20. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsabkommen mit der Türkei in Kraft“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: FAZ

Um Mitternacht ist der umstrittene Flüchtlingspakt mit der Türkei formell in Kraft getreten. In Griechenland wurde mit der Räumung der Inseln Lesbos und Chios begonnen. Aber vor der Rückführung der gestrandeten Flüchtlinge in die Türkei stehen noch immense Hürden.

Die Vereinbarungen zum Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei sind seit Mitternacht zwar formell in Kraft, aber mit der Umsetzung dürfte es zunächst hapern. Griechenland fehle es an Personal, türkische Beamte seien noch nicht vor Ort und die Einzelheiten der geplanten Rückführung von Flüchtlingen in die Türkei unbekannt, hieß es aus Behördenkreisen in Athen. Dennoch hatten die Behörden schon am Samstag damit begonnen, Flüchtlinge von den Inseln Lesbos und Chios aufs griechische Festland zu bringen.

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20. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece delays sending refugees back to Turkey under EU deal“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: The Guardian

Greek officials say they are waiting for extra personnel to implement the deal and will struggle to enforce it

Greece will not be able to start sending refugees back to Turkey from Sunday, the government said, as the country struggles to implement a key deal aimed at easing Europe’s migrant crisis.

Under the agreement clinched between Brussels and Anakara last week, migrants who reach the Greek islands will be deported back to Turkey. For every Syrian returned, the EU will resettle one from a Turkish refugee camp.

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19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Jean Asselborn fordert Räumung von Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Zeit Online

In Idomeni warten 10.000 Flüchtlinge auf die Weiterreise. Nach dem EU-Türkei-Deal verlangt Luxemburgs Außenminister, diese in menschenwürdige Auffanglager zu bringen.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat gefordert, das Flüchtlingslager nahe des griechischen Dorfes Idomeni zu räumen. Nach dem Treffen der türkischen Regierung mit den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sagte Asselborn, es sei klar, dass die erste Aufgabe sein muss, die Menschen in Idomeni in Busse zu setzen und in menschenwürdige Auffanglager in Griechenland zu bringen. „Diese Bilder müssen weg, das ist ganz klar.“

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19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Idomeni nach dem EU-Türkei-Gipfel“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland

Quelle: DW

Es herrscht Ratlosigkeit unter den Flüchtlingen in Idomeni. Aber daran, dass provisorische Camp an der griechisch-mazedonischen Grenze zu verlassen, denken die Menschen nicht. Von Panagiotis Kouparanis, Idomeni.

Am Freitagabend ist es ruhig in Idomeni. Am Nachmittag, nachdem die Beschlüsse von Brüssel bekannt wurden, hatten einige Hunderte noch eine Protestkundgebung veranstaltet. Sie forderten die Öffnung der Grenzen und ließen Deutschland hochleben. Abends standen noch etwa 30 von den Jüngeren auf den Bahngleisen, die durch das Lager führen, und diskutierten lautstark. Soll man mehr Aktivitäten entwickeln, um die Öffnung der Grenze zu erzwingen? Soll man in Idomeni bleiben? Werden wir in die Türkei abgeschoben?

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19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Frontex asks for smartphone apps to control refugees · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

http://www.theguardian.com/world/2016/feb/18/eu-asks-tech-firms-to-pitch-refugee-tracking-systems?CMP=share_btn_fb

EU asks tech firms to pitch refugee-tracking systems
Border agency Frontex has asked for designs for smartphone apps and
databases to track and manage refugees arriving in Europe

Diane Taylor and Emma Graham-Harrison
Thursday 18 February 2016 15.12 GMT Last modified on Monday 22 February ; 2016 18.29 GMT

European governments keen to bring the refugee crisis under control are
considering using apps, biometrics and smart cards to attempt to manage
refugees before they leave countries with border crossings into the EU. Weiterlesen »

19. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Refugee crisis: the EU cracks down on volunteers · Kategorien: Alarm Phone, Griechenland, Türkei · Tags: , ,
http://www.redpepper.org.uk/refugee-crisis-the-eu-cracks-down-on-volunteers/

Refugee crisis: the EU cracks down on volunteers

As Frontex moves in, volunteers in Greece are being prevented from
helping refugees. Marienna Pope-Weidemann reports
March 2016 Weiterlesen »
18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Turkish Coast Guard Attack Refugee Boat · Kategorien: Alarm Phone, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: migrantreport

Turkish Coast Guard Attack Refugee Boat

by Mark Micallef

A Turkish coastguard crew has been caught on camera attacking a rubber boat with about 40 asylum seekers on board, including five women and 15 children. Weiterlesen »

18. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Von einem Provisorium ins nächste“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Das Flüchtlingslager in Idomeni soll aufgelöst werden, doch sind die neuen Unterkünfte in Griechenland bereit? Panagiotis Kouparanis berichtet aus Hersos, wo ein weiteres Aufnahmelager entsteht.

Das griechische Verteidigungsministerium gab grünes Licht. Zum ersten Mal durften am Donnerstag ausländische Pressevertreter das neu errichtete Flüchtlingslager in der nordgriechischen Ortschaft Hersos besuchen. Schnell sprach sich herum, dass Journalisten der Deutschen Welle und ein finnischer Kollege im Lager sind. Kaum eine halbe Stunde später fand schon eine Demonstration statt. Etwa 50 Jugendliche und Kinder zogen herum, hielten Pappschilder hoch: „Wir fordern Humanität“, stand da etwa auf Englisch geschrieben und eindeutig war neben Rufen auf Arabisch zu verstehen „Merkel, Merkel“ und „Germany, Germany“.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Haben Helfer in Idomeni wirklich das Leben von Flüchtlingen riskiert?“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien

Quelle: Vice

Von Matern Boeselager

Am frühen Montagmorgen wurden die Körper von zwei Männern und einer Frau in einem Fluss an der griechisch-mazedonischen Grenze gefunden. Die drei Afghanen hatten offenbar zu einer Gruppe von 26 Menschen gehört, die den Fluss an einer Stelle circa sechs Kilometer westlich des griechischen Dorfes Idomeni überqueren wollte, um nach Mazedonien zu gelangen.

Da Mazedonien seine Grenze zu Griechenland für Flüchtlinge abgeriegelt hat, harren in Idomeni mittlerweile bis zu 15.000 Menschen in der Hoffnung aus, ihre Reise nach Westeuropa doch noch fortsetzen zu können, und immer wieder versuchen einzelne Gruppen mit der Hilfe von Schleppern oder auf eigene Faust, die Grenze unbeobachtet zu überqueren. Die heftigen Regenfälle der letzten Tage haben die Flüsse in der Gegend jedoch gefährlich anschwellen lassen, so dass diese nächtliche Überquerung für die Drei tödlich endete.

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17. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Inside the Harrowing Night Hundreds of Refugees Tried to Escape Greece · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Time

Desperate to leave refugee camps in Greece and make it to Western Europe, refugees launched a march across the border. TIME was with them

Around midnight on March 13, a young Syrian man named Abdo stepped into Tent No. 1 of the refugee camp of Idomeni, in northern Greece, and asked the men inside to gather around. About 200 asylum seekers live in that tent, mostly packed into tight rows of bunk beds, with some sleeping on the wooden floor. The air inside was musty with the smell of wet blankets and bodies as Abdo made his pitch.

According to several of the migrants who listened to him in the darkness, his words were painful to hear. Their chances of being allowed to cross the borders to Western Europe, Abdo said, were practically zero. The so-called Balkan route — which more than a million asylum seekers used to reach Germany last year, going from Turkey to Greece and into Eastern Europe — had been shut to transiting migrants. What was worse, all of them now face the prospect of being deported to back Turkey — part of a deal that European and Turkish leaders are expected to finalize later this week. As Abdo rightly noted, no one had been permitted to cross from Greece into Macedonia over the previous two weeks, and no one would be allowed to go through any time soon.

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