Die Situation der anerkannten Flüchtlinge aus dem Lager Choucha, die seit dem 29.3. vor dem UNHCR-Büro in Tunis im Hungerstreik sind, spitzt sich zu. Sieben Flüchtlinge wurden schon ins Krankenhaus eingeliefert. Der UNHCR hat bisher jedes Gespräch verweigert. Dringend sind mails, Faxe, Anrufe und Solidaritätsaktionen erwünscht, spätestens am nächsten Donnerstag, an dem in Tunis eine Demonstration dazu geplant ist.
Nähere Infos auf:
https://chouchaprotest.noblogs.org/
Bisherige Presseartikel sind hier (aus Deutschland leider kaum etwas):
https://chouchaprotest.noblogs.org/articles-reports/
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Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz: Polizei zerstört Lebensraum und schafft Klima der Angst sowie Kriminalisierung.
Erneut nimmt die Polizei eine Auseinandersetzung außerhalb der besetzten Schule zum Anlass, um mit unverhältnismäßigem Mitteleinsatz gegen alle Geflüchteten in der besetzten Schule vorzugehen, kritisieren betroffene Refugees und anwesende Supporter_innen. Gegen halb acht drang eine größere Anzahl Polizeibeamte eines Sonderkommandos teils vermummt in die Schule ein, riegelten diese komplett ab, zerstörte einen Großteil der Türen zu den Räumen, ohne den Bewohner_innen Zeit zum Öffnen zu lassen und wecken diese lt. Zeugenaussagen teilweise zu dem mit vorgehaltener Waffe.
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„Neue Uno-Zahlen: Ein Viertel aller Syrer sind auf der Flucht
Die Uno meldet erschreckende Zahlen: Wegen des Bürgerkriegs in Syrien mussten schon vier Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen. Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen, die ins Ausland geflohen sind.
Damaskus – Nach zwei Jahren Bürgerkrieg in Syrien ist nach neuen Schätzungen der Vereinten Nationen rund ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht. Allein innerhalb des Landes gebe es derzeit rund vier Millionen Betroffene, erklärte eine Sprecherin des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen Syrer, die angesichts der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Ausland geflohen sind. […]“
Campagne sécuritaire à l’Ariana
Une démonstration de force qui rassure
http://www.lapresse.tn/24032013/64577/une-demonstration-de-force-qui-rassure.html
La Presse 04.04.2013
Ils étaient tous là dès le début de l’après-midi, plus de 150 agents de police venus des différentes unités et des régions avoisinantes prêter main-forte à leurs collègues du district de la sécurité nationale de l’Ariana, dans le cadre d’une vaste campagne sécuritaire menée dans la région. Ils étaient tous là en ce vendredi ensoleillé, prêts à appliquer les ordres.
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Tunisie: 20% de la population la plus pauvre, ne reçoit que 37,2% des transferts du PNAFN (CRES-INS-BAD)
Jeudi 04 Avril 2013
© babnet.net
http://www.babnet.net/cadredetail-62976.asp
“Les 20% les plus pauvres de la population ne reçoivent que 37,2% du montant global des transferts directs accordés dans le cadre du PNAFN (Programme National d’Aide aux Familles Nécessiteuses), soit une aide mensuelle de 100 dinars, pour chaque famille nécessiteuse et les 40% les plus pauvres, en reçoivent 60,7%“ a indiqué le Centre de recherches et des études sociales (CRES).
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Presse-Erklärung von FTDES unten
Press Release concerning the Hungerstrike [en/fr]
Solidarity with Fighting Refugees in Choucha / Tunisia
http://chouchaprotest.noblogs.org/post/2013/04/03/press-release-concerning-the-hungerstrike-enfr-2/
Press Release concerning the Hungerstrike [en/fr]
[francais au dessous]
Forty-one sub-Saharan refugees from the Shousha camp knocked on the doors of the influential World Social Forum demanding human dignity.
The lack of recognition and concrete solutions encouraged them to collectively start a hunger strike in front of the High Commissioner for Refugees (UNHCR) offices in Tunis on March 29th 2013, putting their health already very fragile in grave danger.
The twelfth World Social Forum has just ended its Tunisian edition which was held from March 26th to March 30th 2013 with the blessing of the Tunisian authorities and numerous international NGOs. Dignity was the slogan of this gathering of NGOs, trade unions, along with Tunisian and international civil society. I would now like to draw your attention to the following urgent situation.
Tunisie: Des réfugiés du camps Choucha en sit-in ouvert devant le siège du HCR à Tunis, l’organisation précise
http://www.babnet.net/cadredetail-62981.asp
Jeudi 04 Avril 2013
© babnet.net
Des réfugiés du Camp Choucha sont entrés jeudi en sit-in ouvert devant le Haut commissariat aux réfugiés ( HCR) à Tunis pour demander une solution à leur situation suite à l’annonce de la fermeture du camp décidée pour fin juin prochain.
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Der Antira-Kompass-Newsletter für April 2013 in neuem Gewand
Berlin Veranstaltungsreihe zu Krise und Überwachung „Kapitalismus am Rande des Nervenzusammenbruchs“
http://unsicherheit.tk/veranstaltungsreihe-krise
do 4.4. Kapitalismus am Rande des Nervenzusammenbruchs
// Georg Fülberth, [SaU] // k-fetisch // mit Gebärdenübersetzung
do 11.4. Soziale Reproduktion in der Krise – Care Revolution als Perspektive
// Gabriele Winker // marianne
di 16.4. Aufstände und Protestbewegungen am Rande der Festung Europa
// Helmut Dietrich // marianne
Die Aufstände, die seit Ende 2010 die arabische Welt erschüttern, richten sich gegen Armut und Entwürdigung. Damit zielen sie auf die lokalen Machtverhältnisse und zugleich auf das Wohlstandsgefälle, das Europa mit seinem tödlichen Grenzregime im Mittelmeer installiert hat. Ebenfalls seit Ende 2010 befinden sich die südlichen EU-Länder im Aufruhr gegen die Euro-Spardiktate und gegen die Politiker-Kaste.
Zeltlager der Protestierenden, die mit dem herrschenden Alltag brechen, enstehen in den Innenstädten. Es sind fluktuierende Wellen des Aufbegehrens. Die Kerne der Macht – die Produktionsverhältnisse, die Eigentumsordnungen und die hoch ausgebildeten Repressionskräfte – sind bisher nicht von den Auflösungserscheinungen erfasst. Während die staatlichen Ordnungen derzeit an ihren Rändern kollabieren, erfolgt eine Aufrüstung der Überwachung und eine Militarisierung des Südens. Mit „Eurosur“ wird 2013 ein umfassendes Abschottungssystem im Mittelmeer an den Start gehen. Wenn aber dem Zentrum seine Peripherie abhanden kommt, werden auf lange Sicht diese Kerne der Macht in eine Krise geraten. Obwohl sich die Aufstände ähneln, korrespondieren sie kaum aktiv miteinander. Wie wird ein transnationaler Austausch der Zukunft aussehen? Wie werden Aufstände mobil? Was haben wir zu lernen?
