Spiegel Online | 16.04.2017
Die private Hilfsorganisation Jugend Rettet hilft verunglückten Flüchtlingen im Mittelmeer. Nun ist ihr eigenes Schiff in Seenot geraten: „Wir sind manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind.“
Das Rettungsschiff einer privaten deutschen Hilfsorganisation ist auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. „Wir sind komplett manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind“, sagte Pauline Schmidt, Sprecherin der Organisation Jugend Rettet. „Zusätzlich zieht schlechtes Wetter auf, und circa 400 Personen, die meisten Frauen und Kinder, befinden sich ohne Rettungswesten auf Booten in der Nähe.“
Die „Iuventa“ habe offiziell das Notsignal „Mayday“ an die zentrale Seenotrettungsleitstelle MRCC für das Mittelmeer in Rom gesendet. „Wenn keine Hilfe kommt, werden wir Leute verlieren“, sagte Kai Kaltegärtner, Kapitän des Schiffes.