07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Hunderte Flüchtlinge überwinden Polizeisperre an der Grenze · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Am ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke haben hunderte Flüchtlinge am Abend eine Polizeiabsperrung durchbrochen.

Die Menschen befänden sich auf einer Autobahn in Richtung Budapest, teilte die Polizei mit. Zunächst hatte es geheißen, die Beamten hätten Pfefferspray eingesetzt, um die Flüchtlinge zu stoppen. Die Migranten hatten ihre Registrierung im Transitlager Röszke verweigert. Sie waren vorher illegal aus Serbien gekommen.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarischer Grenzzaun: Balkanländer bereiten sich auf neue Flüchtlingsroute vor“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Über Griechenland, Mazedonien und Serbien nach Ungarn: Die Westbalkanroute wird von Zehntausenden Flüchtlingen frequentiert. Doch dieser Weg wird immer beschwerlicher – darum wappnen sich nun Bosnien, Kroatien und Slowenien.

Von Alexander Sarovic

Keine Busse und kaum Hilfe, stattdessen Stacheldraht und rechte Demonstranten. Der Weg über Ungarn ist für Flüchtlinge kaum noch ohne Schikanen passierbar. Wie lange wird es noch dauern, bis die Flüchtlinge ihre Route ändern?

Nicht lange, wenn man den Regierungen der Balkanstaaten glaubt. Die bosnische Ausländerbehörde rechnet damit, dass wegen der angespannten Lage in Ungarn viele Flüchtlinge nach Bosnien ausweichen werden.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarns Flüchtlingschaos: Willkommenskultur à la Guantanamo“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Flüchtlinge in Ungarn leben abgeschottet in Lagern, sie schlafen auf dem kalten Boden im Freien. Der Staat scheint unfähig, für viele auch nur eine Notversorgung zu organisieren. Steckt dahinter Absicht?

Von Keno Verseck

Ein drei Meter hoher Zaun, oben Nato-Stacheldraht, dahinter bewaffnete Wächter und Bereitschaftspolizisten in Kampfmontur. Das ist der erste Ring. Hier parken Autos und Busse, stehen Baracken und Sanitätszelte. 30 Meter hinter dem ersten folgt der zweite Ring, ein Zaun immerhin ohne Stacheldraht – er umgibt das Zeltlager, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „March Of Hope. Ungarn und der lange Sommer der Migration“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: bordermonitoring.eu

von Bernd Kasparek / Marc Speer

Bahnhof Budapest Keleti, in der Nacht von Freitag, 4. September, auf Samstag, 5. September 2015. Kurz nach Mitternacht. Busse des öffentlichen Nahverkehrs kommen an, von Ungarns Regierung geschickt, um die Flüchtlinge, die dort seit rund einer Woche campieren, an die ungarisch-österreichische Grenze zu bringen. Noch misstrauisch, ob es sich erneut um einen hinterhältigen Trick der Regierung handelt, warten viele Flüchtlinge erst einmal ab. Doch langsam besteigen sie die Busse und machen sich wieder auf den Weg, an die nächste Grenze. Nach Tagen des Ausharrens sind sie wieder unterwegs, und nach Tagen brüllender Hitze setzt plötzlich, als ob auch das Wetter einen Schlußstrich unter diese Woche der Kämpfe setzen will, leichter Regen ein.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Jordanien: Aufbruch aus dem Lager Zaatari – nach Europa · Kategorien: Balkanroute, Mittelmeerroute

Quelle: Spiegel Online

Syrische Flüchtlinge in Jordanien: Jeder Zweite träumt von Europa

Von Matthias Gebauer

Die Bilder vom Empfang der Migranten in Deutschland beflügeln auch die syrischen Flüchtlinge in Jordanien. Laut einer UNHCR-Studie erwägt jeder Zweite, ebenfalls auf die gefährliche Reise nach Europa zu gehen.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) rechnet mit einem starken Anstieg der Ausreisen von syrischen Flüchtlingen, von denen Hundertausende bisher in Jordanien Zuflucht gefunden haben. Laut einer aktuellen Umfrage seiner Organisation unter den rund 520.000 Migranten aus Syrien in Jordanien erwäge bereits jeder Zweite, bald den gefährlichen Weg nach Europa anzutreten, sagte Volker Schimmel, Chef der dortigen UNHCR-Mission, zu SPIEGEL ONLINE.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Das Geschäft mit der Flucht“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Lesetipps, Österreich · Tags: , , ,

Quelle: der Standard

Wer verdient an der Flüchtlingsmisere in Europa? Schlepper, Quartiergeber oder Sicherheitsfirmen?

Aloysius Widman, Markus Hametner, Michael Bauer

Die Geschichte ist vielerorts dieselbe: Vater und Mutter verabschieden sich von ihrem jungen Sohn, stecken ihm noch ein letztes bisschen Geld zu und winken dem Geländewagen hinterher, der ihn vermeintlich sicher in den Westen bringt. Dafür haben sie schließlich gezahlt – etwa 7000 Euro.

Rund 17 Prozent der 28.065 Asylanträge in Österreich im Jahr 2014 stammen von minderjährigen Flüchtlingen. Viele wurden geschleppt. Niemand kann mit Gewissheit sagen, wie viele nicht ankamen und die gefährliche Reise mit ihrem Leben bezahlten. Denn was die Eltern nicht wissen: Die meisten Schlepper sind keine ehrlichen „Begleiter“ ihrer Kinder, sondern beinharte Geschäftemacher.

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07. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „‚Money, now‘: people smugglers conduct brisk business in Hungary“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Syrian refugees attempting to reach Germany find willing opportunists in Röszke looking to profit from catastrophe

Wheezing on his crutches, 14-year-old Hassan Hassanein heaves himself into a petrol station that lies a few minutes from Hungary’s southern border with Serbia. Over by the cashier’s office, five men sit around a wooden picnic table. These are the men that the teenager and his family have come to see.

They approach the table. “Budapest? Four persons?” asks Hassanein’s brother. “How much?”

The people smuggler with the most hair responds. “€1200,” he says, mouth full of salami bap. “For the whole car.”

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06. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die Odyssee nach Europa“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Wassilis Aswestopoulos

Fünf Tage auf der Reise von Griechenland nach Budapest neben, mit und unter Flüchtlingen

Seit dem vergangenen Montag, als gegen 9 h morgens knapp 2.500 Flüchtlinge von den griechischen Inseln per Schiff nach Piräus kamen, begleitete ich für Telepolis den Weg des nicht enden wollenden Trecks nach Europa. Es ist bezeichnend, dass sich seit dem vergangenen Wochenende die Zahl der Menschen, die von der türkischen Küste auf eine der griechischen Inseln übersetzen, immer größer wird. Ungefähr 4.000 Menschen wagen pro Tag und pro Insel die Fahrt in überladenen Schlauchbooten, bei denen zudem oft eine Luftkammer durchlöchert wird, nach Kos, Lesbos, Agathonisi oder Samos.

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06. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Liveticker: Budapest Keleti Bahnhof · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: bordermonitoring.eu

Sunday, 6th of September

13:10 This night only a few hundred refugees slept at Keleti, we were there. Refugees can use trains to Hegyeshalom. Border crossing is still possible there. If you want to help, you can buy online tickets. Buy tickets from Keleti Pályaudvar to Hegyeshalom (+ seat reservation, if possible) and send the confirmation code that you are given at purchase to this number: +36705098510.

14:12 According to No Borders Serbia nearly 1.000 refugees who started last night at 10 pm by train from Belgrade to Subotica (just over the Serbian border with Hungary) were stopped at the train station in Subotica.

06. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Ungarn: Reise der Hoffnung – Gleise ins Nichts“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn

Quelle: Spiegel Online

Kaum hat sich die Lage in Ungarns Hauptstadt Budapest entspannt, kommen im Süden immer neue Flüchtlinge an, die den Weg in den Westen suchen. Die Behörden sind überfordert, Helfer werfen der Regierung vor, sie tue bewusst nichts für die Flüchtlinge.

Aus Röszke, Ungarn, berichtet Keno Verseck

Manche glauben, sie würden durch ein Tor der Hoffnung treten. Sie laufen auf den Bahnschienen entlang, von der serbischen Seite hinüber nach Ungarn, schauen nicht auf die Stacheldrahtrollen links und rechts, bemerken nicht, dass Gefängnisinsassen 200 Meter weiter schon den nächsten Zaun bauen, vier Meter hoch, und rufen begeistert:

„Hungary! Hungary! Good!“ Erleichterung, Freude in ihren Gesichtern. Als wären sie schon am Ziel.

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