07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Kinder systematisch hinter Gittern“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Pro Asyl

Wegen fehlender Unterbringungsplätze harren hunderte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in sogenannter »Schutzhaft« oder den Hotspots auf den griechischen Inseln aus, andere befinden sich in Elendslagern auf dem Festland. Selbstverletzungen und Selbstmordversuche nehmen zu. Salinia Stroux & Chrissi Wilkens vom PRO ASYL – RSPA-Projekt berichten.

KINDER UND JUGENDLICHE ALLEIN AUF DER FLUCHT

Mehr als 38% der Flüchtlinge (Stand 24. August 2016), die seit der Schließung des Balkankorridors in Griechenland festsitzen, sind Kinder. Sie kommen in der großen Mehrheit aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. 3.256 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) registrierten die griechischen Behörden von Anfang des Jahres bis zum 11. August 2016.

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07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Unicef-Bericht: 28 Millionen Kinder sind auf der Flucht vor Gewalt“ · Kategorien: Lesetipps · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Sie fliehen vor Bomben, Kugeln und Konflikten: 28 Millionen Mädchen und Jungen weltweit haben laut dem Uno-Kinderhilfswerk ihr Zuhause verlassen müssen. Immer mehr sind ohne Eltern auf der Flucht.

Rund 28 Millionen Kinder sind laut einem aktuellen Unicef-Bericht weltweit auf der Flucht vor Kriegen und Konflikten. 17 Millionen davon suchen in ihrem eigenen Land nach Schutz, 11 Millionen im Ausland. Das geht aus dem Bericht mit dem Titel „Entwurzelt“ hervor, den das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen nun veröffentlichte.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Frankreich: Die Zähmung der Lager“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Quelle: FAZ

Die Stadt Paris richtet zwei Flüchtlingslager ein – gegen den Willen des französischen Premierministers und Widerstand aus der Bevölkerung. Wilde Camps wie in Calais sollen so unter Kontrolle gebracht werden.

von MICHAELA WIEGEL, PARIS

Die Bürgermeisterin von Paris, die Sozialistin Anne Hidalgo, hat sich weder von den Vorbehalten des Premierministers, noch von Widerstand in der Bevölkerung beirren lassen. Mitte Oktober soll in einer ausgedienten Lagerhalle der Staatsbahn SNCF am Boulevard Ney im 18. Arrondissement der Hauptstadt ein erstes Aufnahmelager für Migranten öffnen. „Wir wollen Hilfesuchenden Schutz bieten“, sagte die Bürgermeisterin am Dienstag, als sie die Lagerpläne in Paris vorstellte.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyan naval attack on charity ship adds new danger to migrant rescue · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeerroute

Quelle: The Guardian

Crews fear armed violence as a Libyan naval vessel opens fire in Mediterranean and EU sends in protective seapower

Chaotic and deadly scenes are unfolding off the Libyan coast as record numbers of migrants attempt the dangerous crossing to Europe.

More than 13,000 migrants were rescued last week from the seas off the lawless country, most by a flotilla of charity vessels which themselves are under threat after details emerged of an attack on one of them by the Libyan navy.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erfinder des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals kritisiert dessen Umsetzung“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: derStandard

„Beschämendes“ Verhalten der EU-Staaten – Österreicher Knaus warnt vor neuem Migrationsschub Richtung Griechenland

Helsinki – Das „Architekt“ des mit der Türkei abgeschlossenen Flüchtlingsankommens der EU, Gerald Knaus, hat sich in einem am Wochenende in der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ erschienenen Interview von dessen Umsetzung enttäuscht gezeigt. Er kritisierte in diesem Zusammenhang sowohl die Regierungen der EU-Staaten als auch die Türkei.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Umsiedlung von Flüchtlingen: Einmal Lettland und zurück“ · Kategorien: Deutschland, Europa

Quelle: Spiegel Online

Lettland hat zugesagt, mehr als 500 Asylsuchende aufzunehmen – bisher läuft das schleppend. Und von denen, die als Flüchtlinge anerkannt wurden, sind fast alle weitergezogen – nach Deutschland.

Zehntausende Flüchtlinge sollen von Italien und Griechenland aus gerechter auf die EU-Länder verteilt werden. Aber bisher läuft diese Umverteilung äußerst schleppend. Es gibt immer neue Probleme, das zeigt jetzt auch der Fall Lettland. Denn dort wollen die Migranten offenbar nicht bleiben.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „G-20 diskutiert über Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Von Cerstin Gammelin, Hangzhou

Die stärksten Wirtschaftsmächte der Erde wollen gemeinsam Flüchtlinge schützen und Fluchtursachen bekämpfen. Die größten Flüchtlingsströme seit dem Zweiten Weltkrieg seien eine „globale Sorge“, heißt es in der Abschlusserklärung des Gipfels der zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer (G-20).

Die Staats- und Regierungschefs stuften die Flüchtlingsbewegungen bei ihrem zweitägigen Treffen im südchinesischen Hangzhou als Risiko für die Weltwirtschaft ein. Sie vereinbarten, mehr humanitäre Hilfen zu leisten und die Umsiedlung von Flüchtlingen finanziell zu unterstützen. Es seien aufeinander abgestimmte Maßnahmen nötig, um die Anstrengungen bei der Bekämpfung der Fluchtursachen und der Umsiedlung gemeinsam zu bewältigen. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte am Montag die G-20 zum Handeln aufgefordert. Rund 65 Millionen Menschen seien derzeit weltweit auf der Flucht, die globale Stabilität sei bedroht. „Deshalb dürfen wir das Problem nicht nur anerkennen, wir müssen handeln.“

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Athens on edge over migrants as Berlin pushes for returns amid backlash“ · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien

Quelle: Ekathimerini

As hundreds of migrants continue to arrive on the Aegean islands from Turkey, steadily increasing pressure on overcrowded reception centers, Prime Minister Alexis Tsipras is expected to discuss the refugee crisis during an informal cabinet meeting on Tuesday.

The issue is of increasing concern in Athens in view of a recent spike in arrivals, which have risen to between 100 to 200 daily compared to virtually zero levels following a failed coup in Turkey in July.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur : Illusionslos glücklich“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Zeit Online

Vor einem Jahr wärmte sich Deutschland an den Bildern vom Münchner Hauptbahnhof. Zwar zerplatzten in Köln und Würzburg Hoffnungen. Aber die Willkommenskultur lebt weiter.

Von Ferdinand Otto

Polizisten halten Kleinkinder auf dem Arm, Passanten applaudieren erschöpften Flüchtlingen, die zu Tausenden aus den Zügen strömen, Helfer verteilen Wasserflaschen, München sammelt binnen Stunden einen Jahresvorrat Windeln, Deorollern und Bananen. Die Bilder aus dem Spätsommer 2015 gingen um die Welt. Und Deutschland gefiel sich in seiner Rolle als letzte Bastion der Menschlichkeit in einem Europa voller Orbáns.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Autobahnblockade in Frankreich: Protest gegen „Dschungel“ von Calais“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: taz

Lkw-Fahrer, Landwirte und Geschäftsleute demonstrieren in Frankreich für die Räumung des Flüchtlingslagers in Calais.

PARIS taz | In der Nähe der Hafenstädte Calais und Dunkerque haben am Montag Hunderte Lkw-Fahrer, Landwirte und Geschäftsleute mit ihren Fahrzeugen über Stunden die Autobahn blockiert. Mit dieser De­mons­tra­tion fordern sie die Räumung der Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Küstenregion am Ärmelkanal. Im Zentrum der Proteste steht das „Dschungel“ genannte Flüchtlingslager in Calais.

Gegen die Migranten und Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten hätten sie grundsätzlich nichts, sagen die meisten von ihnen. Aber, dass sie nicht länger unter den Folgen dieses seit mehr als 15 Jahren ungelösten Problems leiden wollen. So beklagen sich Lkw-Fahrer, dass Schlepper in der Nacht gefährliche Hindernisse errichten. So sollen die Fahrer zum Anhalten gezwungen werden, damit Flüchtlinge Lkws auf dem Weg nach Großbritannien besteigen können. Gastwirte und Geschäftsleute schimpfen, die früher zahlreichen Touristen kämen nicht mehr nach Calais.

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