Lost at Border. A Journey to the lost and the dead of the Greek borders
Eine Dokumentation zu den Verschwundenen und Toten an den griechischen Grenzen (englisch)
http://infomobile.w2eu.net/files/2012/01/lostatborder_bericht_web.pdf
Lost at Border. A Journey to the lost and the dead of the Greek borders
Eine Dokumentation zu den Verschwundenen und Toten an den griechischen Grenzen (englisch)
http://infomobile.w2eu.net/files/2012/01/lostatborder_bericht_web.pdf
LabourNet Germany schreibt am 24.06.2012:
Wachsende Proteste in Omdurman und Khartoum: Steigende Preise für
Grundnahrungsmittel durch Subventionskürzungen
Vor dem Hintergrund ohnehin stark steigender Preise hat die sudanesische
Regierung angesichts der auch dieses Land erfassenden Wirtschaftskrise
noch ein rigides Sparprogramm draufgesetzt: „Wisst ihr, was eine Tasse
Zucker kostet?“ war eine der ersten Parolen, die aufkamen als die
studentischen Proteste von wachsenden Teilen der örtlichen Bevölkerung der
Großstädte aufgenommen wurden. Seit dem 16. Juni wachsen die täglichen
Proteste an – die Heftigkeit der Auseinandersetzungen der DemonstrantInnen
mit der Polizei und Gruppen der Regierungspartei nimmt ebenfalls zu –
Razzien während Vorlesungen gehörten in diesen Tagen zum Alltag. Da
ausgerechnet die USA sich „besorgt“ zeigten werden deren Maßnahmen, die
Proteste zu beeinflussen ebenso intensiviert werden, wie sich wohl
Menschen finden werden, die deswegen der sudanesischen Regierung
irgendeinen Antiimperialismus attestieren wollen werden… Der Bericht
„Sudan revolt day 5: New arrests and more victims“ von Radio Dabanga am
20. Juni 2012:
http://www.radiodabanga.org/node/32094
Siehe dazu auch: „IFJ Condemns Suspension of Two Newspapers in Sudan“ vom
12. Juni 2012 die Erklärung der Internationalen Journalistenföderation
gegen die Schliessung zweier Zeitungen, die über die allerersten kleineren
Proteste anders berichtet hatten, als von der Regierung gewünscht..:
http://africa.ifj.org/en/articles/ifj-condemns-suspension-of-two-newspapers-in-sudan
Sowie: „SUDAN: Austerity package sparks protests“ am 20. Juni 2012 bei
IRIN, ein Bericht in dem auch die konkreten Preissteigerungen und ihre
Auswirkungen zusammengefasst werden:
http://www.irinnews.org/Report/95692/SUDAN-Austerity-package-sparks-protests
Amnesty Internation ruft zum Protest und zu einer Unterschriftenaktion gegen das migrations- und flüchtlingsfeindliche Abkommen beider Länder auf. In dem Appell finden sich Details zu Abkommen und Kooperation.
Protest
Die Eröffnung des neuen Flughafens BER „Willy Brandt“ wurde auf März 2013 verschoben – die Internierungseinrichtung für Flüchtlinge am BER zur Durchführung des sogenannten Flughafen-Asylverfahrens ist jedoch bezugsfertig und soll nach Willen der Landesregierung Brandenburg noch im Juli in Betrieb gehen.
Nach Auskunft der Pressestelle den Brandenburger Innenministeriums sollen in der neu richteten Unterkunft die Abläufe für das Flughafenverfahren erprobt und Asylsuchende, die am alten Flughafen Schönefeld ankommen, interniert werden. Gegen diese Pläne protestieren wir und der Flüchtlingsrat Berlin scharf. Wir haben eine Online Petition gestartet, in der wir die Landesregierung auffordern, die Inbetriebnahme der Einrichtung zu verweigern.
Sie kann hier gezeichnet werden: Online Petition.
Wir möchten Sie/euch alle bitten, die Petition so breit wie nur irgendmöglich in Ihrem/eurem Umfeld zu bewerben, da wir uns 5000 Unterschriften zum Ziel gesetzt haben.
Im Juli planen verschieden antirassistische Organisationen weitere Protestaktionen gegen die Inbetriebnahme der Internierungseinrichtung und das Flughafenverfahren. Außerdem rufen die Flüchtlingsräte dazu auf, am Tag X nach Inbetriebnahme den „Asylknast“ vor Ort in Augenschein zu nehmen und lautstark dessen Schließung zu fordern.
Am 21.7.2012 endet die Zeichnungsfrist, dann werden die gesammelten Unterschriften an Ministerpräsident Platzeck übergeben.
Dorothea Lindenberg
Flüchtlingsrat Brandenburg
Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
tel 0331 716 499
fax 0331 887 15 460
Die wirtschaftiche und visapolitische Fragmentierung des arabischen Raums werden untersucht in:
CSAE Working Paper WPS/201123
The economicof the Arab Spring
Adeel Malik † and Bassem Awadallah
http://www.csae.ox.ac.uk/workingpapers/pdfs/csae-wps-2011-23.pdf
Ein alternatives Notrufsystem aufbauen!
Lässt sich die Technik anders nutzen?
https://watchthemed.crowdmap.com
http://www.diydrones.com/profiles/blogs/diy-drones-in-italy-tunisia-to-monitor-the-death-of-migrants-in?xg_source=msg_com_blogpost&id=705844%3ABlogPost%3A890718&page=2#comments
Auszug aus einem Artikel von Pierre Piccinin über seine Erfahrung in syrischen Abschoebeknästen:
„J’ai rencontré dans cette prison des détenus de toutes nationalités : Algériens, Saoudiens, Irakiens, Soudanais, Somaliens, Palestiniens, Syriens bien sûr, dont bon nombre, sensés être expulsés du territoire, attendent depuis une éternité, l’éternité humaine de l’enfermement. Il y avait Mouhammad, Cachemirien : pour l’ambassade de l’Inde, il est Pakistanais ; pour celle du Pakistan, il est Indien. Toute sa famille étant décédée, il est seul au monde. Plusieurs fois par jour, il s’assied dans un coin et pleure en silence. Il y a aussi Ali, un Kazakh : son ambassade lui a signifié qu’il n’était pas inscrit dans les registres de la population ; depuis des mois, il croupit là, sans plus d’identité ; il n’existe plus. Abandonné à son sort, tout comme plusieurs réfugiés bénéficiant pourtant d’un passeport onusien.“
Vollständiger Artikel:
July 13, 2012 Axis migration (Flotilla Boats 4 People) 9am - 12am: a plenary Assembly on freedom of movement and closure of borders (immigration agreements, Frontex, camps, died at the borders ...) 14h - 16h: workshops: - Disparus and mobilizations against the deaths and disappearances at borders - The rights of refugees, and camp mobilization in Choucha - Rights of migrant-e-s in Tunisia - Situation of migrant-e-s in Libya 16h - 17h: capitalization of the workshops. 17:30: Departure to Ksibet el Madiouni 19h00: Arrival of the Flotilla in the port of el Ksibet Madiouni - gathering at the port - press conference on board 9:00 p.m. to 11:00 p.m.: Night action and activities in the port of Ksibet
Unter dem Titel «L’Algérie est au cœur de flux migratoires que l’on nomme mixtes» veröffentlicht die Zeitung El Watan UNHCR-Einschätzungen zu Algerien. Die algerische Politik der Abschiebung in die Sahara kommt nicht zur Sprache. Auch wenn bislang regionalpolitische Themen (der Saharaouis in Tindouf und der Flüchtlinge aus Mali) im Vordergrund stehen, so mahnt der UNHCR die Ausarbeitung eines Asylrechts an. Die UNHCR-Unterstützung afrikanischer (Transit-)Flüchtlinge in Algerien ist bislang sehr dürftig.