Algerien hat seine Ostgrenze in der Sahara (von Taleb El Arbi bis nach Tamanrasset) mit einer Mauer aus Tausenden Containern gesichert, die mit Sand gefüllt wurden. Die Container sollen sowohl direkte Hindernisse bilden, wie auch versteckenden Schutz für die Armee an der Grenze bieten. Als Anlass für die Grenzaufrüstung wird der Antiterrorismus angegeben, auch die Schmuggelbekämpfung wird genannt. Die irreguläre Transitmigration durch die Sahara ist betroffen.

España y Marruecos deben fijar puntos para deportar inmigrantes
Los ministros de España y Marruecos deberán fijar los puestos fronterizos en los que se realizará la devolución de los inmigrantes irregulares que entren en la ciudad saltando la valla o en patera. Así lo marca el artículo 14 del tratado de readmisión firmado por ambos países en 1992 y que finalmente Marruecos ratificó en octubre pasado, veinte años después de su firma.
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Labournet
“Final Issue: Three journalists survive two closures in one year” – die Redaktion des “Egypt Independent” meldet sich aus Anlass der Schliessung dieses linksliberalen Blattes am 25. April 2013 zu Wort – mit der These, diese Schliessung sei Ausdruck der sich bildenden Allianz der liberalen Kräfte mit der Muslim Bruderschaft im Angesicht wachsender sozialer Proteste und einer erstarkenden Arbeiterbewegung
http://www.egyptindependent.com/news/final-issue-three-journalists-survive-two-closures-one-year
Und: “La révolution égyptienne est cruciale pour le printemps arabe” ein Gespräch mit Gigi Ibrahim, Aktivist der Revolutionären Sozialisten am 06. Mai 2013 bei revolution arabe
http://kompass.antira.info/files/2013/05/noborder_goes_bloccupy_2013_web.pdf
Alle weiteren Infos zu Blockupy unter
http://blockupy-frankfurt.org/
und
Veranstaltung „EU, Migration und Menschenrechte – Tagung zur aktuellen Asyl- und Migrationspolitik in Europa, mit Schwerpunkt auf den Ländern Italien und Deutschland“, die am 23.5.2013 in der Alice Salomon Hochschule von 10 bis 17 Uhr stattfinden wird.
Egypte: record mondial de luttes en avril 2013
Il n’y a pas un jour en Egypte sans de multiples luttes, grèves, manifestations, sit-in, bocages de routes et voix ferrées, grèves de la faim, blocages ou occupations de bâtiments et usines, affrontements avec la police ou les Frères Musulmans.
Unter den Boat-people, die in der vergangenen Nacht gerettet wurden, waren zahlreiche Frauen, Kinder, auch Babies. Sie wurden von der Guardia Costiera (Küstenwache) gerettet. Das erste Boot soll sich dabei 130 Seemeilen südlich von Lampedusa befunden haben.
Frontex geht in die Luft
Matthias Monroy 10.05.2013
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39084/1.html
Die Agentur zur Kontrolle der EU-Außengrenzen will die griechisch-türkische Grenze per Flugzeug überwachen. Unterstützung kommt auch über die EU-Satellitenaufklärung
Das Vorhaben ist zunächst als Pilotprojekt geplant, Überwachungsflüge sollen zwischen Juli und September stattfinden. Anfallende Daten werden über eine Bodenstation verarbeitet und in Echtzeit, also ohne Verzögerung, an Frontex weitergeleitet. Der Auftragnehmer soll hierfür eine Kontrollstation bereitstellen.
Nord-Mali: No-Lager Bremen – Anmerkungen zum Aufsatz „Nord-Mali / Azwawad im Kontext der Arabellion“
Anmerkungen zu Helmut Dietrichs Aufsatz „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“
(Sozial.Geschichte Online, Heft 10/2013)
Von NoLager Bremen (aktiv bei Afrique-Europe-Interact)
Unter dem Titel „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“ hat Helmut Dietrich von der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration jüngst in der Zeitschrift Sozial.Geschichte Online (Heft 10/2013: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/go/sozial.geschichte-online/2013/10) einen Text veröffentlicht, in dem er am Beispiel Nord-Malis der Frage nachgeht, inwiefern die an verschiedenen Orten der Sahara zwischen Herbst 2010 und Ende 2011 periodisch aufgeflammten Jugendproteste als Teil jenes „historischen Bruchs“ zu begreifen wären, die als „Arabellion“ oder „Arabischer Frühling“ bekannt geworden sind. Der Artikel berührt eine Vielfalt an Fragen und Themen (so vielfältig, wie jene Region halt ist), wobei drei Thesen im Zentrum stehen: Erstens, dass der im Januar 2012 begonnene Tuareg-Aufstand der MNLA („Mouvement national de libération de l’Azawad“) seinen Ausgang von Protestversammlungen von rebellierenden Jugendlichen in Sahara-Städten wie Timbuktu genommen habe, bei denen vor allem der „ungerechte Umgang mit der Region“ durch die Zentralregierung in Bamako sowie die Vertreibung der Armen kritisiert worden seien (letzteres auch im Zuge einer sich seit Anfang 2010 regional zugespitzt habenden Hungersnot). Zweitens, dass diesen Protesten kein nationalistischer Impuls zugrunde gelegen habe, sondern ein inklusives Verständnis des so genannten „Volkes des Azawad“ – bestehend insbesondere aus Peulhs, Songhais, Tuareg und Arabern. Und drittens, dass es seit Oktober 2011 zu einer „Militarisierung“ dieser Jugendrebellion gekommen wäre, die am 6. April in die vorübergehende Eroberung des gesamten Nordens Malis durch die Tuareg-Rebellen der MNLA eingemündet sei (bevor diese ihrerseits von islamistischen Milizen verdrängt wurden).
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