcia – ähnlich dem in Algeciras – interniert wurden.
Am Samstagnachmittag (23.07.2012) konnten sie ausbrechen. Sie nutzten Feuerlöscher und anderes Material, um gegen die Wächter vorzugehen. Vier Polizisten ließen sich leicht verletzt im Krankenhaus behandeln. Am 24.07.2012 wurden 15 der Ausgebrochenen in der Umgebung von Murcia festgenommen. Sie hatten nirgendwo Hilfe bekommen. Die Polizei rechnet bei der Jagd nach den 10 weiteren Flüchtigen mit der Unterstützung der Bevölkerung.
Die Polizei gab an, dass es sich nicht um den ersten Ausbruch aus dem Gefängnis Murcia handelt, in dem derzeit 115 Nichtspanier festgehalten werden, zum Teil in Strafhaft, zum Teil in Abschiebehaft. Demnächst sollen neue Blöcke in dem Gefängnis gebaut werden. Die gefassten Flüchtigen erwartet nun ein Gerichtsprozess mit Gefängnisstrafe.
http://www.letempsdz.com/content/view/76708/1/
La Republicca, 08.07.2012: 61 somalische Boat-people, unter ihnen 3 Frauen, sind am 08.07.2012 mithilfe der Hafenbehörden in Sizilien angekommen. Um 4:30 Uhr hatte die italienische Küstenwache von der maltesischen Küstenwache die Information bekommen, dass ein 10 Meter langes Schlauchboot mit ca. 60 Personen an Bord in italienische Gewässer fährt. Daraufhin sind zwei Motorschiffe der Hafenbehörden von Gela und Pozzalo zu dem angegebenen Ort auf dem Meer aufgebrochen. Um 6:15 wurden die Bootsflüchtlinge auf die italienischen Schiffe übernommen. Das italienische Innenministerium ordnete an, dass die Boat-people nicht in das „Centro di accoglienza“ von Pozzallo (Provinz Ragusa), sondern nach Porto Palo (Provinz Siracusa) gebracht werden sollen.
Zur Flüchtlingstragödie vor Monastir
Boats4people Kommuniqué Nr. 4: Die Oloferne sticht wieder in See, die für die einen ein offenes Meer, für die anderen aber eine Grenze ist
08.07.2012
Palermo, 8 Uhr morgens. Das Solidaritätsschiff hisst die Segel Richtung Monastir, wo sich Boats4people am 13. Juli am internationalen Komitee des Weltsozialforums und an seinen zahlreichen Veranstaltungen beteiligen wird. Während der Hafen von Palermo entschwindet, öffnet sich vor der Crew der ruhige und flüssige Horizont des Mittelmeers. Aber die Boats4people-Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, daran zu erinnern, dass dieser Horizont für die Bevölkerungen südlich des Mittelmeers ein Synonym für Grenze ist. Und dass dieses scheinbar ruhige Meer das Leben Tausender Flüchtlinge und MigrantInnen verschlungen hat: Nach der Zählung von Fortress Europe 13.448 Menschenleben zwischen 1988 und Mai 2012, und 6.255 allein im Kanal von Sizilien. Zu dieser furchtbaren Zahl – die sicherlich nur einen Teil der Realität darstellt – müssen mindestens 3 Tunesier hinzugezählt werden, deren kleines Boot in der Nacht des 3. Juli 2012 in der Nähe von Monastir gekentert ist. Weiterlesen »
• Egyptian migrants arrive on the Ragusa coast and at the port of Catania
• World Refugee Day is celebrated in Italy
• The Trapani CIE (Immigration Detention Centre) Serraino Vulpitta closes
• Lampedusa is not an island: A Buon Diritto Onlus publishes a dossier on the facts of immigration in 2011
• Events programmed for July 2012: Boat4People and LampedusaInFestival
Der Bericht zum Besuch im Abschiebeknast Milo (Sizilien) folgt noch. Nur in Kürze: Derzeit sind dort fast nur TunesierInnen interniert (183!).
Auch wenn die dortigen Aufstände und auch unsere Aktionen bei der Bevölkerung auf wenig Zuspruch zu stoßen scheinen, so gibt es doch immer wieder für uns hier intensive Momente oder Begegnungen. Heute 1 kam zum Beispiel jemand aus Ghana an der Meer-Promenade (wo die B4p-Aktion zum Gedenken an die toten oder verschwundenen Harraga lief) und textete ins Mikrofon. Etliche MigrantInnen blieben stehen oder waren schon da: Eine rumänische Getränkeverkäuferin mit Söhnen in Deutschland, ein Senegalese, seit 20 Jahren in Italien, der eine echt gute politische Rede hielt, ein Ghanaer, der vom Joggen vorbeikam und ein total passendes Lied sang, einige Leute aus Bangladesh(?) und etliche Maghrebiner (kann sein, dass es noch viel mehr waren, aber die hab ich wahrgenommen). Und sie blieben stehen, weil wir mit Nennung von Namen und Geschichten der Toten im Meer gedachten, Kerzen anzündeten und parallel zu solchen auf den Booten ans Ufer brachten. Auch italienische Leute blieben stehen oder saßen eh am Ufer und genossen den schönen Sommerabend mit orangem Mondaufgang. Und dann hatten wir noch ein nettes Abschiedsessen und -trinken mit fast allen b4p-Reisenden und den AktivistInnen von borderline europe und zogen eben mit unserer mobilen Anlage mit Musik zurück zu unsern Unterkünften.
SOS Risk 76 Eritreans deported from Libya
A group of 76 people were intercepted by vessels flying the double flag of the Italian and Libyan. The boat that was sent back, is called Napolyo 25, the date of the rejection is 29.06.12, the place where they are held is called, Sibrata Mentega Delila (Tripoli). The Eritrean refugees almost all are certain to have been intercepted by a joint patrolling Italy and Libya. Once the list of people have been transported back in Libyan waters took a flat-shaped oil delivered to the Libyan soldiers who have taken the unit in Libya, in the port of Tripoli, then transferred to a new detention center still under construction, threatened by soldiers who will be deported to the country of origin.
Fr. Mussie Zerai
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04.07.2012
WatchTheMed
Eine Landkarte als Plattform, um an den Seegrenzen der EU ein Monitoring zu Verletzungen von MigrantInnenrechten aufzubauen
Während das Schiff Oloferne von Boats4People auf See ist, beteiligen sich viele Andere an der Kampagne zu Land, in Afrika, Europa und selbst in den USA. Unter ihnen sind Forscher desForensic Oceanography Forschungsprojekts an der Goldsmiths University in London, die im Rahmen der B4p-Kampagne eine neue Online-Mapping-Plattform erstellt haben, mit deren Hilfe zeitnah der drohende Tod von MigrantInnen und Verletzungen von deren Rechten an den EU-Seegrenzen öffentlich gemacht werden kann. Weiterlesen »
Euronews berichtet am 04.07.2012, dass 65 Boat-people aus Griechenland Richtung Italien aufgebrochen und in Seenot geraten sind. Der Bootsmotor fiel aus. Das Boot der SomalierInnen, ÄgypterInnen, SyrerInnen und AfghanInnen wurde von der kroatischen Küstenwache nach mehreren Tagen des überwachten Treibenlassens auf See aufgebracht. Das Notrufsignal war in Dubrovnik bereits am 01.07.2012 eingegangen. An dem Tag überflog ein kroatisches Militärflugzeug das Boot, leistete aber keine HIlfe, Ein türkischer Frachter brachte ihnen am selben Tag Wasseer und Lebensmittel. Die Boat-people wurden von der kroatischen Küstenwache in Quarantäne genommen un anschließend in ein „MigrantInennzentrum“ in Dubrovnik (Eisenbahnlager unter der Brücke Franje Tuđman) gebracht.
http://www.euronews.com/2012/07/03/sixty-five-migrants-rescued-off-croatia-coast/
http://balkans.courriers.info/article20327.html
Die italienischen Behörden haben am 28.06.2012 zwei Boote vor den Küsten von Sizilien und Kalabrien aufgebracht. Auf einem befanden sich 115 ägyptische Boat-people, auf dem anderen 54 afghanische Flüchtlinge. Im Hafen von Catania wurden 4 von ihnen als „Schlepper“ verhaftet. Ausserdem ist die Rede davon, dass die italienische Küstenwache 5 Frauen, 7 Minderjährige und 41 Männer auf einem anderen Boot gerettet habe, das aus Griechenland kam. Bereits am 14.06.2012 waren 156 Boat-people in Kalabrien angekommen.
http://www.algerie1.com/flash-dactu/interception-de-deux-embarcations-de-migrants-clandestins-sur-les-cotes-italiennes/
http://www.lifeinitaly.com/news/en/153778