21. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in der Türkei: Die Macht des Schleusenwärters“ · Kategorien: Syrien, Türkei

Quelle: FAZ

In der Türkei sind mehr Flüchtlinge als in allen europäischen Ländern zusammen untergebracht. Lange hat Ankara versucht, Syrer an der Flucht nach Europa zu hindern. Nun demonstriert Erdogan seine Macht – und öffnet alle Tore.

Michael Martens, Athen

Zwei Szenen aus der Türkei dieser Tage: Die erste spielt in einer Moschee in Basmane, einem Stadtteil der türkischen Ägäis-Metropole Izmir, in dem viele Syrer auf dem Weg nach Europa einen Halt einlegen, um mit Schleppern Kontakt aufzunehmen und Einzelheiten ihrer Überfahrt auf eine griechische Ägäis-Insel auszuhandeln. In Basmane, so berichteten türkische Medien unlängst, habe ein Imam syrischen Flüchtlingen den Zugang zu einer Moschee verweigert, nachdem sich Anwohner beschwert hätten. Weil sie kein Geld für ein Hotel hatten oder alle Herbergen in der Umgebung schon belegt waren, hätten die Flüchtlinge sich tagelang auf dem Gelände der Moschee aufgehalten, dort geschlafen, sich gewaschen und gegessen. Das sei den Gläubigen irgendwann zu viel geworden, weil sie nicht mehr in Ruhe beten konnten.

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21. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „McKinsey soll Flüchtlingschaos ordnen“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: RP Online

Düsseldorf. Der neue Chef des Bundesamts für Migration, Frank-Jürgen Weise, hat die Unternehmensberatung ins Haus geholt. […]

Von Michael Bröcker und Martin Kessler

Die Unternehmensberatung McKinsey soll der Bundesregierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen. Eine entsprechende Vereinbarung hat der neue Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, nach Informationen unserer Redaktion aus Regierungskreisen mit dem früheren McKinsey-Deutschlandchef Frank Mattern getroffen. Demnach soll die Unternehmensberatung dabei helfen, die Asylverfahren zu beschleunigen und die Integration der Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Kanzlerin habe dem Vorgehen zugestimmt, heißt es.

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21. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Berlin: #No more crossing! · Kategorien: Griechenland, Termine [alt], Türkei · Tags: ,

Ein Abend zu praktischer Fluchthilfe

Donnerstag, 24.09.2015, 20 Uhr
K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86
Berlin

„Schlepper“, „Schleuser“, „Menschenhändler“: An markigen Worten zur Dämonisierung der Fluchthilfe nach Europa fehlt es nicht. Es sind die hochgerüsteten EU-Außengrenzen, die Geflüchtete zu beschwerlichen und häufig tödlichen Routen zwingen. Im offiziellen Diskurs werden aber die Dienste kommerzieller FluchthelferInnen für das Sterben verantwortlich gemacht, die Geflüchteten werden in diesem Diskurs zu „Schlepperopfern“.

Nach zahlreichen politischen Initiativen zur kollektiven Fluchthilfe fordern nun die Geflüchteten im türkischen Edirne und in Istanbul in der Kampagne #NoMoreCrossing, niemals wieder über das Meer flüchten zu müssen. Weiterlesen »

21. September 2015 · Kommentare deaktiviert für TAZ Panter Leserpreis für Alarm Phone · Kategorien: Alarm Phone, Deutschland, Medien · Tags:

Quelle: taz

Großzügige Gewinner

Samstagabend wurde im Deutschen Theater in Berlin zum elften Mal der taz Panter Preis verliehen.

von SASKIA HÖDL

Dass sich eine derartige Willkommenskultur in Deutschland entwickeln würde, konnten die taz-LeserInnen noch gar nicht ahnen, als sie im August ihre Stimmen für die sechs Panter-Preis-Nominierten abgaben.

Dem Moderator Martin Stankowski fällt zur neuen deutschen Hilfsbereitschaft aber nicht nur Positives ein, er denke dabei auch an jene, die versuchten, sich an der Situation der Flüchtlinge ökonomisch zu bereichern, sagt er. Kai Diekmann etwa habe kein Herz für Flüchtlinge bewiesen, sondern „eher ein Herz für die Auflage der Bild-Zeitung”. Stankowski ist Kabarettist und taz-Genosse aus Köln. Gemeinsam mit taz-Redakteurin Doris Akrap führt er am Samstag im Deutschen Theater durch den Abend.

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Mit der ‚Sea-Watch‘ auf Rettungsmission · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: NDR

Multimedia-Doku über den Einsatz der Sea-Watch vor der Küste Lybiens von Carolin Fromm und Johanna Leuschen.

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siehe auch: NDR Reportage

Rettet die Flüchtlinge

Mit der „Sea-Watch“ auf hoher See: Eine Gruppe Freiwilliger will nicht länger zusehen, wie Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, und geht auf Rettungsmission.

20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn öffnet Grenzübergang zu Serbien wieder“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Bei Röszke dürfen Flüchtlinge wieder die Grenze passieren. Serbien und Ungarn wollen zusammenarbeiten. Österreich erwartet an diesem Wochenende etwa 20.000 Hilfesuchende.

Ungarn hat die Grenze zu Serbien teilweise wieder geöffnet. Der Hauptgrenzübergang Horgoš-Röszke 1 an der Autobahn zwischen Belgrad und Budapest wurde in Anwesenheit der Innenminister beider Länder wieder in Betrieb genommen. Die Probleme seien in Zusammenarbeit mit Serbien gelöst worden und die Bedingungen für eine Wiedereröffnung erfüllt, sagte der ungarische Innenminister Sandor Pinter. „Wir haben entschieden, wie wir diese außergewöhnliche Situation zusammen angehen, und versucht, eine gemeinsame Lösung zu finden.“

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeer: Fähre rammt Flüchtlingsboot“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags:

Quelle: Zeit Online

Bei einem Schiffsunfall vor der türkischen Küste sind mindestens mindestens 13 Flüchtlinge gestorben. Wenige Stunden zuvor war ein anderes Boot verunglückt.

Beim Zusammenstoß einer Fähre mit einem Schlauchboot mit 46 Flüchtlingen an Bord sind vor der türkischen Küste mindestens 13 Flüchtlinge ertrunken, 13 weitere wurden noch vermisst. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Doğan war das Boot auf dem Weg von Canakkale zur griechischen Insel Lesbos.

Unter den Toten waren demnach auch vier Kinder. 20 weitere Insassen konnten gerettet werden. Welcher Nationalität die Flüchtlinge waren, war zunächst unklar. Auch unklar ist, wie es zu dem Unfall gekommen ist.

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Edirne, Türkei: Open the borders for migrants · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Aktion Bleiberecht

„We don’t want food, we don’t want water, we don’t want humanitarian help, we want to cross the border by the land. We will cross or die here.“

PRESS RELEASE: Since 5 days in Edirne, Turkey, around 3000 thousands migrants (mostly syrians but also afghanis, irakis and others) gathered, following a call started on a Facebook page („Crossing no more“), to ask for the turkish-greek border to be opened for them. They refuse to risk their lives in Aegean sea anymore to reach a european country where they’ll finally be safe, get basic human rights and have a chance to make a life for themselves. VideoPeople started to move to Edirne last weekend (around the 10th of September) but very quickly the main bus station of Istanbul (Bayrampaşa) where they were allbuying tickets and getting on the buses got blocked for them. The policedetains them in the bus station itself, preventing them to buy tickets to Edirne. The government declared that now the migrants have to stay in the citywhere they had been registered on turkish territory. Which means that it’s nowofficially illegal for them to move inside the country, especially to Edirne.

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für ‘Europe needs to take big numbers. Until then, chaos reigns’ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: The Guardian

Borders are closing all over Europe and many people are likely to end up stuck in camps in Greece. A proper European resettlement deal is needed, experts say

Europe’s heads of government gather this week for a meeting billed as a last-ditch effort to resolve the refugee crisis sweeping the continent.

But the pace of arrivals has accelerated so fast that the deal some are touting as a solution to the challenge is actually more of a stopgap measure to tackle an emergency.

Politicians in Brussels have been arguing fiercely about where 120,000 refugees should be allowed to settle, even though tens of thousands more have already travelled into the continent. Borders are being sealed with bewildering speed, as columns of desperate people move from country to country in their attempt to find a haven.

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20. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Refugee crisis: young migrants blaze new trails through Europe“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: The Guardian

Families are being left behind at closed borders in the race to navigate Europe’s changing border rules

When the refugee route to the European Union swerved west into Croatia last week, some of the first people to blaze the trail were the three Ahmed siblings from Deir Ez-zor.

After Hungary, the gateway to Europe for more than 170,000 refugees this year, closed its border on Tuesday, thousands of the Ahmeds’ compatriots simply stayed put, unsure of where to go next. But Mohamed, Noor and Ali Ahmed didn’t waste time. After just one day, they paid for a taxi to the last Serbian town before Croatia, and then began marching through the flat farmland that stretches across the Serbo-Croatian border. The eldest, Mohamed, a 26-year-old doctor, admitted they had no idea of what to expect. “We just heard about this route,” added Ahmed. “We thought we should check it out immediately, see if it is a route or not.”

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