24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für ‚Ours are the hands and faces of slavery‘: the exploitation of migrants in Sicily · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: The Guardian | 24.11.2016

African migrants living in squalid tent camps are being paid derisory wages while turning huge profits for gang masters in the olive groves of western Sicily

You can smell the camp before you see it. The stench of rank sewage cuts through the crisp morning air in this quiet corner of western Sicily. From a distance it looks like an open-air dump, festering amid the olive groves. Men emerge from flimsy tents pitched amid piles of rubbish and ramshackle huts made of cardboard and plastic sheets.

This makeshift and filthy encampment is home to 1,200 people. All African refugees and migrants, they are desperately competing for the opportunity to work long hours in the fields as illegal agricultural workers for paltry, exploitative wages. It is autumn in Sicily. There is olive oil to be made.

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21. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die sechs großen Irrtümer in der Migrationsdebatte“ · Kategorien: Hintergrund · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Migranten werden von Kindergeld angelockt? Entwicklungshilfe wirkt gegen Flucht? Europa schottet sich ab? Stimmt so nicht. Viele vertraute Annahmen in der Migrationsdebatte sind falsch – oder zumindest zu simpel.

Ein Gastbeitrag von Oliviero Angeli

Migration steht diese Woche ganz oben auf der Agenda der internationalen Diplomatie. Der UN-Gipfel zu Flüchtlings- und Migrationsbewegungen und der US-Flüchtlingsgipfel in New York sollen die politischen Weichen für einen besseren Umgang mit Flucht und Migration stellen. Politik und Öffentlichkeit tun sich mit diesen Themen noch immer schwer. Höchste Zeit mit einigen Irrtümern aufzuräumen:

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21. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hungary: Failing to Protect Vulnerable Refugees“ · Kategorien: Ungarn · Tags: , ,

Quelle: Human Rights Watch

(Budapest) – Hungary is keeping many of the most vulnerable asylum seekers stranded on its border in poor conditions for weeks while they wait to enter the country and file their claims. Some said that border officials had used excessive force against them.

Hungary has imposed a daily cap on the number of asylum seekers who can enter Hungary to present asylum claims, and a July 5, 2016, law allows push-backs of people found to have entered the country irregularly. This means that even especially vulnerable people are being sent back to the Serbian border and spending weeks in poor conditions there as they wait to enter.

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09. September 2016 · Kommentare deaktiviert für L’Algérie terre d’installation pour les migrants · Kategorien: Algerien · Tags:

Quelle: El Watan

Peintres en bâtiment, couturières, maçons…, les migrants subsahariens en Algérie sont les travailleurs de l’ombre. Ils payent leurs loyers et participent à l’économie du pays. Déterminés, certains d’entre eux s’installent pour une longue durée malgré les difficultés et le vide juridique qui les privent de statut.

Faten Hayed

Après avoir vécu deux ans au Maroc, j’ai trouvé une nouvelle maison en Algérie. Je travaille depuis plus d’un an comme professeur de français et d’anglais dans une maison privée du côté de Dely Ibrahim (banlieue ouest d’Alger)», raconte Valérie*, camerounaise ; elle a mis ses compétences linguistiques au service de son nouvel employeur. «La femme qui m’emploie m’avait repérée l’été dernier chez une coiffeuse qui m’avait engagée pour faire des tresses africaines à de petites filles.

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27. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migration – Fakten und Fiktionen“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: , ,

Quelle: derStandard

Es wird endlich Zeit, die Ängste in Sachen Flüchtlinge und Migranten beiseitezuschieben und mit Tatsachen zu operieren. Sonst werden die entwickelten Länder niemals zu einer ordnungsgemäßen und organisierten Einwanderungspolitik kommen

KOMMENTAR DER ANDEREN PETER D. SUTHERLAND

In vielen Ländern wird die aktuelle politische Debatte weiterhin durch Migration und Einwanderung dominiert. Und dies zu Recht: Das Thema hat Auswirkungen auf die Volkswirtschaften und Gesellschaften in aller Welt. Aber die öffentliche Meinung zu diesem entscheidenden Thema wird im Allgemeinen nicht durch Tatsachen bestimmt, sondern durch Emotionen. Dies führt dazu, dass es keinen offenen und effektiven Dialog über die Risiken – oder die vielen Vorteile – der Migration gibt.

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14. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bevölkerungsentwicklung: Die große Migrationswelle kommt noch“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: FAZ

Rasantes Bevölkerungswachstum in Afrika sowie im Nahen Osten und hohe Jugendarbeitslosigkeit bilden ein explosives Gemisch. Eine aktuelle Studie zeigt: Hunderte Millionen wollen auswandern.

von Philip Plickert

Im vergangenen Jahr kamen gut eine Million Menschen aus Krisenregionen des Nahen Ostens, aus Afrika und vom Balkan als Asylbewerber nach Deutschland. In diesem Jahr rechnen die Kommunen mit etwa einer Dreiviertelmillion. Rückläufige Zahlen sollen die Bevölkerung beruhigen. Der Zustrom wird geringer, seit die Balkan-Route im Frühjahr gesperrt wurde und das umstrittene Abkommen mit der Türkei für eine bessere Sicherung der EU-Außengrenze sorgt.

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12. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ethik der Migration: Grenzen, Gründe, Glaubenskämpfe“ · Kategorien: Deutschland, Lesetipps · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk

Flüchtlingstrecks auf der Balkanroute – vor einem Jahr bestimmten diese Bilder die Nachrichten. Ein Jahr erregter Diskussionen folgte, aber auch ein Jahr, in dem Politologen und Philosophen verstärkt über grundlegende Fragen nachdachten: Wer verdient Schutz? Welche Hilfspflicht haben Staaten? Ist Fremdenangst verwerflich? Auf der Suche nach einer Ethik der Migration

Von Nadine Thielen

Collage:

Tagesschau: „Es sind Tausende von Flüchtlingen, die auf der sogenannten Balkanroute unterwegs sind. Nachdem Ungarn seine Grenze zu Kroatien geschlossen hat, weichen sie nun über Slowenien aus, um weiter Richtung Norden zu gelangen.“

Angela Merkel: „Es ist eine schwierige Aufgabe, vielleicht die schwierigste seit der Wiedervereinigung.“

Horst Seehofer: „Wir sind der festen Überzeugung, dass diese große historische Aufgabe, die Integration von Flüchtlingen in unserem Land nicht auf Dauer zu haben sind, wenn wir nicht zu einer Obergrenze für die Zuwanderung bei den Flüchtlingen kommen.“

heute-journal: „Seit Wochen harren in Idomeni mehr als 10.000 Menschen aus. Ihre Hoffnung, über Mazedonien doch noch weiter nach Westeuropa, vor allem Deutschland, zu gelangen, muss eigentlich von Tag zu Tag gesunken sein.“

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16. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kritik an der Migrationspolitik der EU“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags:

Quelle: DW

Die EU plant Abkommen mit afrikanischen Regierungen um Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen. Diese Partnerschaften sind umstritten. Eigentlich braucht es ganz andere Initiativen – so das Ergebnis einer Tagung in Berlin.

„Wenn ich in meinem Heimatland bleibe, sterbe ich zu 100 Prozent. Bei einer Flucht nach Europa liegt die Wahrscheinlichkeit nur bei 50 Prozent.“ Auf diese Formel bringt es ein junger afrikanischer Flüchtling. Auf einer Fachtagung zur deutschen und europäischen Migrationspolitik legt er den Experten seine ganz persönliche Sicht dar. Eingeladen zu diesem Austausch hatte die Oppositionspartei im deutschen Bundestag „Die Linke“.

Hintergrund sind die sogenannten Khartum- und Rabat-Prozesse, in denen die EU die Migrationszusammenarbeit mit den Ländern in Ost- bzw. Westafrika geregelt hat – und die angekündigten Migrationspartnerschaften der EU: Für eine erfolgreiche Unterbindung von Migration Richtung Europa soll es Gelder geben, für eine Nicht-Kooperation Sanktionen bis hin zu Handelsbeschränkungen. Kritiker sprechen von einer Kopie des heftig umstrittenen EU-Türkei-Abkommens, das vorsieht Flüchtlinge zurückzuschicken.

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22. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Von wegen „Wirtschaftsflüchtling“ · Kategorien: Lesetipps · Tags: , ,

Quelle: Frankfurter Rundschau

Zwischen politischen und ökonomischen Fluchtursachen kann kaum unterschieden werden. In vielen Staaten ist Armut und Unterdrückung die Folge der Weltwirtschaftsordnung. Der Leitartikel.

Von Stephan Kaufmann

Eine steigende Anzahl von Menschen verlässt ihre Heimat und sucht ihr Heil in Europa, und Nordamerika. Dort angekommen werden zunächst die „Wirtschaftsflüchtlinge“ ausgesiebt. Ihr Fluchtgrund gilt als nicht legitim, für wirtschaftliche Not erklären sich Europa und Nordamerika für nicht zuständig. Trotz aller Debatten über die Globalisierung, in der alles mit allem zusammenhängt, wird im Fall der Wirtschaftsflüchtlinge die Fiktion aufrecht erhalten, der Reichtum des Nordens habe mit der Armut im Süden nichts zu tun, diese Armut sei vielmehr Folge falscher Politik der entsprechenden Länder.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Wer bleibt, wer geht? · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv

„Hälfte der Flüchtlinge wird zurückkehren“

Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Weniger als 50 Prozent aller Einwanderer bleibt länger als zwölf Monate in Deutschland. Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt geht davon aus, dass es bei den Flüchtlingen ähnlich sein wird.

n-tv.de: Wie viele von den Flüchtlingen und Einwanderern, die nach Deutschland kommen, wollen dauerhaft bleiben?

Ulrich Reinhardt: Bleiben wollen grundsätzlich alle. Die Frage ist, ob sie eine Bleibeperspektive haben. Von den Asylbewerbern und Flüchtlingen wird etwa die Hälfte anerkannt. Von denen, die hierbleiben, stellt ein großer Teil fest, dass das Leben in Deutschland nicht ihren Vorstellungen entspricht oder dass die Lage im Heimatland sich verbessert hat – mit der Folge, dass weniger als 50 Prozent aller Einwanderer länger als zwölf Monate in Deutschland bleibt.

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