04. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Boualem Sansal: „Maghreb – Eine kleine Weltgeschichte“, Kurzrezension · Kategorien: Algerien, Marokko, Mittelmeerroute, Tunesien

«Tauchgang» in die Geschichte des Maghreb: Nachrichten – NZZ.ch

03. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Zeitschrift Orient: Focus – Transformation Processes in the Arab world · Kategorien: Ägypten, Algerien, Golfstaaten, Hintergrund, Lesetipps, Marokko, Mittelmeerroute, Tunesien · Tags:

ORIENT Juli 2013

2013-09-05_orient

03. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für F. Braudel – Vorlesungen in deutscher Kriegsgefangenschaft – badische-zeitung.de · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps, Mittelmeerroute

„Eine französische Universität in einem deutschen Lager

[…] Einer der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhundert hat sein Hauptwerk über das Mittelmeer im Wesentlichen in deutscher Kriegsgefangenschaft verfasst: Fernand Braudel (1902 – 1985). Er war Professor am Collège de France und Mitglied der Académie Française. Jahre nach seinem Tod sind in Frankreich die Vorlesungen erschienen, die Braudel in deutscher Kriegsgefangenschaft gehalten hat. Die jetzt unter dem Titel „Geschichte als Schlüssel zur Welt“ erschienene deutsche Übersetzung enthält außerdem den autobiographischen Text „Wie ich Historiker wurde“ und ein wichtiges Nachwort des wohl besten deutschen Braudel-Kenners Peter Schöttler. Das Buch ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert: als theoretisches Grundwerk über moderne Geschichtsschreibung und – wie nebenher – als Quelle für überraschende Erkenntnisse zum intellektuellen Milieu in deutscher Kriegsgefangenschaft.

[…] In seinen Vorlesungen führt er diese damals neue wissenschaftliche Aufgabenstellung im Einzelnen aus, begründet die von ihm in seinem Mittelmeer-Buch in revolutionierender Weise zum ersten Mal angewandte neue historiographische Methode und liefert so den Impuls für die neue Geschichtsschreibung, die in den letzten 50 Jahren internationaler wissenschaftlicher Standard wurde. In dem zweiten kurzen, 1972 entstandenen autobiographischen Teil des Buches gibt er weniger seinen eigenen Weg zum Historiker preis als einen kurzen Abriss der Geschichte der Zeitschrift Annales, die in der Zeit zwischen 1929 und 1939 die Grundlagen für diese „totale“ Aufgabenstellung der Geschichte legte. Nach dem Krieg wurde Braudel selbst Herausgeber der Annales.

[…] Der Herausgeber des Buches, Peter Schöttler, klärt diese meist unbekannten Tatsachen in seinem Nachwort auf. Er ist Forschungsdirektor am renommierten CNRS in Paris und Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Für Braudels Zeit im Lager in Mainz – später kam er in ein anderes in Lübeck – hat Schöttler ermittelt, dass der Historiker sogar Rektor dieser Lageruniversität war und von den deutschen Behörden mit „Magnifizenz“ angesprochen wurde. Das war in den Jahren 1941/42 – als die Nazis bereits auf dem östlichen Weltkriegs-Schauplatz eine Million sowjetischer Kriegsgefangener vorsätzlich hatten verhungern lassen. Man könnte auf den Gedanken kommen, die zumeist korrekte Behandlung französischer Kriegsgefangener durch die Wehrmacht habe nach dem Krieg – ganz im Sinne der „longue durée“ von Braudel – die zwischen den angeblichen „Erbfeinden“ kaum für möglich gehaltene deutsch-französische Freundschaft ermöglicht.“

– Fernand Braudel: Geschichte als Schlüssel zur Welt. Vorlesungen in deutscher Kriegsgefangenschaft 1941. Herausgeber und Nachwort: Peter Schöttler. Klett-Cotta, Stuttgart 2013. 228 Seiten, 22,95 Euro.

via Literatur: Eine französische Universität in einem deutschen Lager – badische-zeitung.de.

03. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Luftraum über Südeuropa als Fluchtweg gesperrt, bolivianisches Präsidenten-Flugzeug in Wien durchsucht · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags:

„[…] Der unbegründete Verdacht, dass Morales den flüchtigen Snowden in seinem Flugzeug von Moskau nach Bolivien schmuggeln wollte, zwang den Präsidenten und seine Entourage zu einem nächtlichen Stopp in Wien. Ursprünglich hätte am Vormittag die Reise fortgesetzt werden sollen, doch Morales berichtete, dass ihn der spanische Botschafter in Wien getroffen und ihm vorgeschlagen habe, „einen Kaffee“ mit ihm in der Präsidentenmaschine zu trinken.

Madrid habe als Voraussetzung für eine Überfluggenehmigung eine Inspektion von Morales’ Maschine verlangt. Der bolivianische Präsident betonte, er habe dem Vorschlag des spanischen Botschafters nicht zustimmen können, da das eine Verletzung des Völkerrechts bedeuten würde. „Ich bin ja kein Krimineller“, fügte Morales hinzu.

[…] Zunächst herrschte Verwirrung darüber, ob die Maschine kontrolliert worden sei oder nicht. Zunächst hieß es aus dem Innenministerium, Morales’ Flugzeug sei nicht durchsucht worden, später bestätigte der Sprecher von Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP), Alexander Schallenberg, österreichische Grenzbeamte hätten eine „Freiwillige Nachschau“ vorgenommen. Morales habe seine Zustimmung dafür gegeben, betonte er. An Bord hätten sich neben dem Präsidenten auch sechs Kabinettsmitarbeiter befunden, ihre Pässe seien kontrolliert worden. Der US-Informant Snowden habe sich jedoch nicht im Flugzeug befunden, bekräftigte Spindeleggers Sprecherin Isabella Pöschl.

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02. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Fahamu Newsletter, Juli 2013 (engl.) · Kategorien: Hintergrund, Lesetipps, Mittelmeerroute · Tags:
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1st Jul 2013

 

JULY 2013

JULY 2013

a monthly forum for news and discussion on refugee legal aid

Issue 39, July 2013

ISSN 2049-2650

Editorial Team: Themba Lewis, Yara Romariz Maasri, Lily Parrott, Fiona McKinnon, Stuart Thomas, Britta Redwood, Jennie Corbett and Katherine Rehberg.

This month the Editorial Team would like to say a special ‘Thank You’ to Katie Vasey, who has made a fantastic contribution to the Newsletter over the last few issues. We wish her the very best of luck!

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01. Juli 2013 · Kommentare deaktiviert für Desertec: Machtkampf zwischen Stiftung und Industrie – SPIEGEL ONLINE · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags:

Spiegel Online schreibt, dass sich „die Stiftung von Großkonzernen zusehends an den Rand gedrängt fühlte. Deren aggressive Industriepolitik sei immer weniger mit den Prinzipien der Stiftung vereinbar gewesen, die sich lokaler Wertschöpfung und maximaler Umweltverträglichkeit verschrieben habe, sagt ein Insider. Aus Sicht der Stiftung hätten Großkonzerne versucht, die Marke Desertec zu kapern, um das eigene Image aufzubessern. […]“

via Desertec: Machtkampf zwischen Stiftung und Industrie – SPIEGEL ONLINE.

17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Italienische Drohnen über dem Mittelmeer · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute
  • taz 06.06.2013

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2013%2F06%2F06%2Fa0079&cHash=fbe91ad847f586bebb0f637213edc9a0

“ In Italien haben die Drohnen der Serie Global Hawk schon einen sicheren Hafen gefunden. Völlig geräuschlos wurden sie seit 2010 auf der von den USA und der Nato genutzten Luftwaffenbasis Sigonella vor den Toren von Catania auf Sizilien stationiert. Sie dürfen sogar fliegen, aber nur im Mittelmeerraum. […] Die italienischen Behörden haben den USA eine Fluggenehmigung ausgestellt, sodass die Drohnen die Gefechte in Libyen während des Krieges überwachten. 5 weitere der Großdrohnen sollen in den nächsten Monaten nach Sigonella kommen, am Ende könnten es 20 sein. Bei jedem Start und jeder Landung muss der Luftraum weiträumig gesperrt werden, so dass der zivile Flugverkehr vom nahen Flughafen Catania erheblich beeinträchtigt ist. Beschwert hat sich deswegen bislang niemand. [….] Anstoß erregt bei den Menschen auf Sizilien allein die Radar- und Steuerungsanlage MUOS (Mobile User Objective System), die 70 Kilometer südwestlich von Sigonella errichtet wird. Zwei 140 Meter hohe Antennentürme, dazu zwei Parabolantennen von je 18 Meter Durchmesser sollen für die Steuerung der Drohnen zum Einsatz kommen. Zahlreiche Initiativen mobilisieren zu Demonstrationen – allerdings nicht wegen der Drohnen, sondern wegen des möglicherweise gesundheitsgefährdenden Elektrosmogs der Hochleistungsanlage.[…].“ MICHAEL BRAUN

17. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Italienische Drohnen über dem Mittelmeer – taz.de · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags: , ,

06.06.2013

„In Italien haben die Drohnen der Serie Global Hawk schon einen sicheren Hafen gefunden. Völlig geräuschlos wurden sie seit 2010 auf der von den USA und der Nato genutzten Luftwaffenbasis Sigonella vor den Toren von Catania auf Sizilien stationiert. Sie dürfen sogar fliegen, aber nur im Mittelmeerraum.

[…] Die italienischen Behörden haben den USA eine Fluggenehmigung ausgestellt, sodass die Drohnen die Gefechte in Libyen während des Krieges überwachten. 5 weitere der Großdrohnen sollen in den nächsten Monaten nach Sigonella kommen, am Ende könnten es 20 sein. Bei jedem Start und jeder Landung muss der Luftraum weiträumig gesperrt werden, so dass der zivile Flugverkehr vom nahen Flughafen Catania erheblich beeinträchtigt ist. Beschwert hat sich deswegen bislang niemand.

[…] Anstoß erregt bei den Menschen auf Sizilien allein die Radar- und Steuerungsanlage MUOS (Mobile User Objective System),

15. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Frontex – Abschiebungen auf hoher See | Human Rights Watch · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags: , ,

Frontex Should Respect Rights, Even on the High Seas | Human Rights Watch.

14. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Arabischer Frühling im Herbst des Kapitals | kosmoprolet · Kategorien: Ägypten, Hintergrund, Lesetipps, Mittelmeerroute, Tunesien · Tags:

Arabischer Frühling im Herbst des Kapitals | kosmoprolet.