11. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Im Expresszug der Verzweifelten“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien · Tags:

Quelle: Zeit Online | Fotostrecke

Bis vor einiger Zeit mussten Flüchtlinge zu Fuß durch Mazedonien bis zur serbischen Grenze gehen oder sich einen Taxi nehmen. Aber seit sie die Bahn nutzen dürfen, sammeln sich Tag für Tag große Menschenmengen am kleinen Bahnhof Gevgelia unweit der griechischen Grenze, um einen Platz in einem der Züge Richtung Norden zu ergattern. Die Zustände am Bahnhof und in den hoffnungslos überfüllten Zügen sind unerträglich, aber die Menschen nehmen das auf sich, um ihrem Ziel näherzukommen: über Serbien nach Deutschland oder ein anderes EU-Land zu flüchten.

10. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Victor Orban’s war on the illegal economic migrants: or how to sustain the European status quo“ · Kategorien: Balkanroute, Hintergrund, Ungarn

Quelle:novilevi.org

von Raia Apostolova

Europe: 3000 kilometers hurdles

As one of the most frequently used routes for people who travel towards Germany and Austria is the Turkey-Bulgaria-Serbia-Hungary one, the building of a wall between Hungary and Serbia, in addition to the one between Turkey and Bulgaria, ultimately creates a Europe that resembles more of a hurdling playground than a champion of liberty and freedom.

The distance between Turkey and Germany is approximately 3000 km. It is a secret to nobody that for the most part, refugees who are caught at the Turkish-Bulgarian border are headed towards countries such as Germany and Austria. The same applies to the Hungarian-Serbian border. The recent decision of the Hungarian PM, Victor Orban to build a wall at the latter is gibberish. He only needs to turn a blind eye and to let the people who cross his border to go on their way to the core capitalist countries in order to lower the numbers of those who seek asylum. Orban, however, fears that once this is done, European sanctions will follow. The political loss that comes with the allowing of further movement into the core, for the countries on the periphery of Europe, is much greater than the inhumane sealing of borders. In Bulgaria, for example, we are often reminded by Germany that the rate of investments is proportional to the quality of border security. Capital in this case, is in fact, the real border guard. In a similar light, once Europe uttered “sanctions,” Orban withdrew his threat to stop receiving Dublin returnees.[1] There is no controversy between Orban’s wall building and EU’s apartheid-like practices and we need once and for all to remember this.

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10. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mazedonien: Flüchtlingselend an der Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Von Thomas Bormann

Es sind unfassbare Szenen in Nordgriechenland: Entlang der Landstraße von Thessaloniki Richtung Norden ziehen ständig Gruppen von Flüchtlingen zu Fuß in Richtung mazedonische Grenze. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien. Sie haben schon eine lange Odyssee hinter sich – und sie wird noch weitergehen.

Nur wenige Bäume werfen etwas Schatten. Viele Flüchtlinge müssen in sengender Hitze auf dem ausgedörrten Boden hocken, ohne Schutz vor der Sonne; hier am Trampelpfad nördlich des griechischen Dorfes Idomeni direkt an der Grenze zum Nachbarland Mazedonien.

Gerade kommt eine Familie mit zwei kleinen Töchtern an. Das dunkelrote Polohemd des Vaters ist vom stundenlangen Marsch über die Landstraßen durchgeschwitzt, die Mutter und die beiden Mädchen hocken sich hin, lehnen ihre müden Körper an einen Baumstamm. Sie sind dankbar, dass hilfsbreite Griechen aus der Nachbarstadt hier belegte Brote und Wasser verteilen.

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09. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Gestrandete Flüchtlinge in Ungarn und Österreich: Menschenverachtung mit System und Kalkül“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Pester Lloyd

Während es Proteste gegen zwei neue Flüchtlingslager in Ungarn gibt, richten Behörden und NGO´s gemeinsam – und ohne die Genehmigung der Stadtregierung abzuwarten – „Transitzonen“ in Budapest ein, um die größte Not zu lindern. Die zwangsläufige Verwahrlosung von sich selbst überlassenen Flüchtlingen ist von der Politik kalkuliert, aber längst kein ungarisches Phänomen.

Die ungarische Regierung hat die Errichtung zweier neuer Flüchtlingslager bestätigt. Sowohl in bzw. bei Sormás als auch in Mártonfa sollen ab Ende August bis Mitte September Container und Zelte errichtet werden. Auf einer Anwohnerversammlungin Sormás protestierten rund 100 Menschen gegen diese Pläne, die mit der Schließung alter Aufnahmestellen in Großstädten und bewohnten Gebieten einhergehen, wie sie Orbán angeordnet hat. Regierungspolitiker schilderten, ganz im Duktus der xenophoben Angstmacherei, dass sie die „Befürchtungen der Anwohner vor gewalttätigen Übergriffen und Belästigungen“ durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (Zäune, bewaffnete Lagerwachen, willkürliche Verlegungen, Verhaftungen) ausräumen wollen. Rechtsextreme Gruppen kündigten Widerstand an.

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09. August 2015 · Kommentare deaktiviert für „Record number of migrants enter Greece in July“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Frontex

A record number of 49 550 migrants have arrived in the European Union through the Greek borders in July, surpassing in a single month the number of migrants detected in the region in the entire 2014.

Even though Italy continues to deal with a massive number of arriving migrants, in recent months the route through Greece has taken over as the path into the EU most affected by migration flows.

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05. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn EU-Zaun: Einsatz von Zwangsarbeitern · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn

Quelle: The Budapest Beacon

Public workers, chain gangs to help build 175 km fence along Serbia border

The cost to Hungarian taxpayers of erecting a 175-kilometer-long, 3-meter-high border fence along the Serbian border increased by HUF 2 billion (USD 7 million) following the decision to complete the fence by the end of August rather than the end of October as originally planned, reports Hungarian news site Népszabadság.

According to the news site, the shortened deadline will increase the government’s costs.

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04. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Zustrom von Flüchtlingen so groß wie nie · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: Mondiaal Nieuws | Fotoreportage

Nooit geziene toestroom vluchtelingen in Hongarije

Zopas rondde Hongarije de kaap van 100.000 vluchtelingen die in 2015 het land binnenkwamen, nu al meer dan het dubbele van vorig jaar. In hoofdstad Boedapest slapen elke nacht honderden vluchtelingen in stationstunnels, onder hen heel wat kinderen. Zaterdag kondigde de rechts-populistische regering van premier Viktor Orbán strenger asielrecht aan dat al op kritiek van mensenrechtenorganisaties wordt onthaald.

Arthur Debruyne

Sinds een zestal weken is het zwaartepunt van de vluchtelingentoestroom richting Europa verschoven van de Middellandse Zee naar de zogenaamde Balkanroute, die vanuit onder andere Afghanistan en Syrië over Turkije, Griekenland, Macedonië en Servië loopt, om in Hongarije te eindigen in de Europese Unie. Deze migratieverschuiving brengt vandaag een nooit geziene hoeveelheid migranten in Hongarije.

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02. August 2015 · Kommentare deaktiviert für Behind the Iron Fence: Why Hungary’s Anti-Migrant Fence Will Be a Disaster · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: The World Post

by Amy Rodgers & Annastiina Kallius

BUDAPEST | Since the beginning of 2015, the global refugee crisis started to have a dramatic effect on Hungary. The migration route through the Balkans to Europe became more popular because of the many shipwrecks in the Mediterranean, while the protracted conflicts in Syria, Afghanistan and Iraq and the civil war in Libya led to a staggering increase in the amount of people who are seeking protection in the European Union. Because of Hungary’s geographic position at the periphery of the Union’s Schengen Zone, an area supposedly devoid of border controls, it has seen about 80,000 new arrivals this year.

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31. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Kein guter Ort für Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: medico international

Viele Griechinnen und Griechen wissen angesichts der drastischen Sparpolitik selbst nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen. Die soziale Infrastruktur ist zerstört. Dennoch ist Griechenland nach wie vor für viele Flüchtlinge das Tor nach Europa, verbunden mit der Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Sicherheit. Über den griechisch-türkischen Grenzfluss Evros oder mit kleinen Schlauchbooten über das Meer versuchen sie, nach Griechenland zu gelangen.

Wenn sie von der Türkei aus in See stechen, haben sie oft schon einen weiten und gefährlichen Weg aus Afghanistan, Irak, Iran, Somalia oder Syrien hinter sich. Viele haben Krieg und Verfolgung in ihren Herkunftsländern erlebt oder wurden unterwegs Opfer von Verbrechen. Beim Grenzübertritt in die EU riskieren sie erneut ihr Leben.

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30. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ein Drittel der Balkan-Flüchtlinge sind Roma“ · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Deutsche Politiker fordern, weitere Balkan-Länder zu sicheren Staaten zu erklären. Eine neue Zahl belegt: Viele Flüchtlinge von dort haben Diskriminierung zu fürchten.

Bei einem Drittel der Flüchtlinge vom Balkan handelt es sich um Roma. Das geht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei zurück. Demnach waren im ersten Quartal des Jahres 34 Prozent der 42.000 Balkan-Flüchtlinge Roma.

Am höchsten ist die Quote den Informationen zufolge mit 91 Prozent bei den serbischen Flüchtlingen, gefolgt von Mazedonien (72 Prozent), Bosnien (60 Prozent) und Montenegro (42 Prozent). Unter Flüchtlingen aus dem Kosovo und aus Albanien machten Roma neun Prozent aus.

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