27. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Einmal australische Hölle – und kein Zurück“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: Die Welt

Australien verfrachtet Bootsflüchtlinge auf die kleine Insel Nauru. Dort werden sie verprügelt, missbraucht und vergewaltigt. Und in der reichen Industrienation will man von all dem nichts wissen.

Im Nachhinein wären sie wohl lieber in der Hölle geblieben. Doch nun sind sie gefangen auf einer Insel, auf Nauru. Hunderte Seemeilen sind es bis zur nächsten Nachbarinsel, 3000 Kilometer bis Australien. Dabei wollten die Flüchtlinge doch genau da hin, ins Land ihrer Träume. Und sie waren so nah dran, dort ein neues, besseres Leben zu beginnen: Ihr Boot war nicht gekentert, die australische Küstenwache hatte sie aufgegriffen. Aber sie kamen nicht nach Australien. Sie kamen nach Nauru – aus der Hölle in die Hölle.

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25. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ablehnung von Flüchtlingen wächst weltweit“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Telepolis

44 Prozent der Deutschen sind nach einer Umfrage für die Schließung der Grenzen, 51 Prozent glauben nicht an eine erfolgreiche Integration

Florian Rötzer

Für die internationale Umfrage in 22 Ländern wurden mehr als 16.000 Menschen (16-65 Jahre) zwischen dem 24.Juni und dem 8. Juli befragt, also noch vor den Terroranschlägen in Nizza und Gaziantep oder den Anschlägen in Ansbach und Würzburg. Einwanderung wird zunehmend negativ beurteilt, die in Deutschland kurzzeitig gefeierte Willkommenskultur schwindet hier wie anderswo. Für 49 Prozent gibt es zu viele Flüchtlinge in ihrem Land, 40 Prozent treten für eine Schließung der Grenzen ein, nur 20 Prozent sehen in der Zuwanderung positive Aspekte, 46 Prozent sagen, dass die Einwanderung ihr Land auf eine unerwünschte Weise verändert. Eine Mehrheit in fast allen Ländern, eine Ausnahme ist nur Japan, sagt, dass die Zuwanderung in den letzten 5 Jahren angestiegen sei, allen voran mit 96 Prozent in der Türkei, in Schweden, Deutschland und Südafrika mit über 90 Prozent der Menschen. Weiterlesen »

19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vier Maßnahmen, um das Flüchtlingsproblem zu lindern“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: Welt | N24

Die internationale Gemeinschaft versagt in der Flüchtlingskrise. Wenn sich bald die Staatschefs in New York treffen, wird es viel Gerede geben – Maßnahmen aber bleiben aus. Dabei gibt es viel zu tun.

Von: Richard N. Haass

Jeden September versammeln sich viele der Staats- und Ministerpräsidenten und Außenminister unserer Welt für ein paar Tage in New York City. Sie kommen anlässlich des Beginns der jährlichen Sitzung der UN-Generalversammlung zusammen, um Reden zu halten, die zumeist zu Hause mehr Aufmerksamkeit erhalten als vor Ort, und – als diplomatische Entsprechung zum Speeddating – um so viele Zusammentreffen wie menschenmöglich in ihren Terminkalender zu quetschen.

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19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Nauru-Files“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Quelle: Der Freitag

Leak In Australiens Offshore-Flüchtlingslagern ist Kindsmisshandlung an der Tagesordnung. Dateien dokumentieren Gewalt, sexuelle Übergriffe und Selbstverletzungen. Der Report

Die australische Flüchtlingspolitik bringt vor allem für Kinder traumatische Erlebnisse und Gewalterfahrungen in verheerendem Ausmaß mit sich. Das belegen die nun geleakten internen Berichte aus dem Lager für Asylsuchende, das die australische Regierung auf der abgelegenen Pazifikinsel Nauru eingerichtet hat. Auf über 8000 Druckseiten zeichnet sich ein Regime der zur Routine gewordenen Grausamkeit ab.

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16. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Reise ins Glück“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Der Freitag

Migranten in Mexiko Hunderttausende von Menschen versuchen jedes Jahr, durch Mexiko in die USA zu fliehen. Diese Flucht ist ein Martyrium, von einem Elend in ein anderes Elend

Goggo Gensch

„Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“ (Bertolt Brecht „Flüchtlingsgespräche“)

Auf 75 Kilometern Länge ist der Rio Suchiate Grenzfluss zwischen Mexiko und Guatemala. Seine Quelle liegt am Vulkan Tacaná, dem zweithöchsten Berg Zentralamerikas. Kurz bevor der Suchiate in den Pazifik mündet trennt er die mexikanische Stadt Ciudad Hidalgo von der guatemaltekischen Ciudad Tecún Umán. Auf einer Brücke liegt einer der neun offiziellen Grenzübergänge zwischen den beiden Staaten, der freilich nur von PKWs und Lastwagen benutzt wird. Die meisten Menschen bedienen sich der Flöße, die beidseitig am Ufer liegen. Zwei große Gummireifen, fünf Holzbretter auf Latten genagelt, fertig ist das Boot.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „The Nauru files: cache of 2,000 leaked reports reveal scale of abuse of children in Australian offshore detention“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: The Guardian

Exclusive: The largest cache of documents to be leaked from within Australia’s asylum seeker detention regime details assaults, sexual assaults and self-harm

Read the Nauru files in a unique database

The devastating trauma and abuse inflicted on children held by Australia in offshore detention has been laid bare in the largest cache of leaked documents released from inside its immigration regime.

More than 2,000 leaked incident reports from Australia’s detention camp for asylum seekers on the remote Pacific island of Nauru – totalling more than 8,000 pages – are published by the Guardian today. The Nauru files set out as never before the assaults, sexual abuse, self-harm attempts, child abuse and living conditions endured by asylum seekers held by the Australian government, painting a picture of routine dysfunction and cruelty.

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02. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU hilft Griechenland offenbar weniger als versprochen“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Zeit Online

Von den 1.580 zugesagten Frontex-Beamten sind laut einem Bericht erst 66 in Griechenland eingetroffen. Der Innenexperte der CDU warnt vor steigenden Flüchtlingszahlen.

Die EU-Staaten unterstützen Griechenland bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise einem Zeitungsbericht zufolge weit weniger als ursprünglich zugesagt. So seien weniger Experten in das Land geschickt worden als zugesagt, berichtete die Bild-Zeitung unter Berufung auf Daten der EU-Kommission.

Demnach sind bisher nur 66 von 1.580 zugesagten Frontex-Beamten nach Griechenland entsandt worden. Zudem seien nur zwei von 60 angeforderten Rücküberführungsexperten, 92 von 475 zugesagten Asylexperten und 61 von 400 versprochenen Dolmetschern geschickt worden. Von 30 Juristen, die zugesagt wurden, sei noch kein einziger im Land angekommen.

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24. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Endstation Balkanroute: Wo sich Fluchtwege trennen“ · Kategorien: Balkanroute, Nicht zugeordnet, Video

Quelle: YouTube

https://youtu.be/IMvhWbmRE98

18. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Dänemark: UNO kritisiert verschärftes Asylrecht“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Quelle: taz

Die Regierung lehnt eine Abschaffung der Vorschriften ab – sie dienten dem Schutz. Internationale Normen sollen weiter aufgeweicht werden.

STOCKHOLM taz | Das Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen hat in einem am Freitag veröffentlichten Bericht Teile der Asylrechtsverschärfungen, die Dänemark in den letzten Monaten erlassen hat, scharf kritisiert. Darunter das „Schmuckgesetz“, das der Polizei erlaubt, Flüchtlingen Geld und Wertgegenstände von umgerechnet mehr als 1.350 Euro wegzunehmen, um damit deren Unterbringungskosten mit zu finanzieren. Das umstrittene Gesetz war Ende Juni erstmals angewendet worden.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Umstrittenes Gesetz: Dänische Polizei nimmt Asylbewerbern Geld ab“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Spiegel Online

Das umstrittene „Schmuckgesetz“ trat schon im Februar in Kraft, nun hat die dänische Polizei offenbar erstmals durchgegriffen. Sie nahm einer Gruppe Asylbewerber knapp 80.000 Kronen ab.

Dänemark hat erstmals Vermögen von Asylbewerbern beschlagnahmen lassen und damit ein umstrittenes neues Gesetz umgesetzt. Kopenhagener Beamte nahmen fünf Iranern etwa 80.000 Kronen (umgerechnet 11.000 Euro) ab, berichtet die Reichspolizei. Die zwei Männer und drei Frauen im Alter von 26 bis 35 Jahren hätten versucht, mit falschen Papieren nach Dänemark einzureisen.

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