07. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Misshandlung und Gefahr auf der Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute · Tags: , ,

Quelle: der Standard

Laut einem Amnesty-Bericht werden in Mazedonien und Serbien Geflohene immer wieder von Polizisten misshandelt

Skopje/Belgrad – „Ich habe gesehen, wie sie Männer geschlagen haben. Sie haben meinen 13-jährigen Sohn geschlagen. Sie haben mich auch geschlagen, als ich mein Gesicht waschen wollte“, erzählte ein Afghane der NGO Amnesty International (AI) über die Misshandlungen durch mazedonische Polizisten. AI führt in einem aktuellen Bericht die Vergehen von Behörden in Serbien und Mazedonien gegen Flüchtlinge an, die die Balkanroute gewählt haben, um in die EU zu kommen.

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15. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ohne Schlepper hast du keine Chance“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Flüchtlinge in Griechenland

Von Thomas Bormann

Hauptsächlich junge Männer, aber auch immer mehr Familien versuchen, über Griechenland in andere europäische Länder zu kommen. Viele der Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan sind von der oft monatelangen Reise erschöpft. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat jetzt in einem Ort an der mazedonischen Grenze eine mobile Praxis eingerichtet.

Flüchtlinge aus Syrien, aus dem Irak, aus Afghanistan wandern durchs griechische Grenzdorf Idoméni. Lazaros Oulis hat hier einen kleinen Bauernhof. Es werden immer mehr Menschen, sagt er:

„Viele kommen hier vorbei. Jeden Tag so 100 oder 200. Sie wollen rüber nach Mazedonien und dann weiter nach Deutschland, das sagen die jedenfalls.“

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04. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die Kosovaren sind doch nur Wirtschaftsflüchtlinge!“ · Kategorien: Balkanroute, Lesetipps · Tags:

Quelle: Telepolis Heise Online

von Kurt Gritsch

Die ökonomische Situation im Kosovo ist katastrophal – ein Zustand, für den Deutschland mitverantwortlich ist

Weil ihnen legale Einwanderungsmöglichkeiten verwehrt sind, stellen viele Kosovaren einen Antrag auf Asyl. Und obwohl dieser meistens zu Recht abgelehnt wird, sind die Migrationsgründe mehr als gerechtfertigt, denn die ökonomische Situation im Kosovo ist katastrophal. Doch die Folgen einer verfehlten Kosovo-Politik will nun keiner tragen.

Zehntausende Kosovo-Flüchtlinge 2015

Anfangs 2015 geriet der Kosovo wieder einmal in den Fokus westlicher Medien – diesmal, weil die Anzahl der Asylgesuche sprunghaft angestiegen waren. Doch während aus Syrien, Lybien, Eritrea oder Nigeria Menschen vor Kriegshandlungen flohen, kamen aus dem Kosovo „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge. Und diese „sollen draußen bleiben“, meinte Roland Tichy in der Bild am Sonntag am 15. Februar 2015, wenngleich er einräumen musste, dass die Ursachen der Migration in Armut und Perspektivlosigkeit liegen und es „nicht verwerflich [ist], wenn jemand vor Not und Elend flieht.“[1]

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03. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn: Rund 1400 illegale Flüchtlinge festgenommen“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Über Ungarn versuchen viele Flüchtlinge nach Europa zu kommen – der Staat hält mit Propaganda dagegen. Am Wochenende hat die ungarische Polizei rund 1400 Flüchtlinge festgenommen.

Obwohl Ungarns rechtsnationale Regierung eine Propagandakampagne gegen Zuwanderer betreibt, sind am Wochenende knapp 1400 Migranten illegal über die Grenze gekommen. Die Polizei hat der ungarischen Nachrichtenagentur MTI zufolge 756 Menschen allein in der südungarischen Stadt Szeged aufgegriffen – dort befindet sich ein Grenzübergang zum benachbarten Serbien.

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31. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU-Grenzen ohne Kontrollen“ – Reportage · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: Il Giornale

Confini Ue senza controlli: così entrano i clandestini

Al confine tra Ungheria e Serbia entrano i disperati che da Siria, Nord Africa e Pakistan entrano in Europa

von Alessandra Benignetti

Ásotthalom, Ungheria – Zoltán ci passa a prendere alle 4.40 del mattino con la sua Lada Niva, un piccolo fuoristrada prodotto in Unione Sovietica per la prima volta nel ’76. Il suo avrà almeno quindici anni, ma ancora assolve bene il suo compito: quello di pattugliare circa venti chilometri di confine che si snoda tra i fitti alberi di una foresta che divide l’Ungheria dalla Serbia nei pressi della cittadina di Ásotthalom, un comune di 4.000 abitanti che da circa un anno è salito all’onore delle cronache per essere diventato il crocevia di transito di centinaia di migliaia di migranti che da Afghanistan, Pakistan, Medio Oriente, Nord Africa e Sahel, attraversano i Balcani e, nascosti tra la fitta vegetazione, entrano nell’Eurozona.

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18. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Warschau: Anti Frontex Tage · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

migracja

Antifrontex days 19-22 may, 2015

On May, 21st, 2015 the crème de la crème of European racism will gather in Warsaw, Poland, to celebrate the 10th anniversary of the creation of one of the most influential meta-organisations that guards assets of the Fortress Europe.

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13. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für Osteuropa: Flüchtlinge? Nicht bei uns! · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Während des Kommunismus haben Tausende Osteuropäer Asyl im Westen gefunden. Nun aber weigern sich diese Staaten, Flüchtlinge in größerer Zahl aufzunehmen. von

Michał Kokot

Es kommt selten vor, dass die osteuropäischen Länder in einer Frage lautstark übereinstimmen. Häufig gibt es Meinungsunterschiede zwischen ihnen, sei es in der Ukraine-Krise, der Energiepolitik oder beim Verteilen von EU-Fördergeldern. Doch wenn die EU-Kommission an diesem Mittwoch ihre neue Migrationsagenda vorlegt und es um die Verteilung von Flüchtlingen auf die Mitgliedsstaaten nach Quoten geht, werden sie alle am selben Strang ziehen. Die Regierungen von Bulgarien, Ungarn über Tschechien, Polen bis zu den baltischen Staaten werden alle die gleiche Antwort geben: bloß keine Asylsuchende in unsere Länder!

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30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Dossier: Die Balkanroute – Mondiaal News · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland, Lesetipps · Tags: ,

MO – Mondiaal Nieuws

Ein Dossier über die Balkanroute, das der Journalist Toon Lambrechts für das belgische Magazins MO zusammengestellt hat.

„De Balkanroute volgt de weg die al duizenden mensen aflegden, in weer en wind, op zoek naar een beter leven.
Het is het verhaal van de broers Ashraf en Kareem, die waarschijnlijk nog altijd in Belgrado op een kans wachten. Het is het verhaal van Omar, die in Oostenrijk een nieuw leven begint, maar evengoed van Nazim, die teleurgesteld op zijn stappen terugkeerde.
Het is het verhaal van hoe hoop een weg zoekt in een labyrint van grenzen, hoe mensen op de vlucht tegelijk kwetsbaar en onoverwinnelijk zijn.“

Bisher erschienen:

Weitere Folgen:

  • 01.05. Ungarn, ein wenig herzliches Willkommen
24. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Mazedonien: 14 Flüchtlinge von Zug überfahren · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

The Guardian

14 migrants killed by train while walking on tracks in Macedonia – police

Victims believed to be in their 20s and from Somalia and Afghanistan were struck by express train north of Veles, police said

Fourteen migrants believed to be from Afghanistan and Somalia have been hit by a train and killed while walking along railway tracks in Macedonia, police said on Friday.

The migrants, who were part of a group of between 30 and 40 people, were struck by a passenger train north of Veles, in central Macedonia, at around 8.30pm on Thursday. The express service had been travelling from Thessaloniki, in northern Greece, to the Serbian capital, Belgrade.

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16. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Schwere Misshandlungen von Flüchtlingen in Bulgarien“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien · Tags: , ,

Pro Asyl: Bulgarienbericht

Trotz Gewalt und Not: Über 4000 Flüchtlingen droht die Abschiebung aus Deutschland nach Bulgarien. PRO ASYL fordert sicheren Aufenthalt für betroffene Schutzsuchende.

PRO ASYL hat heute den Bericht „Flüchtlinge in Bulgarien: Misshandelt, erniedrigt, schutzlos“ veröffentlicht. Die Dokumentation zeigt ein erschreckendes Ausmaß an erniedrigender und unmenschlicher Behandlung von Flüchtlingen in Bulgarien – bis hin zur Folter in Flüchtlingsgefängnissen. Schutzsuchende berichten unter anderem von:

  • Misshandlungen durch Fußtritte und Stockschläge z.T. bis zur Bewusstlosigkeit.
  • Verweigerung des Zugangs zu einer Toilette über Stunden hinweg.
  • Zwang auf dem kalten Boden ohne Decke zu schlafen, selbst bei Kindern.
  • Verweigerung medizinischer Versorgung, sogar in Notfällen.
  • Illegalen Zurückweisungen an der Grenzen unter Anwendung von Gewalt

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