17. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Ansturm auf die Festung Europa – Deutschlandfunk · Kategorien: Marokko, Mittelmeerroute, Spanien

Von Alexander Göbel und Reinhard Spiegelhauer

Deutschlandfunk, Beitrag vom 15.04.2014

Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla sind Ziel vieler afrikanischer Flüchtlinge. Jenseits des Zauns, in Marokko, warten sie in Camps auf ihre Chance, den schwer gesicherten Sperranlagen zu überwinden, um in Europa ihr Glück zu suchen. Auf beiden Seiten der Grenze werde mit ihrem Elend Politik gemacht, kritisieren Menschenrechtler.

Am Waldrand von Oujda, wenige Kilometer vor der marokkanisch-algerischen Grenze, stehen Dutzende Zelte aus grauen Decken und grünen Plastikplanen direkt an der Außenmauer des Universitätsgeländes. Über einer Feuerstelle steigt Rauch auf. Rund 100 Afrikaner leben hier, manche schon seit Jahren – so wie Mohamed, 22, aus Ghana. Er trägt weiße Turnschuhe, eine weite Jeans, eine Baseballmütze und ein großes, hölzernes Afrika-Amulett um den Hals. Als afrikanischer Migrant sei er in Marokko bisher schlechter behandelt worden als ein Hund, erzählt er, vor allem von der Polizei. Mohamed muss tagsüber betteln und von dem leben, was Hilfsorganisationen hier verteilen – so, wie alle anderen Migranten auch. Dennoch will Mohamed bleiben, endlich dazugehören. Vor Kurzem hat er vom Staat eine Carte de séjour bekommen – eine Aufenthaltsgenehmigung.

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16. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Melilla: Abschiebungen nach Mali · Kategorien: Mali, Marokko, Spanien · Tags:

Protesta por la deportación de subsaharianos a Mali

J. A. M. | VALENCIA.

La deportación a Mali de alrededor de una decena de inmigrantes de Melilla llegados al centro de internamiento de Zapadores fue ayer objeto de protesta por parte de la Plataforma CIE No, que aboga por el cierre de estos establecimientos policiales bajo el argumento de que ser inmigrante «no es un delito». Según denuncian, el Gobierno español ha fletado un vuelo de deportación en el que decenas de inmigrantes de toda España, entre ellos los de Zapadores, fueron retornados al país africano.

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16. April 2014 · Kommentare deaktiviert für 7 Asyl-Flüchtlinge mit Boot auf spanische Insel, Refoulement nach Marokko · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

Bereits 2012 waren über 70 Flüchtlinge auf kleine spanische Inseln vor Marokko geflüchtet und dann abgeschoben worden, obwohl sie Asylanträge stellen wollten. Zwei Flüchtlinge aus Kamerun gingen deswegen vor das EMGH in Strasbourg.
Die 7 Flüchtlinge, die jetzt auf eine kleine spanische Insel vor Marokko geschwommen sind, haben erklärtermaßen Anträge auf Asyl stellen wollen. 3 von ihnen wurden für mehrere Stunden nach Melilla gebracht. 4 von den 7 Flüchtlingen sind Minderjährige. Dann gab es plötzlich, nach über 30 Stunden Warten, eine Kollektivabschiebung aller 7 Flüchtlinge nach Marokko. Ihr Asylantrag wurde nicht einmal angenommen. Weiterlesen »

15. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Andalusien: 11 Boat-people nach Notruf gerettet · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Algeciras (Cádiz), EFE Salvamento Marítimo ha rescatado hoy a once inmigrantes de origen subsahariano, entre ellos una mujer, cuando intentaban alcanzar las costas españolas a bordo de una lancha hinchable de juguete en aguas del Estrecho de Gibraltar.
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13. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Rabat, Presse Konferenz: Stop der Gewalt an der EU-Außengrenze! · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

EU-Zaun Ceuta Melilla, Meerenge Gibraltar Andalusien:

eu-zaun

12. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Marokko: no borders – Sexiondoundou · Kategorien: Marokko · Tags:

Sexion Doundou

To encourage our brothers and sisters to feel free and live their lives. You never know when it will end. Against racism and borders!

via About | sexiondoundou

07. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Spanisch-marokkanische Kooperation der Migrationsbekämpfung – Details · Kategorien: Marokko, Spanien

Die marokkanische Regierung fordert mehr Geld zur Migrationsbekämpfung von Spanien / der EU. In ihrer öffentlichen Stellungnahme beschreibt sie folgenden bereits existierenden Kooperationsformen:

„[…] patrullas mixtas terrestres, aéreas y marítimas entre la Gendarmería Real y la Guardia Civil española; intercambio de oficiales de enlace, incluso en los aeropuertos de Casablanca y de Madrid; dos centros de cooperación policial, creados en Tánger y Algeciras; y un equipo conjunto de análisis y cooperación policial en materia de migración ilegal entre la Dirección General de Seguridad Nacional marroquí y la Dirección General de policía nacional española. […]“

via Marruecos pide más dinero a España para la devolución en caliente de inmigrantes | Política | EL PAÍS

05. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Défendre l’Europe · Kategorien: Lesetipps, Marokko, Spanien · Tags:


[deutsch unten]
[espanol abajo]

Les traditions de la Guardia Civil

Selon la Garde Civile espagnole et les forces de police, la sécurité de l’Europe est assurée par les barrières de Ceuta et de Melilla – qui permettent de contrer les migrants subsahariens, mais également de limiter la liberté de circulation de la population maghrébine sur la mer Méditerranée. La distinction entre migrants à accueillir et migrants à refouler implique un racisme différentiel ou le présuppose tout simplement. Il ne s’agit pas uniquement de couleur de peau, mais d’un système de valeurs que l’on défend et dont sont exclus les migrants, car leur exclusion fait elle-même partie de ce système.
L’abrogation de ce système de valeurs semble donc être une condition nécessaire pour permettre la circulation des personnes en toute liberté. Ce changement doit venir également de l’intérieur, et il ne peut faire l’impasse sur un retour historique, car seul ce retour peut nous révéler les accords tacites qui font partie, aujourd’hui comme hier, d’un tel système. C’est une raison qui nous amène à parler d’un livre traitant de « l’holocauste espagnol » dans le contexte des évènements actuels aux frontières de Melilla.
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05. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Melilla: 20 Flüchtlinge bis zu 10 Stunden auf EU-Zaun · Kategorien: Marokko, Spanien

Rotem Kreuz Hilfe verboten, Präsenz aufbauen!

Unos 25 subsaharianos llevan varias horas encaramados en la valla de Melilla

Der Versuch, den EU-Zaun von Melilla und Ceuta zu überklettern, hat inzwischen eine jahrelange Tradition. Aber erst in den letzten Monaten verwandeln sich die lebensgefährlichen Grenzüberschreitungen in kollektive Aktionen, die gut vorbereitet und gemeinsam abgesprochen werden. In den letzten Tagen wird die Wut der Flüchtlinge und MigrantInnen zunehmend politischer. Angesichts des Massakers, das die Guardia Civil am 6. Februar 2014 unter den Flüchtlingen angerichtet hat (mindestens 15 Tote), angesichts zunehmender Gewalt durch marokkanische wie spanische Paramilitärs und angesichts der brutalen Zaunaufrüstung in den vergangenen Wochen richten sich kletternde Flüchtlinge und MigrantInnen direkt an Menschenrechtsgruppen und an die Weltöffentlichkeit. Vorgestern bestiegen bis zu 20 Flüchtlinge und MigrantInnen den 6 Meter hohen EU-Zaun und blieben bis zu 10 Stunden oben auf ihm sitzen. Unten standen marokkanische und spanische Paramilitärs, verschossen zeitweilig Tränengas. Da es Solidaritätskundgebungen sowie Filmteams auf den angrenzenden Huegeln gab, trauten sich die Paramilitärs nicht, die Flüchtlinge und MigrantInnen herunterzuschießen. Dem Roten Kreuz verweigerte die Guardia Civil den Zugang zu den Zaunkletterern.

Es ist Zeit für eine direkte Präsenz an den EU-Zäunen. AktivistInnen, PraktikantInnen, Engagierte, DokumentarfilmerInnen, FotojournalistInnen: eine durchgängige Anwesenheit wird nötig. Es ist Zeit zu fordern: Abzug der Guardia Civil von der EU-Außengrenze, Abbau der EU-Zäune!
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03. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Melilla: 25 Flüchtlinge bleiben oben auf EU-Zaun sitzen, Protest am Zaun · Kategorien: Marokko, Spanien

200 Flüchtlinge haben vergeblich versucht, den EU-Zaun zu überklettern. 25 Flüchtlinge bleiben stundenlang oben auf dem EU-Zaun. Protestkundgebungen direkt davor, am EU-Zaun.

Migrants perched on fence after bid to enter Spain

Sub-Saharan migrants climb over a metallic fence that divides Morocco and the Spanish enclave of Melilla on Friday March 28, 2014. Officials said several hundred African migrants tried to cross barbed-wire border fences to enter the Spanish enclave of Melilla from Morocco but most were turned back by security forces from both sides. An Interior Ministry spokesman in Melilla said the migrants attempted to scale the fences several times early Friday and a handful managed to get across. Thousands of migrants seeking a better life in Europe are living illegally in Morocco, hoping they can enter Melilla and Spain’s other north African coastal enclave, Ceuta.

Fotos siehe link: via The Sun Herald

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