24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece marks first day without migrant arrivals after EU-Turkey deal · Kategorien: Griechenland, Libyen, Mittelmeer, Türkei

Quelle: Ekathimerini

Greece on Thursday said no migrants had arrived on its Aegean islands in the previous 24 hours, for the first time since a controversial EU-Turkey deal to halt the massive influx came into force at the weekend.

But France’s Defence Minister Jean-Yves Le Drian said “hundreds of thousands” of migrants were in Libya hoping to cross to Europe, amid fears the shutdown of the Turkey-Greece route could encourage people to attempt the even more dangerous Mediterranean crossing to Italy.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Rotes Kreuz: Idomeni „vor Explosion“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Während auf den Ägäis-Inseln kaum noch Flüchtlinge ankommen, eskaliert die Lage auf dem griechischen Festland: Bei Idomeni werden Straßen und Gleise blockiert, in Thessaloniki wurde ein Protestcamp errichtet.

Seit Wochen harren etwa 13.000 Flüchtlinge im provisorischen Lager Idomeni aus, oft in Kälte, Regen und Schlamm. Wut und Verzweiflung an der von Mazedonien abgeschotteten Grenze wachsen. „Ich fürchte, es könnte zu einer Explosion kommen“, sagte die Sprecherin des griechischen Roten Kreuzes aus Idomeni, Despoina Filippidaki, der Deutschen Presse-Agentur. „Einige Migranten – überwiegend junge Leute – blockieren Straßen und wir können unsere humanitäre Hilfe nur unter schwierigsten Bedingungen verteilen“, klagte sie.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hunderte Flüchtlinge blockieren Autobahn bei Idomeni“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Unweit des griechischen Camps haben 500 Flüchtlinge eine Autobahn blockiert. Sie legten sich vor Lastwagen und forderten die Öffnung der sogenannten Balkanroute.

Etwa 500 Flüchtlinge haben im Norden Griechenlands eine Autobahn gesperrt, die von Thessaloniki zur mazedonischen Grenze führt. Sie bauten auf der Fahrbahn Zelte auf und hinderten Autos und Lastwagen daran, weiterzufahren. Sie fordern, dass die Europäischen Staaten entlang der sogenannten Balkanroute ihre Grenzen wieder öffnen.

Im griechischen Fernsehen war zu sehen, wie sie riefen: „Öffnet die Grenzen. Wir wollen hier weg.“ Mehrere Flüchtlinge legten sich vor die Fahrzeuge. Sie kamen aus dem Camp nahe Idomeni. Dort hatten zuvor einige Menschen die Essensausgabe gestört, um gegen die Situation im Lager zu protestieren. „Wenn wir hier nicht wegkommen, dann wollen wir alle sterben“, sagte eine Frau, die das Essen verweigerte.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Refugee crisis: key aid agencies refuse any role in ‚mass expulsion'“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: The Guardian

UNHCR and Médecins Sans Frontières say they will not be involved with EU-Turkey deal to send people back from Greece

A triple blow has been dealt to the EU-Turkey migration deal after five leading aid groups refused to work with Brussels on its implementation, a Turkish diplomat ruled out changing Turkish legislation to make the deal more palatable to rights campaigners, and a senior Greek official said nobody knew how the agreement was supposed to work.

The UN refugee agency said it was suspending most of its activities in refugee centres on the Greek islands because they were now being used as detention facilities for people due to be sent back to Turkey.

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24. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Viele der Geflüchteten versorgen sich selbst“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: konkret 4/2016

An der griechisch-mazedonischen Grenze endet für die meisten Menschen,die über Griechenland nach Europa gekommen sind, die Flucht in einem provisorischen Zeltlager nahe der griechischen Stadt Idomeni. konkret sprach über die dramatische Lage im Camp und die europäische Abschottungspolitik mit Adrienne Homberger von der Initiative Moving Europe, die derzeit an der Grenze zu Mazedonien Flüchtlinge unterstützt.

23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Die letzte Hand“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: taz

LESBOS taz | Amir F. aus Pakistan kommt jeden Morgen zu mir ans Kleidungszelt. Seit zwei Monaten lebt er in einem der weißen Zelte. Der durchtrainierte 19-Jährige hält meist einen Becher Tee in der linken Hand und trägt eine graue Mütze mit dem Namensaufdruck seines Idols, des Wrestlers John Cena. Meist bittet er um ein neues T–Shirt oder eine Hose, fast immer verlässt er das Zelt, ohne beides erhalten zu haben, aber trotzdem nie schlecht gelaunt.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitslose Helfer auf Chios hadern mit Türkei-Abkommen“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: derStandard

Hotspot auf der Ägäis-Insel bereits ausgelastet – Flüchtlinge nun unter Polizeikontrolle

von Markus Bernath

Daniel Rivas hat keine Kunden mehr. Statt der rund 850, die zuletzt jeden Tag kamen, tauchen nur noch 28 vor seinem Klapptisch auf: die Letzten, die nach der großen Räumung auf Chios am vergangenen Wochenende im Lager zurückgeblieben sind, also die Kranken oder die ohne Geld für das Fährticket.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Meglio morire del rimpatrio“: due profughi si danno fuoco a Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Il Giornale

„Meglio morire che tornare indietro“. Così due profughi siriani si sono dati fuoco oggi nel campo greco di Idomeni, al confine con la Macedonia, in segno di protesta per la chiusura della rotta balcanica.

„Siamo disposti a morire qui piuttosto che tornare indietro“, avrebbero detto i due migranti prima di darsi fuoco. Subito soccorsi, i due sono stati portati in un ospedale della zona. A Idomeni sono in corso oggi varie proteste da parte delle migliaia di migranti e profughi bloccati da settimane dopo la chiusura delle frontiere lungo tutta la rotta balcanica.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für »Hier sollen wir nur am Leben gehalten werden, aber Schutz ist das nicht« · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Pro Asyl

Mehr als 50.000 Schutzsuchende sitzen seit der Schließung des Balkankorridors in Griechenland fest. Vor allem besonders Schutzbedürftige wie unbegleitete Minderjährige leiden unter den katastrophalen Bedingungen. RSPA-Mitarbeiterinnen Salinia Stroux und Chrissi Wilkens berichten über die aktuelle Lage.

Lailuma sitzt erschöpft mit ihren Kindern und Enkelkindern auf einer grauen Decke in einer großen, dunklen Lagerhalle im Hafen von Piräus. Die mittellose neunköpfige Familie aus Afghanistan ist vor einer Woche von der Insel Chios nach Athen gelangt. Ihre Papiere laufen in wenigen Tagen aus. „Wir haben kein Zelt, wir müssen auf dem Boden schlafen. In der Nacht ist es laut und kalt und es gibt Mäuse“, sagt die Frau, die nur mit Mühe ihre Tränen zurückhalten kann. Ihr Mann war als Veterinärarzt für die internationalen Einsatzkräfte in Afghanistan tätig und wurde deswegen von Taliban-Milizen erschossen. Lailuma und ihre Tochter zeigen den Personalausweis des Toten und andere Dokumente, an manchen klebt Blut.

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23. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Der EU-Türkei–Deal und seine Konsequenzen · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

Nachdem am Freitag, den 18. März 2016 der EU-Türkei-Deal beschlossen wurde, wird er nun mit Hochdruck umgesetzt. In diesem Artikel, den wir laufend aktualisieren werden, verfolgen wir die Umsetzung mit einem groben Fokus auf Griechenland und die Ägäis.

Dienstag, 22. März 2016

Der UNHCR weigert sich auf Lesbos, an der Umsetzung des Deals mitzuwirken. Kritikpunkt ist die Inhaftierung aller Flüchtlinge, die auf Lesbos ankommen […]

Ein Teil der, von den Inseln verteilten Geflüchteten wird auf dem griechischen Festland in Abschiebehaft genommen. 150 Personen afghanischer und pakistanischer Nationalität kamen heute Morgen am Hafen von Pireaus an, wurden in Handschellen von der Fähre geführt und in das Abschiebegefängnis nach Corinth gebracht. Von dort aus sollen sie in die Türkei abgeschoben werden.

Montag, 21. März 2016

Über 3000 Menschen wurden in den letzten zwei Tagen in einer Eilaktion von den Inseln Lesvos und Chios auf das griechische Festland transferiert. Nun, da der herbeigesehnte Deal mit der Türkei endlich festgezurrt ist, soll alles ganz schnell gehen.

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