07. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Niederländischer Frachter nimmt 393 SyrerInnen an Bord · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Interview with captain Van Zadel on dutch TV

393 syrians saved including 70 children

The Erasmusgracht was contacted by Italian borderguards on the 5th of december at 4pm concerning a boat in distress which was detected by a (Frontex?) plane. Some 3 other boats were also in the region. The Erasmusgracht was the first in action sailing to the location and arrived at 18h.

According to transport company Spliethoff, with which Erasmusgracht sails, each ship should comply with a distress call, but that does not happen always. A spokesman for the ship’s owner, shipping company Spliethoff, told the dutch national broadcaster NOS a German merchant ship had refused to help the migrants and sailed away.

Dutch News

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05. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Tripolis wird wieder aus der Luft bombardiert · Kategorien: Libyen · Tags:

bdnews24.com

More air strikes near Tripoli in struggle between Libya’s rival groups

Reuters

Forces allied to one of two rival governments vying for power in Libya launched an air strike near Tripoli on Thursday, officials and residents said, in a struggle that began when one group seized the capital in August and set up its own cabinet.

Libya is caught in fighting between two sides, each with its own government and parliament. One is a self-declared government created after fighters from a group known as Libya Dawn took over Tripoli in August. The other is the internationally recognized government, forced out of Tripoli and now operating from the east of the country.

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05. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Tripolis-Lampedusa: Schiffskatastrophe! Frontex nicht präsent · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

40 Seemeilen nördlich von Tripolis, 150 Seemeilen von Lampedusa entfernt, ist eine weitere Schiffskatastrophe passiert. Die italienische Küstenwache und ein italienisches Kriegsschiff haben gestern abend 76 Flüchtlinge gerettet, 1 Flüchtling befindet sich in kritischem Zustand [inzwischen verstorben], 17 Tote wurden geborgen. Diese waren verdurstet oder an Unterkühlung gestorben – das Flüchtlingsboot muss tagelang hilflos auf dem Meer getrieben haben. Wieviel Personen vermisst werden, wird zur Zeit noch nicht bekannt gegeben.

Auch zu den näheren Umständen der Katastrophe und der Rettung wird bislang nichts veröffentlicht. Auf https://twitter.com/ItalianNavy fehlen entsprechende Einträge. [Erst am Abend des 05.12.2012 wird lakonisch veröffentlicht: http://militarynewsfromitaly.com/2014/12/05/marina-militare-soccorsi-278-migranti-nelle-operazioni-di-sicurezza-e-sorveglianza-marittima/]

Wieder einmal muss man warten, bis Überlebende sich öffentlich Gehör schaffen können.

Des Weiteren wurden Flüchtlinge anderer Boote auf dieser Passage an Bord italienischer Kriegsschiffe genommen.

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04. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Fahndungsanlass: Suche nach Angehörigen u. Zeitungsreportage · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , , ,

Ein Artikel der Zeitung Avvenire vom 30.09.2014 soll den polizeilichen Anlass zu Fahndung und Festnahme von 11 eritreischen Fluchthelfern geboten haben. Angehörige vermisster Boat-people hatten eigenhändig recherchiert und waren mit einem Journalist der Zeitung Avvenire in Kontakt gekommen, der die Angaben veröffentlicht hat.

Avvenire.it

Barcone scomparso, l’ombra dei terroristi

Paolo Lambruschi

30 settembre 2014 – Nuovo mistero nelle acque libiche. Da più di 90 giorni non si hanno notizie di 244 profughi eritrei e sudanesi imbarcati dai trafficanti in Libia su un barcone diretto in Italia. Sulla vicenda si allungano ombre inquietanti che arrivano al Sudan e al Sinai. Ed emergono nuovi particolari sul racket del traffico di esseri umani.

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04. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für „Libyens schmutziger Krieg“ – nzz · Kategorien: Libyen

NZZ

[…] Rechnet man alle Vertreibungswellen seit dem Aufstand gegen die Ghadhafi-Diktatur von 2011 zusammen, sind inzwischen etwa ein Fünftel der sechs Millionen Libyer auf der Flucht. […]“

03. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Italien Deutschland: 11 Eritreer verhaftet – Fluchthilfe · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: , , , ,

„Über die Hälfte der Überfahrten aus Lybien und die Weiterreise nach Deutschland“ [in 2014? die Hälfte aller eritreischen Flüchtlingsfahrten über das Mittelmeer oder aller Passagen?] soll diese Gruppe eritreischer Flüchtlinge angeblich organisiert haben. Die deutsche Bundespolizei hat zu den Ermittlungen und Verhaftungen beigetragen, die Koordination machten Polizeibehörden in Catania. Die Presse veröffentlicht die vollständigen Namen und Fotos der Verhafteten. Im Zentrum der Darstellungen steht die Schiffskatastrophe vom 27./28.06.2014

Prima Radio

Gli ‘sciacalli’ del mare tenevano i migranti segregati a Catania

Via Di Prima 60 cuore del centro storico di Catania. Era lì che nove cittadini sedicenti somali erano stati segregati e tenuti rinchiusi per alcuni giorni in attesa che i loro parenti inviassero denaro per il trasferimento nei paesi del Nord Europa.

Aveva pensato a tutto l’organizzazione criminale transnazionale composta da 11 cittadini eritrei scoperta dalla polizia di Catania con la collaborazione dello Sco di Roma, della polizia federale tedesca e delle Squadre Mobili di Roma, Milano e Trapani. L’inchiesta è stata denominata ‘Tokhla’, ‘sciacallo’ in eritreo.

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02. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Alarm phone: Refugee Boat in Distress off the Coast of Libya · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen

watchthemed.net

Refugee Boat in Distress off the Coast of Libya

01.12.2014 / 17:05 / Northwest of Zuwarah, Libya

Watch The Med Alarm Phone Report – 14th of November 2014

Case name: 2014_11_14-CM1
Situation: Vessel in immediate distress in the Central Mediterranean Sea
Status of WTM Investigation: Ongoing (Last update: 14th of November 2014)
Time and Place of Incident: 14th of November 2014, Central Mediterranean Sea

Brief Summary of the Case: The Alarm Phone shift team was alerted to a case of immediate distress in the Mediterranean Sea. A vessel carrying up to 200 refugees off the coast of Libya was in danger of capsizing, with no other vessels in vicinity. The Italian coastguard alerted vessels to the situation of the refugees and a vessel directed itself to them. The shift team accompanied the refugees through repeated phone calls and reassured them that help was on its way. The vessel reached the refugee boat and conducted a successful rescue operation.
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02. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Frontex Triton: „monumental failure morally and politically“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Foreign Affairs

Mare Europaeum: Is Operation Triton Enough?

„[…] In short, without meaningful reforms in immigration and southern Mediterranean engagement, Operation Triton risks being a monumental failure both morally and politically. Northern Europe must share the burden of illegal migration despite calls from the far right, lest the divide between Northern European member states and their Southern associates grow deeper. Operation Triton should not seek to replace Mare Nostrum. Rather, it should seek to be an improvement over its predecessor.“

01. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Italien: Streit zwischen Marine, Frontex u. SOS-Zentrale hält an · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Der Streit zwischen italienischer Marine, Frontex und der Hafenbehörde [SOS-Zentrale] hält an. Immer mehr Frachter schalten ihre Positionssender aus, wenn sie sich in Nähe von Schiffbrüchigen befinden und zu Seenotrettungseinsätzen aufgefordert werden könnten.

Frontex beschwert sich, so ist in untenstehender Publikation abschottungsbesessenen Militärs zu lesen, dass die Frontex-Triton-Schiffe von der italienischen SOS-Zentrale immer wieder zu Rettungseinsätzen vor der libyschen Küste beordert würden, obwohl der Einsatzradius der Frontex-Operation auf die italienische Küstennähe beschränkt ist. Die Frontex-Einsatzzentrale in Warschau weigert sich nach wie vor, das italienische Frontex-Triton-Einsatzzentrum auf militärisches Gebiet des Mare-Nostrum-Einsatzes zu verlegen.

Der Streit betrifft auch inneritalienische Kompetenzaufteilungen zwischen der polizeistaatlichen, antiterroristisch ausgerichteten Guardia di Finanza – auf Seiten von Frontex – und der Küstenwache, die der Hafenbehörde [SOS-Zentrale] untersteht und sich in den letzten Jahren stärker zu einer Rettungseinrichtung umgebildet hat, siehe zweites Dokument unten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die italienische SOS-Zentrale und die Küstenwache nicht nur Menschenleben gerettet, sondern auch Hunderte Tote durch bewusste unterlassene Hilfeleistung zu verantworten hat.

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01. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Frontex Memorandum: Triton stoppt Boat-people nicht · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Firenze Post

Ein Memorandum von Frontex resümmiert, dass im ersten Monat des Einsatzes der Frontex-Operation Triton vor Italien die Ankunft von Boat-people nicht reduziert oder gar gestoppt worden ist. 10.000 Boat-people seien im November 2014 in Italien angekommen. Ein Drittel von ihnen sei von Schiffen unter EU-Flagge [Frontex] aufgenommen worden. Immer mehr Frachter würden zur Rettungseinsätzen aufgefordert und genutzt, aber viele schalten inzwischen ihren Radioempfang und ihre Positionsmeldung aus, wenn sie sich in Nähe von Schiffbrüchigen sähen.

Das Frontex-Memorandum, das im untenstehenden Artikel zusammengefasst wird, empfiehlt Abkommen und Rückschiebungen nach Libyen, analog zu den Abkommen und Rückschiebungen nach Marokko [die sind als illegale Praxis derzeit in der internationalen Kritik]. Aber angesichts der politischen Lage in Libyen sei eine entsprechende Erwartung unrealistisch, so dass sich die Ankunft von Boat-people in den kommenden Monaten sogar erhöhen würde. Die EU solle eine bessere Umverteilung und Aufnahme von Bootsflüchtlingen und MigrantInnen angehen.

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