19. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ceuta EU-Zaun: Guardia Civil schoss auf Flüchtlinge, Videos Überwachungskameras · Kategorien: Marokko, Spanien, Video

Die Guardia Civil hat zugesagt, dass sie das Video-Material der Überwachungskameras vom Morgen des 06.02.2014 der Staatsanwaltschaft aushändigen wird. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Guardia Civil wegen ihrer Schüsse auf schwimmende Flüchtlinge. Mindestens 15 Flüchtlinge kamen dabei um.

Die PSOE hatte der Guardia Civil ein Ultimatum zur Übergabe des Videomaterials gestellt, andernfalls würde sie einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragen.

Von 37 Überwachungskameras müsste das Geschehen gefilmt worden sein. Menschenrechtsgruppen und Oppositionsparteien fordern die Veröffentlichung des gesamten Video-Materials.
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19. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Spanischer Pass für sephardische Juden – und für die vertriebenen „Mauren“? · Kategorien: Marokko, Spanien

„Historische Wiedergutmachung

Spanischer Pass für sephardische Juden

Etwa 3,5 Millionen Juden mit spanischen Wurzeln sollen in aller Welt leben. Die Regierung Rajoy will ihnen nun die Wiedereinbürgerung ermöglichen. Betroffene sollen eine doppelte Staatsbürgerschaft erhalten. […]

Auch Mauren fordern Geste

Die Nachfahren der im 17. Jahrhundert vertriebenen, vom Islam zum Christentum bekehrten Mauren fordern nun für sich ebenfalls eine ähnliche Anerkennung, oder zumindest eine Geste Spaniens, ein. Madrid hatte sich allerdings bisher unter anderem mit dem Argument dagegen verwehrt, dass die sogenannten Morisken im Unterschied zu den Sepharden nicht an der spanischen Sprache festgehalten hätten. Dafür aber pflege man bis auf den heutigen Tag spanische Lebensart, kontern nun die Morisken, die nach ihrer Vertreibung vor allem in den marokkanischen Städten Tetuán, Rabat und Fez Aufnahme fanden. Dort seien spanische Spuren schliesslich überall in Architektur, Gastronomie und Musik gegenwärtig.“

via Historische Wiedergutmachung: Spanischer Pass für sephardische Juden – Auslandnachrichten Nachrichten – NZZ.ch

19. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für USA: Grenzabschottung · Kategorien: USA · Tags:

Telepolis | 18.02.2014

USA grenzen sich von Amerika ab

Harald Neuber

In den neunziger Jahren haben die USA Sperranlagen zu Mexiko errichtet. Nun soll die Konstruktion massiv ausgeweitet werden – Gated Nations Teil 6

Die weltweit wohl bekannteste Grenzanlage erstreckt sich zwischen den USA und Mexiko. Das Bauwerk ist – bislang zumindest – noch nicht einmal eines der größten, aber es ist der westlichen Welt am nächsten. Anders als im Nahen Osten, in den Wüstegebieten Arabiens oder entfernten Gegenden Zentralasiens sind hier Menschen aus dem westlichen Kulturkreis betroffen. Dazu zählen eben auch die „Hispanics“, meist Mexikaner, die sich in den USA niedergelassen haben und in die Mittelschicht aufgestiegen sind. Dies und die negativen Auswirkungen für US-Bürger in den grenznahen Gebieten rückt diese Anlage stärker in den Fokus der gesellschaftlichen und medialen Aufmerksamkeit als andere vergleichbare Bauwerke.
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18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für World Press Photo: African migrants on the shore of Djibouti city · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

American Photographer John Stanmeyere wins World Press Photo of the year 2013

The international jury of the 57th annual World Press Photo Contest has selected an image by American photographer John Stanmeyer of the VII Photo Agency as the World Press Photo of the Year 2013. The picture shows African migrants on the shore of Djibouti city at night, raising their phones in an attempt to capture an inexpensive signal from neighboring Somalia—a tenuous link to relatives abroad. Djibouti is a common stop-off point for migrants in transit from such countries as Somalia, Ethiopia and Eritrea, seeking a better life in Europe and the Middle East. The picture also won 1st Prize in the Contemporary Issues category, and was shot for National Geographic.

For an overview of all the winners visit: http://www.worldpressphoto.org/awards/2014

18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: 2 Tote, 123 Flüchtlinge auf Schlauchboot in Seenot · Kategorien: Italien · Tags: ,

„Lampedusa: soccorso gommone, due cadaveri

L’allarme nella mattinata di lunedì. Sms alla Capitaneria: «Motore in avaria, siamo in balia della onde». […]

Un gommone di migranti a bordo è stato soccorso lunedì sera a circa 145 miglia a sud-ovest di Lampedusa da un mercantile dirottato sul posto dal Comando generale delle Capitanerie di Porto: a bordo 107 uomini, 16 donne e due cadaveri, anch’essi di uomini. […] – I fatti, secondo quanto si è appreso dal Comando generale delle Capitanerie di Porto, risalgono a lunedì intorno alle 11,30 quando la Guardia Costiera di Palermo ha ricevuto una telefonata con un satellitare Thuraya da parte di un gruppo di migranti. Questi hanno detto di trovarsi a bordo di un gommone di circa sette metri, con il motore in avaria e di essere in balia delle onde. Hanno anche dato la loro posizione stimata, che è stata poi confermata dai controlli effettuati dalla Guardia Costiera tramite il gestore telefonico. Il Comando generale delle Capitanerie ha quindi dirottato sul posto diversi mercantili che si trovavano in zona: il primo a raggiungere il gommone è stato il cargo greco Rizopon che in serata ha completato il trasbordo dei migranti.18 febbraio 2014″

via Lampedusa: soccorso gommone, due cadaveri – Corriere.it

18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ceuta EU-Zaun: Schüsse auf schwimmende Flüchtlinge – Presse · Kategorien: Marokko, Spanien

Abwehrschlacht am europäischen Burggraben

Von Oliver Meiler

Mit fast allen Mitteln gegen Immigranten: Spanien schottet seine Exklaven Ceuta und Melilla ab.

via Abwehrschlacht am europäischen Burggraben – News Ausland: Naher Osten & Afrika – tagesanzeiger.ch

18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Melilla: EU-Zaun Kletterer – Fotos · Kategorien: Marokko, Spanien

http://www.elmundo.es/album/espana/

17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für iz3W 341: Road to Nowhere – Asyl & Politik · Kategorien: Lesetipps · Tags:

Ausgabe 341 der Zeitschrift iz3W hat den Schwerpunkt Asyl und ist gerade erschienen. Unter dem Titel ‚Road to Nowhere – Asyl & Politik‘ werden u.a. die folgenden Themen behandelt:

  • Mehr als nur humanitär. Das Recht auf Asyl ist der Kern von Recht und Rechtssicherheit.
    von Micha Brumlik
  • Kontinuierliche Verweigerung. Die Geschichte des Asyls während des Nationalsozialismus.
    von Andreas Marquet
  • Koste es, was es wolle. Das europäische Grenzregime dient der Abwehr von Flüchtlingen.
    von Bernd Kasparek
  • Aufnahme statt Geheimhaltung. Die Asylrechtspraxis bedeutet für verfolgte Homosexuelle Unsicherheit.
    von Klaus Jetz
  • »Gesetze sind veränderbar«
    Interview mit Günter Burkhardt über die Arbeit von Pro Asyl
  • Freie Radikale. Das Konzept »Non-Citizens« führte zu Kontroversen.
    von Christian Jakob
  • Scheitern auf höherem Niveau. Lehren aus dem Protest der Refugees in Österreich.
    von Ilker Ataç und Monika Mokre
  • Böse Bosse. Wie mit dem Schleppereivorwurf Refugees kriminalisiert werden.
    von Katharina Menschick
  • Bewegungen am Bosporus. Die Türkei wird zur EU-Außengrenze aufgerüstet.
    von Brigitte Suter
  • Australien macht Druck. In Indonesien verschlechtern sich die Bedingungen für Asylsuchende und Flüchtlinge.
    von Antje Missbach
  • »Der Flüchtlingspass nützt hier nichts« Kolumbianische Flüchtlinge in Ecuador.
    von Sebastian Muy

s.a. iz3w 341

 

17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für „The Migration Apparatus“ (Feldmann) · Kategorien: Lesetipps · Tags:

H/SOZ/KULT

G. Feldman: The Migration Apparatus

Autor(en): Feldman, Gregory
Titel: The Migration Apparatus. Security, Labor, and Policymaking in the European Union
Ort: Stanford
Verlag: Stanford University Press
Jahr: 2011
ISBN: 978-0-804-76107-9
Umfang/Preis: 248 S.; € 19,00

Rezensiert für den Rezensionsdienst „Europäische Ethnologie / Kulturanthropologie / Volkskunde“ bei H-Soz-u-Kult von:

Jens Adam, Humboldt-Universität zu Berlin, E-Mail: JensCAdam@gmx.de

Wie lassen sich komplexe, räumlich schwer begrenzbare und institutionell vielfältig verflochtene Systeme zur Regulierung von Bevölkerungen oder zur Steuerung politischer „Probleme“ ethnographisch untersuchen? So lautet eine zentrale Fragestellung in den gegenwärtigen Diskussionen zu einer Anthropologie politischer Felder[1], zu denen Gregory Feldman mit seinem Buch „The Migration Apparatus“ einen wichtigen Beitrag leistet. Im Fokus steht das sich zunehmend verdichtende System der EU zum „Migrationsmanagement“, mit dem europäische Politiker und Beamte versuchen, das „Problem“ einer unkontrollierten Wanderung von Migranten aus dem globalen Süden nach Europa in den Griff zu bekommen. Dieses „Problem“ – so zeigt Feldman auf – ist nicht nur politisch und diskursiv produziert, sondern verweist auf dominante Formen des Umgangs europäischer Öffentlichkeiten mit Migration entsprechend einer Logik der Abwehr, Abgrenzung und Restriktion, welche die längerfristigen und strukturellen Rahmenbedingungen dieser Wanderbewegungen auszublenden versucht. Dass dieses System nicht nur die massiven Ungleichheiten einer globalen Wirtschaftsordnung verteidigt und reproduziert, sondern gewaltdurchzogen ist und regelmäßig zu tödlichen Konsequenzen führt, wird als Reaktion auf die Geschehnisse vor und auf Lampedusa vermehrt auch von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen.[2]

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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg, Demonstration 01.03.2014 · Kategorien: Deutschland, Termine [alt]

Aufruf zur Demo am 1. März in Hamburg

LAMPEDUSA IN HAMBURG

PARADE FOR OUR RIGHTS – WE ARE HERE TO STAY!

  • Ein Jahr nach der Beendigung des EU Programms “emergencia Africa norte”,
  • ein Jahr Leben auf der Strasse,
  • drei Jahre nach dem NATO Krieg in Libyen,
  • drei Jahre seit dem Trauma des Krieges und dem Verlust von allem außer dem nackten Leben,
  • zehn Monate des Kampfes für die Anerkennung unserer Rechte in Hamburg,
  • zehn Monate zwischen der Solidarität aus der Gesellschaft und der Ignoranz durch die Regierung…

…steht unser Leben und das unserer Familien immer noch auf dem Kopf. Mit fortschreitender Zeit ohne Veränderung unserer rechtlichen Situation, die uns ermöglichen würde, endlich ein „normales“ Leben zu beginnen, wächst der psychische Druck auf die Mitglieder unserer Gruppe.

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