29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Aus Italien nach Frankreich: Fluchthelfer vor Gericht · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk | 28.12.2016

Viele BewohnerInnen im Tal von Roya, auf französischer Seite vor der italienischen Grenze, protestieren dagegen, dass ankommende Flüchtlinge an den Schengener Binnengrenzen blockiert werden. Eine lokale Fluchthilfe und Aufnahme hat sich entwickelt. Gegen den bekanntesten Fluchthelfer findet nun ein Gerichtsprozess statt.

Französische Flüchtlingshelfer vor Gericht: „Das ist doch kein Verbrechen solidarisch zu sein“

Vor allem junge Afrikaner, die illegal nach Frankreich einreisen wollen, landen häufig im Tal der Roya an der französisch-italienischen Grenze. Dort versorgen Bergbewohner die Flüchtlinge und helfen ihnen auch dabei, die strengen Kontrollen zu umgehen. Jetzt gibt es dafür Ärger mit der französischen Justiz.

Von Martin Zagatta

„Hilfsbereitschaft ist kein Verbrechen“, steht auf den selbst geschriebenen Plakaten, die sie in die Luft halten. Und sie singen, um zwei ihrer Nachbarn zu unterstützen. Knapp 200 Menschen protestieren so in Nizza vor dem Gerichtsgebäude, in dem sich Pierre-Alain Mannoni, ein Universitätsdozent, verantworten muss, weil er Flüchtlingen geholfen hat, und der Bergbauer Cédric Herrou: „Menschen zu helfen, die in Gefahr sind, ist nicht nur ein Recht, sondern sogar eine Pflicht. Dafür kann man mich doch nicht verurteilen, trotz des politischen Drucks. Ich denke, dass sich die Justiz davon nicht beeindrucken lässt.“

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Aus Casablanca nach Deutschland · Kategorien: Deutschland, Marokko

Quelle: Deutschlandfunk | 28.12.2016

Marokkaner über die Kölner Silvesternacht: „Es geht um den Ruf unseres Landes“

Viele der mutmaßlichen Täter aus der vergangenen Kölner Silvesternacht stammen aus Casablanca. In einem Armenviertel am Rande der marokkanischen Millionenmetropole schämt man sich für die Landsleute. Sie wollen nicht, dass eine Handvoll Krimineller den Ruf eines Landes zerstört. Und einige bekommen jetzt den Wandel in der deutschen Willkommenskultur zu spüren.

Von Elisabeth Lehmann

Sidi Moumen, ein Moloch am Rande der Millionenstadt Casablanca. Einst angelegt als Müllkippe. Heute leben geschätzt 500.000 Menschen hier. Die meisten in Sozialwohnungen, viele können sich noch nicht einmal das leisten. Sie hausen in Wellblechhütten ohne Strom und Wasser. Der Boden ist schmierig, Esel fressen schimmliges Brot, dazwischen spielen Kinder. Ein Ort, den viele lieber heute als morgen verlassen würden.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Fluchthilfe Griechenland-Baskenland: 2 verhaftet · Kategorien: Griechenland, Spanien · Tags: ,

Quelle: naiz: | 28.12.2016

Zwei baskische AktivistIn wurden in dem griechischen Hafen Igumenitsa verhaftet. Sie werden beschuldigt, 8 syrische Flüchtlinge für die Fahrt von Griechenland nach Spanien in ihren Wohnwagen eingeladen zu haben. Vorab hatten sie öffentlich dagegen protestiert, dass ankommende Flüchtlinge an den Schengener Binnengrenzen blockiert werden. Gegen die Verhaftung der beiden finden Solidaritätskundgebungen im Baskenland statt.

Dos activistas vascos, detenidos en Grecia cuando trabajaban en solidaridad con los refugiados

Los activistas Begoña Huarte y Mikel Zuloaga han sido detenidos en el puerto de Igoumenitsa cuando se disponían a acceder a un ferry con destino Italia en compañía de 8 refugiados que iban ocultos en una autocaravana. Según han explicado en una nota, pretendían desarrollar una acción de solidaridad y de denuncia pública a través de una iniciativa desobediente con las leyes migratorias europeas. Pasarán a disposición judicial este jueves.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Llegan a Ceuta cinco personas en embarcación, dos de ellas heridas de bala · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Quelle: Canarias7 | 17.12.2016

Una embarcación ha llegado esta tarde al puerto de Ceuta con cinco tripulantes, dos de ellos heridos de bala, que han asegurado haber sido tiroteados por una patrullera de Marruecos en aguas del Estrecho de Gibraltar.

Según ha informado a Efe un portavoz de la Guardia Civil, la embarcación semirrígida ha llegado al puerto de Ceuta alrededor de la 15.30 horas y ha atracado cerca de donde lo hacen los buques de pasajeros.

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29. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland will Flüchtlinge aus Zeltlagern holen“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online | 28.12.2016

Häftlingslager, Wohnungen, Geld für Essen: Die griechische Regierung will die katastrophale Situation von Asylbewerbern auf den Inseln und auf dem Festland verbessern.

Mit einer Reihe von Maßnahmen will die griechische Regierung die Lage Tausender Flüchtlinge in überfüllten und unzureichend ausgestatteten Lagern verbessern. Es sei der Bau von zweigeschossigen Häusern geplant, die Zelte ersetzen sollten, teilte der für die Migranten zuständige Minister Ioannis Mouzalas mit. Auch würden Ausweichquartiere geplant. Auf den Inseln der Ostägäis sollen laut Mouzalas zudem Internierungslager gebaut werden, in denen vor allem randalierende Migranten untergebracht werden sollten.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Von der Klima- zur globalen Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps · Tags:

Quelle: Telepolis | 27.12.2016

Der außer Kontrolle geratene Klimawandel könnte die größte Flüchtlingskrise der Menschheitsgeschichte auslösen

Tomasz Konicz

Der an Dynamik gewinnende, durch den Kapitalismus verursachte Klimawandel stellt die größte Bedrohung des Zivilisationsprozesses im 21. Jahrhundert dar. Auch wenn die durchgeknallten Ideologen der neuen Rechten – von Donald Trump bis zur deutschen AfD – vor diesem simplen Faktum in infantiler Weise beide Augen fest zudrücken, sehen inzwischen selbst Militäranalysten in dieser Hinsicht klar.

Anfang Dezember 2016 berichtete der britische Guardian über die drastischen Klimawandel-Warnungen des Global Military Advisory Council, eines internationalen Netzwerkes von Militärs, das die „sicherheitspolitischen“ Implikationen der Klimakrise analysiert. Demnach könnte der Klimawandel im 21. Jahrhundert eine „unvorstellbare“ Flüchtlingskrise auslösen, die Massenflucht zu einer „neuen Normalität“ machen werde.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Frankreich: Jeden Morgen neue Schuhe vor dem Zelt“ · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Quelle: Zeit Online | 28.12.2016

Ein französisches Bergdorf hilft Flüchtlingen, die über die italienische Grenze kommen. Es widersetzt sich damit der Politik, die von den Migranten nichts wissen will.

Von Annika Joeres, Breil-sur-Roya

Es wird in Europa nur wenige Orte geben, an denen man mehr Gastfreundlichkeit spürt als hier. Im Roya-Tal, nur wenige Kilometer nördlich von der französisch-italienischen Grenze, beherbergen etwa 30 Familien Flüchtlinge, viele weitere kochen für sie. Es sind Lehrerinnen und Gemeinderäte, Gemüsebauern und Klempner, die vor ihren Häusern oder auf dem Marktplatz die Schutzbedürftigen auflesen. Der Kleinbauer Cédric Herrou hat in den vergangenen 18 Monaten Hunderte meist junge Flüchtlinge bei sich aufgenommen.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zehntausende Asylbewerber kehren freiwillig in Heimat zurück“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 28.12.2016

55 000 Migranten haben nach SZ-Recherchen Deutschland 2016 in Richtung ihrer Herkunftsländer verlassen – so viele wie lange nicht. Sie erhalten Geld vom Staat, etliche kommen so ihrer Zwangsrückführung zuvor.

Von Bernd Kastner

So viele Asylbewerber und Migranten wie seit 16 Jahren nicht mehr sind in diesem Jahr freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt: 55 000 Menschen sind es, die 2016 mit finanzieller Unterstützung Deutschlands zurückgegangen sind, schätzt man im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die meisten stammen vom Westbalkan, sie sind ohne Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland und dürften so ihrer Abschiebung zuvorgekommen sein.

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28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Piana di Gioia Tauro, MeduOnlus: “Più di 2mila migranti accampati in condizioni di vita disastrose” – Video · Kategorien: Italien, Video · Tags:

Quelle: Il Fatto Quotidiano | 28.12.2016

Nella zona industriale di San Ferdinando sono più di 2mila i migranti accampati tra tende, baracche e stabili abbandonati in condizioni di vita e di lavoro disastrose. Il Protocollo Operativo in materia di accoglienza e integrazione sottoscritto quasi un anno fa in Prefettura con Regione e Comuni è rimasto lettera morta. Un quadro disperante a sette anni dalla cosiddetta “rivolta di Rosarno”. Medici per i Diritti Umani chiede che vengano attuate misure immediate e nel lungo periodo volte ad assicurare condizioni dignitose ai lavoratori che ogni anno giungono nella Piana di Gioia Tauro per la stagione agrumicola.

28. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Museumsbau in Abu Dhabi: Miserable Arbeitsbedingungen“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: taz | 28.12.2016

Louvre und Guggenheim bauen in Abu Dhabi Museen. Die Bedingungen, unter denen die migrantischen Bauarbeiter schuften, sind erbärmlich.

Tom Mustroph

Schichtwechsel auf der Insel Saadiyat. Schmutzig weiße Busse rumpeln über die Sandpisten der aufgeschütteten Insel. Sie transportieren Bauarbeiter aus Indien, Pakistan und Nepal von den Museumsbaustellen des Louvre Abu Dhabi, der Guggenheim Abu Dhabi und des neuen Nationalmuseums hin zu ihren Unterkünften. Im Rahmen des insgesamt 27 Milliarden Dollar schweren Projekts werden neben den Museen und einer Dependance der New York University auch Luxushotels und Wohnsiedlungen errichtet. Ein gigantischer Plan, bei dem den Kulturbauten offenbar die Aufgabe der Wertsteigerung für die Immobilien zufällt.

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