Quelle: w2eu.info
An info-guide for refugees and migrants in english, farsi and arabic (October 2016)
2016-Welcome to Greece_Arabic_web.pdf (1.4 MiB)
Quelle: w2eu.info
2016-Welcome to Greece_Arabic_web.pdf (1.4 MiB)
Quelle: Spiegel Online
Gewaltsame Proteste auf Lesbos: Flüchtlinge haben auf der griechischen Insel mehrere Gebäude der EU-Asylbehörde in Brand gesteckt. Der Frust angesichts überfüllter Lager und langer Wartezeiten ist groß.
Rund 70 Flüchtlinge haben auf der griechischen Insel Lesbos mehrere Container der Asylbehörde EASO angezündet. Sie protestierten gegen ihre Unterbringung im Lager Moria und den zögerlichen Verlauf ihrer Asylverfahren. Bilder zeigen die abgebrannten Container und dicke schwarze Rauchwolken über dem sogenannten Hotspot, dem Registrierzentrum für Flüchtlinge.
Quelle: Le Monde Diplomatique
von Niels Kadritzke
Aus Anlass der Ereignisse um das Auffanglager Moria
Die Situation der Geflüchteten in Griechenland wird immer prekärer, zumal der Winter naht. Das liegt zum einen an dem Versagen der EU-Staaten, die keine der vor einem Jahr beschlossenen Maßnahmen auch nur ansatzweise umgesetzt haben, zum anderen an den gesellschaftlichen Spannungen und politischen Konflikten in Griechenland, die sich seit dem Sommer verschärft haben. Und das nicht nur in den Gebieten, in denen die meisten Migranten hängen geblieben sind, sondern im ganzen Land.
Quelle: Welt
Eigentlich sollen Flüchtlinge von griechischen Inseln zurück in die Türkei geschickt werden. Doch der Teil des Deals funktioniert nicht. Athen verlegt sie nun aufs Festland – ein schwieriges Signal.
Von Flora Wisdorff
Die Bestimmungen des EU-Türkei-Deals werden zunehmend ignoriert. Die Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei funktioniert nicht. Weil die Lager auf den ägäischen Inseln überfüllt sind, macht die Regierung in Athen nun Ernst mit ihrer Ankündigung vom Sommer: Sie schickt Schutzsuchende von den Inseln in Einrichtungen auf dem Festland.
Download als pdf | Journey Back To Lesvos
The dying in the Sea did not stop. The murderous visa-regime of the EU still exists. Safe ways to travel, with the ferry-boat from Dikili or Ayvalik to Mytilene are still unreachable for all those who have no papers and are fleeing from war, violence and leave for a more dignified life. Still about 100 people every day, men, women and children, arrive on the shores of Lesvos after having risked their lives in unseaworthy small boats. Commemorating the dead of this border is also a denouncement of these murderous policies and practices. Those commemorated are not the victims of a natural catastrophe; they are the dead of a border regime for which the EU-government are politically responsible. Simply said: if it had been possible for them to buy a ferry ticket and to move wherever they wanted and needed to, they would certainly be still alive.
Quelle: Mediendienst Integration
In einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos kam es am 19. September zu heftigen Ausschreitungen. Das Lager geriet in Brand und wurde teilweise zerstört. Der Grenzschutz-Experte Bernd Kasparek hat in den vergangenen Monaten die Situation in den Hotspots in Griechenland untersucht. Im Gastkommentar für den MEDIENDIENST sagt er: Wenn sich die Versorgung der Geflüchteten nicht verbessert, könnte es zu weiteren Revolten kommen.
Bernd Kasparek
Die Situation auf den griechischen Inseln ist sehr angespannt: Flüchtlinge leben in überfüllten Einrichtungen, in denen oft existenzielle Dinge wie Trinkwasser fehlen. Viele Geflüchtete wissen zudem nicht, ob und wann sie abgeschoben werden. Es ist daher kein Wunder, dass es zu Ausschreitungen kam. Die Proteste vom 19. September waren nicht die ersten: Bereits Anfang April brachen in den Hotspots von Lesbos und Chios Tumulte aus. Unter den vorherrschenden Bedingungen ist es sehr wahrscheinlich, dass es demnächst auch in den anderen Hotspots zu Aufständen kommen wird.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Seit dem 19. Jahrhundert sind die Griechen Auswanderer und Einwanderer zugleich: Ich bin als Grieche in Istanbul aufgewachsen.
Von Petros Markaris
Ich komme aus einem Land, das im Laufe seiner neueren Geschichte immer ein Ein- und ein Auswanderungsland war. Nur waren die ersten Einwanderer keine Ausländer, sondern Griechen der Diaspora. Diese griechischen Einwanderer waren fast immer die Opfer falscher Politik. Der lange Marsch nach Griechenland begann im Jahr 1922 nach dem „Kleinasien-Desaster“. So nennt man in der griechischen Geschichte die wahnsinnige Idee der damaligen Regierung, Kleinasien zu erobern. Die Niederlage der Armee löste einen Flüchtlingsstrom aus. Viele Griechen, vor allem aus der Gegend von Izmir und der Ägäis-Küste der Türkei, verließen ihr Land und ihre Häuser und zogen nach Griechenland.
Quelle: Spiegel Online
Bei einem Brand auf Chios sind mehrere Flüchtlingsunterkünfte zerstört worden. Die Situation auf den Inseln der Ägäis ist desolat. Bei einem Krisentreffen in Athen wurde jetzt ein Aktionsplan aufgestellt.
Ein Feuer hat auf der griechischen Insel Chios am Samstag mindestens sechs von acht Bungalows zerstört, die für die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten gedacht waren. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, war das Feuer in den frühen Morgenstunden ausgebrochen.
Verletzt wurde dem Bericht zufolge niemand, auch die Ursache des Brandes stand zunächst nicht fest. Drei Migranten seien festgenommen worden, weil sie während der Löscharbeiten Feuerwehrleute mit Steinen beworfen hätten.
Quelle: Deutschlandfunk
Ein Flüchtlingsboot mit mehr als einhundert Menschen an Bord ist nordwestlich der griechischen Insel Milos entdeckt worden.
Wie der Fernsehsender Skai berichtete, wurde das Schiff von der griechischen Küstenwache in den Hafen geschleppt. Erst gestern war ein Flüchtlingsboot vor der Halbinsel Peloponnes aufgetaucht. Beide Orte liegen weit abseits der üblichen Route von der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis.
Die Behörden vermuten, dass es sich dabei um Menschen aus Nordafrika handelt, die nach Italien übersetzen wollen.
Quelle: The Guardian
Pulitzer Prize winning photojournalist Daniel Etter, whose images from Kos touched the hearts of millions last year, returned to Greece this September to photograph the islanders who feature in the new documentary short, Ode to Lesvos, created by Johnnie Walker® to shine a light on the inspirational acts of compassion shown in response to the refugee crisis.
https://youtu.be/INkT00ewy48?list=PLxitlhQXKCQyzUWycTBoQ_7zvuYr22lj-