13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Aufregung um die Flüchtlinge“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis

Immigrationsminister versucht zu beschwichtigen

Wassilis Aswesopoulos

Giannis Mouzalas, Immigrationsminister im Rang eines Vizeministers für Inneres, suchte am 12. August den gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Premierminister Alexis Tsipras auf. Mouzalas Anliegen war es, den Regierungschef umfassend zu informieren. Gleichzeitig wollte er die Öffentlichkeit beruhigen.

Hinsichtlich des Flüchtlingsdeals der EU mit der Türkei verweist er darauf, dass es zwar eine Erhöhung der Flüchtlingszahlen geben würde, diese jedoch mit 165 Personen am Donnerstag in keinem Verhältnis zu den Zahlen des gleichen Vorjahreszeitraums stünden, als bis zu 5.000 Personen täglich auf den griechischen Inseln ankamen. Mouzalas reagiert damit auf zahlreiche Presseberichte, welche den Gipfel in einem Titelblatt der gewöhnlich seriösen Tageszeitung Ta Nea fanden. Mit einem „Die Flüchtlinge sind wieder da“ wurde die gesamte Titelseite gefüllt.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Unerwünscht auf den Straßen Mailands“ · Kategorien: Italien

Quelle: derStandard

Die Zeltlager reichen nicht für alle aus. Viele Eritreer suchen ein Viertel auf und stoßen dort auf Hilfe wie Ablehnung

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand

Um sechs Uhr früh in der Via Lazzaro Palazzi, im Zentrum Mailands, kann man leicht über schlafende Flüchtlinge stolpern. Über 3.300 Migranten kamen seit dem vergangenen Wochenende in die norditalienische Stadt. Sie wurden in neu errichteten Zeltlagern untergebracht. Doch die Unterkünfte reichen nicht für alle aus.

Vom Bahnhof sind es nur zehn Minuten zu Fuß zu Mailands „Mini Asmara“, der Via Lazzaro Palazzi. Nahe dem Nobelviertel rund um Porta Venezia ist in den vergangenen Jahren ein Stadtteil entstanden, in dem sich die eritreischen Flüchtlinge des Unabhängigkeitskriegs von 1961 bis 1991 und später jene der Diktatur von Isayas Afewerki niederließen. Ein eigenes Stadtviertel, mit Geschäften, eritreischen Restaurants und Handyshops.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Europa: Druck auf die Schweiz“ · Kategorien: Italien, Schweiz · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Mehr als 260.000 Menschen sind nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration in diesem Jahr über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Ihr Weg Richtung Norden führt nun immer öfter durch die Schweiz – doch die wolle kein Transitstaat werden, sagt Justizministerin Simonetta Sommaruga.

Hans-Jürgen Maurus

Die Schweiz droht zum Transitland für Flüchtlinge zu werden. Der Rückstau an der schweizerisch-italienischen Grenze in Como zeigt dies ganz deutlich. In der italienischen Grenzstadt sind mehrere hunderte Flüchtlinge gestrandet, unter anderem in einem Park am Bahnhof unweit des Anwesens von Hollywood Star George Clooney, wo sie unter freiem Himmel nächtigen.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtroute Mittelmeer: Mehr Flüchtlinge kommen in Italien an!“ · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: NZZ

(Reuters) Die Zahl der in Italien ankommenden Flüchtlinge ist im Juli erheblich gestiegen. Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex kamen 25’000 Migranten über das Mittelmeer, zwölf Prozent mehr als in Vorjahresmonat. Die meisten stammen demnach aus Nigeria und Eritrea. In den ersten sieben Monaten des Jahres gelangten 95’000 Migranten nach Italien.

«In den vergangenen Monaten waren vier von fünf verwendeten Booten Schlauchboote von schlechter Qualität» teilte Frontex mit. Viele Migranten seien von den Schleppern gezwungen worden, diese Boote zu besteigen.

Die Zahl der in Griechenland ankommenden Flüchtlinge lag im Juli dagegen um 97 Prozent unter dem Vorjahreswert, was Frontex vor allem auf das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei zurückführt.

13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wieder mehr Migranten wählen die Ägais-Route“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Handelsblatt

Infolge des Flüchtlingspakts zwischen EU und Türkei kamen zuletzt deutlich weniger Migranten über die Ägäis nach Griechenland. Die Zahl der Flüchtlinge ist jetzt wieder gestiegen – auf den Inseln herrscht weiter Chaos.

Athen Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland übersetzen, ist in den vergangenen Tagen gestiegen. Zwischen Freitag- und Samstagmorgen setzten 145 Menschen von der türkischen Ägäis-Küste zu den griechischen Inseln über, wie der Flüchtlingskrisenstab am Samstag in Athen mitteilte.

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12. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Gallipoli, 55 migranti sbarcano in piena movida: abbandonati dai gommoni sull’isola del faro · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute

Quelle: La Repubblica

Mentre migliaia di ragazzi affollavano le discoteche, un gruppo di pachistani venivano lasciato dagli scafisti a un miglio dalla costa sull’isola di Sant’Andrea. A dare l’allarme sono stati i pescatori

di CHIARA SPAGNOLO;

LECCE – Li hanno fatti sbarcare all’alba sull’isola di Sant’Andrea, a un miglio da Gallipoli. Cinquantacinque migranti sono stati abbandonati poco prima che sorgesse il sole, mentre sulla costa migliaia di giovani ancora affollavano le discoteche di Baia Verde. Lo sbarco, unico nel suo genere perché mai i trafficanti si erano spinti fino a Gallipoli in piena estate, è stato visto in diretta da alcuni pescatori che hanno allertato la centrale operativa della Guardia costiera.

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12. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Großbritannien beginnt mit Bau von Mauer gegen Flüchtlinge in Calais“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: derStandard

Flüchtlinge in nordfranzösischem Grenzort sollen abgehalten werden, nach England zu gelangen – Kostenpunkt: 2,7 Millionen Euro

Calais – Eine Mauer soll nun die Flüchtlinge im nordfranzösischen Calais davon abhalten, nach Großbritannien zu gelangen. Wie der französische Radiosender France Bleu berichtete, wurde diese Woche mit der Errichtung begonnen. Das Bauwerk soll vier Meter hoch werden und entlang der am Hafen befindlichen Straße liegen. Finanziert wird das Projekt zur Gänze von der britischen Regierung, insgesamt werden 2,7 Millionen Euro investiert.

Im improvisierten Flüchtlingslager vor Ort, welches auch als „Dschungel von Calais“ bekannt ist, schlug die Nachricht über die bald versperrte Route hohe Wellen. France Bleu zitierte den 30-jährigen Erfan aus dem Sudan, der nun über andere Wege nach Großbritannien kommen möchte: „Ich muss nach England weiterreisen. Wie soll ich es anstellen, dorthin zu kommen? Wir werden es mit dem Boot versuchen.“

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11. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Gefangen zwischen Hoffnung und Wut“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Auf der griechischen Insel Lesbos sitzen Tausende Flüchtlinge fest. Was sie sich und ihren Familien zu Hause nicht eingestehen können: Ihre Flucht ist gescheitert.

Reportage von Najem Wali

Wie soll man sie bezeichnen? Gefängnisinsel? Guantanamo? Oder einfach: Lesbos? So hieß die Insel ja immer, zumindest bis zum vergangenen Jahr, dem Jahr, in dem sie zum Mekka der Flüchtlinge wurde, zu dem Fleckchen Erde, auf das sie auf dem Weg nach Europa als Erstes ihren Fuß setzen. Diese Insel ist die letzte Bastion, die Europa – ungefähr eine Stunde mit der Fähre – von Asien trennt. Sie ist alles, nur keine natürliche Insel mehr, seit sie zu einer erzwungenen Transit-Station für all jene geworden ist, deren Weg dort ein vorläufiges Ende gefunden hat.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Geheimsprache der Schleuser“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Die Krise in der Türkei wirkt sich auf die Flüchtlinge in Griechenland aus. Zehntausende sitzen dort fest. Ihre Notlage nutzen Schleuser aus. Sie hoffen auf einen lukrativen Spätsommer – und werden immer erfinderischer.

Idomeni Die Türkei in der Krise, die europäischen Grenzen geschlossen: Schleuser in Nordgriechenland rechnen mit einem profitablen Spätsommer. Die Schmuggler setzen auf immer ausgefeiltere Methoden, um die Flüchtlinge aus Griechenland herauszubringen, wo sie teilweise seit Monaten ausharren. Damit steigen die Kosten. Aber weder die höheren Preise noch die immer geringeren Erfolgsaussichten können die Entschlossenheit der Menschen dämpfen.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute bleibt wohl auch ohne Türkei-Deal zu“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Daten zufolge gingen die Flüchtlingsbewegungen durch Schließung der Balkanroute massiv zurück. Ein Platzen des Türkei-Deals dürfte also nicht viel ändern

Adelheid Wölfl

„Ach, so muss man das machen, man muss die EU erpressen. Um Meinungsfreiheit oder Demokratie geht es offensichtlich ohnehin nicht.“ So ähnlich lauteten Reaktionen in den EU-Aspirantenstaaten auf dem Balkan nach dem EU-Türkei-Deal. Die Botschaft trifft in Südosteuropa auf Gesellschaften, in denen die Medienfreiheit seit Jahren drastisch zurückgeht. Die Glaubwürdigkeit der EU nimmt ab. Weshalb soll die Türkei vor dem Kosovo die Visaliberalisierung bekommen, obwohl sie viel weniger Voraussetzungen erfüllt, fragt man sich zu Recht.

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