Quelle: ZIB 2 vom 31.08.2015
- Hunderte Flüchtlinge in Zügen unterwegs
- Polizeisprecher über Flüchtlinge am Westbahnhof [Wien]
- Flüchtlingsexperte über Flüchtlinge in Ungarn
Quelle: ZIB 2 vom 31.08.2015
Quelle: Das Erste | Mediathek
Kein Tag, keine Stunde, keine Minute ohne Schreckensnachrichten. Flüchtlinge, die sterben, Flüchtlinge, die nach tagelangen Fußmärschen vor Erschöpfung zusammenbrechen, Menschen in verzweifelter Lage.
Quelle: Bordermonitoring.eu
Nachdem es heute Mittag eine weitere Protestaktion gab, ist die Lage am Bahnhof momentan (14.00 Uhr) angespannt ruhig. Allerdings sind mittlerweile noch mehr Menschen als gestern am Bahnhof. Man kann sicherlich von Tausenden sprechen. Die Polizei hat sämtliche Zugänge zum Bahnhof für Flüchtlinge gesperrt. Bereits heute Abend, spätestens Morgen dürfte die Lage komplett eskalieren: Entweder es gibt einen Aufstand oder eine brutale, groß angelegte polizeiliche Aktion. Oder auch Beides.
Quelle: Huffington Post
Le decine di migranti morti nel cuore dell’Europa, al confine tra Austria e Ungheria, sembrano aver segnato un punto di rottura nel dibattito europeo – ed internazionale – sull’immigrazione. Dopo mesi di stragi che hanno suscitato indignazione e poco più, qualcosa di più concreto appare muoversi. Per ora nulla di più di prese di posizione politiche. Dalla Casa Bianca a Ban Ki Moon, dal New York Times all’Unhcr. Ma per la prima volta, nell’insieme, sembra allargarsi la presa d’atto che quello di migranti e profughi è un problema che non si può più ignorare. Il primo atto di quella che potrebbe essere una nuova fase è un vertice europeo, da tenersi già la prossima settimana.
Quelle: Telepolis
von Peter Nowak
Über das deutsche Dispositiv und die Symbolpolitik in der Flüchtlingsdebatte
Angesichts der toten Flüchtlinge in einem Transporter in Österreich macht eine Berliner Boulevardzeitung mit der Schlagzeile „Weine Europa“ auf und ruft zum Handeln auf. Die Losung am Schluss zeigt die Stoßrichtung: „Schlepper bekämpfen“, heißt sie und somit wird nur aktualisiert, was der Mainstream in Politik und Medien seit Jahren predigt.
Nicht die gesetzlichen Regelungen, die Flüchtlinge zwingen, die Dienste der Schlepper in Anspruch zu nehmen, empört die Mehrheit, die nichts mit Pegida zu tun haben will. Für Aufregung sorgt, dass durch die Schlepper das durch die unvernünftige Wirtschaftsordnung hervorgehobene Elend der Welt ins Zentrum der EU gebracht wird.
Quelle: Spiegel Online | Video
In der ungarischen Hauptstadt gibt es für Menschen auf der Flucht nicht einmal ein Dach über dem Kopf. Am Bahnhof wurde eine „Transitzone“ eingerichtet – unter freiem Himmel, und ausdrücklich zur Durchreise gedacht.
Quelle: Spiegel TV [Video]
Hunderttausende von Flüchtlingen, viele von ihnen aus Syrien, haben sich in Bewegung gesetzt, um in Mitteleuropa ein besseres Leben führen zu können. Ihre Flucht führt sie dabei von Griechenland über Mazedonien bis nach Ungarn. Nicht alle erreichen ihr Ziel. Eine Reportage von der Transitstrecke zwischen Krieg und Frieden.
Quelle: Deutschlandfunk | Audio
Stefan Buchen
Die neuen Staatsfeinde. Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden.
Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2014. 200 S., 14,80 €.
Für den Journalisten Stefan Buchen ist die oft gehörte Formulierung von „menschenverachtenden Schleppern“ zu undifferenziert. In dieser Argumentation erschienen Flüchtlinge als willfährige Schafe, die von ihren Schlächtern zu irgendetwas gezwungen würden. „Das geht komplett an der Realität vorbei.“
Stefan Buchen im Gespräch mit Stephanie Doetzer
Stephanie Doetzer: Als ich Ihr Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, ist mir auf der ersten Seite der Satz aufgefallen „Jeder Mensch hat zwei Heimaten, seine eigene und Syrien.“ Das klingt ja für die meisten wahrscheinlich erst mal sehr skurril. Dann denkt man, Syrien, Heimat? Ist das die Heimat, die man haben will? Und all denjenigen, die Syrien kennen, spricht es wahrscheinlich aus dem Herzen. Wie landete dieser Satz auf der ersten Seite?
Quelle: Deutschlandfunk
Millionen Menschen aus Afrika und Nahost suchen Zuflucht in Europa. Alleine in Deutschland werden in diesem Jahr 800.000 Flüchtlinge erwartet. Andere Länder wie Polen, die Slowakei oder auch die baltischen Staaten hingegen weigern sich, mehr Menschen aufzunehmen. Die europäische Solidarität steht auf dem Prüfstand.
Moderation: Dirk Müller
Ist die EU nur dann gut genug, wenn sie Vorteile bringt? Wer trägt die finanziellen Lasten?
Darüber diskutieren wir in dieser Sendung.
Unsere Studiogäste:
Quelle: ARD | Tagesschau
Eine riskante Fahrt über das Mittelmeer, Übernachtungsplätze ohne Wasser und Strom, Stacheldraht-Zäune – täglich nutzen Tausende Flüchtlinge die Balkanroute, um ihren Traum von einem Leben ohne Krieg, Hunger und Leiden zu verwirklichen. Hier können Sie die einzelnen Stationen nachverfolgen.