12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Minister sees refugee crisis easing by week’s end · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

The situation in the sprawling camp of Idomeni in northern Greece and at Piraeus port will be eased by the end of the week with the creation of accommodation for 50,000 refugees, Alternate Defense Minister Dimitris Vitsas said on Friday.

“We need to convince these people, in every possible, non-violent way, that there are shelters in mainland Greece to host them,” he said, dismissing reports that a police sweep was planned to evacuate the overcrowded Idomeni camp.

“There is no plan for police to evacuate Idomeni. Fifty percent of the people there are children,” he said, adding that in the long run Greece will have 20,000 refugees.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Neuerscheinung Dossier „Flucht und Migration – Afrikanische Perspektiven“ · Kategorien: Afrika, Lesetipps

Quelle: AfricAvenir

dossier17 titelbildSlowenien, Serbien, Kroatien und Mazedonien schließen ihre Grenzen, die AfD erzielt bei den Kommunalwahlen in Hessen zum Teil mehr als 15% der Stimmen und wird damit mancherorts drittstärkste Kraft, erneut sterben Menschen bei einem Bootsunglück in der Ägäis und die Zustände im Lager Idomeni verschlechtern sich weiter drastisch. Das sind nur einige der wichtigsten Nachrichten zum Thema Flucht der letzten sieben Tage. Hinzu kommen die täglichen Nachrichten über rassistische Ausschreitungen gegenüber Geflüchteten wie zuletzt in Clausnitz, Heidenau oder Salzhemmendorf sowie die andauernden Aktionen von Pegida und deren Ablegern.

Obwohl das Thema Flucht und Migration zum Hauptthema aktueller gesellschaftlicher und politischer Debatten geworden ist, werden tatsächliche Fluchtursachen jedoch nur selten thematisiert. Deutsche Waffenexporte, westliche Rohstoffpolitik, globale Umweltzerstörung – Europa trägt Mitverantwortung dafür, dass viele Menschen in Afrika ihre Länder verlassen müssen. Doch diese Zusammenhänge werden im oft einseitig und ahistorisch geprägten europäischen Diskurs um Flucht und Migration kaum reflektiert.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Österreich erwägt weitere Grenzzäune“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich · Tags:

Quelle: DW

Österreich will die Sicherung seiner Grenzen ausweiten. So möchte Innenministerin Mikl-Leitner verhindern, dass Flüchtlinge auf andere Routen ausweichen, nachdem die Balkanroute praktisch geschlossen wurde.

Österreich treibt nach den Worten von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Es sei davon auszugehen, dass die Flüchtlinge nach der Schließung der Balkanroute versuchen würden, auf andere Routen auszuweichen, sagte die Ministerin der „Welt am Sonntag“. „Wir bereiten uns daher darauf vor, die österreichische Grenze auch an anderen Grenzübergängen zu sichern.“

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bulgaria as an alternative Route? · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

The complete closing of the humanitarian corridor caused a humanitarian emergency in the Greek village Idomeni. In the recent days Bulgaria’s politicians have expressed their fear, that an alternative humanitarian corridor could emerge via Bulgaria. The Foreign Minister Daniel Mitov warned about such developments and the Interior Minister Rumyana Bachvarova stated that the EU Commission was already asked by Bulgaria for help in order to boost the security at the Greek border. Bulgaria’s Defense Minister Nikolay Nenchev talked about the possibility of building a new fence between Greece and Bulgaria. Until now Nenchev did not see it as an important step, but rather as a ‚last resort‘. He mentioned that the army at the border will only be used in “emergency cases“. In the beginning of March 2016, a drill was held by Bulgarian authorities at the border crossing Kulata-Promachonas, which is located about 125 km away from Idomeni.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien will nicht zur Ausweichroute werden“ · Kategorien: Bulgarien, Rumänien · Tags:

Quelle: DW

Grenzzäune zur Abwehr der Flüchtlingsströme sind für immer mehr Staaten in Südosteuropa das Mittel der Wahl. Jetzt erwägt auch Bulgarien den Bau einer solchen Barriere an seiner Grenze zu Griechenland.

Damit will Bulgarien verhindern, dass Migranten nach Schließung der bisherigen sogenannten „Balkanroute“ auf alternative Fluchtrouten Richtung Westeuropa über sein Staatsgebiet ausweichen. Das Verteidigungsministerium sei bereit, notfalls unverzüglich einen Schutzzaun an der Grenze zu Griechenland zu bauen, sagte Verteidigungsminister Nikolaj Nentschew im staatlichen Fernsehen. Allerdings räumte er ein: „Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Flüchtlinge, die sich in Richtung der bulgarischen Grenze bewegen.“ „Wir haben dieses Risiko erkannt und ergreifen alle Maßnahmen dagegen“, sagte Innenministerin Rumjana Batschwarowa, die auch stellvertretende Regierungschefin ist.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: Neue Route könnte über Bulgarien führen · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien

Quelle: derStandard

Das Bundeskriminalamt berichtet von verstärkten Aktivitäten. Flüchtlinge im Land fühlen sich durchaus wohl, von NGOs kommt aber massive Kritik

Kim Son Hoang aus Banya und Sofia

Im Herzen Bulgariens klingt im ersten Moment wie mitten im Geschehen. Vor Ort wirkt Banya aber doch relativ weit vom Schuss. Und mit knapp 4.000 Einwohnern kann man hier wirklich guten Gewissens von einem ruralen Ambiente sprechen. Auf einer Anhöhe am Rande der Ortschaft ragt zwischen der verschneiten Landschaft ein oranges, modern wirkendes, zwei- bis dreistöckiges Gebäude empor. Der Zaun rundherum und der Sicherheitsdienst lassen es schon erahnen, hier handelt es sich um ein brisantes Gebäude: Es ist das zweitälteste in Bulgarien errichtete Flüchtlingslager und mit Platz für 70 Personen auch gleichzeitig das kleinste der insgesamt sechs Einrichtungen. Viel mehr erfährt man hier aber nicht.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für 42,000 Migrants Stranded in Greece, More Arrive from Turkey · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Greek Reporter

The number of refugees and migrants stranded in Greece has reached 42,000 while more arrive from Turkey daily, according to Greek authorities.

Head of the Coordinating Committee for the Management of the Refugee Crisis Giorgos Kyritsis said on Thursday morning on Mega television that the number of stranded migrants in Greece is 41,973 at the moment.

Estimating roughly, Kyritsis said that about 12,000 refugees are in Idomeni, in the neutral zone between Greece and Former Yugoslav Republic of Macedonia, 20,000 in various hospitality centers throughout Greece and 10,000 in temporary accommodation centers in Athens and Attica.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Moving Europe“: Hilfe durch Information · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung

Österreichische Aktivistin Müller-Uri kritisiert Informationspolitik in Idomeni – Plattform soll Antworten liefern.

Idomeni/Wien/Athen. In der provisorischen Zeltstadt im griechischen Idomeni, wo etwa 13.000 Flüchtlinge gestrandet sind, fehlt es an vielem – Grundnahrungsmitteln, hygienischen Einrichtungen, medizinischer Versorgung. Aber es mangelt auch an Information. Das will das Projekt „Moving Europe“ ändern, im Rahmen dessen auch die österreichische Aktivistin Fanny Müller-Uri an der griechisch-mazedonischen Grenze ist.

„Wir gehen davon aus, dass die Menschen selbstbewusst und selbstermächtigt weiterreisen werden. Information über ihre Optionen wird ihnen allerdings weiterhin verwehrt“, so Müller-Uri im Gespräch mit der APA. Das ist auch in den vergangenen Tagen in Idomeni deutlich geworden. Dass die Balkanroute dicht ist, spricht sich unter den Flüchtlingen nur sehr langsam herum. „Es sagt ihnen einfach niemand“, kritisiert die Rassismusforscherin. Hier sieht sie die Polizei bzw. Behörden in der Pflicht.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ein echter Krieg gegen die Migranten“ · Kategorien: Lesetipps

Quelle: CILIP 109

Vorverlagerte Grenzen und die Rolle der Polizeien

Interview mit Tresor

„An den Grenzen wirst Du wie ein Krimineller behandelt“, sagt Tresor. Matthias Monroy befragte den aus Kamerun stammenden Mitbegründer von „Voix des Migrants“, CISPM Berlin (dem Netzwerk in Deutschland der Internationalen Koalition der Sans-Papier MigrantInnen und Flüchtlinge) und des „Watch The Med – Alarmphone“.

Wie hast du die Vorverlagerung der europäischen Grenzen in Pufferstaaten wie Marokko, aber auch Mali oder Niger erlebt? Hat es deine zehn Jahre währende Flucht nach Europa erschwert?

Lass es mich so sagen: Die Länder, die ich durchreist habe, stehen unter dem Druck dieser Vorverlagerung der europäischen Außengrenzen. Die Pufferstaaten erhalten Unterstützung aus Europa. Dafür machen sie die Drecksarbeit, sie kriminalisieren, misshandeln und behandeln uns MigrantInnen wie Tiere.

In den Ländern der Subsahara, vor allem im Niger, in Mali und in Mauretanien gibt es viel Gewalt, das betrifft besonders die Frauen, die vergewaltigt werden. Die Polizei, die dich stoppt, will Geld von dir. Das passiert am Tag, doch in der Nacht wird es noch schlimmer. Dann kommen Angreifer, die wissen, dass du auf der Durchreise bist. Auch hier sind vor allem die Frauen betroffen.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ziel der EU-Politik ist Flüchtlingsabwehr“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

Quelle: Telepolis

Peter Nowak

Wenn so viel von einer europäischen Lösung in der Flüchtlingsfrage die Rede ist, hat das nichts mit Humanität und Wilkommenskultur zu tun

Besser kann man den Hegemonieverlust Deutschlands in der EU nicht dokumentieren. Am Montag hieß es, dass Merkel auf dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise einen Passus in der Abschlusserklärung verhindert hat, der eine Schließung der Balkanroute festschreiben sollte. Es waren vor allem ost- und südosteuropäische Staaten, die darauf drängten. Nun haben diese Staaten die Balkanroute zumindest kurzfristig einfach ohne den Passus in der Erklärung dichtgemacht.

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