27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece starts evacuating Idomeni border camp as new arrivals slow“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

Greece has begun evacuating migrants from the main Idomeni camp on the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) border, while the flow of refugees arriving on Aegean islands has slowed to a trickle, officials said Saturday.

Eight buses transported around 400 refugees from Idomeni to nearby refugee camps Friday, local police sources said.

A dozen more buses were waiting for migrants reluctant to leave the border, which has been shut down since earlier this month.

„People who have no hope or have no money, maybe they will go. But I have hope, maybe something better will happen tomorrow, maybe today,“ said 40-year-old Fatema Ahmed from Iraq, who has a 13-year-old son in Germany and three daughters with her in the camp.

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27. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schlepper bereiten Flüchtlingsroute nach Italien vor“ · Kategorien: Griechenland, Italien, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: FAS

Nachdem die Balkanroute geschlossen ist, wollen die Schlepper Flüchtlinge auf einem anderen Weg nach Europa bringen. Wie Recherchen der F.A.S. ergaben, soll es auf dem Seeweg nach Italien gehen.

Nachdem die Grenzen auf dem Balkan geschlossen sind, bereiten Schlepper eine neue Flüchtlingsroute von der Türkei und von Griechenland über das Mittelmeer nach Italien vor. Das haben Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) ergeben.

Nach den Angaben von Schleusern, deren Handynummern bei Facebook stehen, soll das Geschäft in der ersten Aprilwoche in großem Stil beginnen. Die Überfahrten mit Fischkuttern und kleinen Handelsschiffen beginnen im türkischen Badeort Antalya, in der türkischen Stadt Mersin nahe der syrischen Grenze und in Athen. Die Flüchtlinge werden angewiesen, unter Deck zu bleiben, bis die Schiffe internationale Gewässer erreichen. Eine Fahrt kostet zwischen 3000 und 5000 Euro. Manche Schlepper wollen zwei Fahrten wöchentlich anbieten, einer hat vor, bis zu 200 Personen in ein Schiff zu zwängen.

Die Fahrt ist deutlich teurer, als von der Türkei aus auf die griechischen Inseln in der Ägäis überzusetzen. Aber wer jetzt noch auf den griechischen Inseln ankommt, wird sofort wieder in die Türkei zurückgeschickt. Die Nachfrage nach illegalen Routen steigt seit Wochen, nun haben die Schlepper reagiert.

26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Piräus – Hafen der Hoffnungslosigkeit · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis

Immer mehr Flüchtlinge stranden im griechischen Hafen von Piräus: Weil die Europäische Union ihre Auffanglager auf den griechischen Inseln räumt. Und weil in Deutschland Behörden beim Familiennachzug versagen

Fabian Köhler

Drei Mädchen sitzen auf dem Boden und füllen die Bärchen eines Ausmalbuches. Hinter ihnen sonnt sich ein Pärchen sich auf der Kaimauer, ein paar Jungs springen lachend ins Hafenbecken. Man könnte die Szenerie am griechischen Hafen von Piräus auch für die eines Sonntagsnachmittagsausfluges halten. Wären da nicht die eng gestellten Camping-Zelte, die überlaufenden Dixie-Klos und die langen Schlangen von Menschen, die vor ein paar Helfern des Roten Kreuzes münden.

Dort wo normalerweise Schiffe beladen und Fährpassagiere in Richtung der griechischen Inseln aufbrechen, leben nun unfreiwillig hunderte Flüchtlinge – gestrandet in überfüllten Wartehallen, auf dem Asphalt zwischen LKWs und eilig aufgebauten Zelten von Hilfsorganisationen. Seitdem die Europäische Union in ihrem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei beschlossen hat, die Auffanglager auf den griechischen Inseln zu räumen, landen immer mehr mehr Menschen im Hafen von Piräus – ohne ausreichende Versorgung und ohne, zu wissen wie es mit ihnen weitergehen soll.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Welche Probleme der Flüchtlings-Deal bringt“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Der EU-Türkei-Deal soll das Flüchtlingsaufkommen in Europa reduzieren und den Schleusern ihr Geschäft zerstören. Doch es gibt bereits massive Probleme. Das Flüchtlingsabkommen wird für die EU-Staaten Konsequenzen haben.

von Eva Fischer

Sie hoffen auf ein sicheres Leben in Europa. Doch weiter als Griechenland kommen sie nicht mehr. Und selbst dort sollen sie nicht sein. Seit Sonntag soll die Türkei Flüchtlinge zurücknehmen, die aus dem Land illegal nach Griechenland gelangt sind. Diesen Deal hat die EU mit der Türkei ausgehandelt: die Türkei und die griechischen Inseln als Bollwerk gegen den Flüchtlingszustrom nach Europa.

Doch trotz des Abkommens kommen weiterhin Zehntausende Flüchtlinge in das türkische Nachbarland, wo seit der Schließung der Balkanroute bereits 50.000 festsitzen. Besonders im Grenzlager Idomeni herrschen katastrophale Zustände. Am Mittwoch demonstrierten Hunderte Flüchtlinge von der mazedonischen Grenze bis zu den Ägäis-Inseln nahe der Türkei für die Öffnung der Grenzen.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der steinige Weg der neuen Balkan-Route“ · Kategorien: Albanien, Griechenland · Tags:

Quelle: FAZ

Albanien rüstet an seiner Grenze zu Griechenland auf, obwohl bisher kaum Flüchtlinge ins Land drängen. Wer es dennoch wagt, bleibt im Gebirge hängen oder in einer Polizeiwache.

von Christian Geinitz, Kakavija

Der Weg zur Abschiebung ist dunkel und feucht. Am albanischen Grenzübergang Kakavija müssen aufgegriffene illegale Einwanderer durch einen 150 Meter langen Stollen zur Polizeiwache auf einen Hügel hinaufsteigen. Der Treppengang ist unbeleuchtet, die Stufen sind glitschig, es riecht nach Fäulnis. Das Licht am Ende des Tunnels täuscht: Es verheißt keine Besserung, sondern bedeutet für viele Menschen weiteren Verdruss. Flüchtlinge, die hier landen, werden gezwungen, nach Griechenland zurückzukehren, woher sie gekommen sind. Der Weg nach Norden, in den reichen Teil Europas, ist ihnen versperrt, die Chance auf ein Leben in Österreich, Deutschland oder Schweden rückt wieder in weite Ferne.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Abschiebungen: Türkei doch nicht „sicherer Drittstaat“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Griechenland rückt von seinem Plan ab. Damit fällt ein Schlüsselstück des EU-Türkei-Abkommens weg

Markus Bernath aus Athen

Noch kurz nach dem EU-Türkei-Gipfel in Brüssel vor einer Woche war der Weg für die griechische Regierung klar: Per Gesetz würde Athen das Nachbarland Türkei zum sicheren Drittstaat erklären. Asylwerber könnten somit wieder zurückgeschickt werden, der Flüchtlingsstrom von der türkischen Küste wäre gestoppt.

Das war auch die Position der EU-Kommission, die von den Staats- und Regierungschefs in Brüssel gutgeheißen wurde. Nun rückt Athen von der Idee wieder ab. Die internationale Kritik an der geplanten Massenabschiebung von Flüchtlingen ist zu laut geworden.

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für The conclusions of the EU-Turkey summit of 18.3.2016 and the current situation in Greece · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: w2eu

[Arabic]

This deal affects all refugees who enter Greece via Turkey after March 20, 2016. It does not affect refugees who already are in Greece.

As of this date, the camps (so called Hot Spots) on the islands of the Aegean: Samos, Lesvos, Chios, Kos, Leros will be closed camps / detention centres, in which newcomers will be separated into the ones who can stay for the time being (asylum seekers whose claim gets examined) and the ones that have to be returned (people who are declared as irregular migrants).

Attention! The new procedures are being implemented just now, so it is still unclear how things will function in practice! We can give only advice based on what the EU has published concerning the procedures. Please contact us if you experience, observe or get to know any further details or different procedures.

Contact: w2eu_info@yahoo.com

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26. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kaum Flüchtlinge wollen Idomeni verlassen“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien

Quelle: DW

Die griechische Regierung hat 20 Busse zum Flüchtlingscamp von Idomeni geschickt. In ihnen sollen die Menschen in besser ausgestattete Lager ins Landesinnere gebracht werden. Doch das Interesse der Geflüchteten gering.

Der Stacheldraht in Richtung Mazedonien ist hoch. Noch größer ist aber offenbar die Hoffnung vieler Flüchtlinge im griechischen Lager von Idomeni, doch irgendwie in Richtung Norden zu kommen. Auf das Angebot der griechischen Regierung, das provisorische Camp zu verlassen und per Bus in besser ausgestattete Auffanglager gefahren zu werden, gingen kaum Flüchtlinge ein.

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25. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Chaos in Idomeni, Helfer verlassen EU-Hotspots“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Der Tagesspiegel

Die Situation für Flüchtlinge in Griechenland wird immer dramatischer. Helfer prangern eine Verletzung von Menschenrechten an – und ziehen sich aus den EU-Hotspots auf Chios und Lesbos zurück

von Matthias Meisner

Mit dem neuen Abkommen zwischen der Türkei und der EU verschärft sich die Situation für Flüchtlinge in Griechenland, sowohl auf den Inseln als auch in Idomeni an der Grenze zu Mazedonien. Wegen der Lage verzweifelte Hilfsorganisationen ziehen sich jetzt teilweise zurück. Der Dresden-Balkan-Konvoi, der sich seit Dezember auf Chios engagiert, nannte als Grund dafür eine massive Behinderung der Arbeit und die Verletzung von Menschenrechten vor Ort. Auch Ärzte ohne Grenzen und Oxfam verkündeten den Rückzug aus dem EU-Hotspot Moria auf Lesbos: „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Hilfe instrumentalisiert wird.“

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25. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bundespolizei warnt vor Gewalt an geschlossenen Grenzen“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Die Welt

Die Bundespolizei befürchtet in der Flüchtlingskrise „gewaltsame Ausschreitungen“ an der griechisch-mazedonischen Grenze. Dass die Balkanroute wirklich dicht ist, widerlegen Zahlen aus Deutschland.

Zwischen den drei Männern aus Damaskus und den mazedonischen Grenzbeamten liegen nur acht Meter und ein Zaun. Ihnen bleibt nur das Starren. „Es muss gut werden, zurück können wir nicht“, sagen sie.

Ein paar Hundert Meter weiter warten weitere 12.000 Migranten auf den Gleisen der Strecke Thessaloniki–Skopje, die durch das Camp führen. Sie wollen nicht in besser ausgestatteten Lagern in Nordgriechenland untergebracht werden. Sie befürchten, dort interniert zu werden. Mit einem Sitzstreik machen sie auf die aussichtslose Situation in dem Lager neben dem Dorf Idomeni aufmerksam.

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