SOS Libya: Refugees in the Horn of Africa subjected to untold suffering
The plight of refugees in sub-Saharan Africa, and other such grave silence of the European community, the face of continued complaints of abuses and violations of fundamental rights, to the detriment of asylum seekers and refugees, which Europe does not want , let the dirty work, others do. Two years after the „revolution“ we contacted 2.352 deaths in 2011, in 2012 hundreds of other deaths in the Mediterranean, not to mention, all those who die in the desert, in prisons and detention centers, and the lives of those who survive in the 22 detention centers, prisons and other so Libyans, this is hell, to mention a few as an example:
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Hier ein Briefwechsel zwischen MdP Annette Groth und dem UNHCR Tunis:
- Besuche, Schreiben und Anrufe bei/an UNHCR-Büros in verschiedenen Städten und Ländern mit dem Offenen Brief und den Forderungen (evtl. auch mit neuen Briefen?)
- Infoveranstaltungen, Diskussionen und zumindest kleine Aktionen an versch. Orten organisieren (auch bei EU-Regierungen?)
- Bericht und Forderungen veröffentlichen, wo immer es möglich ist
- überlegen, wie das Weltsozialforum vom 26.-30.3. in Tunis genutzt werden kann, um die Forderungen zu unterstützen
- …
http://voiceofchoucha.wordpress.com/2013/02/02/protest-declaration/
Protesterklärung der 230 abgelehnten Flüchtlinge nach ihrer Rückkehr von Tunis ins Lager Choucha
Nach sechs Tagen Protest und Verhandlungen stehen unsere Forderungen immer noch im Raum. Wir haben sie nicht zurück genommen noch haben wir unseren Kampf aufgegeben oder kapituliert. Wir sind keine „MigrantInnen“ unter tunesischem Recht, sondern Asylsuchende unter der Zuständigkeit des UNHCR und wir fordern Flüchtlingsschutz von den dafür Verantwortlichen (UNHCR), die Wiederaufnahme der üblichen Versorgung für uns wie für alle anderen und ein generelles Resettlement für alle in einem sicheren Land mit einem funktionierenden Schutzsystem.
An das Landratsamt Eichsfeld, die Eichsfelder Ausländerbehörde und das Eichsfelder Sozialamt
Wir leben in einem alleinstehenden Wohnhaus, 2 km von dem Ort Breitenworbis entfernt. Nebenan befindet sich eine stinkende Kläranlage sowie eine Mastanlage, was das Wohnen besonders im Sommer unerträglichmacht. 120 Menschen – Familien und Alleinstehende – müssen sich wenige Toiletten, Duschen und Küchen teilen. Um inzukaufen, zum Arzt, zur Schule oder zum Kindergarten zu gelangen, müssen wir mehrere Kilometer zu Fuß auf einer unbeleuchteten Straße laufen. Eine Bushaltestelle gibt es nur im Ort.
Wir fühlen uns von der Gesellschaft isoliert und ausgegrenzt. Besonders für Frauen, die krank sind und schlecht laufen können sowie Mütter mit kleinen Kindern ist dieses Leben unerträglich. Hinzu kommt, dass wir mit unseren Problemen nicht ernst genommen werden.
http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/choucha_fluechtlinge_protestieren_in_tunis/
01.02.2013
Choucha-Flüchtlinge protestieren in Tunis
Seit rund zwei Jahren sitzen Flüchtlinge im Lager Choucha in der tunesischen Wüste fest. Rund 230 von ihnen wurden vom UNHCR nicht als Flüchtlinge anerkannt. Sie sollen das Lager nun verlassen – doch wohin? Seit Montag demonstrieren rund 100 von ihnen in Tunis – sie fordern einen Ausweg aus der Auswegslosigkeit.
Schattenblick → INFOPOOL → BÜRGER/GESELLSCHAFT → TICKER
http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/ticker/btif0013.html
Flüchtlingsproteste in Tunesien – 30. Januar 2013
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sortiert aus
Vor rund zwei Jahren sah sich rund eine halbe Million Menschen aus dem Bürgerkriegsland Libyen zur Flucht ins benachbarte Tunesien gezwungen. Nicht einem von ihnen wurde seitens der tunesischen Behörden die Aufnahme verweigert, obwohl in dem Land zu Beginn des Jahres 2011 höchst turbulente Verhältnisse herrschten, hatte sich doch der zuvor 23 Jahre lang diktatorisch regierende Präsident Ben Ali im Januar zum Rücktritt veranlaßt gesehen aufgrund landesweiter und anhaltender Proteste der Bevölkerung, die als „Arabischer Frühling“ in die Geschichtsbücher eingehen sollten.
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Solidarity with Fighting Refugees in Choucha / Tunisia
http://chouchaprotest.noblogs.org/

Third day of protest
Today, Wednesday, is the third day of protest in front of the UNHCR offices in Tunis. The protesting refugees from Choucha continue to stay and sleep in front of the offices to emphasize their demands. The 91 refugees, among them families and children, have now split up in two groups, as to be present at the front and the backdoor of the offices. This gives them the possibility that each UNHCR staff member going to work is being reminded that there is a great number of asylum seekers left without any prospects for their future. Luckily, there has not been any repression bothering the protest. A military convoy passed by in the night from tuesday to wednesday only requesting some information in a friendly manner. Not only journalists have been interested to learn about the protest and the demands, two politicians have visited the protest camp today inviting a delegation for a discussion. Although the protesters were turned down on tuesday by a UNHCR representative, who told the delegation of refugees that there will be no revision of their cases, they say that “WE ARE NOT LEAVING THE PLACE, NOT UNTIL OUR DEMANDS ARE MET”.
http://nawaat.org/portail/2013/01/31/video-sit-in-des-migrants-de-choucha/
Vidéo : sit-in des migrants de Choucha
Dimanche soir une dizaine de migrants ont quitté le camp de Choucha pour venir manifester à Tunis. Ils sont arrivés lundi matin et se sont dirigés vers la Place des Droits de l’Homme où ils ont commencé à manifester.
Mais rapidement la police est intervenue et leurs à demander d’évacuer les lieux. Ils ont alors décidé d’observer un sit-in devant les bureaux du UNHCR aux Berges du Lac.
Ces migrants ont tous vu leur demande d’asile rejetée. Ils souhaitent que leur dossier soit réexaminé et sont décidés à rester sur place tant qu’une solution ne leur aura pas été proposée.
Le camp de Choucha doit fermer en juin 2013 et les migrants déboutés ne savent pas où aller. La situation en Libye est encore trop instable et ils disent craindre pour leur vie si ils rentrent dans leur pays d’origine.
taz 31.01.2013
http://m.taz.de/Protestaktion-in-Tunesien/!110101;m/
Protestaktion in Tunesien
Flüchtlinge belagern UN-Büro in Tunis
Seit dem Libyen-Krieg sitzen hunderte Afrikaner in der Wüste fest. Der UNHCR will sie nicht als Flüchtlinge anerkennen. In Tunesien sollen sie nicht bleiben. von Christian Jakob
Seit zwei Jahren sitzen diese Bewohner des Lagers Choucha in der Wüste fest. Kein Land will sie aufnehmen. Bild: Article 13
BERLIN taz | Rund 100 afrikanische Flüchtlinge belagern seit Montag das Büro des UN-Flüchtlingskommissars UNHCR in der tunesischen Hauptstadt Tunis. Sie fordern, in ein sicheres Land ausreisen zu dürfen.
Die aus dem Tschad, Sudan, Liberia, Elfenbeinküste, Äthiopien und Nigeria stammenden Männer und Frauen sind die letzten von tausenden Flüchtlingen, die während des Libyenkrieges in ein UNHCR-Camp in der tunesischen Wüste gekommen waren. „Wir können nicht wieder nach Libyen, und wir können nicht in unsere Heimatländer“, sagt der Nigerianer Bright Samson am Mittwoch der taz. „Wir gehen hier nicht wieder weg, bis es eine Lösung für uns gibt.“ Sonntagnacht waren die Protestierenden mit Bussen aus dem rund 400 Kilometer entfernten Camp in die Hauptstadt gekommen. Seither campieren sie unter freiem Himmel vor dem Büro des UNHCR.
Als Anfang 2011 der Bürgerkrieg in Libyen ausbrach, fanden Zehntausende im Lager Choucha nahe der libyschen Grenze Zuflucht. Die meisten von ihnen kehrten in ihre Heimatländer zurück. Einige Tausend wurden vom UNHCR als „schutzbedürftig“, als so genannte „Persons of concern“ eingestuft und im Laufe der letzten Monate in sichere Drittstaaten ausgeflogen. Deutschland beispielsweise nahm – nach langem Drängen des UNHCR – im September 195 Menschen aus Choucha auf.
„Nicht schutzbedürftig“
Doch rund 230 Menschen verweigert der UNHCR die Aufnahme in sein Umsiedlungsprogramm. Sie gelten als „nicht schutzbedürftig“. ITunesien will ihnen kein Aufenthaltsrecht geben, im Juni soll das Camp Choucha geschlossen werden. Was mit den Menschen geschieht, ist unklar. „Wir leben seit zwei Jahren in dem Lager in der Wüste; das ist eine enorme psychische und körperliche Belastung“, sagt Samson. Der UNHCR habe „einen großen Fehler“ begangen, als er ihnen die Anerkennung als Flüchtlinge verweigert habe.
Tatsächlich lebten die Flüchtlinge in dem provisorischen Zeltlager unter ausgesprochen harten Bedingungen. Neben der extremen Hitze, rationierter Nahrung und teils rationiertem Wasser wurden sie auch von der einheimischen Bevölkerung attackiert: Vor einem Jahr griff ein Mob von Tunesiern das Lager an. Sie brannten 400 Zelte nieder, acht Flüchtlinge starben. Das tunesische Militär, das das Lager bewacht, half nicht. Immer wieder gab es seither teils heftige Proteste der Camp-Bewohner, die vom Militär auch mit Gewalt niedergeschlagen wurden. Mehrfach waren Flüchtlinge aus Choucha im Mittelmeer ertrunken, als sie versuchten, in Booten nach Europa zu gelangen.
Dafür machte ihnen der UNHCR auch am Mittwoch wenig Hoffnung: „Sie haben ein reguläres Verfahren durchlaufen, wurden aber von uns nicht als Flüchtlinge anerkannt“, sagt der deutsche UNHCR-Sprecher Stefan Telöken. Er sehe lediglich die Möglichkeit, dass sie in ihre Länder zurückkehren oder dass Tunesien ihnen einen Aufenthalt gewähre. Das lehnt die Regierung jedoch ab. Ein Gespräch zwischen Flüchtlingsvertretern und dem UNHCR war am Dienstag in Tunis ohne Ergebnis verlaufen.
„Die internationale Gemeinschaft hat den UNHCR eine Auslese treffen lassen zwischen „wirklichen“ und „falschen“ Flüchtlingen“ heißt es in einer Erklärung die bis Mittwoch 15 Flüchtlingsorganisationen aus verschiedenen europäischen und afrikanischen Ländern unterschrieben haben. „Sie sind ohne juristischen Status in Tunesien und ohne Möglichkeit, in ihre Herkunftsländer zurück zu kehren.“ Der UNHCR habe sie in eine „aussichtslose Situation“ getrieben.