15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Hunger Strike by Migrants in Hungary Enters Second Day“ · Kategorien: Ungarn · Tags:

New York Times | 14.03.2017

BUDAPEST — Dozens of people seeking asylum in Hungary continued their hunger strike for a second day on Tuesday, demanding to be released from detention, the authorities said.

The protest coincided with a ruling by the European Court of Human Rights in favor of two refugees from Bangladesh seeking asylum who were found to have been detained and deported illegally by Hungary in 2015.

The 80 detainees on a hunger strike are part of a group of 102 people, mostly from Afghanistan, Pakistan and Syria, being held at a closed reception center in Bekescsaba, a city in southeastern Hungary.

Images broadcast on Hungarian state television showed some of those inside the reception center holding a sheet saying “We are refugees, we are not terrorists” through a barred window.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Endstation Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

DW | 14.03.2017

Seit Abschluss des EU-Flüchtlingsdeals mit der Türkei gelangen kaum noch Flüchtlinge nach Lesbos. Doch der Pakt hat zur Folge, dass sie auf der Insel festsitzen. Manche schreckt selbst die Deportation nicht mehr.

Der Wind treibt an der Nordspitze von Lesbos das Meer weit den Strand hinauf, bisweilen spritzen die Wellen sogar bis auf die Straße, über den Bergen hängen schwere Regenwolken und in der Ferne verschwimmt die türkische Küste im Dunst. Der Kiesstrand ist verlassen, aufgeräumt, nichts erinnert mehr an die dramatischen Szenen, die sich hier zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Oktober 2015 abspielten, als im Schnitt täglich 5000 Flüchtlinge auf der griechischen Ägäis-Insel landeten. Heute, ein Jahr nach Abschluss des EU-Flüchtlingsdeals mit der Türkei, kommen nur noch wenige Dutzend pro Woche.

An den Stränden östlich von Molivos, von denen es nur gut zehn Kilometer bis an die türkische Küste sind, ist es winterlich ruhig und auch in den Gassen des kleinen Fischerorts, der malerisch unterhalb eines alten Kastells liegt, ist von Flüchtlingen keine Spur. Nur an der Kaimauer hat ein Schiff der griechischen Küstenwache festgemacht und neben dem Hafen liegt ein zerfetztes Schlauchboot auf den Felsen, einige orangene Schwimmwesten treiben im Wasser, daneben hängt der Außenbordmotor im flachen Wasser.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Abschiebungen nach Griechenland sind wieder möglich“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Griechenland · Tags: ,

Welt | 15.03.2017

Seit 2011 konnten Flüchtlinge wegen unzureichender Menschenrechtsstandards nicht nach Griechenland rückgeführt werden. Brüssel will nun die Dublin-Regeln wieder anwenden. Doch es gibt mehrere Probleme.

Angela Merkel (CDU) ist auf das Problem gestoßen, dass etwas nicht sein kann, aber trotzdem ist: Es könne nicht sein, dass sich Flüchtlinge aussuchten, wo in Europa sie Asyl beantragten, stellte die Bundeskanzlerin seit dem September 2015 mehrfach fest. Doch noch immer bringt die Bundesrepublik nur wenige der aus anderen EU-Staaten unerlaubt weiterreisenden Schutzsuchenden wieder dorthin zurück, wie es das Dublin-Abkommen eigentlich vorsieht.

In den meisten Fällen versucht sie es gar nicht: Zwar kamen im vergangenen Jahr rund 280.000 Migranten auf diese Art ins Land, im selben Zeitraum stellten deutsche Behörden aber nur 55.690 sogenannte Übernahmeersuchen an die Durchreiseländer. Die angefragten EU-Partner lehnten fast jede zweite Anfrage ab (26.416).

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Koordinierungszentrum für Abschiebungen nimmt Arbeit auf“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Migazin | 14.03.2017

Das zwischen Bund und Ländern vereinbarte Zentrum zur Koordinierung von Abschiebungen hat seinen Betrieb aufgenommen. Bund und Länder wollen sich beim Vollzug von Abschiebungen besser abstimmen, um die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen.

Bund und Länder haben am Montag offiziell das Startzeichen für ihr gemeinsames Zentrum zur Koordinierung von Abschiebungen gegeben. Das Zentrum mit Sitz in Berlin soll dazu beitragen, dass es mehr Rückführungen abgelehnter Asylbewerber gibt. Dazu sollen Experten aus Bund und Ländern sich unter anderem um die Beschaffung von Passpapieren kümmern und Identitäten klären. Auch die Bearbeitung besonderer Einzelfälle, etwa im Fall von Gefährdern oder Intensivtätern, soll in dem neuen Zentrum erfolgen.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „La tribu que quiere plantar cara al muro de Trump“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

El País | 14.03.2017

Los tohono o’odham, una etnia binacional originaria del desierto de Sonora, lucha por impedir que la valla fronteriza atraviese sus tierras y divida definitivamente su comunidad

ELÍAS CAMHAJI

Ellos llegaron primero que todos y no se darán por vencidos tan fácilmente. Una pequeña comunidad indígena del desierto de Sonora ha abierto un nuevo frente contra el muro que Donald Trump quiere construir en la frontera entre Estados Unidos y México. La historia de los tohono o’odham se cuenta a través de una línea tan real como imaginaria que ha dividido a su tribu en dos partes. Casi todos sus 30.000 miembros vive en Arizona, pero sus familiares y la mayoría de sus lugares sagrados están en el lado mexicano. La nueva valla daría el tiro de gracia a un pueblo que no ha entendido de límites territoriales desde que fue separado arbitrariamente hace 160 años y la lucha por preservar sus tierras está por llevarlos hasta las puertas de la Corte Interamericana de Derechos Humanos. “Si se construye un muro será sobre mi cadáver”, sentencia el vicepresidente tribal Verlon José.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Evacuate the camps, not the squats! · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

w2eu | 14.03.2017

Despite appalling conditions in state-run camps, the government is taking repressive measures against refugee squats where specifically vulnerable persons have found refuge since the closure of the Balkan corridor

23,000-30,000 refugees currently still stay under appalling conditions in state-run mass camps in Greece. They live in tents in Moria Hot Spot, in Derveni camp in Northern Greece or Elliniko camp in Athens, in prefabricated houses in Koutsochero (18km out of Larissa City), Malakassa (Attiki) or Skaramangas Dock (Attiki).

Almost the same amount of people – 23,487 refugees – have been transferred mostly over the last months to alternative housing, i.e. in private homes, reception centres, hotels, and in host families co-ordinated and run by NGOs and funded by UNHCR mainly after having suffered in state run camps before.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Polizei räumt linke Hausprojekte in Athen“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

nd | 14.03.2017

Selbstverwaltete Geflüchtetenunterkunft aufgelöst / Polizei nimmt sieben Aktivisten fest / Linke Szene macht SYRIZA-Regierung verantwortlich

Von John Malamatinas

Mit Protesten in mehreren Städten reagierte die radikale Linke in Griechenland auf die Räumungen von besetzten Projekten am Montag. Im Athener Stadtteil Zografou folgten über 1.000 Demonstranten dem spontanen Aufruf anarchistischer und außerparlamentarischer Gruppen. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Demonstranten errichteten mit Barrikaden aus Müllcontainern, zerstörten die Scheiben von Bankfilialen und griffen die Polizeibeamten mit Steinen an. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Tränengas und Schockgranaten.

Die griechische Polizei hatte am Montag mehrere besetzte Häuser in Athen geräumt. In den frühen Morgenstunden ging sie unter anderem gegen eine selbstverwaltete Flüchtlingsunterkunft im Zentrum Athens vor. Etwa 130 Geflüchtete, darunter Frauen und Kinder, wurden auf die Polizeistation Petrou Ralli gebracht. Der Großteil der Syrer wurde auf die Strasse gesetzt, nachdem ihre Identität aufgenommen wurde. Nur 31 Geflüchtete wurden in den staatlichen Einrichtungen untergebracht. Für die anderen Geflüchteten hatten die Behörden keine Lösung.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für La « forteresse » Europe commence en Afrique du nord · Kategorien: Algerien, Deutschland, Libyen, Marokko, Tunesien · Tags: ,

Algeria-Watch | 12.03.2017

Salima Mellah

Le 3 février 2017, les représentants de l’Union européenne réunis à Malte se sont séparés après avoir entériné un plan d’action destiné à freiner – et éventuellement arrêter – les arrivées de réfugiés en provenance de Libye principalement. Face à une situation incontrôlable dans ce pays, les dirigeants européens se tournent de plus en plus vers les pays voisins, la Tunisie, l’Egypte et l’Algérie afin de les pousser à respecter ou intégrer les dispositifs de gestion des flux migratoires qu’ils ont mis en place. La chancelière allemande Angela Merkel a fait personnellement le déplacement pour convaincre les responsables de ces Etats à coopérer moyennant de substantielles aides matérielles et financières. Si les rencontres n’ont pas abouti aux résultats escomptés, force est de constater que les pratiques de contrôle et de répression de ces pays se professionnalisent et s’adaptent progressivement aux exigences de leurs partenaires du Nord.

Depuis près de vingt ans la coopération en matière de répression de l’immigration est un aspect important de la politique nord-africaine de l’Europe et en particulier de l’Allemagne. Les frontières du sud de ces pays relèvent de l’une de ses priorités d’autant plus que l’instabilité politique persistante en Libye contraint les réfugiés à se rabattre sur des traversées de la Méditerranée plus longues à partir de l’Egypte, la Tunisie et l’Algérie. La chancelière allemande voulait lors de sa tournée nord-africaine aborder la situation en Libye et la coopération dans la lutte contre l’immigration clandestine. La visite en Algérie du 21 février a été annulée quelques heures avant le décollage de l’avion en raison d’une bronchite du président Bouteflika. A la surprise des responsables allemands qui savent très bien que depuis que l’état de santé du chef de l’Etat est chancelant, les rencontres officielles se font avec les membres du gouvernement. Merkel a toutefois réitéré son intention de se rendre le plus rapidement possible en Algérie. Elle s’est rendue également les 2 et 3 mars en Egypte et en Tunisie.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Frontex: NGO’s operating in the Central Mediterranean Sea · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

 

Internal Frontex Report on NGO’s

14. März 2017 · Kommentare deaktiviert für DUBLIN III Returns to Greece · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

w2eu | 14.03.2017

The European Union Commission suggested the resumption of Dublin Returns to Greece, beginning in March 2017. With this announcement, the European governments show that they close their eyes to the fact that the living and detention conditions in the Greek camps continue to be deplorable and inhuman, that access to the asylum procedure is still not guaranteed, that procedures remain dysfunctional in general and that many of refugees continue to suffer from inhuman and degrading treatment while being stuck in Greece. The European Commission’s recommendation included a gradual resumption of returns, with a first focus to return the ones who arrived in Europe after this date (15th of March) and not including unaccompanied minors or other vulnerable persons at that point.

Following these recent developments, many rumours have been created and hundreds of refugees started in panic to move onwards from Turkey and Greece, in order to reach the destination countries before that date. We therefore, decided to write this information sheet to explain some facts on who might be affected, to emphasise the grey areas, where it is unclear what will happen, and to give you advise on what can be done to prepare and protect yourselves – because we expect a new struggle on all levels against this new deportation threat.

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