Quelle: Spiegel Online | 24.11.2016
Die Lage auf der Insel Chios ist angespannt: Zuerst randalierten Migranten, dann warfen Rechtsextreme Molotow-Cocktails auf das Flüchtlingslager. Ahmad, ein syrischer Flüchtling, schildert seine Sicht.
Quelle: Spiegel Online | 24.11.2016
Die Lage auf der Insel Chios ist angespannt: Zuerst randalierten Migranten, dann warfen Rechtsextreme Molotow-Cocktails auf das Flüchtlingslager. Ahmad, ein syrischer Flüchtling, schildert seine Sicht.
Quelle: basta! | 21.11.2016
Alors que l’extrême-droite, les conservateurs et l’égoïsme ont le vent en poupe, il n’est pas facile d’imaginer une politique migratoire accueillante, débarrassée des fantasmes d’invasion et de l’obsession du repli. Pourtant, de la France à la Grèce, de l’Allemagne à l’Italie, des communes, des élus, des associations, ou même de simples citoyens n’ont pas renoncé et esquissent des solutions pour mettre en œuvre une autre politique migratoire, fondée sur la solidarité et le respect. Utilisation des fonds européens, nouvelle répartition des demandeurs d’asile, visas humanitaires ou droit à la migration économique, Basta ! fait le tour des idées qui envisagent l’Europe autrement qu’entourée d’un mur de fils barbelés.
par Rachel Knaebel
En France, en 2016, des maires d’extrême-droite font adopter des motions ou mènent des campagnes de communication pour refuser l’accueil de demandeurs d’asile dans leur commune. Un futur centre d’accueil de réfugiés a fait l’objet d’un incendie volontaire fin octobre en Auvergne, au moment-même où les autorités démantelaient le bidonville de Calais.
Quelle: Cilip | Veranstaltung
Das Ausländer- und Asylrecht war immer auch Sicherheitsrecht. Befeuert von abstrusen Bedrohungsszenarien hat die Regierungskoalition jedoch seit dem Herbst 2015 massive Verschärfungen durchgesetzt.
Heiner Busch
Es klingt wie die ethnisierte Version der „gefährlichen Klassen“, vor denen sich das Bürgertum im 19. Jahrhundert fürchtete. Am 19. August 2016, kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin verabschiedeten die Innenminister aus den Reihen der CDU/CSU ihre Berliner Erklärung: „Gefahr terroristischer Anschläge“, „fundamentalistische Islamisten“, die „Silvesternacht in Köln“, „Wohnungseinbrüche“, „Parallelgesellschaften“, „Vollverschleierung“ – das waren nur einige der Horrorszenarien, die sie zu einem kruden Mix an Forderungen verwursteten, die vom Einsatz der Bundeswehr im Innern über den Ausbau der Videoüberwachung bis hin zum Burka-Verbot reichten.1 Ein „Teil der nach Deutschland zugewanderten Menschen“ sei „nicht in unserer Gesellschaft angekommen“, heißt es in dem Pamphlet. „Er identifiziert sich nicht mit unserem Land, akzeptiert unsere Lebensweise nicht und lässt jeglichen Respekt für staatliche Institutionen vermissen“.
Quelle: oplatz.net
On Thursday 24.11.16, 10AM – 10PM at Osloerstr. 23-26 in Berlin-Weding
Die Bewohner*innen einer Notunterkunft in Wedding, inklusive Familien mit Kindern, werden am Donnerstag (24. November) aus der Sporthalle zum Protest ausbrechen und davor eine 12-stündige Strassen-Blockade starten.
Lager Mobilisation Berlin
„Der folgende Brief ist von den asylsuchenden Bewohner*innen des Lagers, in Berlin-Wedding (Es handelt sich um eine Notkunterkunft in einer Schul-Turnhalle, die von der Firma „BTB“ betrieben wird):
„Hallo, wir die Bewohner*innen, Familien mit Kindern, Menschen aus verschiedenen Ländern und Altersklassen möchten folgedes mitteilen:
UNSERE FORDERUNG: Schliessen Sie das Lager! Wir müssen seit einem Jahr in dieser Notunterkunft leben und fordern Sie dazu auf, sie zu schliessen. Wir möchten in besseren und menschlicheren Bedingungen, wie zum Beispiel in einem Wohnheim untergebracht werden.
Quelle: Mediendienst Integration | Flucht 2.0
Von Jennifer Pross
Wie informieren sich Schutzsuchende vor, während und nach der Flucht? In einer Expertise für den MEDIENDIENST stellen Forscher der „Freien Universität Berlin“ Ergebnisse einer neuen Studie vor. Sie zeigt, wie wichtig das Internet für Flüchtlinge ist, insbesondere Dienste wie Whatsapp und Facebook. Zudem widerlegt die Untersuchung die These, das berühmte „Merkel-Selfie“ habe viele Schutzsuchende zur Flucht nach Deutschland motiviert.
Bislang war nur wenig darüber bekannt, wie Flüchtlinge Medien nutzen. Forscher vom „Institut für Publizistik“ der Freien Universität Berlin haben deshalb eine umfassende Befragung unter Geflüchteten durchgeführt. Für die repräsentative Studie wurden über 400 Schutzsuchende aus Syrien, dem Irak und zentralasiatischen Ländern (Pakistan, Afghanistan, Iran und Indien) interviewt.
Quelle: Al Jazeera | 22.11.2016
Calls grow for refugee protection, as frustration mounts on Greek islands and more boat disasters occur off Libya.
by Teo Kermeliotis
By the thousands they came, fleeing bombs, brutality and hardship. At day, they tore through muddy fields; at night, they huddled around small fires. Young and old, they passed through barbed wire, crammed inside trucks and braved rough seas in flimsy boats.
Along the way, they saw loved ones – wives and husbands, daughters and sons – perish. With little left to lose, they persevered, only to have their path – and a chance for a better life – blocked.
Days of despair have since turned into weeks, and weeks into months. But the nightmare won’t let go, each time appearing under a new guise.
Quelle: Welt | 22.11.2016
Die Behörden haben in einem bulgarischen Lager eine Ausgangssperre für 3000 Flüchtlinge verhängt. Demonstranten hatten in den Tagen zuvor geklagt, die Migranten würden Krankheiten verbreiten.
Die rund 3000 Flüchtlinge im größten Aufnahmezentrum Bulgariens dürfen das Lager wegen Krankheitsfällen vorerst nicht mehr verlassen. Bei 128 Flüchtlingen in dem Zentrum wurden vor allem Hautkrankheiten sowie Pocken und Virusinfektionen festgestellt – es gebe aber keine Massenerkrankungen, teilte die Medizinische Akademie in der Hauptstadt Sofia mit.
Eine Sofioter Nachrichtenagentur spricht von „Quarantäne“.
Quelle: taz | 23.11.2016
Tamir und Khalid treten wie seriöse Geschäftsleute auf – sie brachten 5.000 Flüchtlinge nach Europa. Beide sind stolz darauf. Und sie sind ausgestiegen.
Alexander Bühler
KHARTUM taz | Der Mann, der 3.000 Menschen auf den Weg nach Europa gebracht hat, hat die Ausstrahlung eines Staubsaugervertreters. Er sieht nicht aus wie ein kaltblütiger Verbrecher, zu dem Schleuser hochgespielt werden. Dass er so viel Menschen in drei Jahren überzeugt hat, nach Europa zu reisen, wirkt wie ein Zufall. Oder wie ein Argument für die Triebkraft ihrer Not.
Quelle: Zeit Online | 23.11.2016
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hält Abschiebungen in manche Krisengebiete für zumutbar. Das Erfinden von sicheren Herkunftsländern ist politischer Sport geworden.
Eine Kolumne von Mely Kiyak
Afghanistan ist ein durch mehrere Kriege verwüstetes Land, das politisch instabil ist. Die katastrophale Sicherheitslage ist der Grund dafür, weshalb der ARD aus dem indischen Neu-Delhi über Afghanistan berichtet. Zwischen beiden Ländern liegt noch Pakistan. Auch deshalb ist die Nachrichtenlage dünn. Und wenn uns was erreicht, hört es sich so an:
Kundus-Stadt, Nordafghanistan, 3. Oktober:
Mehrere Zehntausend Menschen fliehen.
Quelle: Il Manifesto | 22.11.2016
Ain al Hilwe. L’esercito libanese ha cominciato la costruzione, per presunte ragioni di sicurezza, di una barriera intorno al più grande dei campi profughi palestinesi nel Paese dei Cedri
Circondati da muri, nella loro terra e ora anche in un Paese arabo. È il destino dei palestinesi, in particolare dei profughi. L’esercito libanese ha iniziato a costruire un muro di cemento alto diversi metri e torri di guardia intorno ad Ain al Hilweh (Sidone) il più grande, con circa 80mila abitanti, dei campi profughi palestinesi nel Paese dei Cedri. Un muro che ufficialmente dovrà impedire che i ricercati, specialmente i jihadisti in fuga, trovino rifugio nel campo ma che ben rappresenta la condizione degli oltre 400mila rifugiati palestinesi in Libano, di fatto segregati nei loro campi, esclusi da decine di lavori, costretti a sopravvivere grazie agli aiuti umanitari internazionali e locali. L’avvio dei lavori della barriera intorno a Ain al Hilwe, progettata nei mesi scorsi e che sarà completata in 15 mesi, coincide con l’ascesa alla presidenza del Libano dell’ex generale Michel Aoun, che non ha mai nascosto la sua storica avversione per la presenza dei palestinesi. E non è insignificante che tutte le formazioni politiche libanesi, incluse quelle che si proclamano dalla parte dei diritti dei palestinesi, siano rimaste in silenzio rispetto a una costruzione che trasformerà in una enorme prigione.