Quelle: Vimeo
from Nikos Pilos
Syrian refugee Youssef Hamo buries his family on Kos island, Greece. They were among the 3,700 people who drowned entering Europe in 2015, during the “worst refugee crisis since the Second World War.“
Quelle: Vimeo
from Nikos Pilos
Syrian refugee Youssef Hamo buries his family on Kos island, Greece. They were among the 3,700 people who drowned entering Europe in 2015, during the “worst refugee crisis since the Second World War.“
Quelle: Telepolis
Wassilis Aswestopoulos
An der Grenze Griechenlands zur EJR Mazedonien spielt sich seit Monaten ein einzigartiges Drama ab. Seit der faktischen Schließung der Grenzen Österreichs für Flüchtlinge, der von Österreich initiierten Westbalkankonferenz und der dominoartigen sukzessiven Schließung der Grenzen von Ungarn, Serbien und der EJR Mazedonien wurde der kleine Grenzort Eidomeni zum Ort der Apokalypse für mehr als 14.000 Menschen. Vom 10. bis zum 13. März beobachtete Telepolis die Situation vor Ort.
Quelle: Ekathimerini
Police in the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) are taking steps to return to Greece a group of migrants who evaded a border fence and crossed in to FYROM territory on Monday, a police spokeswoman said.
“We are taking measures to return the group to Greece,” the police spokeswoman said. “Police and army have heightened security on the border at critical points.”
Quelle: ARD Tagesschau
Die Lage im griechischen Idomeni ist katastrophal, die Grenze nach Mazedonien weiter geschlossen. In ihrer Verzweiflung haben sich nun Hunderte Flüchtlinge zu Fuß auf den Weg gemacht, in der Hoffnung irgendwie weiter zu kommen. Drei Afghanen ertranken in einem Fluss.
Hunderte Menschen haben sich vom griechischen Flüchtlingslager Idomeni aus auf den Weg gemacht, um zu Fuß die Grenze zu Mazedonien illegal zu überqueren. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP sprach von etwa Tausend Menschen, sein Kollege der Agentur dpa von „mehreren Hundert“. ARD-Korrespondent Julian von Löwis schätzt ihre Zahl sogar auf „bis zu 3000“. Bei ihnen soll es sich überwiegend um Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan handeln.
Quelle: DW
Hunderte Menschen haben sich vom griechischen Flüchtlingslager Idomeni aus auf den Weg gemacht, um eine alternative Route nach Mazedonien zu finden. Die griechische Polizei ließ sie passieren.
Mit all ihren Habseligkeiten marschierten die Flüchtlinge in Richtung des nahegelegenen Grenzdorfes Chamilo, rund zwei Kilometer südwestlich von Idomeni. Nach einem acht Kilometer langen Marsch durchquerten einige hundert von ihnen einen reißenden Fluss auf griechischer Seite, dessen anderes Ufer noch etwa 500 Meter von der mazedonischen Grenze entfernt ist.
Laut Korrespondenten gibt es dort dem Anschein nach keinen Grenzzaun mehr, der die Menschen auf ihrem Weg in Richtung Deutschland aufhalten könnte. Die Flüchtlingsgruppe wurde später von griechischen Polizisten umringt. Mazedonische Polizeikräfte waren zunächst nicht zu sehen.
Quelle: DW
Durchweichte Zelte, Kinder mit Hepatitis-Infektionen: Die Situation in Idomeni verschärft sich weiter. Athen hofft auf eine Lösung innerhalb einer Woche. Der Künstler Ai Weiwei ließ derweil ein weißes Piano aufstellen.
Griechenland hat seine Bemühungen intensiviert, die Flüchtlinge aus dem provisorischen Camp bei Idomeni in besser ausgestattete Aufnahmelager zu bringen. Zwei Hepatitis-A-Erkrankungen in dem Camp am geschlossenen Grenzübergang nach Mazedonien unterstrichen die Befürchtungen, dass es dort zu Seuchen kommen könnte. Bei Idomeni kampieren noch etwa 12.000 Menschen. Nach tagelangem Regen in oft undichten Zelten sind sie durchnässt. Der Boden ist aufgeweicht und matschig. Viele wollen von dort nicht weggehen, weil sie auf eine Öffnung der Grenze zu Mazedonien hoffen.
Quelle: The Guardian
Athens sets up reception centres to cope with 50,000 people and says it will not use teargas to move 12,000 people stranded on border with Macedonia
The Greek government has announced it will have reception centres with a capacity to host 50,000 people ready next week as figures showed the number of refugees and migrants in the country has passed 42,000.
The country’s leftist-led coalition, racing against the clock to deal with the massive influx, ruled out using force to relocate more than 12,000 men, women and children stranded in increasingly wretched conditions on the Greek-Macedonian border. Instead, it said it hoped the people who are trapped in a waterlogged camp where sanitation facilities have deteriorated and illness has become rife would understand that Europe’s Balkan corridor had been closed and choose to settle in organised shelters.
Quelle: n-tv
Die EU behandelt die Flüchtlingskrise als militärisches Problem. Die Folgen: Neue Schlepperrouten entstehen, Flüchtlinge werden hemmungslos ausgebeutet und immer mehr Menschen sterben in der Ägäis.
Ein Kommentar von Marianna Karakoulaki, Idomeni
Nach Wochen, in denen Flüchtlinge nur noch eingeschränkt nach Nordeuropa reisen konnten, scheint die sogenannte Balkan-Route jetzt endgültig geschlossen zu sein. Obwohl es weder eine offizielle Erklärung noch eine Entscheidung über den Status der Route gibt, haben Alleingänge einiger Balkan-Staaten, die stillschweigend von EU-Mitgliedsländern unterstützt wurden, einen Dominoeffekt ausgelöst.
Quelle: Griechenland-Blog | Vimaonline.gr
In einem der größten organisierten Notlager in Griechenland für Flüchtlinge und Migranten herrschen jedem zivilisierten Staat spottende Zustände.
Die Zuständigen der sogenannten „Beherbergungszentren“ (sprich Notlager) für Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge auf dem Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens „Elliniko“ versuchen, die sich unter dem Drama der Flüchtlinge und Immigranten verbergende Realität einer kleinen Gesellschaft zu beschönigen.
In diesem Moment werden an drei Stellen – in dem ehemaligen Abfertigungsgebäude (Schengen-Gebäude), dem Hockey-Stadion und dem Basketball-Stadion – ungefähr 4.000 Migranten und Flüchtlinge mit unterschiedlichen Nationalitäten, Sitten und Bräuchen beherbergt und schaffen einen explosiven sozialen Mix.
Quelle: Ekathimerini
The situation in the sprawling camp of Idomeni in northern Greece and at Piraeus port will be eased by the end of the week with the creation of accommodation for 50,000 refugees, Alternate Defense Minister Dimitris Vitsas said on Friday.
“We need to convince these people, in every possible, non-violent way, that there are shelters in mainland Greece to host them,” he said, dismissing reports that a police sweep was planned to evacuate the overcrowded Idomeni camp.
“There is no plan for police to evacuate Idomeni. Fifty percent of the people there are children,” he said, adding that in the long run Greece will have 20,000 refugees.