08. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Seenotrettung auf dem Mittelmeer: Wartequal für hundert Menschen“ · Kategorien: Großbritannien, Italien, Libyen · Tags: , ,

taz | 08.05.2018

Wegen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Italien und Großbritannien mussten über 100 Flüchtlinge zwei Tage auf einem Boot im Mittelmeer ausharren.

AN BORD DER AQUARIUS afp/dpa | Wegen bürokratischer Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Behörden in Italien und Großbritannien haben mehr als hundert Flüchtlinge knapp zwei Tage auf dem Mittelmeer ausharren müssen. Rom gab schließlich am Montagabend grünes Licht für den Transfer der Flüchtlinge auf ein größeres Schiff und damit nach Italien, wie die Küstenwache des Landes mitteilte.

Die italienische Küstenwache hatte ein von der Nichtregierungsorganisation Proactiva Open Arms gechartertes Schiff am frühen Sonntagmorgen zunächst über ein vor der libyschen Küste in Seenot geratenes Boot mit 105 Migranten an Bord informiert, aber auch erklärt, dass die libysche Küstenwache den Einsatz übernehme. Einem italienischen Abgeordneten an Bord des Proactiva-Schiffes „Astral“ zufolge erschien die libysche Küstenwache aber nicht zu dem Einsatz, weshalb die „Astral“ die Menschen aufgenommen habe.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Türkische Schlepper ändern ihre Taktik“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

NZZ | 07.05.2018

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise war die Landroute über Ostgriechenland nahezu unbezwingbar. Inzwischen haben sich die Fluchtrouten verlagert.

Marco Kauffmann Bossart, Istanbul

Die Aprilzahlen haben die griechischen Behörden aufgeschreckt: Innerhalb von vier Wochen überquerten 2900 Migranten von der türkischen Seite her den Grenzfluss Evros. Der monatliche Durchschnitt von 2017 war vier Fünftel tiefer. Damit transportierten die Schlepper laut dem Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) mehr Menschen über den Landweg in das EU-Land als über die Ägäis. Migrationsminister Dimitris Vitsas bezeichnete den Trend als alarmierend, zumal der Druck auf der Meeresroute ebenfalls zugenommen hat.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Gemeinsam abschotten“ · Kategorien: Ägypten, Deutschland · Tags: ,

junge welt | 05.05.2018

Berlin und Kairo bauen ihre »Migrationskooperation« aus, im Sinne der EU. Kritik kommt von links

Von Sofian Philip Naceur, Kairo

Die Bundesregierung intensiviert ihre bilaterale »migrationspolitische Kooperation« mit Ägypten. Damit baut sie das nordafrikanische Land weiter als Vorposten des Grenzabschottungsregimes der Europäischen Union im Mittelmeerraum auf. Das geht aus der am 27. August 2017 in Berlin unterzeichneten und bisher unveröffentlichten Vereinbarung zwischen den beiden Ländern zur Umsetzung des ägyptisch-deutschen Migrationsdialogs hervor sowie der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Fraktion Die Linke, Andrej Hunko. Beide Dokumente liegen junge Welt exklusiv vor.

Während der Rahmen der bilateralen »migrationspolitischen Kooperation« zwischen der Bundesregierung und dem autoritären Militärregime unter Ägyptens Präsident Abdel Fattah Al-Sisi bereits bekannt ist, finden sich in beiden Dokumenten neue Details zu der Zusammenarbeit.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Libysche Küstenwache hindert NGO an Rettungseinsatz im Mittelmeer“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

NZZ | 07.05.2018

Die libysche Küstenwache hat ein Schiff der Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen daran gehindert, Flüchtlinge von einem überfüllten Schlauchboot zu retten.

(afp) Die libysche Küstenwache hat am Sonntag ein von Hilfsorganisationen gechartertes Schiff an einer Rettungsaktion für in Seenot geratene Bootsflüchtlinge gehindert. Dies berichtete ein AFP-Fotograf an Bord der «Aquarius». Wie der Journalist berichtete, war das Schiff von der italienischen Küstenwache über ein überfülltes Boot vor der libyschen Küste informiert worden. Auch die libysche Küstenwache war informiert worden.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Los bomberos españoles que ayudaron a inmigrantes en Grecia llegan a juicio: „Nuestra condena sería un aviso a navegantes“ · Kategorien: Griechenland, Libyen, Spanien · Tags: ,

eldiario.es | 06.05.2018

  • Este lunes arranca en Lesbos el juicio contra los voluntarios españoles detenidos cuando colaboraban en tareas de rescate de refugiados en 2016
  • Su detención se enmarca en lo que las ONG consideran una criminalización de quienes salvan vidas en el mar
  • „Después del juicio esperamos pensar solo en el Mediterráneo central“, señala Onio Reina, presidente de Proemaid

Icíar Gutiérrez

Onio Reina recuerda como si fuera ayer el momento en el que pisó por primera vez la arena de las playas de Lesbos. Era diciembre de 2015 y este bombero sevillano acababa de llegar a la isla junto a otros tres compañeros tras un largo trayecto en coche desde España. Uno de los vecinos les hizo señales pidiendo ayuda: había dos embarcaciones repletas de gente acercándose a la orilla. Ellos acudieron, aunque ni siquiera llevaban encima el material de rescate que habían traído para colaborar como voluntarios en las tareas de salvamento de refugiados.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für ‚A race to the bottom‘: how Australia imported its asylum seeker policies from the US · Kategorien: Australien, USA

The Guardian | 06.05.2018

At the height of the Tampa crisis, Australia turned to a US bureaucrat and asked for advice

Ben Doherty

In August 2001, at the height of the Tampa crisis – 433 rescued asylum seekers on board a freight ship seeking landfall in Australia – the Australian government made a call to an American bureaucrat, then in Geneva, and asked him to the embassy.

Years earlier, the bureaucrat had been a key architect of America’s policies towards boat-borne asylum seekers seeking protection in the US, and it was this experience Australia wished to mine.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Who is Ken Isaacs, President Trump’s nominee to the UN?“ · Kategorien: USA · Tags:

metro | 26.03.2018

Trump’s nominee to head the International Office of Migration has extensively tweeted anti-Muslim sentiments and conspiracy theories.

President Trump has attracted criticism with his nominee to head the United Nations‘ migrant relief organization, Ken Isaacs, as reporters have uncovered tweets by Isaacs expressing anti-Muslim views and support of conspiracy theories.

Who is Ken Isaacs?

Ken Isaacs is a vice president at Shepherd’s Purse, a Christian non-profit relief organization. He previously served as director of foreign disaster assistance for the US Agency for International Development during the George W. Bush administration. In February, Trump picked him to lead the UN’s Office of International Migration, which oversees $1 billion in migrant aid worldwide.

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07. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Solidarity with the Rescuers Facing Charges in Mytilene · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer · Tags: , , ,

Alarmphone | 06.05.2018

We stand in solidarity with the five rescuers who face a court case on Lesvos, Greece, tomorrow. They have been saving lives at sea and for this, they are facing charges of human trafficking with high prison sentences, instead of being honoured for the tremendous work they have done.

They appear before the court on Monday 7th of May, in Mytilene, Lesvos, and the proceedings will conclude on Wednesday. Accused are three fire-fighters from Spain, of the organisation Proem-Aid, also Salam Aldeen, and another person from Team Humanity. All of them arrived in Lesvos in late 2015 to do sea rescue, a time when arrivals were at there highest, and they were arrested on the 14th of January 2016 after returning from a search-mission at sea. Salam Aldeen, one of the accused, has been prevented from leaving Greece for many months and during this time has continued his support for those who suffer from the EU-borders on the shore. The boat of Team Humanity remained confiscated.

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06. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für „Ziviler Ungehorsam in Ellwangen: Für die Freiheit, gegen Abschiebung“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

taz | 04.05.2018

Geflüchtete standen schon häufig füreinander ein – und bekamen oft nachträglich recht. Warum sich Widerstand gegen Abschiebung lohnt.

Christian Jakob

BERLIN taz | Ein Morgen im April 1995: Zwei Polizisten kommen in ein Flüchtlingsheim in Rothenstein, südlich von Jena. Sie suchen den Nigerianer Osaren Igbinoba. Die Ausländerbehörde in Eisenberg hat sie geschickt, angekündigt hatten sie sich nicht. Sie sollten Igbinoba zum Flughafen Düsseldorf bringen. Der Oppositionelle soll nach Nigeria geschickt werden, wo der General Sani Abacha zu jener Zeit ein blutiges Militärregime errichtet hatte.

Die anderen Flüchtlinge im Heim stammen aus der Türkei, Togo, Iran, Kongo, aus vielen Ländern. Sie wollen Igbinoba nicht kampflos aufgeben. Einer weckt ihn, andere sammeln in aller Eile 200 D-Mark und drücken sie ihm in die Hand. Andere stellen sich in den Flur, der zu seinem Zimmer führt. „Warum“ ist eines der wenigen deutschen Wörter, das viele von ihnen kennen. Immer wieder fragen sie das die Polizisten: „Warum wollt ihr ihn holen?“ Es ist ein Vorwand, um sie nicht vorbei zu lassen. Igbinoba kann den Tumult hören, er öffnet das Fenster und springt hinaus. Er läuft durch den Wald, schlägt sich durch in die nächste Stadt. Nach einer Weile versteckt ihn eine befreundete Sozialarbeiterin bei Leuten, die ein autonomes Zentrum in Oldenburg betreiben.

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06. Mai 2018 · Kommentare deaktiviert für Mailand: Demonstration gegen italienischen Öl- und Energiekonzern ENI · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Il Fatto Quotidiano | 04.05.2018

Milano, corteo contro Eni: allerta per l’arrivo di anarchici italiani ed europei

Sabato 5 maggio, manifestazione contro il colosso energetico con partenza alle 15 dalla stazione centrale. Rischio black bloc e disordini durante il corteo che attraverserà il quartiere Isola e terminerà in zona Maciachini. Previsto l’arrivo di gruppi stranieri, No Tav e No Tap

Ci sono gli slogan che circolano in Rete da settimane e pure il rischio che, attorno agli anarchici e alle frange più dure dei movimenti ambientalisti locali, si saldi l’interesse di gruppi francesi, tedeschi e svizzeri. È allerta per il corteo contro l’Eni che sabato partirà dal piazzale della stazione centrale di Milano alle 15.

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