Brüssel. Reeder und Seemannsgewerkschaften haben an die Mitgliedsländer der EU appelliert, die humanitäre Krise der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zu lösen. Ohne zusätzliche Mittel für Rettungsaktionen sei der Verlust von Tausenden Leben zu befürchten, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der europäischen und der Weltverbände von Reedern und Gewerkschaften an die 28 EU-Regierungen. Die Staaten müssten die finanzielle Last teilen. Im vergangenen Jahr hätten Handelsschiffe im Mittelmeer rund 40.000 Menschen gerettet, zum Teil 500 bei einer einzigen Aktion, heißt es in einer Mitteilung, die am Donnerstag in Brüssel und London verbreitet wurde. Es sei inakzeptabel, dass die internationale Gemeinschaft sich darauf verlasse, dass Handelsschiffe verstärkt Flüchtlinge in großer Zahl retten. (dpa/jW)
Save the Children Italia Onlus
Minori migranti: Save the Children, violenze atroci in Libia e sempre più morti in mare
Secondo le testimonianze raccolte nelle ultime ore tra i 150 supersiti sbarcati a Reggio Calabria, tra cui alcuni minori, sarebbero circa 400 le vittime di un naufragio avvenuto a 24 ore dalla partenza dalla costa libica. Tra le vittime ci sarebbero anche “molti ragazzi giovani, probabilmente minori”.
Von einem libyschen Schnellboot mit libyschen Uniformierten wurden am 13.04.2015 (Montagnachmittag) Schüsse auf ein italienisches privates Hilfsschiff abgegeben, das 250 Bootsflüchtinge aufgenommen hat. Ein italienisches Kriegsschiff und das isländische Frontex-Schiff Tyr befanden sich in der Nähe und sind weiter herangefahren, haben aber nicht eingegriffen. Das libysche Schnellboot hat das leere (?) Holzschiff der Bootsflüchtlinge mitgenommen.
Frontex behauptet, die libyschen Uniformierten seien Schlepper gewesen.
Nach diesem Bericht wurden zwischen letztem Freitag und gestrigem Montag 7.500 Bootsflüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet.
Migranti, scafisti libici sparano a guardia costiera per riprendersi barcone soccorso
Wie befürchtet, diente der Informations-Blackout der italienischen Behörden zu ihrer enormen Rettungsleistung vor der libyschen Küste zwischen letztem Freitag und gestrigem Montag unter anderem dazu, eine Schiffskatastrophe zu verschleiern. Am Montagfrüh war ein Flüchtlingsboot, das 500 bis 550 vor allem Minderjährige an Bord hatte, anscheinend beim Eintreffen der italienischen Rettungsschiffe gekentert. Es muss ein furchtbarer Blick auf 400 Ertrinkende gewesen sein, von den italienischen Rettungsschiffen aus. 144 Ertrinkende wurden gerettet, wie es am Montagnachmittag hieß. Die Presse war dabei, als die ersten Schiffe mit geborgenen Leichen ankamen. Verbreitet wurde, dass es „mindestens 9 Tote“ gegeben habe. Erst die Interviews der Überlebenden durch die IOM und durch Save The Children ermöglichen eineinhalb Tage später ein Wissen von der tatsächlichen Schiffskatastrophe, die die Festung Europa verursacht hat.
Seit mehreren Tagen Schweigen hat die italienische Küstenwache am heutigen Dienstag um 16:15 Uhr eine sehr detaillierte Presse-Erklärung zu den riesigen Rettungsaktionen in den vergangenen Tagen herausgegeben – die Schiffskatastrophe der 400 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen findet sich dort nicht; ebenfalls nicht die Schüsse libyscher Uniformierter auf ein italienisches Hilfsschiff mit 250 Flüchtlingen. Die heutige Presse-Erklärung der italienischen Küstenwache ist unten dokumentiert.
Beauftragter der Bundesregierung „Wir brauchen eine Hilfsmission auf See“
Angesichts der Flüchtlingsdramen im Mittelmeer wächst der Druck auf die Bundesregierung, mehr zum Schutz der gefährdeten Migranten zu unternehmen – auch aus den eigenen Reihen. Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für Flüchtlinge. […]“
Deutschlandfunk
Menschenrechtsbeauftragter verlangt neue Hilfsmission für Flüchtlinge
Deutschland sollte nach Ansicht des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Strässer, beim Flüchtlingsschutz auf die Schaffung eines Seenotrettungsprogramms hinarbeiten. Der SPD-Politiker sagte der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, die Bundesregierung müsse für die Wiederaufnahme einer Rettungsmission werben, wie sie die Italiener mit ‚Mare nostrum‘ vorgemacht hätten. Es sei wichtig, mehr zum Schutz der Flüchtlinge zu unternehmen. Schließlich gelte es für die Europäer, ihre Werte auch an den Außengrenzen zu leben.
More than 170 migrants rescued off Tunisia
Zarzis – Tunisia’s coastguard and navy on Monday rescued 174 migrants from two boats which broke down as they headed from Libya to Italy, the Red Crescent and an AFP correspondent said.
The Red Crescent said the migrants – 90 on one boat and 84 on the other – sent out a distress call from off the coast of southeast Tunisia as they headed for the Italian island of Lampedusa. Weiterlesen »
Über facebook erreicht uns die Nachricht, dass mindestens ein Flüchtlingsboot von der libyschen Küstenwache zurückgeholt wurde.
Sofortige Bereitstellung von Fähren für die Flüchtlinge in Nordafrika! Bewegungsfreiheit für alle!
200 migranti recuperati ieri dalla guardia costiera libica a 30 miglia al largo di Garabulli #Libia. Uomini e donne da Somalia, Eritrea, Gambia.Sul gommone… con a bordo 117 persone provenienti dalla somalia sono stati rinvenuti dieci galloni di benzina, racconta la guardia costiera „Con quella benzina a stento si percorrono 50 miglia, di sicuro non si arriva in Italia…“.Lo scafista proveniente dal Gambia ha 15 anni e un pò d’esperienza nautica… Piange pensando ai tre amici che sono morti in mare durante le operazioni di soccorso.Un ragazzo somalo riportato a terra: „Erano sei i barconi partiti, due sono stati fermati. Spero che i miei amici siano in #Italia“.Donne somale stuprate dai trafficanti sulla strada tra Ajdabiya e Tripoli, racconta un somaloGli allarmi continuano, dopo un mese di blocco le milizie hanno riaperto i cancelli delle gabbie Nawal SyriahorraSosSiamo in 500 molti bambini e donne, stiamo imbarcando acqua a causa del sovrappeso.Aiutateci…….Questa potrebbe essere l’ultima chiamata non abbiamo credito turaya a sufficienza.
Barcone capovolto al largo della Libia, recuperati 9 cadaveri
Salvate altre 144 persone che erano sull’imbarcazione. Il naufragio a 80 miglia dalle coste libiche
Nove cadaveri sono stati recuperati dalla Guardia Costiera italiana a circa 80 miglia dalle coste della Libia, nell’area dove si è capovolto un barcone carico di migranti diretto verso l’Italia. Sono state salvate 144 persone. Immigrazione: barcone capovolto, recuperati 9 cadaveri. Nell’area sono tuttora in corso ricerche di eventuali dispersi, alle quali partecipa anche un aereo Atr 42 della Guardia Costiera. I superstiti sono stati trasferiti a bordo di una nave della Marina Militare impegnata nell’operazione Triton, che sta facendo rotta ora verso la Sicilia. A bordo della nave vi è anche uno dei nove cadaveri, mentre gli altri sono a bordo di una motovedetta della Guardia Costiera, tuttora impegnata nelle ricerche dei dispersi.
Pregnant migrant airlifted to Malta as Italy continues massive rescue off Libya
Italian authorities requested assistance from Malta after the woman started complaining of stomach pains and was vomiting.
The woman was brought to Malta on an Italian Military Mission helicopter which landed on the helicopter pad of St Luke’s Hospital, where an ambulance was waiting – the helipad at Mater Die hospital is currently non-operational because of nearby building works.
At least 10 vessels in distress in the Central Med, rescue of 2 vessels confirmed so far
13.04.2015 / 14:44 / Off the coast of Libya
Ongoing Watch The Med Alarm Phone Investigation – 13-14th of April 2015Case name: 2015_04_12-13-CM11
Situation: Thousands of people in distress, off the coast of Libya
Status of WTM Investigation: Ongoing
Place of Incident: Central Mediterranean Sea, off the coast of Libya
Throughout Sunday the 12th of April, the Alarm Phone shift team obtained the satellite numbers of several vessels in distress in Libyan waters or was contacted directly by people in distress. Vessel 1 had about 500 people on board, vessel 2 again about 500 people, vessel 3 about 350 people, vessel 4-5 carrying together up to 900 people, vessel 6 with a yet unknown number of people, vessel 7 with approximately 90 people, vessel 8 had an unknown number of people on board. There were, it seems, (pregnant) women and children on most of the vessels.