El Faro 17.07.2012: Neue Hubschrauber der Polizei für die Grenzüberwachung Melillas. Die Guardia Civil und die Polizei verbreiten in der Stadt Bedrohungsszenarien und eine Festungsmentalität.
Gemeinsame Pressemitteilung der hungerstreikenden Fluechtlinge in Würzburg,Regensburg und Düsseldorf in Deutschland
Wir die protestierenden und Streikenden Flüchtlinge in Deutschland erklären unsere volle Solidarität mit dem Hungerstreik der Flüchtlinge in Aub. Sie treten heute, dem 16. Juli 2012 in Hungerstreik und demonstrieren ihren Unmut und Wut gegen die bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan.
Wir treten heute ebenfalls in den Hungerstreik, um unsere Solidarität zu bekunden und positionieren uns gleichzeitig gegen die Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Länder.
• dass wir uns für die bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht einsetzen, • dass wir uns für den Stopp aller Abschiebungen einsetzen, • dass wir für die Schließung aller Lager, die keinen anderen Zweck als die Isolation der Flüchtlinge haben. Denn diese Gesetze verletzen die Artikel 13, 14 und 15 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. • dass wir für die Anerkennung als politische Flüchtlinge sind.
1 hungerstreikenden Fluechtlinge in Würzburg , Bavaria
2. hungerstreikenden Fluechtlinge in Regensburg, Bavaria
3. hungerstreikenden Fluechtlinge in Düsseldorf, NRW
[labournet:] Interview: Erste Immigranten-Gewerkschaft im Maghreb
vorgestellt beim Treffen des Afrikanischen Sozialforums zur Vorbereitung des Weltsozialforums 2013 im tunesischen Monastir.
Das Gespräch wurde am Freitag, den 13. Juli 2012 in Monastir von Bernhard Schmid geführt. Interviewpartner: Abdellah ALLALI, Vorstandsmitglied des marokkanischen Gewerkschaftsbunds ODT. Die ODT (Organisation démocratique du travail) ist einer von mehreren Richtungs-Gewerkschaftsdachverbänden in Marokko. Als erste Gewerkschaftsvereinigung in einem arabischsprachigen Land und/oder in Afrika hat die ODT am 1. Juli dieses Jahres eine eigene Gewerkschaft für Arbeitsmigranten gegründet und aufgenommen.
Flüchtlingsdrama im Mittelmeer „Ich war allein“
Süddeutsche Zeiung, 13.07.2012, 15:50
55 Flüchtlinge sind vor wenigen Tagen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks bei einem Bootsunglück auf dem Mittelmeer verdurstet oder ertrunken. Nun spricht der einzige Überlebende über seine Reise, die ihn von Eritrea nach Europa bringen sollte.
Vollständiger Text:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/fluechtlingsdrama-im-mittelmeer-ich-war-allein-1.1411922
B4P-Kurzbericht der Station Monastir (12., 13. und 14. Juli 2012)
Donnerstag, 12.7.: Ankunft und WSF-Eröffnung
Die B4P-Reisegruppe ist am 11.7. von Tunis nach Monastir weitergezogen, um dort an dem Vorbereitungstreffen des Weltsozialforums (WSF) teilzunehmen, das 2013 in Tunesien stattfinden soll. Nach einem internen Koordinationstreffen mit Austausch und Berichten zu den vergangenen Tagen sowie über die aktualisierten Planungen für Monastir startete am frühen Abend die Eröffnungsveranstaltung des WSF-Treffens. Ca. 500 TeilnehmerInnen und Interessierte, vor allem aus dem Maghreb, aus afrikanischen Ländern und aus Europa, kamen im Innenhof der alten Burg zusammen. Weiterlesen »
44 Personen zu jeweils 500,- Euro Geldstrafe verurteilt
Die 16- bis 33-Jährigen stammen alle aus den Armenvierteln Orans. Sie waren in der letzten Woche gleichzeitig in drei Booten Richtung Spanien aufgebrochen, aber von der Küstenwache aufgespürt und festgenommen worden. Die Angeklagten verdienen mit ihrer Arbeit in Algerien zum größten Teil nicht einmal den Mindestlohn, d.h. ca. 140,- Euro. Die Geldstrafe entspricht genau dem Paragraphen des Strafgesetzbuchs, der die nichtgenehmigte Ausreise sanktioniert. Er war vor wenigen Jahren auf Druck der EU eingeführt worden.
„Boats for People“ auch in Wien
Aktionsbericht von Hans-Georg „Ebs“ Eberl, aktiv im Netzwerk Afrique
Europe Interact
Die Kampagne „Boats for People“, die von 1. bis 19. Juli zwischen
Italien und Tunesien Signale gegen das Sterben von Migrant*innen auf See
und für Freiheit und Solidarität im Mittelmeerraum setzt, erfährt an
Weiterlesen »
127 Flüchtlinge und MigrantInnen an Bord eines Fischerboots sind am Samstag (14.07.2012) an der apulischen Küste (auf der Höhe von San Cataldo) von der italienischen Guardia di Finanza aufgebracht und in den Hafen von Bari gebracht worden. Es soll sich um ÄgypterInnen und PalästinenserInnen handeln, 60 Minderjährige seien dabei. 7 angebliche Schleppper ägyptischer Staatsangehörigkeit wurden verhaftet. Die Boat-people wurden zuvor 48 Stunden aus der Luft überwacht, und zwar von einem isländischen Flugzeug, das vom Roan [? Radarstation?] von Taranto aus koordiniert wurde. Als das Fischerboot in den frühen Morgenstunden in italienische Gewässer kam, enterte die Guardia di Finanza das Boot. An der Aktion haben auch ein Hubschrauber und Hilfsschiffe der Hafenbehörden von Bari teilgenommen. – In dem Video auf derselben Website der Tageszeitung heißt es, dass das Aufspüren, die Überwachung und das Entern eine Aktion von Frontex war.
http://bari.repubblica.it/cronaca/2012/07/16/news/immigrazione-39127871/?ref=HREC2-10
500 Personen verhindern in Barcelona die Räumung einer Unterkunft von 300 MigrantInnen im Stadtteil Poble Nou, vorlaeufig. http://diagonalperiodico.net/Una-concentracion-evita-el.html