27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Dutzende Leichen werden angeschwemmt · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Quelle: The Libya Observer

Tens of drowned bodies found off Libyan shores

Libyan Coast Guard found Friday tens of drowned bodies of migrants, who are likely to be from Eritrea and Niger, off Al-Garaboulli shores, 75 km eastern Tripoli.

The Head of Coast Guard in Al-Garaboulli, Abdullatif Al-Munser, said the decomposed bodies that came ashore Al-Garaboulli suggest that the boat, which those migrants were on, drowned days ago.

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen bringt 600 Boat-people auf · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Quelle: Modern Ghana

Libya coastguard stops 600 migrants crossing to Europe

By AFP

Tripoli (AFP) – The Libyan coastguard on Sunday stopped three boats carrying 600 migrants including pregnant women trying to cross the Mediterranean to Europe, an official said.

The coastguard „intercepted three large dinghies off the coast of Sabratha“ around 70 kilometres (45 miles) west of Tripoli, Colonel Ayoub Qassem, a spokesman for the Tripoli government’s navy, said.

He said all the migrants were from Africa, adding „there were 80 women including some who were pregnant.“

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Monitoring in Chios Needed! Please Come There And Support! · Kategorien: Griechenland · Tags:

This is an urgent call to come to Chios and monitor the situation there.

Read some infos on how it’s been there the last days:

Those activists who’ve done it last week will leave on Tuesday. Their work has been super essential and must be maintained, since there’s still little to no press and the police act badly towards refugees, who are detained and get zero information from the officials and cannot apply for asylum.

Your task will not be to provide food or goods, but to stay around the camp, talk to people, exchange information, and to forward your information to the public by collecting information from those who are detained and then be in touch with activists and press.

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Vluchtelingen proberen het nu via Albanië: ik doe alles om weg te komen – Video · Kategorien: Albanien, Balkanroute, Griechenland, Video · Tags:

Quelle: NOS

Een week geleden sloten Europa en Turkije een akkoord om de vluchtelingenstroom in te dammen. De vluchtelingen die voor gesloten grenzen staan in Griekenland gaan nu op zoek naar alternatieve routes, om alsnog Noord- en West-Europa te bereiken. Bijvoorbeeld via Albanië.

Verslaggever Lex Runderkamp is het grensgebied bij het plaatsje Konitsa. Vluchtelingen proberen daar te voet de grens over te steken. Vaak proberen ze het zonder hulp van smokkelaars. Want, zegt de Syriër Mohammed, „we vertrouwen liever op onszelf dan op een smokkelaar.“ Langs de Albanese grens is inmiddels een klein tentenkamp ontstaan waar vluchtelingen die van de Griekse eilanden komen zich voorbereiden op een doorreis.

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Lesbos: Flüchtlinge hinter Mauern und Stacheldraht · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Zu wenige Wasseranschlüsse, Duschen und Toiletten, Übernachten teilweise unter freiem Himmel: Diverse Hilfsdienste üben hefige Kritik daran, wie in einem großen Registrierzentrum auf Lesbos mit Flüchtlingen umgegangen wird. „Ärzte ohne Grenzen“ hat schweren Herzens entschieden, seine Helfer aus jenem Lager im Dorf Moria abzuziehen.

Von Michael Lehmann

Ein dunkelblauer Polizeibus fährt von der Küstenstraße ein paar Kilometer weit durch Olivenhaine, vorbei an Mohnblumen, grünen Wiesen, blühenden Pfirsichbäumen. Dann taucht am Horizont ein lang gezogener grauer Klotz auf. Die Menschen im Bus – neu angekommene Flüchtlinge – starren vom Bus aus auf hohe Mauern, Stacheldraht, drumherum riesengroße Leuchtmasten … es ist der Hotspot Moria auf Lesbos. Seit Sonntag sei er zum Gefängnis für immer mehr Flüchtlinge geworden, sagt Constance Theissen, die Frau, die für Ärzte ohne Grenzen in der Hafenstadt Mytilini Hilfe koordiniert:

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece starts evacuating Idomeni border camp as new arrivals slow“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

Greece has begun evacuating migrants from the main Idomeni camp on the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) border, while the flow of refugees arriving on Aegean islands has slowed to a trickle, officials said Saturday.

Eight buses transported around 400 refugees from Idomeni to nearby refugee camps Friday, local police sources said.

A dozen more buses were waiting for migrants reluctant to leave the border, which has been shut down since earlier this month.

„People who have no hope or have no money, maybe they will go. But I have hope, maybe something better will happen tomorrow, maybe today,“ said 40-year-old Fatema Ahmed from Iraq, who has a 13-year-old son in Germany and three daughters with her in the camp.

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper bereiten Flüchtlingsroute nach Italien vor“ · Kategorien: Griechenland, Italien, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: FAS

Nachdem die Balkanroute geschlossen ist, wollen die Schlepper Flüchtlinge auf einem anderen Weg nach Europa bringen. Wie Recherchen der F.A.S. ergaben, soll es auf dem Seeweg nach Italien gehen.

Nachdem die Grenzen auf dem Balkan geschlossen sind, bereiten Schlepper eine neue Flüchtlingsroute von der Türkei und von Griechenland über das Mittelmeer nach Italien vor. Das haben Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) ergeben.

Nach den Angaben von Schleusern, deren Handynummern bei Facebook stehen, soll das Geschäft in der ersten Aprilwoche in großem Stil beginnen. Die Überfahrten mit Fischkuttern und kleinen Handelsschiffen beginnen im türkischen Badeort Antalya, in der türkischen Stadt Mersin nahe der syrischen Grenze und in Athen. Die Flüchtlinge werden angewiesen, unter Deck zu bleiben, bis die Schiffe internationale Gewässer erreichen. Eine Fahrt kostet zwischen 3000 und 5000 Euro. Manche Schlepper wollen zwei Fahrten wöchentlich anbieten, einer hat vor, bis zu 200 Personen in ein Schiff zu zwängen.

Die Fahrt ist deutlich teurer, als von der Türkei aus auf die griechischen Inseln in der Ägäis überzusetzen. Aber wer jetzt noch auf den griechischen Inseln ankommt, wird sofort wieder in die Türkei zurückgeschickt. Die Nachfrage nach illegalen Routen steigt seit Wochen, nun haben die Schlepper reagiert.

26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ängste im luftigen Wartesaal“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Österreich

Quelle: Frankfurter Rundschau

Am Brenner stranden tausende Flüchtlinge. Südtirols Wirtschaft fürchtet schweren Schaden durch den Abschottungskurs Österreichs.

Norbert Mappes-Niediek

Pass? Nein. Auch eine Fahrkarte hat Babba nicht. Geld? Schon gar nicht. Nur drei zusammengeheftete Blatt Papier führt der Junge aus Gambia mit sich. Sie sind das Protokoll einer Irrfahrt – einer tatsächlichen, aber auch einer rechtlichen.

Gestern noch war Babba Faity am Ziel, in Deutschland. „Die Deutschen haben mich in einen Bus gesetzt und zurück über die Grenze geschickt“, erzählt er. In Kufstein haben ihn die Österreicher in Empfang genommen. Die haben ihn dann „asylrechtlich amtsbehandelt“ und ihm eine „Anordnung zur Außerlandesbringung“ mitgegeben. Mit dem Zettel sitzt Babba jetzt auf den Stufen vor einem verlassenen Geschäftslokal in der Ortschaft Brennero/Brenner, dem ersten Ort in Italien, und friert. Wenn die Sonne untergeht, sinken die Temperaturen hier, auf 1370 Meter Meereshöhe, immer noch unter null.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Piräus – Hafen der Hoffnungslosigkeit · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis

Immer mehr Flüchtlinge stranden im griechischen Hafen von Piräus: Weil die Europäische Union ihre Auffanglager auf den griechischen Inseln räumt. Und weil in Deutschland Behörden beim Familiennachzug versagen

Fabian Köhler

Drei Mädchen sitzen auf dem Boden und füllen die Bärchen eines Ausmalbuches. Hinter ihnen sonnt sich ein Pärchen sich auf der Kaimauer, ein paar Jungs springen lachend ins Hafenbecken. Man könnte die Szenerie am griechischen Hafen von Piräus auch für die eines Sonntagsnachmittagsausfluges halten. Wären da nicht die eng gestellten Camping-Zelte, die überlaufenden Dixie-Klos und die langen Schlangen von Menschen, die vor ein paar Helfern des Roten Kreuzes münden.

Dort wo normalerweise Schiffe beladen und Fährpassagiere in Richtung der griechischen Inseln aufbrechen, leben nun unfreiwillig hunderte Flüchtlinge – gestrandet in überfüllten Wartehallen, auf dem Asphalt zwischen LKWs und eilig aufgebauten Zelten von Hilfsorganisationen. Seitdem die Europäische Union in ihrem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei beschlossen hat, die Auffanglager auf den griechischen Inseln zu räumen, landen immer mehr mehr Menschen im Hafen von Piräus – ohne ausreichende Versorgung und ohne, zu wissen wie es mit ihnen weitergehen soll.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in der Türkei: Unversichert und gestrandet“ · Kategorien: Türkei

Quelle: DW

Die Integration von Flüchtlingen im „sicheren“ Herkunftsland Türkei verläuft katastrophal. Die dortigen Behörden haben zu lange weggeschaut. Die Geduld der Einheimischen geht zu Ende. Daniel Heinrich berichtet aus Cesme.

Andrea Schwaiger ist es gewohnt anzupacken. Das merkt man spätestens beim ersten Händedruck mit der Krankenschwester. Die Innsbruckerin arbeitet in der Region Izmir, hilft bei der Versorgung von Flüchtlingen. Meistens sei es einfach wichtig da zu sein, sagt sie. Von den Umständen vor Ort ist die Mutter von zwei Kindern schockiert: „Ich würde meine Kinder packen und sie ans Ende der Welt bringen, wo sie sicher sind und nicht in einem Land bleiben, wo ständig Selbstmordattentate passieren, oder sie so einer unsicheren Zukunft entgegenblicken wie hier.“

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