29. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Syriza lässt räumen“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Junge Welt | Ticker Thessaloniki

Griechische Regierung geht gegen selbstverwaltete Häuser für Flüchtlinge vor

Von Heike Schrader, Athen

Am frühen Mittwoch morgen hat die griechische Syriza-Regierung drei besetzte Häuser in Thessaloniki räumen lassen. Der Angriff galt explizit den von Flüchtlingen und griechischen Aktivisten gemeinsam betriebenen Projekten Hurriya, Orfanotrofeio und Nikis. Bei der Räumung wurden 74 Menschen – Griechen und Ausländer – festgenommen und im Laufe des Donnerstags wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung vor einen Schnellrichter geführt. Den angeklagten Migranten droht im Fall einer Verurteilung zudem die Abschiebung. Nur wenige Stunden nach der Räumung zerstörten Bulldozer das Gebäude des Orfanotrofeio.

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29. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Ertrunkene Flüchtlinge: Barcelona errichtet „Anzeigetafel der Schande“ · Kategorien: Spanien

Quelle: Spiegel Online

„Das ist nicht bloß eine Zahl. Das sind Menschen“: Eine große, digitale Tafel am Strand von Barcelona zeigt künftig an, wie viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind.

Die spanische Küstenstadt Barcelona hat eine digitale Anzeigetafel in Betrieb genommen, die die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge zählt. Dies sei eine „Anzeigetafel der Schande“, sagte Bürgermeisterin Ada Colau bei der Einweihung. Die Anzeige startete mit 3034 Toten – die Zahl hatte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag für die ersten sieben Monate dieses Jahres bekanntgegeben.

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28. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrant, Refugee Deaths at Sea Pass 3,000 as Arrivals Near 250,000 · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: IOM

Italy – IOM reports an estimated 249,854 migrants and refugees entered Europe by sea in 2016 through 24 July, arriving mostly in Italy and Greece. The 250,000 total is likely to be surpassed in the next few hours as recently rescued migrants reach Italian shores.

According to IOM estimates, the latest discovery of 39 bodies washed up on Libyan shores this week brings the number of casualties to over 3,034 among the migrants and refugees who attempted to cross the Mediterranean to reach Europe in 2016. This year’s total so far, is significantly higher compared to last year as of end of July 2015, when 1,917 had lost their lives at sea.

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28. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugee flows remain a concern“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

As the last of the refugees and migrants stranded at the port of Piraeus were bused on Wednesday to organized accommodation shelters of their choice around the country, authorities are reportedly concerned by the continued flow of asylum seekers to the islands.

According to the latest official data, there were 9,140 refugees and migrants on the islands of the eastern Aegean on Wednesday, while 100 more arrived throughout the day. This is a significant increase compared to the 8,475 on July 13, when arrivals began to pick up again at a daily rate of between 40 and 120 people.

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28. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Abkommen mit der EU: Jordanien öffnet Arbeitsmarkt für syrische Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa, Jordanien, Syrien

Quelle: Handelsblatt

Jahrelang lebten sie in ständiger Sorge vor einer Festnahme. Nun haben mehr als 20.000 syrische Flüchtlinge in Jordanien eine Arbeitserlaubnis bekommen. Dafür fürchten nun aber andere Gastarbeiter um ihre Jobs.

Bis vor kurzem ließ Fawas al-Dschassem sein Werkzeug fallen und suchte das Weite, wenn sich ein Polizist näherte. Seit drei Jahren arbeitet der syrische Flüchtling als Obstpflücker im Norden von Jordanien. Vor einer Festnahme muss er nun keine Angst mehr haben.

Der 34-Jährige ist einer von rund 23.000 Syrern, die seit Jahresbeginn eine Arbeitserlaubnis in Jordanien bekommen haben. „Vorher war es für uns hier wie im Gefängnis“, sagt er, während er auf einem Tomatenfeld Unkraut ausreißt. „Jetzt können wir hierher kommen und arbeiten, so wie wir das wollen.“

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28. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Kalabrien: Italiens neue Knechte“ · Kategorien: Europa, Italien

Quelle: FAZ

In Kalabrien sind die Menschen gut zu den Flüchtlingen. Wenn da nur nicht die Mafia wäre.

von Jörg Bremer, San Ferdinando

Die Migranten nennen ihn liebevoll „Papa Afrika“. Aber eigentlich heißt er Batholomeo Mercuri, ist Diakon und von Beruf Möbelhändler. Doch für seine Schutzbefohlenen im Zeltdorf beim aufgelassenen Industriegebiet von San Ferdinando nahe Rosarno in Kalabrien ist er wie ein Vater, weil er ihnen im Einvernehmen mit der Kommune durch seine Unterschrift und einen Stempel den „festen Wohnsitz“ in ihren Zelten attestiert.

Den brauchen die etwa 400 derzeit hier lebenden Afrikaner für ihr laufendes Asylverfahren und mögliche Arbeitsverträge. Eigentlich müsste die Gemeinde aktiv werden. „Doch dort rührt sich niemand; der Ort ist quasi tot, der Staat schwach; die Kirche tut nichts. Da müssen Einzelinitiativen ran“, sagt „Papa Afrika“.

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27. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechische Polizei räumt von Flüchtlingen besetzte Häuser“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Neues Deutschland

Kritik an regierender Linkspartei SYRIZA aus dem Bewegungsspektrum / Anarchisten belagerten Parteizentrale in Thessaloniki

Am frühen Mittwochmorgen hat die griechische Polizei in Thessaloniki drei besetzte Häuser geräumt. Betroffen sind die Projekte »Hurriya«, »Orfanotrofeio« und »Nikis«. In allen drei Zentren wohnten Aktivisten zufolge Flüchtlinge oder waren mit in die Hausstrukturen eingebunden.

Das »Hurriya« wurde erst vor wenigen Tagen während des »No Border Camps« besetzt. Das »Orfanotrofeio« gab es seit Dezember 2015. Das »Nikis« ist wiederum ein langjähriges, bekanntes Hausprojekt, das sich direkt an der Strandpromenade nahe der Innenstadt befindet.

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27. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland im Griff der Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Deutschlandradio Kultur

Seit die EU den Flüchtlingsdeal mit der Türkei verhandelt hat, sitzen tausende Menschen in Griechenland fest. Sie werden die EU wahrscheinlich wieder verlassen müssen – doch Griechenland ist mit den Rückführungen bürokratisch überfordert.

Unter einer großen Zeltplane sitzen Asylbewerber auf bunten Bänken und warten auf ihren Termin. Im hinteren Bereich, auf einer violetten Bank, liegt das Baby von Karam und seiner Frau Kamar aus Syrien. Zehn Tage ist es erst alt. Wegen der Geburt musste die junge Familie den Termin bei der Asylbehörde verschieben. Den Antrag für das so genannte Relocationprogram hatte das Paar schon gestellt, als es vor drei Monaten auf Lesbos angekommen ist – mit einem Boot von der türkischen Küste. Er habe sich das Programm angeschaut und gleich unterschrieben, erzählt mir Karam.

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27. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erdoğan verrechnet sich ums Hundertfache“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Zeit Online

Die EU zahlt viel mehr für Flüchtlinge in der Türkei, als Erdoğan behauptet. Doch Teile des Flüchtlingsdeals funktionieren bis heute nicht. Das liegt auch an Europa.

Von Lenz Jacobsen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nutzte sein Interview in der ARD am Montagabend, um vor allem auf die vermeintlichen Verfehlungen anderer hinzuweisen. „Sie haben versprochen, drei Milliarden Euro werden wir leisten“, sagte Erdoğan über das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei. Dann die Anschlussfrage: „Was hat der Westen geleistet? Leider nichts. Nur Symbolisches, ein oder zwei Millionen kamen vielleicht mal.“

Die knauserigen und verlogenen Europäer, die zwar groß von Menschenrechten reden, aber dann nicht liefern: Das war Erdoğans Botschaft. Er sagte: „Die EU hat ihr Versprechen nicht gehalten.“

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27. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Gesundheitsamt fordert Schließung aller Lager · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

The Center for Disease Control and Prevention (KEELPNO) on Tuesday called for the closure of reception centers for migrants across the country after its officials carried out inspections on 16 centers in northern Greece and found the conditions there to pose a public health risk.

According to KEELPNO’s findings, which were forwarded to the ministries of Migration Policy, Defense and Health, the cramming of hundreds of migrants into disused military barracks and industrial sites present a series of health risks for both the migrants and the general public.

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