06. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Saudi-Arabien rüstet Grenzanlagen auf – Telepolis · Kategorien: Nicht zugeordnet

Der Arabische Frühling lässt die Mauern sprießen

Harald Neuber

Nach den Umstürzen in der arabischen Welt hat die Instabilität zugenommen. In Folge baut Saudi-Arabien die Grenze zum Jemen aus – Gated Nations Teil 4

Der sogenannte arabische Frühling hat ungeahnte Folgen: Nach dem Sturz des langjährigen jemenitischen Staatschefs Ali Abdullah Salih Ende 2011 hat die Lage an der Grenze zu Saudi-Arabien weiter an Stabilität verloren. Das autoritäre Regime in Riad regiert mit dem Bau einer Grenzbefestigung aus Betonsäcken und -rohren. Doch die Barriere widerspricht nicht nur einem Grenzabkommen zwischen beiden Staaten aus dem Jahr 2000, sondern droht auch nachhaltige Auswirkungen auf das grenzüberschreitende Stammesgebiet zu haben.
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06. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für MOOC: Kontrolle der Migration des Wissens? – Telepolis · Kategorien: Nicht zugeordnet

MOOCs – Bildung weltweit für alle?

Florian Rötzer

In den USA ist gerade umstritten, ob Online-Kurse Dienstleistungen sind und unter Exportbeschränkungen fallen, Coursera hat bereits Interessenten aus Iran, Sudan und Kuba geblockt

Im Trend sind gerade Online-Kurse, so genannte MOOCs (Massive Open Online Courses) von Universitäten. Sie werden von renommierten Universitäten in Zusammenarbeit mit auf Online-Kurse spezialisierte Firmen wie Coursera, edX oder Academic Earth weltweit angeboten, hunderttausende Interessierte können an ihnen teilnehmen, in der Regel kostenlos. Sie sprengen mithin alle Dimensionen, lösen die Lehre vom Ort der Universität und versprechen Bildung von Dozenten angesehener Universitäten auch für jene etwa in Dritte-Welt-Staaten, die es sich nicht leisten können. Es klingt also vielversprechend und nach dem lange propagierten freien Fluss der Informationen (Ein Weltmarkt für Internet-Bildung).
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06. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Meinungsfreiheit: „Auch Schlepper dürfen gelobt werden“ – taz · Kategorien: Nicht zugeordnet

Streit um Meinungsfreiheit in Österreich

Auch Schlepper dürfen gelobt werden

Ein Asylrechtsaktivist sollte verklagt werden, weil er Schlepper „sozial nützliche Dienstleister“ nannte. Der Prozess wurde in letzter Minute abgesagt.

Aktivist Michael Genner findet, Schlepper verdienen ein „angemessenes Honorar“.

WIEN taz | Schlepper oder Schleuser, die Verfolgte ins Land bringen, haben Anspruch auf ihr Geld. Das kann man in Österreich ungestraft behaupten. So ist die Entscheidung der Oberstaatsanwaltschaft Wien zu interpretieren, einen Prozess gegen Michael Genner in letzter Minute abzublasen. Am Donnerstag hätte sich der Vorsitzende der Asylrechtsorganisation Asyl in Not in Wien wegen „Gutheißens einer mit Strafe bedrohten Handlung“ vor Gericht verantworten müssen.

Anlass für die Klage war ein Kommentar Genners auf der Homepage seiner Organisation vom letzten Jahr: „Vor jedem ehrlichen Schlepper, der saubere Arbeit macht, der seine Kunden sicher aus dem Land des Elends und Hungers, des Terrors und der Verfolgung herausführt, der sie sicher hereinbringt, den Grenzkontrollen zum Trotz, in unser ’freies‘ Europa, habe ich Achtung. Er ist ein Dienstleister, der eine sozial nützliche Tätigkeit verrichtet und dafür auch Anspruch hat auf ein angemessenes Honorar.“

Zu diesem Kommentar hatte ihn die Verhaftung pakistanischer Asylbewerber provoziert. Denen hatte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) vorgeworfen, einem gefährlichen Schlepperring anzugehören: Bald musste sie dies zurücknehmen, denn mehr als Beihilfe zum Grenzübertritt von Deutschland nach Österreich konnte man ihnen nicht nachweisen.

Genner ist überzeugt, dass die Kehrtwende der Staatsanwaltschaft nur öffentlichem Druck zu verdanken sei: „Ich habe fortwährend E-Mails von Unterstützern bekommen.“ Darunter prominente Politiker, Journalisten und sogar ein pensionierter Ministerialbeamter. Allein auf Facebook hatten sich 150 solidarische Prozessbeobachter gemeldet.

Zuletzt erklärte Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich, er werde im Falle von Genners Verurteilung, „nicht zögern, ihn als Gewissensgefangenen zu führen und unser internationales Netzwerk in Bewegung zu setzen“.

via Streit um Meinungsfreiheit in Österreich: Auch Schlepper dürfen gelobt werden – taz.de

06. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Hochachtung für Fluchthilfe: „Schlepper und Lumpen“ (Genner) · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

http://www.asyl-in-not.org/php/schlepper_und_lumpen,20483,33673.html

Schlepper und Lumpen

Stellen Sie sich vor, liebe Leserin, lieber Leser, Sie leben in einem Land, wo Krieg herrscht oder Terror, permanenter Terror islamistischer Banden, die Ihnen vorschreiben wollen, wie Sie leben, wie Sie lieben, wie Sie sich kleiden sollen. Terror, vor dem der Staat Sie nicht schützen kann. Einige Verwandte von Ihnen wurden schon umgebracht, Sie selbst haben Drohbriefe bekommen, die Behörden, an die Sie sich wandten, haben Sie nur ausgelacht.
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05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Militär spürt 550 Boat-people auf · Kategorien: Italien · Tags: ,

Immigrazione:nuova ondata migranti,in arrivo 550 a Lampedusa

(ANSA) – ROMA, 5 FEB – L’elicottero EH101 della nave anfibia San Marco stamattina ha individuato, a sud est di Lampedusa, quattro imbarcazioni con a bordo oltre 450 migranti. Il pattugliatore Vega inoltre ha individuato, a sud est di Lampedusa, una ulteriore imbarcazione con circa 100 migranti a bordo. Constatata la scarsa galleggiabilità e il sovrannumero di persone a bordo, la nave Vega – ha reso noto la Marina Militare – ha dichiarato la situazione di emergenza ed è attualmente impegnata nel soccorso.

via Immigrazione:nuova ondata migranti,in arrivo 550 a Lampedusa

05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Nigeria fordert USA und Frankreich zur Militärintervention in Südlibyen auf · Kategorien: Nicht zugeordnet

Libia. Nigeria, “e’ incubatrice terrorismo. Serve intervento armato”

Roma, 5 feb 2014 – La Nigeria ha richiesto un intervento armato delle potenze straniere nel sud della Libia, definita dal ministro degli Interni nigeriano Massoudou Hassoumi come “un’incubatrice di gruppi terroristici”.“E’ perfettamente legittimo che Paesi come la Francia e gli Stati Uniti, che hanno collaborato al rovesciamento del governo Gheddafi, intervengano adesso per sradicare la minaccia terroristica nel sud della Libia”, ha poi aggiunto in un’intervista a Radio France Internationale. fonte AFP.Questa è una notizia dell’agenzia Asca.

via Internazionale » Libia » Nigeria, “e’ incubatrice terrorismo. Serve intervento armato”

05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Mutmasslicher Mörder von Chokri Belaid erschossen · Kategorien: Tunesien · Tags:

Die paramilitärische Garde Nationale hat in einem Vorort von Tunis ein Haus gestürmt, in dem sich 7 Terroristen befunden haben sollen. Es soll zu einem Schusswechsel gekommen sein. Alle 7 Personen wurden erschossen, auch ein Nationalgardist wurde tödlich getroffen.

Das Gelände war weithin abgesperrt. Die tunesische Regierung hat keine weiteren Nachrichten zu dem Vorfall und den Beteiligten gegeben. Aus der Staatsanwaltschaft verlautet, dass einer der Erschossenen Kamel Gadhgadhi sein soll, der nach Mutmassungen genau vor einem Jahr Chokri Belaid erschossen hat.

Ghadgadhi war nach Angaben des seriösen Nachrichtenportals “tunisie numérique” (05.03.2013) nach dem Mord an Chokri Belaid zunächst nach Algerien entkommen; er soll ein ehemaliger Polizist sein; über seinen Bildungs- und Berufsweg heisst es, dass er auf tunesische Staatskosten in den USA studiert und danach im Innenministerium gearbeitet hat. In seiner Wohnung seien 5 gefälschte Pässe gefunden worden.
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05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Nordafrika, frz Vorstädte: Arbeitslose, Harragas, Selbstverbrennungen – die soziale Wut · Kategorien: Algerien, Frankreich, Lesetipps, Marokko, Tunesien · Tags: , , ,

Chômeurs en Algérie, les harraga, la hogra ou le mépris

Par : Abida Allouache, Journalistes citoyens Algérie

http://www.jcalgerie.net/?

Les chômeurs sont en première ligne de la contestation sociale quasi permanente en Algérie.
Trés riche en pétrole et gaz, ce pays connait une explosion des exclusions sociales et de la pauvreté. Un pays de paradoxe, ou nonobsatnt le chômage qui règne on importe des ouvriers chinois pour travailler sur divers chantiers. qui devant le manque absolu de perspectives fuient le pays en barque ou vont s’immoler par le feu.
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05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ägypten, Medienschaffende: Schlimmer als unter Mubarak – NZZ · Kategorien: Nicht zugeordnet

„Kairo schüchtert Medienschaffenden ein

Kaum mehr kritische Kommentare gegen Armee oder Polizei

Kritische Stimmen sind in den ägyptischen Medien fast verstummt. Seit dem Sturz Mursis sind Dutzende von Journalisten festgenommen worden. Vor kurzem wurden zwanzig Mitarbeiter von al-Jazira angeklagt.

Astrid Frefel, Kairo

Man sei extrem besorgt über das zunehmend brutalere Vorgehen und die physischen Attacken auf ägyptische Journalisten, hatte in der vergangenen Woche der Sprecher der Uno-Kommissarin für Menschenrechte erklärt. In den letzten Monaten hätten sich die Berichte über Einschüchterungen und Festnahmen sowie über gewalttätige Attacken auf einheimische und ausländische Journalisten gehäuft. Am Wochenende wurden die Büros von zwei Nachrichten-Netzwerken in Kairo, die für Online-Medien arbeiten, von Beamten der internen Sicherheit durchsucht. Kameras und Computer wurden konfisziert, die Mitarbeiter festgenommen und einen Tag später auf Kaution wieder freigelassen. Eine der betroffenen Organisationen sprach von einer flagranten Verletzung der Meinungsfreiheit.

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05. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Spanien, Italien, Zypern: Unmenschliche rechtswidrige Abschiebehaft – Studie · Kategorien: Hintergrund, Italien, Lesetipps, Spanien · Tags:

Pressemitteilung 4. Februar 2014

“At the limen” – Bericht über Abschiebungshaft und die EU-Rückführungsrichtlinie
Untersuchung zeigt gravierende Mängel bei der Umsetzung der Rückführungsrichtlinie in Spanien, Italien und Zypern

Unmenschliche und rechtswidrige Bedingungen in der Abschiebungshaft

Vom 1. August 2012 bis zum 31. Januar 2014 hat borderline-europe e.V. in Kooperation mit den Partnerorganisationen KISA in Zypern, Borderline Sicilia in Italien und Mugak und Acoge in Spanien die Umsetzung der so genannten Rückführungsrichtlinie der EU (2008/115/EG) und hierbei insbesondere die konkrete Ausgestaltung der Abschiebungshaft in den drei Ländern untersucht.

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