03. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Asylum and Citizenship in Greece · Kategorien: Griechenland, Lesetipps

Quelle: Greek Left Review

On the Doorstep of Europe: Asylum and Citizenship in Greece

Heath Cabot
On the Doorstep of Europe: Asylum and Citizenship in Greece
University of Pennsylvania Press, Philadelphia, 2014, xii + pp
ISBN 978-0-8122-4615-5

Rita Theodorou

Inspector, Head of the Anti-Trafficking Unit, Cyprus Police Member, Council of Europe’s Group of Experts on Action against Trafficking in Human Beings

Heath Cabot’s book draws on a rich ethnographic study that explores the asylum system in Greece during a period of crisis in which the legal entitlements of both Greek citizens and asylum seekers undergo challenges. Based on her own original research, Cabot sets out an extremely valuable exploration of past and current practices related to asylum in Greece.

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28. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Troika und Griechenland: „Brüsseler Kriegserklärung“ – D. Deliolanes · Kategorien: Europa, Griechenland

In Deutschland sind nur mit größtem Aufwand faktenbezogene Informationen zu den Sitzungen und Texten der Brüsseler Eskalationsstrategie seit letztem Dienstag zu finden. Dabei wurden die entsprechenden Dokumente des IWF und insgesamt der Troika, mit ihren Korrekturen, Vorgaben und Ultimaten, zeitnah der Presse zugespielt und sind im Internet nachzulesen. Der heutige Leitartikel der Tageszeitung Il Manifesto widmet sich u.a. der faktenbezogenen Rekonstruktion der „Brüsseler Kriegserklärung“ der letzten Tage.

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27. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für „Entweder ändert sich Europa – oder es stirbt“ – M. Revelli · Kategorien: Griechenland · Tags:

Marco Revelli analysiert im Leitartikel der italienischen Tageszeitung Il Manifesto am 27.06.2015 den historischen Umschwung in Europa angesichts des „finanziellen Totalitarismus“ gegen Griechenland.

Ein Gläubiger bringt nicht seinen Schuldner um – wie ist der grausame und absurde finanzielle Staatsstreich dieser Tage, den die „Troika“ gegenüber Griechenland vollzieht, zu erklären? Revelli empfiehlt, das letzte Dokument der griechischen Vorschläge mit den Korrekturen (in Rot) durch die Brüssel-Gruppe zu lesen, das das Wall Street Journal veröffentlicht hat. Es ist „ein bürokratisches Beispiel der Unmenschlichkeit“: Jeder kleinste Hinweis auf die sozial Bedürftigsten („most in need“) ist durchgestrichen. Die Möglichkeit, die Mehrwertsteuer auf niedrigstem Satz (13%) bei den Grundnahrungsmitteln („Basic food“) und auf dem Satz von 6% bei medizinischem Material zu halten, wurde abgelehnt. Andererseits wurde jeder Hinweis auf Besteuerung der höchsten Profite (über 500.000 Euro) gestrichen.

Bereits seit Monaten wurden die Verhandlungen zwischen Staatsrepräsentanten zu einer Art Privatverhandlungen zwischen den weltweit mächtigen Gläubigern und dem griechischen Volk als Schuldner in den Medien umgedeutet. Wie sind die jüngsten dreisten Grausamkeiten der Finanzbürokratie zu erklären, die das menschliche Elend in Griechenland drastisch vergrößern und die griechische Wirtschaft noch stärker abwürgen würden?

Es geht, so Revelli, um exemplarische Bestrafung, um Verbrennung der Ketzer, um Verdeckung der Schuld der Gläubiger, die in den letzten fünf Jahren die soziale Krise in Griechenland auf das heftigste verschärft haben. Er zitiert den konservativen Ambrose Evans-Pritchard, der im Telegraph schreibt, dass die „Troika“ die griechischen Rebellen an den Säulen des Parthenons hängen sehen will, wie es weiland die Osmanen mit den aufständischen Klephts taten. (Telegraph) Wenn jemand jemals auf „europäische Werte“ stolz war, so wird man sich in Zukunft schämen, EuropäerIn zu sein. Wir befinden uns, so Revelli, in einer historischen Wendezeit. Entweder wird es gelingen, Europa zu verändern, oder es wird sterben. Das Potential zur Veränderung komme in diesen Monaten aus Südeuropa.

Quelle: Il Manifesto

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24. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Lager am Mittelmeer, auf EU-Seite – The Guardian · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Spanien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

EU to create new quarantine system for Mediterranean migrants

Italian PM accuses EU of betraying basic values as draft summit papers reveal plans to give police and border agencies enhanced powers of coercion.

Ian Traynor in Brussels

EU leaders have decided to create a new system of quarantining migrants in southern Italy and Greece to enable the forcible and swift registration, fingerprinting, expulsion, and, if necessary, detention for up to 18 months of those deemed to be illegal immigrants crossing the Mediterranean from Libya.

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24. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Newsletter Griechenland (Mai/ Juni 2015) · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Newsletter Griechenland [pdf]

Inhalt

  1. Flüchtlingszahlen steigen ums fünffache zum Vorjahr
  2. Humanitäre Krise in der Ägäis
  3. Schiffbruch und Tote in der Ägäis (Januar-Mai 2015)
  4. Frontex rüstet auf
  5. Gestrandet auf Kreta
  6. Kein Zugang zu Asyl in Griechenland
  7. Weiterflucht über den Balkan
  8. Seenot beim Fluchtweg übers Meer nach Italien
23. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Türkei, Griechenland: 6 Boat-people ertrunken · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: , ,

Quelle: ndtv

6 Syrian Migrants Killed in Shipwreck Off Turkey: Report

A dinghy used by migrants lies on the shore on the island of Lesbos, early on June 18, 2015. Some 48,000 migrants and refugees have landed on Greek shores so far this year. (Agence France-Presse)

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22. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Refugee and Migrant Rights and Self-Organization in Host Societies · Kategorien: Griechenland

Quelle: Analyze Greece!

Claiming Voice: Refugee and Migrant Rights and Self-Organization in Host Societies

22. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Immigration data recording – ΧΡΟΝΟΣ · Kategorien: Griechenland, Hintergrund, Lesetipps · Tags:

Quelle: ΧΡΟΝΟΣ online magazine

Lambros Baltsiotis, Immigration and data recording

The reason for this brief overview was a recently published report, containing actual, legal, numerical and political data on migration and attempting to assess and evaluate them.

15. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für UNO: EU soll 1 Mio Flüchtlinge aufnehmen · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Libyen, Mauretanien, Mittelmeerroute, Spanien, Syrien, Türkei · Tags: , ,

Quelle: tgcom24

Migranti, l’Onu: „L’Ue sia coraggiosa e li accolga, c’è posto per un milione“

L’Alto commissario Zeid Raad Al Hussein lancia un appello al Vecchio continente: „Basta con la demonizzazione dei profughi“

L’Alto commissario Onu per i diritti umani Zeid Raad Al Hussein ha esortato l’Unione europea a compiere „passi coraggiosi“ in materia di immigrazione. „L’Ue dispone delle capacità per dare rifugio a un milione di profughi provenienti dai conflitti in Siria o in Libia“, ha affermato Al Hussein. „Ora basta demonizzare i rifugiati, chiedo ai Paesi dove vi è pace e benessere di prendere posizione contro questa tendenza molto pericolosa“, ha ribadito.

di Antonio Bartolomucci

L’appello delle Nazioni Unite giunge proprio nel giorno in cui, complice la presenza di molti migranti al confine tra Italia e Francia, l’Europa si divide e il premier italiano, Matteo Renzi, lancia il suo piano B.

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15. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ohne Schlepper hast du keine Chance“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Flüchtlinge in Griechenland

Von Thomas Bormann

Hauptsächlich junge Männer, aber auch immer mehr Familien versuchen, über Griechenland in andere europäische Länder zu kommen. Viele der Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan sind von der oft monatelangen Reise erschöpft. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat jetzt in einem Ort an der mazedonischen Grenze eine mobile Praxis eingerichtet.

Flüchtlinge aus Syrien, aus dem Irak, aus Afghanistan wandern durchs griechische Grenzdorf Idoméni. Lazaros Oulis hat hier einen kleinen Bauernhof. Es werden immer mehr Menschen, sagt er:

„Viele kommen hier vorbei. Jeden Tag so 100 oder 200. Sie wollen rüber nach Mazedonien und dann weiter nach Deutschland, das sagen die jedenfalls.“

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