06. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU gibt Sahelzone 50 Millionen Euro für Anti-Terror-Kampf“ · Kategorien: Afrika, Sahara · Tags: ,

DLF 06.06.17

Mit dem Geld unterstützt die Europäische Union die Sahelzone beim Aufbau einer Einheit, die Terrorismus, grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Einwanderung in der Region bekämpfen soll.
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01. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „More than 40 migrants ‚die of thirst‘ in Niger „ · Kategorien: Afrika, Libyen, Sahara · Tags: ,

Dozens attempting to reach Libya to get to Europe die of thirst as vehicle breaks down in northern Niger, officials say.
Al Jazeera 01.06.17

Babies and women were among the 44 migrants found dead after their vehicle broke down in the desert of northern Niger while on the way to Libya, local officials said on Thursday.

Six survivors walked to a remote village where they said those they were travelling with, mostly from Ghana and Nigeria died of thirst, according to Lawal Taher, the department head for the Red Cross in the Bilma region. Weiterlesen »

21. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europas Wüstengrenze“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa · Tags:

German Foreign Policy | 16.05.2017

Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Maßnahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gewünschte Wirkung entfalteten, müsse man weitere Schritte ergreifen und „fact-finding missions“ in die libysch-nigrische Wüste entsenden, heißt es in einem Schreiben, das de Maizière gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat. Berlin und Brüssel sind schon seit geraumer Zeit bestrebt, die nigrischen Repressionsbehörden mit politischem Druck und mit Trainingsprogrammen zum Einschreiten gegen unerwünschte Migranten zu veranlassen. Zwar gelingt dies inzwischen; doch weichen die Migranten wie üblich auf gefährlichere Routen aus. Lokale Menschenrechtsorganisationen klagen, das sei eine direkte Folge europäischen Drucks und führe zu einem deutlichen Anstieg an Todesopfern beim Transit durch die Sahara. Wie Beobachter berichten, bietet die EU der verarmten Stadt Agadez als Ersatz für Einkommenseinbußen in der lukrativen Migrationsbranche unsinnigen Ersatz an: Landwirtschaftsprojekte mitten in der Wüste.

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20. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Mbembe: Scrap the borders that divide Africans · Kategorien: Afrika, Lesetipps · Tags:

Mail & Guardian | 21.05.2017

Achille Mbembe

The government of human mobility might well be the most important problem to confront the world during the first half of the 21st century.

Worldwide, the combination of fast capitalism and the saturation of the everyday by digital and computational technologies have led to the acceleration of speed and the intensification of connections. Ours is, in this regard, an era of planetary entanglement. Yet, wherever we look, the drive is decisively towards enclosure.

If this trend persists, tomorrow’s world will increasingly be a gated world, with myriad enclaves, culs-de-sac and shifting, mobile and diffuse borders.

The capacity to decide who can move and who can settle, where and under what conditions, will be at the core of the political struggles over sovereignty.

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19. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Pressing sui Paesi africani per bloccare la rotta del Sud“ · Kategorien: Afrika, Europa, Italien

La Stampa | 19.05.2017

Domani vertice con i ministri di Libia, Ciad e Niger: “Ma l’Ue faccia la sua parte”. Minniti firma l’accordo con 80 sindaci del Milanese: “È un modello da esportare”

Grazia Longo

Un vertice con i ministri dell’interno di Libia, Ciad e Niger per gestire il monitoraggio dei confini meridionali libici, porta d’ingresso del 90 per cento dei migranti. Domani il titolare del Viminale incontrerà a Roma i suoi tre omologhi africani per stoppare la rotta del Sud e affrontare l’emergenza dal suo punto d’origine La frontiera a Sud della Libia, appunto.

È triplice il raggio d’azione voluto dal ministro Marco Minniti contro il traffico di esseri umani. Prima ancora dell’accoglienza nelle nostre città – oggetto ieri della firma del protocollo con i sindaci lombardi -, prima ancora del controllo delle partenze dalle coste della Libia, c’è proprio l’allarme lungo i 5 mila chilometri al confine con Ciad e Nigeria. Mentre la guardia costiera libica, entro fine mese, avrà a disposizione tutte e dieci le motovedette ristrutturate dal nostro Paese e mentre il protocollo sulle nuove strategie per l’accoglienza firmato ieri da 76 sindaci dell’hinterland milanese viene definito ritenuto da Minniti «un modello per l’Italia e per l’Europa», il suo impegno è focalizzato dove tutto ha inizio.

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28. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „A Nigerian’s nightmare failed bid to migrate to Europe“ · Kategorien: Afrika, Europa, Libyen, Mittelmeer · Tags:

BBC | 28.04.2017

This year alone over 40,000 migrants have crossed the Mediterranean, many of them are Nigerians. The BBC’s Martin Patience has been to Nigeria’s Benin City where many of the migrants start their journey.

It was the most difficult decision Kelvin Imasuen ever made – he would risk everything in a bid to reach Europe.

„I just had the belief I would get there,“ he told me, sitting outside his mother’s dilapidated home on the outskirts of Benin City.

But he was to learn the cost of the dangerous journey in the most devastating way.

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28. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Abschiebungen nach Mali: Die Heimat ist fremd geworden“ · Kategorien: Afrika, Europa, Mali · Tags:

taz | 28.04.2017

Migranten, die aus Europa zurückgeschickt werden, finden in Mali meist keinen Anschluss mehr. Eine NGO in Bamako versucht zu helfen.

Katrin Gänsler

BAMAKO taz | Häufig kommt nicht einmal jemand von der Familie zum Flughafen. Wenn ein aus Europa abgeschobener Migrant aus Mali zurück in der Heimat landet, schließt niemand den Rückkehrer fest in die Arme, organisiert ein Essen oder bietet für die Anfangszeit eine Unterkunft an.

Diese Erfahrung hat Amadou Coulibaly immer wieder gemacht. „Wir übernehmen das dann“, sagt der Mitarbeiter des Malischen Verein der Abgeschobenen (AME), der seinen Sitz in der Hauptstadt Bamako hat.

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27. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Debatte Friedenskonferenz in Mali: Dialog mit Dschihadisten?“ · Kategorien: Afrika, Mali

taz | 26.04.2017

In Mali wird über das gesprochen, was sonst tabu ist: Die Regierung möge mit Dschihadführern verhandeln. Das ist ein Signal der Verzweiflung.

Charlotte Wiedemann

Der Gedanke, mit Dschihadisten einen Dialog zu suchen, ist für die westliche Antiterrorpolitik ein Tabu. Nun aber hat in Mali eine landesweite Friedenskonferenz genau dies gefordert: Die Regierung möge Verhandlungen mit einheimischen Dschihad-Führern aufnehmen. Der Vorgang wirft viele Fragen auf. Zunächst: Hat afrikanischer Bürgerwille überhaupt eine Chance, gehört zu werden, gegen die Phalanx westlicher Sicherheitsstrategen, zu der in Mali auch die Bundeswehr zählt? Und handelt es sich hier womöglich um einen Aufschrei der Verzweiflung – um ein Signal, dass der bisherige War on Terror in Mali gescheitert ist?

Der malische Präsident beeilte sich, zu versichern, Dialog käme nicht infrage – während gerade Sigmar Gabriel und sein französischer Außenamtskollege in Bamako weilten. Die Abhängigkeit der malischen Regierung von westlichen Financiers und deren Unwille, auf die Stimmung der einheimischen Bevölkerung zu hören: Beides zementiert schon länger die malische Krise.

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27. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Geld gegen Fluchtursachen: Ausgedachte Migrationsbremse“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags:

taz | 26.04.2017

Die EU bringt einen Fonds zur Fluchtursachenbekämpfung auf den Weg. Doch das Geld könnte an falscher Stelle eingesetzt werden.

Daniele Weber

BRÜSSEL taz | Spätestens seit die Zahl der in Europa ankommenden Flüchtlinge zugenommen hat, liegt die Vermischung von Migrations- und Entwicklungspolitik europapolitisch im Trend. Das zeigen die Diskus­sionen um den Europäischen Fonds für Nachhaltige Entwicklung, dem der hierfür zuständige Ausschuss des Parlaments diese Woche zugestimmt hat.

Es ist kein Zufall, dass die EU-Kommission dieses Instrument im Rahmen der „Europäischen Agenda für Migration“ vorgestellt hatte. Hinter der Einführung des Fonds stecke primär die Idee, „root causes“, also die Hauptursachen der Migration zu bekämpfen, sagte der slowakische Europa-Abgeordnete Eduard Kukan (Christdemokraten) während der Debatte im Ausschuss. Der Fonds sei kein reines Entwicklungshilfe-, sondern in erster Linie ein „innovatives Finanzinstrument“.

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25. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ein 100-Millionen-€-Programm für Afrika“ · Kategorien: Afrika, Deutschland · Tags:

DW | 25.04.2017

Wirtschaftsministerin Zypries will mit einem neuen Programm die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika unterstützen: „Pro!Afrika“ soll deutsche Unternehmen zu mehr Engagement auf dem afrikanischen Kontinent animieren.

Die Initiative „Pro!Afrika“ solle den Weg für eine vertiefte Kooperation und mehr privatwirtschaftliches Engagement bereiten, heißt es in einem Konzept des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel sei es auch, Beschäftigungsperspektiven vor Ort zu schaffen und damit der Migration nach Europa entgegenzuwirken.

„Wir wollen mit unseren wirtschaftlich starken Partnern in Afrika gute Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe eingehen“, sagte Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Ausgaben vom Dienstag). Das Programm hebe sich bewusst von herkömmlichen Konzepten ab:

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