23. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Süditalien: 475 Boat-people gerettet, 4 Tote, Festnahmen wegen Navi · Kategorien: Griechenland, Italien, Libyen, Türkei · Tags: , ,

Über den Tod der 4 Boat-people wurde nichts bekannt. Festgenommen wurden mehrere Personen wegen „Begünstigung der illegalen Einreise“, die in Italien leben. In den Medien werden sie als kriminelle ‚Schlepper und Schleuser‘ präsentiert. Zwei Senegalesen, die in Italien leben und Anrufe von diesen Bootsflüchlingen erhalten haben, wurden mitverhaftet: Sie hätten den Bootsflüchtlingen nautische Ratschläge mithilfe eines Navigationsgeräts gegeben!

Die Überfahrt von dem Schiff, das aus Libyen gekommen ist, soll pro Person lediglich 400 Dollar gekostet haben.
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23. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für „Flucht vor Datensammelwut der Festung Europa“ (H. Dietrich) · Kategorien: Ägypten, Hintergrund, Italien, Libyen · Tags: , , ,

Heinrich Böll Stiftung

Die Flucht vor der Datensammelwut

von Helmut Dietrich

Die EU verlagert ihre Flüchtlingsabwehr immer weiter nach außen. Mit modernsten Überwachungsmitteln will die Grenzagentur Frontex die Flüchtlingsrouten herausbekommen. Doch die Flüchtenden begeben sich auf unbekannte Routen und weichen den Kontrollen der Festung Europa aus.

Über drei Millionen Menschen sind aus Syrien geflüchtet – und zum allergrößten Teil in Nachbarländern aufgehalten worden. Von der syrischen Aufstandsregion um Daraa führt der Weg über die nahe Grenze geradewegs in den Gewahrsam der jordanischen Armee und der Organization for Migration (IOM). Letztere erfasst die Personendaten, dann kommen die Flüchtlinge nach Saatari, dem größten Flüchtlingslager im Nahen Osten, direkt hinter der Grenze in der Wüste.

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21. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Griechenland-Apulien: Boat-people kommen unkontrolliert an, Fahndung · Kategorien: Griechenland, Italien · Tags: ,

Rai News

Migranti, gruppo di siriani sbarca in Salento. In molti hanno fatto perdere le loro tracce

Stando a quanto ricostruito dagli investigatori, le persone arrivate sulle coste sarebbero di più di quelle rintracciate

Uno sbarco di migranti siriani, provenienti dalla Grecia, è avvenuto stanotte nel Capo di Leuca. Diversi stranieri sono stati avvistati all’alba, mentre percorrevano a piedi una strada nei pressi di Santa Maria di Leuca da alcuni cittadini, che hanno allertato i carabinieri. Immediate sono scattate le ricerche, per mare e per terra.

In totale sono state rintracciate a terra 25 persone, tutte maggiorenni e di sesso maschile, trasferite nel centro di prima accoglienza Don Tonino Bello di Otranto per le procedure di identificazione. I migranti – che sono in buone condizioni di salute – hanno dichiarato di essere tutti di nazionalità siriana e di essere partiti alcuni giorni fa dalla Grecia a bordo di un gommone che, nella notte, li ha fatti sbarcare nei pressi di Leuca, riprendendo poi il largo. Stando a quanto ricostruito dagli investigatori, le persone giunte in Salento sarebbero di più di quelle rintracciate, ma molte sono riuscite a far perdere le proprie tracce subito dopo lo sbarco.

21. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Catania: Bericht Konferenz – Borderline Europe · Kategorien: Italien · Tags: , ,

borderline-europe

„Solange wir von einem Notstand sprechen, haben wir nicht verstanden was passiert“

Am 14. November 2014 fand im Kloster der Benediktiner (Universität Catania) die Konferenz „Accoglienza e condivisione: dall’emergenza all’integrazione“ statt. Die Veranstaltung war vom italienischen Informationsbüro des europäischen Parlaments ausgerichtet worden und sollte der Diskussion zentraler Fragen der europäischen und speziell der italienischen Aufnahme- und Integrationspolitik von Geflüchteten und MigrantInnen dienen.

21. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Weiterer Frachter mit 194 Boat-people von Türkei nach Sizilien · Kategorien: Italien, Türkei · Tags: ,

Ein weiterer Frachter, 30 Meter lang, mit 194 Bootsflüchtlingen an Bord, wurde ca. 130 Seemeilen vor Sizilien von der italienischen Küstenwache aufgebracht. Die vor allem syrischen Bootsflüchtlinge, unter ihnen auch schwangere Frauen und kleine Kinder, waren aus der Türkei aufgebrochen. Die griechischen Seebehörden haben die Fahrt des Frachts an die italienische SOS-Zentrale gemeldet. Andere Berichte besagen, dass der erste SOS-Ruf an die italienische SOS-Zentrale ging, die die griechischen Behörden informierte – aber die liessen den Frachter nach Protest der Boat-people weiterfahren. Schließlich wurde gemeldet, dass Frontex aus der Luft den Frachter erkannt hätte. Die italienische Küstenwache hat Bildmaterial über den Frachter und die Rettung an die Medien zur Veröffentlichung gegeben.

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21. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für 800 Boat-people auf Frachter von Türkei nach Sizilien · Kategorien: Italien, Türkei · Tags: ,

Ein 70 Meter langer Frachter mit hauptsächlich syrischen Flüchtlingen an Bord ist von der Türkei bis kurz vor Sizilien gelangt. 100 Seemeilen vor Sizilien riefen die Bootsflüchtlingen über Satellitentelefon um Hilfe, da der Kapitän das Schiff verlassen und die Schiffsmaschine auf Autopilot eingestellt hatte. Frontex ortete den Frachter. Die Küstenwache übernahm die Rettungsoperation. – Kapitäne werden, auch wenn sie nur ihre nautischen Kenntnisse zur Verfügung stellen, in der EU als „Schlepper und Schleuser“ zu hohen Strafen verurteilt.

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18. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Tripolis: Reportage über MigrantInnen und Flüchtlinge · Kategorien: Italien, Libyen

InterPressService

A los migrantes les barren el sueño europeo en Trípoli

Por Karlos Zurutuza

Dos barrenderos de origen subsahariano acarrean sus carros de basura en la Ciudad Vieja de Trípoli, la capital de Libia. Crédito: Karlos Zurutuza/IPS

Dos barrenderos de origen subsahariano acarrean sus carros de basura en la Ciudad Vieja de Trípoli, la capital de Libia. Crédito: Karlos Zurutuza/IPS

TRÍPOLI, 18 dic 2014 (IPS) – Es fácil dar con Saani Bubakar. Cada día, y siempre enfundado en el característico buzo naranja de los empleados de limpieza, empuja su carro por las angostas callejas de la ciudad vieja de la capital de Libia. Así han transcurrido los últimos tres años de su vida.

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18. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Erdgas: Lokalverbrauch statt Export nach Italien · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

The Africa Report

TRIPOLI (Reuters) – Libya’s gas exports to Italy are falling due to some production from the North African country’s Mellitah plant being redirected for domestic consumption, an official from the state-run energy company NOC said on Thursday. The move follows disruption caused by the shutdown of Es Sider port and nearby fields because of recent fighting in the area.

17. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Up to 150 Refugees rescued in Libyan waters | Watch the Med · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen · Tags: , ,

Watch the Med

17.12.2014 / 14:24 / Libyan waters

Watch The Med Alarm Phone Report – 15th of December 2014

Case name: 2014_12_15-CM3

Situation: Refugee vessel in distress in Libyan waters

Status of WTM Investigation: Ongoing (Last update: 15th of December 2014)

Time and Place of Incident: 15th of December 2014, Central Mediterranean Sea, Libyan waters
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17. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für CISPM Berlin, Veranstaltungen 05.-08.02.2015 · Kategorien: Deutschland, Italien, Marokko, Spanien, Tunesien · Tags: ,

div. Sprachen, siehe: CISPM Berlin

Aufruf an alle, die betroffen sind von dem durch die Europäischen Union geführten Krieg gegen Migrant*innen und Refugees, sowohl an den Außengrenzen als auch innerhalb ihrer politischen und sozialen Ordnung

Am 6. Februar 2014 versuchten mehrere Migrant*innen in einer kollektiven Aktion über die Enclave von Ceuta (eine der zwei Grenzen der Europäischen Union auf afrikanischem Boden) das Meer zu überwinden. Die spanische Guardia Civil feuerte auf die Migrant*innen im Wasser mit Gummiegeschossen und Tränengas. Die marokkanische Polizei und lokale Rassist*innen machten bei dieser mörderischen Jagt auf Migrant*innen mit. Mindestens 15 von ihnen wurden getötet und 50 wurden vermisst. Dutzende wurden verletzt und illegal nach Marokko abgeschoben.

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