Le vittime sono quasi tutti siriani
Libia, video choc del Telegraph: rifugiati torturati e picchiati prima di partire per l’Europa
Il filmato ripreso da un adolescente siriano, minacciato di morte più volte. Il giovane è poi arrivato a Lampedusa
Libia, video choc del Telegraph: rifugiati torturati e picchiati prima di partire per l’Europa
Il filmato ripreso da un adolescente siriano, minacciato di morte più volte. Il giovane è poi arrivato a Lampedusa
February 24 the Icelandic Frontex Patrol boat TYR rescued184 migrants in two rubber dinghiesin the north of the Libyan coast. 100 other migrants were rescued by an Italian patrol vessel and brought to the TYR. 284 passengers = 163 men, 20 women (some of them pregnant) and one child. The Tyr is going to Augusta, Sicily, now.
The TYR and the Icelandic surveillance aoeroplane Dash 8 are working for Triton.
The TYR rescued in December 2014 400 migrants, in January 2015 450 migrants
Milano – Nel 2014 sono state più di 40mila le persone soccorse in mare dai mercantili. Che non vogliono risarcimenti per i soccorsi.
“È la legge del mare. Quello che non vogliono è, una volta salvati i migranti, attendere 4 giorni prima di ripartire”. Lo ha spiegato ieri l’ammiraglio Felicio Angrisano, comandante generale delle capitanerie di porto, in un’audizione davanti alla Commissione diritti umani del Senato sulle attività di salvataggio nel Canale di Sicilia. Dove la situazione è drammatica. Angrisano ha ribadito la necessità di mettere in campo il massimo sforzo di fronte ad un fenomeno “eccezionale”. Per il comandante, “nessun paese civile può tirarsi indietro” davanti all’emergenza immigrazione, la comunità internazionale e l’Ue devono prendere atto di trovarsi di fronte a una nuova nazione, quella dei migranti, composta da persone indebolite che devono vedere riconosciuti i propri diritti”.
Etwa 60 Menschen protestierten heute vor dem BCC am Alexanderplatz gegen die Politik von Frontex und ihre Politik des Sterbenlassens auf dem Meer, die sie derzeit im Namen der EU durchzusetzen versucht. Anlass war ein Vortrag über europäische Grenzkontrollen, den Klaus Rösler, Direktor der Abteilung “Einsatzangelegenheiten – Operations Division” von Frontex auf dem internationalen Polizeikongress in Berlin hielt. Die Protestkundgebung war gleichzeitig Auftakt einer Kampagne „Push back Frontex!“, zu der u.a. von den Netzwerken Afrique-Europe-Interact, Borderline Europe, Welcome to Europe und FFM Berlin aufgerufen wird.
Mehr Fotos unter:
Umbruch-Bildarchiv
UNHCR: Dramatisch gestiegenes Risiko für Mittelmeer-Flüchtlinge
Nach dem Ende der „Mare Nostrum“-Rettungseinsätze der italienischen Marine hat sich die Todesgefahr für Mittelmeer-Flüchtlinge dramatisch erhöht: Wie die „Rheinische Post“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf aktuelle Erhebungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) berichtet, sind in diesem Jahr in Italien bereits rund 7.000 Flüchtlinge sowie 373 Ertrunkene und Vermisste registriert worden. Damit hat sich der Anteil der Menschen, die die Flucht über das Mittelmeer mit ihrem Leben bezahlen, von zwei auf fünf Prozent mehr als verdoppelt. Weiterlesen »
„[…] Mit scharfen Worten kritisierte Patzelt auch die Flüchtlingsabwehr der Europäischen Union: Die EU schaue nicht nur zu, wie jedes Jahr hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ihren Tod finden, sondern „Ertrinkenlassen wird als gezieltes Planungstool der Migrationskontrolle eingesetzt“, sagt Patzelt. Dass die italienische Rettungsmission „Mare Nostrum“, die bis Ende Oktober 2014 systematisch Geflüchtete aus Seenot befreite, eingestellt wurde, sei nicht nur Geldknappheit geschuldet, sondern „wohl auf massiven zynischen Druck der anderen EU-Staaten“ geschehen. Mit dem fatalen Ergebnis, dass heute mehr Flüchtlinge im Meer ertrinken denn je. Weiterlesen »
Die nzz (24.02.2015) deckt mithilfe eines eritreischen Flüchtlings Frontex-EU-Lager in Kufra auf – in der libyschen Wüste, fast 1.000 km von der Mittelmeerküste entfernt. Die nzz schreibt: „Das gottvergessene Kufra ist gewissermassen der äusserste Aussenposten Europas. Weil alle Flüchtlinge aus der Region zwangsläufig hier durch müssen, hat die Europäische Union, finanziert durch die Organisation Frontex und unter libyscher Kontrolle, Auffanglager aufgestellt. Oft werden Migranten hier monatelang festgehalten, einfach um sie schon lange vor Europa an der Weiterreise zu hindern.“ Die Flüchtlingslager in Kufra sind seit 10 Jahren bekannt und äußerst berüchtigt. Eine Frontex-Delegation hat sie auf einer „Technical Mission“ schon 2007 aufgesucht, und erste EU-Missionen in die Kufra-Lager datieren aus den Jahren 2005-2006. Dass die EU und Frontex die Lager in Kufra finanziell und in beratender Steuerung übernommen haben, ist neu.
Operationen zur Seenotrettung werden offen abgelehnt, wie kürzlich die Frontex-Spitze in Warschau in Zeitungsinterviews bekräftigt hat. Da italienische Küstenwachenschiffe bei grossen Rettungsaktionen nicht ausreichende Kapazitäten haben, musste Frontex in Einzelfällen zur Abordnung von in der Region eingesetzten Schiffen regelrecht gezwungen werden. Weiterhin drängt Frontex die italienische Regierung auf Einstellung der Seenotrettung außerhalb der 30-Seemeilenzone Italiens.
Inzwischen wird bekannt, womit sich Frontex Triton hauptsächlich beschäftigt: 5 Frontex Teams sind damit beschäftigt, tatsächliche oder vermeintliche Fluchthelfer vor allem mit elektronischen Fahndungsmitteln aufzuspüren, verhaften zu lassen und massenmediale Kampagnen gegen Fluchthelfer zu entfachen.
Zudem wird in Tageszeitungen von Diskussionen in Polizei- und Militärkreisen berichtet, wie eine „Mare Nostrum 2“ Operation aussehen könnte: Vorgeschlagen wird eine Schiffsblockade vor Libyen und ein massives, systematisches Push Back der Bootsflüchtlinge nach Libyen – nach australischem Vorbild. Inwieweit Frontex in diese Diskussionen involviert ist, geht aus den Berichten nicht hervor.
In den vergangenen Wochen verbreiteten britische Geheimdienste die Meldung, dass mit den Boat-people der Terrorismus massenhaft nach Europa importiert würde. Der italienische Innenminister dementiert jetzt. Es gibt keinerlei entsprechende Erkenntnisse. Es handelt sich bei dem Alarm um eine Falschmeldung.
Il Ministro smorza gli allarmi, ma Lega e Forza Italia chiedono stop agli sbarchi
New York, 19 feb. (askanews) – Per il momento „non c’è traccia reale di un nesso tra immigrazione e terrorismo“. E‘ il ministro degli Interni Angelino Alfano a tentare di spegnere l’allarme acceso dalle indiscrezioni del Daily Telegraph, secondo cui lo Stato Islamico vuole usare la Libia per portare „il caos nel sud dell’Europa“ infiltrando i suoi miliziani tra i migranti che lasciano le coste libiche a bordo di barconi diretti verso l’Italia.
„BRUSSELS – The European Union’s executive said it would extend its joint coastal border control mission with Italy until the end of 2015 and could beef up the operation in other ways, as Italy struggles with a surge of migrants fleeing Libya.
The European Commission offered an extra €13.7 million in emergency migration funding for Italy on Thursday and said it was ready to react quickly to any Italian request to increase the resources of the mission, known as Triton. Officials said the bloc could also reconsider the scope of the operation.