12. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingscamp Idomeni: Griechische Polizei nimmt drei Deutsche fest“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Die Lage im überfüllten Flüchtlingscamp Idomeni bleibt angespannt. Die griechische Polizei nahm drei deutsche Aktivisten in Gewahrsam, die sie für verdächtig hielt.

Noch immer harren mehr als 11.000 Migranten im Zeltlager im griechischen Idomeni aus. Sie fordern, dass die sogenannte Balkanroute wieder geöffnet und ihnen erlaubt wird, nach Mitteleuropa weiterzufahren. Am Dienstag kursierten erneut Gerüchte, wonach die Grenze zu Mazedonien geöffnet werden könnte.

Die griechische und die mazedonische Polizei seien in Alarmbereitschaft, berichtete der griechische Fernsehsender Skai. Die Sicherheitskräfte seien überzeugt, dass einige freiwillige Helfer und Aktivisten hinter den Gerüchten steckten.

Weiterlesen »

12. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Auf der anderen Seite. Wo die Überfahrt nach Europa beginnt · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Neues Deutschland

Ein Reisebericht von der türkischen Westküste nach dem EU-Erdogan-Deal

Britta Rabe und York Runte

Am 18. März beschloss die EU den dreckigen Deal mit der Türkei: Sämtliche nach dem 20. März aus der Türkei »illegal« nach Griechenland eingereisten Flüchtlinge sollen demzufolge dorthin zurückgeschoben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt landeten auf den griechischen Inseln täglich zahlreiche Boote; seitdem sind die Zahlen stark rückläufig. Die Türkei als neuer Wachhund Europas verstärkte seine Hausaufgaben und setzt an der Ägäisküste jetzt Flüchtlinge fest. Stets mit der scheinheiligen Begründung, gegen das Geschäft der Schleuser vorzugehen, die für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich gemacht werden.

Weiterlesen »

12. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien übt im Schwarzen Meer Einsätze gegen Flüchtlinge“ · Kategorien: Bulgarien, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: NZZ

Die bulgarische Marine und der Grenzschutz haben im Schwarzen Meer Einsätze gegen Flüchtlinge aus der Türkei auf eine mögliche Ausweichroute durch Bulgarien geübt. «Wir bereiten uns für den Fall einer Flüchtlingswelle vor, da die Balkanroute geschlossen ist», sagte Regierungschef Boiko Borissow am Sonntag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Focus. Die Balkanroute für Flüchtlinge nach Westeuropa ist seit einem Monat geschlossen.

Weiterlesen »

12. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece hopeful of moving migrants from Piraeus but tension grows at Elliniko“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

Authorities are hoping to convince hundreds of refugees and migrants to leave the unofficial camps at Idomeni and Piraeus in the coming days, as tension builds up at other facilities.

The government aims to transport around 1,500 people from the camp at the Piraeus passenger terminal by the end of the week and said that four buses full of migrants had left Idomeni in northern Greece on Monday.

Weiterlesen »

12. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise erreicht die Westküste Griechenlands“ · Kategorien: Griechenland, Italien · Tags:

Quelle: DW

Nicht nur im nordgriechischen Idomeni kommen täglich neue Flüchtlinge an. Auch im Westen Griechenlands warten immer mehr Menschen darauf, nach Nordeuropa weiterzukommen. Pavlos Zafiropoulos berichtet vom Peloponnes.

Tryfonas Korontzis ist sich sicher: Diesen Sommer werden deutlich mehr Flüchtlinge versuchen, über die griechische Westküste nach Nordeuropa zu gelangen. „Wir machen uns bereit“, sagt der Chef der Küstenwache der griechischen Hafenstadt Patras im Interview mit der DW. Von der Stadt im Norden des Peloponnes fahren täglich Schiffe nach Italien. Es ist also kein Wunder, dass der Hafen eine Anlaufstelle für Flüchtlinge und illegale Einwanderer ist, die nach Nordeuropa wollen. Korontzis und seine Mitarbeiter sollen sie aufhalten.

Weiterlesen »

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Idomeni: 10. April 2016 · Kategorien: Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Refugees and migrants break through Greece-Macedonia border fence – video

Refugees and migrants stranded near the Greek village of Idomeni tear through a border fence into Macedonia. Riot police fire tear gas at the migrants who throw some of the shells back at officers. Several of them break the fence at multiple places and enter Macedonia, only to be returned back to Greece by police

:::::

siehe auch: Zeit Online

Idomeni: Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge

In Idomeni haben Polizisten Tränengas gegen Flüchtlinge eingesetzt, die die Grenze überqueren wollten. Griechische und mazedonische Beamte beschuldigen sich gegenseitig.

Polizisten haben im griechischen Grenzort Idomeni Tränengas und Blendgranaten gegen Hunderte Flüchtlinge eingesetzt. Diese hatten versucht, Absperrungen zu durchbrechen und die abgeriegelte Grenze zu Mazedonien zu überqueren. Daraufhin hätten mazedonische Beamte die Menschen mit Tränengas und Blendgranaten abgewehrt, teilte die griechische Polizei mit. Ein Regierungsvertreter sagte Spiegel Online, Athen verurteile den Einsatz von Tränengas gegen Personen auf griechischer Seite. Das Außenministerium bereite eine Reaktion vor.

Ein Vertreter der mazedonischen Polizei sagte hingegen, die griechischen Sicherheitskräfte seien für das Tränengas verantwortlich. Einige Flüchtlinge seien nach dem Tränengaseinsatz umgekippt, berichtete der griechische Sender Ert.

Weiterlesen »

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: 1.850 Boat-people gerettet · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

Migranti: gommoni soccorsi nel Canale di Sicilia, 1850 in salvo

Otto distinte operazioni coordinate dalla Guardia costiera

Sono complessivamente 1.850 i migranti tratti in salvo nella giornata di oggi, nel Canale di Sicilia, nel corso di 8 distinte operazioni di soccorso coordinate dalla centrale operativa della Guardia costiera di roma del ministero delle infrastrutture e dei trasporti.

In particolare, nave Diciotti cp 941 della Guardia costiera ha soccorso 2 barconi, portando in salvo 740 migranti, mentre la nave Cigala Fulgosi della Marina militare, inserita nel dispositivo „Mare sicuro“, ha soccorso due gommoni con a bordo complessivamente 255 migranti, un mercantile dirottato dalla Guardia costiera ne ha tratto in salvo 117 e infine, la nave Frankfurt, inserita nel dispositivo „Eunavformed“, ha salvato 738 migranti a bordo di due barconi e un barchino.

Weiterlesen »

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Es gibt immer einen Weg nach Europa“ · Kategorien: Europa, Lesetipps · Tags:

Quelle: taz

Fluchtrouten verändern sich

Die EU versucht seit Langem, fliehende Menschen schon weit vor ihren Grenzen aufzuhalten. Das ist teuer, tödlich – und nutzlos. Ein Essay.

Christian Jacob

Das Wort Flüchtlingsstrom gilt als unangemessen, wenn von Migration die Rede ist. „Strom“ weckt die Assoziation eines gebrochenen Dammes, einer Katastrophe. Aber kein Bild beschreibt besser, was geschieht, wenn Migration gestoppt werden soll, als das eines Flusses: Der Druck bleibt gleich, es gibt einen Stau. Dann weichen die Menschen aus, fließend, suchend, dahin, wo der Widerstand am geringsten ist.

Das Tasten der Transitmigranten findet diesen Ort, so sicher wie die Schwerkraft Wasser an den tiefsten Punkt führt. Da setzen sie ihren Weg fort. Werden hier wieder Barrieren errichtet, geschieht dasselbe erneut: Das ist die Geschichte der europäischen Grenzkontrolle.

Weiterlesen »

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Neue Blaupausen aus Brüssel: Erste Einschätzungen von PRO ASYL“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Pro Asyl

Die öffentliche Wahrnehmung der EU-Kommissions-Vorschläge zur Reformierung des EU-Asylsystems reduziert sich auf die Frage der Verteilung von Asylsuchenden in Europa. Ein erster Blick ins Papier zeigt aber: Unter der wohlklingenden Formel „mehr Europa“ verbirgt sich eine restriktive Vision. Es drohen massive Herabstufungen von Flüchtlingsrechten.

Weiterlesen »

11. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wer nach Deutschland will, muss türkische Lotterie spielen“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Türkei · Tags:

Quelle: Die Welt

32 Flüchtlinge hat Deutschland legal aus der Türkei einfliegen lassen. Jeder einzelne musste ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Aber wer genau sucht eigentlich wen aus – und warum?

Nie-der-sach-sen. Schon wieder so ein komisches deutsches Wort. Was soll das sein? Müde und ein bisschen ängstlich blicken die syrischen Familien drein, als sie in Friedland aus dem Bus steigen. Frauen in Kopftüchern und Sneakern, etwas unsicher auf den Beinen, ein Mädchen klammert sich an ein aufblasbares Plastikflugzeug.

Es gab eine Zeit in ihren Leben, da spielten seltsam klingende deutsche Wörter noch keine Rolle. Da wohnten sie alle noch in Damaskus, Aleppo oder Homs, hatten einen Friseursalon, kümmerten sich um die Kinder oder studierten. Dann kamen der Krieg, die Bomben, die abenteuerliche Flucht in die Türkei. Doch in der Lotterie des Krieges, in der um Leben und Tod gespielt wird, haben die Menschen, die hier aus dem Bus steigen, das große Los gezogen. Ein Los mit der Aufschrift „Niedersachsen“. Sie mussten nicht in ein seeuntüchtiges Schlauchboot steigen, das sie (vielleicht) nach Griechenland und damit in die EU tragen würde, sondern in eine Linienmaschine in Istanbul mit dem Ziel Hannover-Langenhagen.

Weiterlesen »