More refugees die trying to cross the Mediterranean Sea than at any border in the world. This husband-and-wife team are trying to save them
By Brad Wieners
More refugees die trying to cross the Mediterranean Sea than at any border in the world. This husband-and-wife team are trying to save them
By Brad Wieners
Brüssel. Reeder und Seemannsgewerkschaften haben an die Mitgliedsländer der EU appelliert, die humanitäre Krise der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zu lösen. Ohne zusätzliche Mittel für Rettungsaktionen sei der Verlust von Tausenden Leben zu befürchten, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der europäischen und der Weltverbände von Reedern und Gewerkschaften an die 28 EU-Regierungen. Die Staaten müssten die finanzielle Last teilen. Im vergangenen Jahr hätten Handelsschiffe im Mittelmeer rund 40.000 Menschen gerettet, zum Teil 500 bei einer einzigen Aktion, heißt es in einer Mitteilung, die am Donnerstag in Brüssel und London verbreitet wurde. Es sei inakzeptabel, dass die internationale Gemeinschaft sich darauf verlasse, dass Handelsschiffe verstärkt Flüchtlinge in großer Zahl retten. (dpa/jW)
Quelle: VOXeurop
In den Medien wird weniger darüber berichtet, dass die Ukraine ein wichtiger Zugang für Flüchtlinge ist, die vor Islamisten aus Westafrika nach Europa flüchten, als über Flüchtlinge, die Europa über das Mittelmeer erreichen. Die Aufnahmebedingungen sind jedoch empörend, wie Asylbewerber erzählen.
Von Lorenzo Ferrari
Hasan Hirsi ist 21 Jahre alt. Mit 15 hat er Somalia verlassen, nachdem die Al-Shabab-Terroristen sein Dorf angegriffen und seinen Vater getötet hatten. Er ist nach Moskau geflogen und fuhr von dort mit Schleusern nach Kiew. Um von der Ukraine in die Europäische Union einzureisen, brauchte Hirsi fünf Jahre – und fünf Versuche. Er wurde jedes Mal von ukrainischen, ungarischen und slowakischen Grenzsoldaten festgehalten und er hat beinahe drei Jahre in Abschiebelagern und in ukrainischen Gefängnissen verbracht. Er gibt an, dort von Sicherheitskräften beraubt, geschlagen und gefoltert worden zu sein. Heute noch, berichtet er dem Spiegel, bezeichnet er die Ukraine als „Hölle“ noch immer habe er Albträume davon.
Während sich die Aufmerksamkeit der Medien und der Politik auf die Einreiserouten konzentriert, die über das Mittelmeer führen, stellt Maximilian Popp in einer ausführlichen Untersuchung, die auf der Website des deutschen Magazins auf Englisch veröffentlicht wurde fest, dass „das bislang gezeigte Interesse an der östlichen Route und am Schicksal von Migranten wie Hasan Hirsi begrenzt war.“
Médecins Sans Frontières (MSF) and Migrant Offshore Aid Station (MOAS) announced today that they will launch a joint search, rescue and medical aid operation in the central Mediterranean between Africa and Europe. The life-saving operation will run from May to October, when thousands of people are expected to risk their lives attempting to reach safe haven in Europe.
English below | Francais en bas
Mahnwache 10. – 17. April 2015 Pariser Platz täglich 14-19 Uhr
Nach der Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten-Regelung im Herbst 2014 wird jetzt eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrecht geplant, welche fast jede_n Asylsuchende_n automatisch zum/ zur Gesetzes- brecher_in macht. Während sich die Regierung mit großen Worten von den rassistischen Pegida Demonstrationen distanziert, kommt sie mit diesem Gesetzentwurf einigen der Forderungen von Pegida entgegen.
Die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei über das Ägeische Meer nach Griechenland kommen, ist enorm gestiegen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben fast vier Mal so viele Menschen die Überfahrt gewagt.
Het aantal vluchtelingen dat vanuit Turkije via de Egeïsche Zee de oversteek naar Griekenland maakt, is explosief gestegen. In het eerste kwartaal van 2015 maakten bijna vier keer zoveel mensen de reis.
In totaal werden in de maanden januari, februari en maart 10.445 migranten opgepakt, maakte de Griekse kustwacht vandaag bekend. Vorig jaar waren dat er in dezelfde periode 2863. De meeste vluchtelingen komen uit Syrië.
Auf der kleinen griechischen Insel Gavdos im Süden von Kreta sind 145 Boat-people angetroffen worden, die vermutlich aus Afrika kommen.
Op de kust van een klein Grieks eiland ten zuiden van Kreta zijn donderdag meer dan honderd immigranten aangetroffen. Vermoedelijk hebben de vluchtelingen illegaal de oversteek gemaakt vanuit Afrika.
Thousands attended the World Social Forum in Tunis last month. But, says Giedre Steikunaite, we mustn’t forget the absent, the missing, the disappeared.
A mother holding a framed picture of her child walks the streets in protest. She knocks on institutional doors; she seeks. She is Honduran, Guatemalan, Tunisian, Algerian, Aboriginal, she is Saharawi. Her tragedy is personal, yet shared the world over by thousands of mothers and fathers whose loved ones have been made to vanish. They disappeared in narco villas in Mexico, in interrogation and detention centres in North Africa and southern Europe, at the bottom of the Mediterranean in unmarked graves. They disappeared in the system.
It was those who were absent who were the most relentlessly ‘present’ at the 2015 World Social Forum in Tunis. The event gathered hundreds of activists and organizations; but thousands more could not attend, for their whereabouts are not known.
[…]
Cada uno lleva una estrategia de defensa diferente: el capitán y el sargento señalarán a sus subordinados y los guardias alegan que recibieron órdenes
Desde que se conoció la imputación de guardias civiles por la muerte de 15 inmigrantes en la playa de El Tarajal, el ministerio del Interior y la Dirección General del Cuerpo trataron por todos los medios que todos tuvieran un mismo abogado. El objetivo es evitar lo que ahora está pasando: cada uno lleva una estrategia de defensa diferente.
Demonstration
Donnerstag, 16.04.2015 – 18 Uhr
Auftakt: Odeonsplatz, München
Veranstaltung bei Facebook
Die Scheinheiligkeit, mit der PolitikerInnen ihre Distanzierung zu der sogenannten Pegida-Bewegung heucheln, während zeitgleich die Bundesregierung die massivste Verschärfung des Asyl- und Migrationsrechts seit den 1990ern durchsetzt, ist erschreckend. Während Bagida weiterhin Montag für Montag offene Hetze gegen Migrant_innen und Geflüchtete auf den Straßen Münchens betreibt, arbeitet die große Koalition hinter den Kulissen an einem Gesetz, das ganz im Sinne dieser rassistischen Bewegung ist. Das können wir nicht dulden! Eine antirassistische Bewegung muss nicht nur Widerstand gegen Pegida bedeuten, sondern auch gegen den rassistischen Alltagszustand und die Gesetze, die ihn ermöglichen!