Flüchtlinge, die die Schüsse (Gummigeschosse, Rauchbomben oder Tränengas) der Guardia Civil am EU-Zaun von Ceuta am Morgen des 06.02.2014 überlebt haben, berichten, dass sie wie viele ihrer Mitflüchtenden an der Küste auf marokkanischer Seite das Geschehen gefilmt haben. Die marokkanische Polizei und Gendarmerie hat sie anschliessend nicht nur geschlagen, sondern auch ihre Handys mit den Dokumentaraufnahmen beschlagnahmt.
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http://politica.elpais.com/politica/2014/02/18/actualidad/
„Las cifras de la puerta sur de Europa
Interior apunta que 4.235 personas entraron en 2013 de forma irregular en Ceuta y Melilla
Entradas ilegales. El Ministerio de Interior anunció que 4.235 personas accedieron en 2013 de forma irregular a Ceuta y Melilla. Esta cifra implica un aumento del 48,5% respecto a 2012, según el responsable del área, Jorge Fernández Díaz. Además, del total de inmigrantes que entraron ilegalmente en ambas ciudades, más de 2.200 lo hicieron por Melilla, según la Delegación del Gobierno de esta ciudad y a falta de incluir todavía los datos de diciembre.
Desde la frontera de Ceuta, en silencio
Todas las víctimas contaban sus historias en silencio, incrédulas, como si todo hubiese sido un mal sueñoLas palabras en muchos casos no eran necesarias, las marcas se habían quedado en sus cuerpos como un mapa de los hechos
Helena Maleno
En estos días he hablado mucho, en distintos medios, pero paradójicamente he estado en silencio.Callada como las familias, como los muertos, como los heridos que desaparecen al otro lado de la valla, una y otra vez. Sin ruido, como la silenciosa morgue a la que acaba una acostumbrándose.
Había que callarse ante la amenazas, los discursos neonazis, las mentiras de aquellos que nos gobiernan y los periodistas que un buen día olvidaron su ética y deontología al servicio de otros intereses. Incluso me he mantenido callada ante organizaciones que tomaron demasiado tiempo para creer la palabra de las víctimas.
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Die Guardia Civil hat zugesagt, dass sie das Video-Material der Überwachungskameras vom Morgen des 06.02.2014 der Staatsanwaltschaft aushändigen wird. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Guardia Civil wegen ihrer Schüsse auf schwimmende Flüchtlinge. Mindestens 15 Flüchtlinge kamen dabei um.
Die PSOE hatte der Guardia Civil ein Ultimatum zur Übergabe des Videomaterials gestellt, andernfalls würde sie einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragen.
Von 37 Überwachungskameras müsste das Geschehen gefilmt worden sein. Menschenrechtsgruppen und Oppositionsparteien fordern die Veröffentlichung des gesamten Video-Materials.
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„Historische Wiedergutmachung
Spanischer Pass für sephardische Juden
Etwa 3,5 Millionen Juden mit spanischen Wurzeln sollen in aller Welt leben. Die Regierung Rajoy will ihnen nun die Wiedereinbürgerung ermöglichen. Betroffene sollen eine doppelte Staatsbürgerschaft erhalten. […]
Auch Mauren fordern Geste
Die Nachfahren der im 17. Jahrhundert vertriebenen, vom Islam zum Christentum bekehrten Mauren fordern nun für sich ebenfalls eine ähnliche Anerkennung, oder zumindest eine Geste Spaniens, ein. Madrid hatte sich allerdings bisher unter anderem mit dem Argument dagegen verwehrt, dass die sogenannten Morisken im Unterschied zu den Sepharden nicht an der spanischen Sprache festgehalten hätten. Dafür aber pflege man bis auf den heutigen Tag spanische Lebensart, kontern nun die Morisken, die nach ihrer Vertreibung vor allem in den marokkanischen Städten Tetuán, Rabat und Fez Aufnahme fanden. Dort seien spanische Spuren schliesslich überall in Architektur, Gastronomie und Musik gegenwärtig.“
Abwehrschlacht am europäischen Burggraben
Von Oliver Meiler
Mit fast allen Mitteln gegen Immigranten: Spanien schottet seine Exklaven Ceuta und Melilla ab.
via Abwehrschlacht am europäischen Burggraben – News Ausland: Naher Osten & Afrika – tagesanzeiger.ch
Ceuta hat 85.000 EinwohnerInnen auf 19 Quadratkilometern. Die Grenze der Halbinsel, die Ceuta von Marokko trennt, verläuft auf 8,5 Kilometern und zementiert ein enormes Wohlstandsgefälle, das weltweit nur von der Grenze zwischen Nord- und Südkorea übertroffen wird. Die Grenze besteht seit 2005 aus einem Doppelzaun mit einer Höhe von 6 Metern, mit Klingendraht versehen. Zwischen den Zäunen verläuft eine asphaltierte Straße für die Guardia Civil und die Polizei. Die Zäunen und Wachtürme sind mit Überwachungskameras und Nachtsichtkameras bestückt.
Der Grenzzaun mit Klingendraht kommt von dem Unternehmen European Security Fencing (s. http://www.esfdeutschland.de/pdfs/Katalog_ESF.pdf).
Die Zahl des eingesetzten paramlilitärischen Guardia Civil Personals an der Grenze und seine Einsatzregeln werden geheim gehalten. Der Apparat besteht neben den gewöhnlichen Guardia Civil Einheiten aus mobilen speziellen Aufstandsbekämpfungstruppen [Grupos de Reserva y Seguridad (GRS)] sowie Wasser-Spezialeinheiten [Grupos Especiales de Actividades Subacuáticas (GEAS)] und Meereinsatztruppen [Servicio Marítimo (SERMAR)].
An der Spitze der Kommandokette in Ceuta steht das „Zentrum komplexer Einsätze“ [Centro de Operaciones Complejas (COC)] das das Gebiet vor der EU-Grenze bis weit nach Marokko hinein überwacht. Es lenkt bei Flüchtlingsbewegungen die marokkanische Gendarmerie im Vorfeld und gibt seine Befehle an die Comandancia de Ceuta, an das Módulo de Intervención Rápida (MIR) der Grupos de Reserva y Seguridad (GRS), an den Servicio Marítimo und an die GEAS.
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Ceuta, EU-Zaun und schnelle Rückschiebungen:
„Für viele von ihnen ist es lebensgefährlich“
Spanische Enklaven in Nordafrika: Polizei zwingt Flüchtlinge, nach Marokko zurückzuschwimmen. Gespräch mit José Palazón *
José Palazón Osma ist Vorsitzender der spanischen Vereinigung für die Rechte der Kinder (PRODEIN), die 2007 von der deutschen Flüchtlingshilfeorganisation Pro Asyl mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet wurde.
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Um 6 h früh haben heute 200 afrikanische Flüchtlinge den EU-Zaun überklettert. Über 100 von ihnen gelang die Flucht bis in die Innenstadt von Melilla, wo sie vor Schnellabschiebungen einigermaßen sicher sind. Bei der Flucht in die Innenstadt haben sie sich ausgezogen, damit sie von den sie jagenden Guardia Civil Angehörigen und Polizisten nicht so leicht gefasst werden können, und haben Parolen gerufen, wie „bara, bara!“. Im Moment führen Guardia Civil und die Polizei in Melilla Razzien in der Stadt durch, um sie aufzuspüren.