Erstmals schickt die französische Regierung militärische Spezialeinheiten ins Ausland, um französische Wirtschaftsinteressen zu „schützen“.
Niger : les forces spéciales protégeront les mines d’uranium d’Areva
Le Point.fr – Publié le – Modifié le
Erstmals schickt die französische Regierung militärische Spezialeinheiten ins Ausland, um französische Wirtschaftsinteressen zu „schützen“.
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Thursday 17 January 2013
Robert Fisk
The real rulers in this country are a military who were „blooded“ in a civil war that taught them to care as little for the innocent as they do for the guilty.
Vor wenigen Tagen wurde ein Dokument aus Gremien der malischen Übergangsregierung und ihrer zivilen Regierungspartner aus Nov. 2012 bekannt, Titel: „Projet de feuille de route pour la transition politique“. Es wurde offensichtlich kurz nach einem Delegationsbesuch von Weltbank und IWF abgefasst. Angesichts (unbekannter) Empfehlungen jener Institutionen schicken sich die Verfasser dieses Dokuments an, einen rohen Budged-Fahrplan für 2013 zu entwerfen. Das Hauptproblem scheint zu sein, dass es in Nord-Mali, aber vielleicht auch in Teilen von Süd-Mali, keine staatlichen Institutionen (mehr?) gibt, die die Budgetoperationen bevölkerungsnah umsetzen könnten.
Im Zentrum steht daher das Vorhaben, die Bevölkerung nach der militärischen Eroberung des Gesamt-Landes biometrisch zu erfassen, um die militärische Beherrschung sozialpolitisch flankieren zu können. Das wird in diesem Dokument klar benannt und als Erneuerung des Wahlregisters dargestellt. Angesichts des aktuellen Zusammenbruchs der Lebensmittelversorgung in Nord-Mali sollte der Plan in den Kontext der Hunger-Politik in der Sahelzone gestellt werden.
Die biometrische Erfassung ist in der internationalen Flüchtlingspolitik ein inzwischen häufig angewendetes Mittel und wirkt sich auch auf spätere Flucht- wie Migrationsmöglichkeiten verheerend aus. Bekanntermassend hat sich die mobile Saharabevölkerung bislang weder um Staatsgrenzen noch um ein nationalstaatlich aufgeteiltes Passwesen geschert.
Im Folgenden die Passage zur biometrischen Erfassung:
Wie AEI mitteilt, ist der „Weiße Marsch“ nicht gestartet, sondern vorerst abgesagt oder um mehrere Wochen verschoben. Erklärung folgt.
Die UN-Agentur IRIN weist darauf hin, dass sich eine schwere Lebensmittelkrise in den kommenden Tagen und Wochen in Nord-Mali abzeichnet. Aufgrund der geschlossenen Grenzen seitens Algerien und Mauretanien kann Nord-Mali nicht mehr auf den üblichen Handelswegen und auch nicht mit Lebensmittel-Hilfskonvois versorgt werden. Die meisten Märkte und Lebensmittelgeschäfte haben daher bereits geschlossen. Falls auch Niger noch seine Grenze schließt, droht eine Katastrophe. Bereits jetzt wird der Hunger, der sich in den letzten Tagen rapide ausgebreitet hat, für die Fluchtbewegungen verantwortlich gemacht.
http://www.irinnews.org/Report/97320/Food-insecurity-the-next-crisis-for-northern-Mali
Der Krieg in Mali ist in eine neue Kriegsphase eingetreten. Nach einem Vorrücken Hubschraubern und mit Stoßtrupps soll nun Nord-Mali in der Fläche erobert werden. Die Meldungen über Razzienpläne und Guerilla-Erwartungen – und zugleich über Misshandlungen, standrechtliche Erschiessungen und militärtypische grausige Übergriffe – nehmen derzeit schnell zu.
Die berüchtigte tschadische Armee ist bereits in Mali eingetroffen, sie wird nicht dem westafrikanischen Kommando unterstellt, sondern steht direkt unter französischem Kommando. Die USA beteiligen sich mehr und mehr an den Logistik-Aufgaben und der Überwachung.
Chadians advance in Mali troop moves against Islamists
Jan 22, 2013 – 21:40
By Abdoulaye Massalatchi and Richard Valdmanis
http://www.swissinfo.ch/eng/news/international/Chadians_advance_in_Mali_troop_moves_against_Islamists.html?cid=34798024
NIAMEY/BAMAKO (Reuters) – Chadian forces advanced towards the Mali border on Tuesday as an African troop deployment and a U.S. military airlift swelled international support for French operations against Islamist rebels occupying the north of Mali.
http://blog.slateafrique.com/maligraphe/2013/01/23/exactions-au-mali-vers-un-nettoyage-ethnique-du-nord/
Ambroise Védrines
«Je n’ai aucune nouvelle, je m’inquiète vraiment» lâche Abdallah à l’autre bout du téléphone, la voix fébrile.
«Depuis 3 ou 4 jours, le réseau ne passe plus avec le nord. Je ne sais pas comment va ma famille, ce qu’ils vivent» explique le jeune touareg, exilé depuis maintenant dix mois à Bamako, la capitale du Mali.
Le Monde.fr | Par Hélène Sallon
Depuis le début de l’intervention française au Mali, vendredi 11 janvier, les organisations humanitaires guettent, non sans une certaine inquiètude, les mouvements de population affectées par les combats dans le nord du pays. Les colonnes de déplacés maliens, qui ont pris la route au cours des mois précédents pour gagner d’autres villes ou les pays limitrophes, semblent s’être taries. Fin décembre, le Bureau de coordination des affaires humanitaires des Nations unies (OCHA) comptabilisait 225 000 déplacés à l’intérieur du pays et 144 400 réfugiés dans les camps établis en Mauritanie, en Algérie, au Niger et au Burkina Faso.
ALAKHBAR (Bamako)
L’état d’urgence a été prolongé au Mali et la fouille des véhicules et le contrôle d’identité s’intensifient dans la capitale Bamako. Des personnes sont arrêtées quotidiennement et des mosquées fermée ou perquisitionnées.